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Hodja – WE ARE THE HERE AND NOW

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Hodja We Are Here And Now

Krach mit Seele

Hoppla, gleich zu Beginn setzt es in ›God Of War‹ fiesen Noise-Rock, dass die Ohren bluten. Dann die Wende: Noch im selben Song ertönt plötzlich HipHop – abenteuerlich! Früher, in den 90ern, nannte man so etwas Crossover, wenngleich Hodja auf ihrem vierten Album längst nicht so formelhaft und berechenbar wie die Helden von einst vorgehen. Mehr noch: Hier geht alles – von Rock über Blues, Soul und Gospel bis hin zu HipHop und Punkrock. Das mag sich auf dem Papier jetzt arg zusammengeschustert anhören, klingt in der Realität aber erstaunlich homogen und schlüssig, obwohl die Produktion eher roh und direkt aus den Boxen scheppert. Schön auch die Bezeichnung der Plattenfirma: Voodoo-Garagen-Blues. Vor allem aber hat die Musik Seele, was in Zeiten von Hochglanzproduktionen und kurzen Aufmerk-samkeitsspannen keine Selbstver-ständlich ist.

7/10

Hodja
WE ARE THE HERE AND NOW
NOISOLUTION/SOULFOOD

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