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Gewinnspiel: Freikarten für die Black Star Riders ergattern!

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Black Star Riders 2019 pressCLASSIC ROCK präsentiert die Black Star Riders und verlost dazu noch Freikarten für die Shows!

Ihr jüngstes Album ANOTHER STATE OF GRACE wurde von Kritikern und Fans gleichermaßen in den höchsten Tönen gelobt, im November steht jetzt die zugehörige Tour durch Deutschland an.

Dabei werden die Black Star Riders für energetische Liveshows sorgen, allen voran Frontmann Ricky Warwick und Gitarrenikone und Thin-Lizzy-Legende Scott Gorham.

Für diese Spektakel verlost CLASSIC ROCK je 5×2 Tickets pro Stadt! Einfach ausfüllen, mitmachen und mit ein bisschen Glück freien Eintritt gewinnen!
[contact-form-7 id=“90184″ title=“Black Star Riders Tickets“]

Kommende Shows der Black Star Riders:

12.11 Hamburg, Markthalle
13.11. Köln, Kantine
14.11. Dresden, Tante Ju
15.11. Aschaffenburg, Colos-Saal
18.11. München, Backstage Halle
19.11. Nürnberg, Hirsch
21.11. Leipzig, Anker

Plattensammler: Die fünf Lieblingsalben von Howe Gelb

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Howe Gelb LieblingsalbenZuletzt hat Howe Gelb das zweite Album seiner Band Giant Sand neu aufgenommen. RECOUNTING THE BALLADS OF THIN LINE MEN ist am 20. September erschienen. Hier hat er uns seine ewigen Favoriten im Plattenschrank verraten.

David Bowie
THE RISE AND FALL OF ZIGGY STARDUST AND THE SPIDERS FROM MARS (1972)

David Bowie Ziggy Stardust
Ich war 15 Jahre alt und so begeistert, dass ich keine andere Platte hören konnte. 1972 war ein wichtiges Jahr, ich begann Mädchen zu entdecken, wir zogen nach Arizona. Alles an dem Album war perfekt, für mich ist es ein Konzeptalbum, weil alle Songs von den Spiders From Mars gespielt wurden. Zu der Zeit habe ich begonnen, Gitarre zu üben. Die Leadguitar auf dem Album stammt von Mick Ronson. Großartig! Er klingt, als habe er nie geübt… Bowie hat viele große Alben gemacht, aber auch einige, die blass blieben. Wenn du eine Menge Kunst machst, muss einiges davon schwach ausfallen, das ist Picasso nicht anders ergangen.

Thelonious Monk
THE THELONIOUS MONK ORCHESTRA AT TOWN HALL (1959)

Thelonious Monk Orchestra At Town Hall
Die Platte liebe ich so sehr, ich möchte, dass sie auf meiner Beerdigung gespielt wird. Monk (1917-1982) war ein Jazzpianist. Er spielte Bebop und entwickelte sich ständig weiter. Man kann seine Musik mit einem Mann vergleichen, der Probleme hat und diese löst. Er traut sich Risiken zu, geht immer weiter. All das findet man in den Improvisationen. Der swingende Beat der Rhythmusgruppe ist perfekt, wie deine Schritte beim Spaziergang. Dazu kommen all diese akustischen Instrumente, die Wärme erzeugen. Man muss diesen Wirbel von Noten umarmen, man darf sich nicht umhauen lassen, vielleicht konzentriert man sich anfangs auf das Schlagzeug. Außerdem zählt diese Platte zu den Aufnahmen mit dem besten Sound überhaupt!

Tom Waits
SWORDFISHTROMBONES (1983)

Tom Waits Swordfishtrombones
Bis zu dieser Scheibe hatte Tom Waits seinen Stil noch nicht komplett gefunden, aber SWORDFISHTROMBONES ist perfekt geworden. Eine Platte für das Auto, ich fuhr immer wieder mit hohem Tempo über die Hügel meiner Heimat, eine Strecke wie eine Achterbahn, und hörte diese Scheibe in voller Lautstärke. Damals hat Waits noch getrunken, glaube ich…

Rolling Stones
STICKY FINGERS (1971)

Rolling Stones Sticky Fingers
Ich war 14, „Sticky Fingers“ war der Sound, zu dem ich Zigaretten rauchte und am Flipperautomaten stand, um für Geld zu flippern. Damals hatten die Stones Mick Taylor an der Gitarre, für ihn kam später Ron Wood. Das Schlagzeug ist lauter als die Gitarren, das liebe ich! In den Songs passiert unglaublich viel. Es ist vielleicht das Stones-Album, das am besten produziert ist.

Neil Young
ZUMA (1975)

Neil Young Zuma Cover
Damals gab es so viel schlechte Musik wie Disco und Corporate Rock. Neil Young und Crazy Horse kreierten eine der wenigen Platten, die man hören konnte. Sein Gitarrenspiel macht aus einer Unfähigkeit eine Stärke. Das ist das Gute am Rock‘n‘Roll, man kann seine Defizite nutzen. Neil Young ist ein großer Minimalist, ich mag die Leere und den Raum zwischen seinen Tönen.

