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Videopremiere: Vintage-Rocker Lykantropi mit neuem Clip zu ›Vestigia‹

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Lykantropi Vestigia VideoDie 70er sind ganz klar der Fixpunkt des Lykantropi-Sounds – auch auf der Single ›Vestigia‹. Jam-artige Passagen treffen hier auf Psychedelik und einen eingängigen Refrain.

„›Vestigia‹ beschäftigt sich mit dem Gefühl der Isolation. Mit dem Gefühl, sich verlaufen zu haben und nicht nach Hause zu finden in diesem oberflächlichen Zeitalter, in dem wir leben. Es geht darum, wie unsere verzweifelte Suche nach Geld und Erfolg uns die Verbindung zu unserem wahren Selbst, zur Natur und der echten Realität verlieren lässt.“

So beschreibt Bassist Tomas Eriksson den Song von SPIRITUOSA, dem jüngsten Album seiner Band Lykantropi. Das Spirituelle spielt schon seit der Band-Gründung 2013 eine wichtige Rolle bei den Schweden, ebenso wie der Bezug zur Tradition.

Die Mischung aus Jam-Passagen, Blues-, Psychedelic- und Folkrock erinnert an die 70er und an Vorbilder wie Jethro Tull, nicht nur wegen der Querflöte von Ia Öberg.

Lykantropi mit ihrem neuen Clip zu ›Vestigia‹:

Hodja – WE ARE THE HERE AND NOW

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Hodja We Are Here And Now

Krach mit Seele

Hoppla, gleich zu Beginn setzt es in ›God Of War‹ fiesen Noise-Rock, dass die Ohren bluten. Dann die Wende: Noch im selben Song ertönt plötzlich HipHop – abenteuerlich! Früher, in den 90ern, nannte man so etwas Crossover, wenngleich Hodja auf ihrem vierten Album längst nicht so formelhaft und berechenbar wie die Helden von einst vorgehen. Mehr noch: Hier geht alles – von Rock über Blues, Soul und Gospel bis hin zu HipHop und Punkrock. Das mag sich auf dem Papier jetzt arg zusammengeschustert anhören, klingt in der Realität aber erstaunlich homogen und schlüssig, obwohl die Produktion eher roh und direkt aus den Boxen scheppert. Schön auch die Bezeichnung der Plattenfirma: Voodoo-Garagen-Blues. Vor allem aber hat die Musik Seele, was in Zeiten von Hochglanzproduktionen und kurzen Aufmerk-samkeitsspannen keine Selbstver-ständlich ist.

7/10

Hodja
WE ARE THE HERE AND NOW
NOISOLUTION/SOULFOOD

Bruce Springsteen – WESTERN STARS: SONGS FROM THE FILM

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Bruce Springsteen Songs From The Film

Vom Studio in die Scheune

Weil er mit seinem aktuellen Album nicht auf Tour geht, hat sich Bruce Springsteen was ausgedacht. Es soll kein Ersatz sein, aber so was wie eine Geste. Zusammen mit einem Orchester hat er die Stücke von WESTERN STARS live aufgenommen, „vor ein paar Freunden“ in einer über 100 Jahre alten Scheune auf seinem eigenen Grundstück in Colt Neck in New Jersey. Die Filmaufnahmen davon stehen im Zentrum einer gleichnamigen Doku, in der Springsteen außerdem als Erzähler auftritt, in der Filmmaterial bis zurück zu den 70ern gezeigt wird und die bis Erscheinen dieses Textes im Kino gewesen sein wird. Auf der Soundtrack-Platte WESTERN STARS: SONGS FROM THE FILM gibt es die Live-Songs logischerweise nur zu hören, und man muss sagen: Sie klingen nicht bemerkenswert anders als die Versionen vom Studioalbum. Der Schmalz ist da, die Steelgitarre, die Streicher und Backgroundsängerinnen, das sanft getätschelte Schlagzeug und die schönen, nostalgischen Melodien. Romantik, Resignation, Beschwingtheit und Wehmut. Springsteen covert Glen Campbells ›Rhinestone Cowboy‹ und klingt auch sonst wie ein Wiedergänger des goldenen Country-Pop der 70er Jahre. Man kann vor vielem davonlaufen, aber nicht für immer, und schon gar nicht vor sich selbst, sagt er, bevor es losgeht. Es ist so etwas wie die Prämisse dieser Songs.

8/10

Bruce Springsteen
WESTERN STARS: SONGS FROM THE FILM
COLUMBIA/SONY

Videopremiere: Tygers Of Pan Tang mit ›Damn You!‹

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Tygers Of Pan Tang Pressebild 2019CLASSIC ROCK präsentiert exklusiv die neue Single ›Damn You!‹ von den Tygers Of Pan Tang.

Am 22. November bringen die Tygers Of Pan Tang ihr neues Album RITUAL heraus, heute gibt es die zweite Single ›Damn You!‹ inklusive neuem Video ganz exklusiv bei CLASSIC ROCK zu hören und zu sehen.

Auf der Nummer eröffnet die NWoBHM-Truppe mit einem starken Riff und arbeitet sich geradlinig und in bester Hard-Rock-Manier durch die vier Minuten Spielzeit.

