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Ozzy Osbourne: Neues Album kommt im Januar

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ozzy liveIm Januar wird Ozzy Osbourne ein neues Soloalbum veröffentlichen, wie Sharon Osbourne jetzt verraten hat. Auch seine ausgefallenen Konzerte will er nachholen.

Vor ein paar Wochen musste er seine für nächstes Frühjahr geplanten Europakonzerte absagen, jetzt gibt es bessere Neuigkeiten aus dem Hause Osbourne.

Wie Ozzys Frau und Managerin Sharon Osbourne in einem Interview mit dem US-Radiosender SiriusXM verraten hat, wird Ozzy schon im Januar eine neue Soloplatte veröffentlichen, seine erste seit SCREAM von 2010.

Auch gesundheitlich scheint es dem Sänger von Black Sabbath wieder ganz gut zu gehen – nach seinem Sturz bei sich zu Hause, bei dem er sich vergangenen April am Rücken verletzt hatte.

„Er hatte einen sehr, sehr schlimmen Unfall in diesem Jahr, aber er er erholt sich gut“, sagt Sharon dazu (im Video weiter unten). Er freue sich auch über den Erfolg von ›Take What You Want‹, dem Song von Post Malone, in dem er selbst und Rapper Travis Scott als Gäste auftreten.

Groß auf Tour gehen werde Ozzy in Zukunft nicht mehr, so Sharon, die verschobenen Konzerttermine werde er aber ganz sicher nachholen.

Sharon Osbourne im Interview:

The Black Crowes: Kommt die Reunion?

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Black Crowes 1994Eigentlich haben sich die Black Crowes vor vier Jahren aufgelöst. Ein Comic-Bild von zwei schwarzen Krähen, das die Band auf ihren Social-Media-Kanälen geteilt hat, sorgt jetzt für Spekulationen.

Was braut sich da bei den Black Crowes zusammen? Eigentlich herrscht von der Band um Chris und Rich Robinson seit Jahren Funkstille, jetzt hat sie auf Facebook, Instagram und ihrer Homepage ein Bild gepostet.

Darauf zu sehen: Zwei schwarze Krähen, ganz richtig, in Comic-Optik (siehe unten). In den Augen haben die beiden Vögel jeweils „XX“ stehen, was, wenn man nach der römischen Zahl geht, für 2020 stehen könnte. Was da eventuell passieren soll, ist aber bisher nicht bekannt.

Die Black Crowes haben 2009 ihr letztes Album veröffentlicht, der letzte gemeinsame Auftritt war 2014. Rich Robinson konzentrierte sich in den vergangenen Jahren auf seine Gruppe The Magpie Salute, sein Bruder Chris auf die Chris Robinson Brotherhood.

Santana: Miraculous-Tour – zwei Konzerte in Deutschland

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Santana 2019Im März spielt Carlos Santana in München und Köln. Dann feiert der Latin-Gitarrengott unter anderem das 50-jährige Jubiläum seines Albums ABRAXAS.

Santana kommt nach Deutschland. Am 22. März steht ein Konzert in der Olympiahalle in München an, tags darauf ist die Lanxess Arena in Köln dran.

Die Auftritte sind angekündigt als „Miraculous 2020 World Tour: An Evening with Santana“. Neben Songs aus dem jüngsten Album AFRIKA SPEAKS wird es natürlich auch ältere Lieder zu hören geben, gerade auch weil das legendäre Album ABRAXAS mit den Songs ›Samba Pa Ti‹, ›Oye Como Va‹ und ›Black Magic Woman‹ nächstes Jahr 50 wird.

Die Tickets für die Shows gehen ab dem 4. Oktober in den allgemeinen Vorverkauf.

Santana live 2020:

22.03. München, Olympiahalle
23.03. Köln, Lanxess Arena

Motörhead: Phil Campbell mit erstem Soloalbum – Single mit Rob Halford

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phil campbell rob halford straight up videoMehr als 30 Jahre spielte er bei Motörhead, jetzt ist das erste Soloalbum von Phil Campbell da. Auf der Single ›Straight Up‹ ist Rob Halford dabei.