Gitarrist und Gründungsmitglied Robb Weir meint dazu: „Das ist klassischer Hard Rock ohne Schnickschnack. Fette Riffs, eine wuchtige Rhyhtmussektion und Gesang mit Schmackes. Es wird schwierig, dieses Jahr noch eine größere Hymne ausfindig zu machen.“

Tygers Of Pan Tang mit ›Damn You!‹:

Gewinnspiel: Hier ein Kinks-Fanpaket sichern!!

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Kinks Gewinnspiel

Vor 50 Jahren veröffentlichten die Kinks um die Davies-Brüder Ray und Dave ein Konzeptalbum, dessen Titel heute überraschend aktuell scheint: ARTHUR OR THE DECLINE AND FALL OF THE BRITISH EMPIRE. Jetzt erscheint eine Deluxe-Jubiläumsausgabe der Platte, mit u.a. unveröffentlichten Songs und einem Softback-Buch mit Bandfotos und Interviews.

Wir veröffentlichen passend zur Veröffentlichung ein Fanpaket, bestehend aus einer schicken Kinks-Einkaufstasche, einer Tasse mit dem Cover-Motiv des Albums und einem Kinks-Anstecker!

Hier teilnehmen:

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Eric Clapton: Drei Deutschland-Konzerte 2020

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Eric Clapton mit UhrEric Clapton kommt nach Deutschland. Nächsten Sommer spielt er in München, Stuttgart und Düsseldorf.

Der größte lebende Gitarrist? An Eric Clapton kommt da so leicht keiner vorbei. Kommendes Jahr ist der 74-Jährige auf Europatour unterwegs, in deren Rahmen er auch in Deutschland auftritt.

Am 31. Mai spielt Clapton in München, am 2. Juni in Stuttgart und tags darauf in Düsseldorf. Tickets für die Shows sind aktuell im allgemeinen Vorverkauf erhältlich.

Mit dabei hat der Brite dann seine Band, bestehend aus Nathan East am Bass, Paul Carrack und Chris Stainton an den Keyboards, Doyle Bramhall II an der Gitarre und den Backround-Sängerinnen Sharon White und Katie Kissoon.

Eric Clapton live 2020:

31.05. München, Olympiastadion
02.06. Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle
03.06. Düsseldorf, ISS Dome

Bob Dylan & Johnny Cash: Neues Video zu ›Wanted Man‹-Demo

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Bob Dylan und Johnny Cash singen Wanted ManEnde der 60er waren Bob Dylan und Johnny Cash gemeinsam in Nashville. Was sie dort aufnahmen, ist auf Dylans neuem Boxset TRAVELIN‘ THRU zu hören.

Nach seinen elektrischen Meisterwerken der mittleren 60er reduzierte Bob Dylan seinen Sound und ging mehr in Richtung Country und Folkrock.

Passenderweise zog es ihn dafür in die Country-Hauptstadt Nashville. Dort traf er Johnny Cash und die beiden nahmen 1969 mehrere Tracks zusammen auf. Bis auf die Duettversion von ›Girl From The North Country‹ schaffte es aber keiner davon auf ein Studioalbum.

Jetzt finden sich zahlreiche Songs aus den gemeinsamen Sessions auf Dylans neuer 3CD-Box TRAVELIN‘ THRU: THE BOOTLEG SERIES VOL 15 1967-1969. Dazu kommen Ausschnitte aus Dylans Sessions zu den Studioalben JOHN WESLEY HARDING (1967), NASHVILLE SKYLINE (1969) und SELF PORTRAIT (1970).

›Wanted Man‹ ist ein Song, den Dylan 1969 für Johnny Cash schrieb, und den dieser noch im selben Jahr auf sein SAN QUENTIN-Livealbum packte. Auf der jetzt veröffentlichten gemeinsamen Demoversion ist Cashs Frau June zu hören, bevor es losgeht.

“Honey, I don’t want to interrupt your train of thought, but be sure that Bob puts the melody to that song, that ›Wanted Man‹… You forgot the melody.” sagt sie da. Darauf Cash: „Oh yeah. I have to. I forgot the melody.“ An der Gitarre ist Carl Perkins zu hören.

Bob Dylan und Johnny Cash mit ›Wanted Man‹:

Video der Woche: Tom Petty mit ›Into The Great Wide Open‹

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Tom Petty Into The Great Wide Open ScreenshotZu Ehren Tom Pettys gibt es heute einen seiner besonderen Videoclips zu sehen.

Heute hätte Tom Petty Geburtstag. In Gedenken an den Künstler widmen wir ihm heute das Video der Woche. Er war nicht nur einer der einflussreichsten amerikanischen Musiker und Geschichtenerzähler, auch seine Musik-Clips sind bis heute legendär.

In regelmäßigen Abständen veröffentlichte Petty zur Blütezeit von MTV Kurzverfilmungen zu seinen wunderbaren Songs und prägte somit auch die ästhetischen Grundkonstanten einer ganzen Videogeneration nachhaltig.

Unvergessen bleibt sein Auftritt im Märchenonkel-Kostüm oder Johnny Depps Rolle als Eddie in ›Into The Great Wide Open‹ aus demm Jahr 1991.