OLD LIONS STILL ROAR, so heißt das erste Soloalbum von Phil Campbell. Um das zu feiern, hat der langjährige Motörhead-Gitarrist ein Video zum neuen Song ›Straight Up‹ veröffentlicht. Darin zu hören: Rob Halford von Judas Priest.

Campbell: „Den ‚Metal-Gott‘ Rob Halford habe ich schon immer bewundert. Mit seinem markanten Gesang und seiner Bühnenpräsenz weiß er seit Jahrzehnten junge und alte Rock-Fans auf der ganzen Welt zu begeistern. Daher ist es eine umso größere Ehre, dass ich gemeinsam mit ihm einen Song schreiben konnte!“

Weitere Gäste auf OLD LIONS STILL ROAR sind zum Beispiel Alice Cooper, Danko Jones, Nick Oliveri, Dee Snider und Joe Satriani.

OLD LIONS STILL ROAR:

1. Rocking Chair [feat. Leon Stanford]
2. Straight Up [feat. Rob Halford]
3. Faith In Fire [feat. Ben Ward]
4. Swing It [feat. Alice Cooper]
5. Left For Dead [feat. Nev MacDonald]
6. Walk The Talk [feat. Danko Jones & Nick Oliveri]
7. These Old Boots [feat. Dee Snider]
8. Dancing Dogs (Love Survives) [feat. Whitfield Crane]
9. Dead Roses [feat. Benji Webbe]
10. Tears From A Glass Eye [feat. Joe Satriani]

Phil Campbell und Rob Halford mit ›Straight Up‹:

Video der Woche: Stone Temple Pilots mit ›Plush‹

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Stone Temple Pilots PlushHeute hätte Scott Weiland Geburtstag. Aus diesem Anlass blicken wir zurück auf seinen größten Hit.

Heute würde Scott Weiland 52 Jahre alt werden, wäre er nicht am 3. Dezember 2015 an den Folgen einer Überdosis ums Leben gekommen.

Zusammen mit Slash und Duff McKagan machte er mit Velvet Revolver die Rockwelt unsicher, doch seinen unsterblichsten Hit landete der Frontmann mit seinen Stone Temple Pilots. ›Plush‹ wurde 1992 vom Album CORE ausgekoppelt und zum Riesenhit.

In Gedanken an Weiland blicken wir deshalb heute auf einen der Höhepunkte seiner Karriere zurück.

Stone Temple Pilots mit ›Plush‹:

Ringo Starr – WHAT’S MY NAME

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Wer bin ich gleich noch mal? Klare Sache

Unser Ringo bringt mal wieder ein Album raus, das 20. seit SENTIMENTAL JOURNEY von 1970. Man möchte unken, ob sowas wirklich noch nötig sei. Immerhin wurde der Gute schon vor Jahrzehnten von seinen früheren Bandkollegen öffentlich verspottet und viele folgten diesem Scherz blind in ihrem Urteil über den Lustigsten der Beatles, als diese noch alle lustig sein wollten. Ein totaler Fehler, denn Ringo hat neben seinem Riecher für unkopierbares, musikalisches Drumming eine weitere unschlagbare Stärke, damals wie heute: Richard Starkey ist eine richtig dufte Type, eine gute Haut – und das hat zweierlei Effekt auf seine Alben. So auch auf WHAT’S MY NAME: Jeder mag den Ringo und darum kann der sich auch über Beaucoups Of Friends abseits und innerhalb des Heimstudios freuen. Paul McCartney, mit dem am Bass er das späte Lennon-Demo ›Grow Old With Me‹ letztlich beatlet, Steve Lukather, Schwager Joe Walsh, Dave Stewart, Edgar Winter sind da als größte Namen und neben dem externen Songwriter Sam Hollander als einflussreichste Mitwirkende zu nennen – allesamt Qualitätsgaranten, klar. Und weil Ringo so ein anständiger Kerl ist, strahlen seine vielköpfig besetzten Beat-Nummern, garstig schrulligen Soul-Stücke und infantilen Balladen mit ihren Schüttelreimen und seiner Angewohnheit der rudimentären Gesangsphrasierung eine besondere Ehrlichkeit aus. Da gibt es keinen Kitsch, keine kalkulierte Plumpheit, auch wenn er sich selbst covert. Ringo sagt es so, wie es sich für ihn anfühlt, so, wie er es kann und genau so, wie er ist.

7/10

Ringo Starr
WHAT’S MY NAME
UNIVERSAL

Steve Hackett – GENESIS REVISITED BAND & ORCHESTRA: LIVE

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Steve Hackett Album

Auch das neue Bühnenwerk des fleißigen Briten bietet höchste (Genesis-)Kunst

Gerade eben war er noch auf großer Europatournee, mit vielen umjubelten Konzerten auch in Deutschland, schon präsentiert Steve Hackett ein Dokument dieser Bühnenereignisse. Aufgenommen in der edlen Londoner Royal Festival Hall, idyllisch am Südufer der Themse gelegen, findet man auf GENESIS REVISITED BAND & ORCHESTRA: LIVE einen bunten Querschnitt aus Genesis-Klassikern der Hackett-Phase und eigenen Kompositionen in ähnlichem Geiste. Das Besondere an diesen Versionen: Sie wurden vom sogenannten Heart Of England Philharmonic Orchestra begleitet, das aus 42 klassischen Musikern besteht und daher den symphonischen Grundtenor vieler Stücke noch zusätzlich unterstreicht. Hackett ist clever – besser: musikalisch – genug, um diese Gelegenheit zu einem bunten Stil-Crossover zu nutzen, stellt beispielsweise in ›The Steppes‹ vom 1980er Soloalbum DEFECTOR seinen Saxophonisten Rob Townsend in den Fokus und gibt jedem der 14 Stücke die perfekte Balance aus Prog-Rock und Klassik.

8/10

Steve Hackett
GENESIS REVISITED BAND & ORCHESTRA: LIVE
INSIDEOUT MUSIC/SONY

Airbourne – BONESHAKER

Airbourne Boneshaker

Knochen schütteln, Rücksitze rütteln

Es gibt Bands, deren Alben lassen sich mit mittelpreisigem Wein aus dem Supermarkt vergleichen. Den kauft man regelmäßig, weil er halt einen Fünfer kostet, konstant gut runtergeht und ein angenehmes Gefühl im Bauch macht. Ähnlich verhält es sich mit BONESHAKER, Airbournes neuestem Studioalbum. Ihr Markenzeichen, nämlich roher ACCADACCA-Sound auf Speed, ist nicht sehr abwechslungsreich, dafür jedoch in seiner Vorhersehbarkeit für Liebhaber von solidem Aussie-Rock äußerst wertvoll. Deswegen macht es nichts, dass standardmäßig das immer gleiche Themenspektrum abgegrast wird, schließlich verlieren der Rock’n’Roll, Naturgewalten und heiße Weiber auf diversen Autorücksitzen nie an Reiz. Warum also sollte man Energiepaket Joel O’Keeffe widersprechen wollen? Dasselbe hat sich wohl auch Produzent Dave Cobb gedacht – der arbeitet sonst übrigens eher mit Country-Musikern zusammen – und Airbourne ihr Ding stoisch, schwitzend, pulsierend und Bierdosen-stechend durchziehen lassen. Das kann man langweilig finden, der Band gar mangelnde künstlerische Weitsicht attestieren, oder aber man hört die Platte einfach durch. Die geht nämlich echt gut runter und macht ein gutes Gefühl im Bauch.

7/10

Airbourne
BONESHAKER
VERTIGO/UNIVERSAL