Mando Diao – BANG

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Mando Diao Bang

Quirlige, professionelle Rockplatte, der etwas mehr Reibung gut tun würde

Bekannt wurden die Schweden als drahtige Garagenrockband mit Doppelspitze. Der entspannte Soulboy Björn Dixgård und der jedem ins Hosenbein beißende Terrier Gustaf Norén ergänzten sich lange prima. Bis Gustaf seine Aggressionen vermehrt innerhalb der Band ausließ und er sein Blatt überreizte. Seine Drohung, auszusteigen, wurde vor vier Jahren erleichtert angenommen. Wer die Band kennt, weiß, mit Gustaf wäre es so nicht weitergegangen. Allerdings: Als kreatives Nervenbündel fehlt er halt doch. Auf dem zweiten Album ohne den Konfliktherd haben sich Mando Diao zwar hörbar in die neue Situation eingefunden und ein kompetentes, sattes Poprock-Album abgeliefert, das sich ganz um die volle, markante Stimme von Dixgård dreht. Der stampfende Ohrwurm ›Long Long Way‹ hat das Zeug zum Radiohit und das knallige ›One Last Fire‹ wird die Bohlen der Indie-Dancefloors zum Rauchen bringen. Aber: Das kribbelnde Extra, das Mando Diao immer die entscheidende Stufe wilder und sexier machte als ihre Zeitgenossen, das war wohl doch die Präsenz des Unsicherheitsfaktors Norén.

7/10

Text: Hanns van Smetius

Mando Diao
BANG
PLAYGROUND/CARGO

Dan McCafferty – LAST TESTAMENT

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Dan McCafferty Last Testament

Lebensbeichte in Moll

Im Spätsommer 2013 meldete sich die Gesundheit bei Dan McCafferty. Gigs in Kanada musste er mit seiner Band Nazareth abbrechen, und nach der ersten Diagnose sah es so aus, als hätte die schottische Rockröhre einen Schlaganfall erlitten. Aber nach weitergehenden Untersuchungen stand fest: Der betagte Herr kämpft mit den Folgen einer seltenen Lungenkrankheit. Auf großartige Touren verzichtet der Mann seitdem und legt mit diesem Werk eine Art Lebensbeichte vor. Das Video zu ›Tell Me‹ spricht Bände: Dan McCafferty schleicht wie ein Obdachloser durch ein Abbruchviertel und inszeniert sein Seelenleben mit viel Traurigkeit in Country’esken Moll-Tönen. Es gibt auf LAST TESTAMENT aber auch ein paar Rocker, wie ›My Baby‹ oder ›Bring It On Back‹. Der Song ›Sunshine‹ ist gar ein Duett mit seinem Ex-Nazareth-Bandkollegen Pete Agnew. Für die warme und lebendige Sound-Produktion hat sich McCafferty mit dem tschechischen Komponisten, Akkordeonisten und Keyboarder Karel Mařík zusammengetan, der gleichzeitig auch der Autor aller Musikstücke ist während McCafferty alle Texte geschrieben hat. So ist ein oftmals melancholisches, aber keinesfalls gebrochenes Werk entstanden.

7/10

Dan McCafferty
LAST TESTAMENT
EARMUSIC/EDEL

Alter Bridge – WALK THE SKY

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Alter Bridge Walk The Sky

Direkter und positiver als früher: Alter Bridge auf dem Weg zur Erleuchtung

Die beiden Bandköpfe Myles Kennedy und Mark Tremonti haben immer noch mächtig viel um die Ohren. Dennoch schaffen es die beiden mit ihrer Stammband Alter Bridge, verlässlich alle drei Jahre ein neues Album rauszuhauen. Nachdem Sänger Kennedy im vergangenen Jahr eine Soloplatte und eine neue Scheibe mit Slash veröffentlicht hat, erscheint nun WALK THE SKY, das sechste Studio-Album von Alter Bridge. Diesmal enterten die Alphatiere Kennedy und Tremonti mit bereits fertig komponierten Songs das Studio. Und die Meister der mächtigen Refrains und eingängigen Riffs kommen dieses Mal schneller als sonst auf den Punkt. ›Dying Light‹ und ›Forever Falling‹ sind die beiden einzig schleppenden Stücke auf der Platte. Die Songs sind kompakter, der Grundtenor fällt im Vergleich zu den vorangegangenen Alben positiver aus. WALK THE SKY stellt im Grunde das Gegenstück zum 2010er-Album AB III dar, dem wahrscheinlich düstersten Longplayer der US-Amerikaner aus Orlando. Die Signatur bleibt aber unverkennbar. Hofproduzent Michael „Elvis“ Baskette hat WALK THE SKY wie gewohnt einen transparenten, druckvollen Mix verpasst. Wer auf radiokompatiblen, perfekt durchkomponierten Hardrock steht, sollte hier zugreifen.

8/10

Text: Matthias Bossaller

Alter Bridge
WALK THE SKY
NAPALM/UNIVERSAL

Konzertkritik + Fotos: Country-Star Brad Paisley in Berlin (09.10.2019)

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Das countrybegeisterte Publikum in Deutschland wird nicht gerade verwöhnt mit großen Namen aus den USA. Nach Bekanntgabe des Konzerttermins von Brad Paisley waren innerhalb kürzester Zeit alle Konzerttickets verkauft. Endlich ein Megastar auf einer deutschen Bühne, und wenn’s auch nur ein einziger Auftritt ist.

Das Vorprogramm bestreitet Newcomer Chris Lane. Mit seinem modernen Country-Pop sorgt er für großartige Stimmung und reißt mit seinem rund 45-minütigen Auftritt viele schon aus den Sitzen.

Als nach einer kurzen Umbaupause Paisley die mit viel Technik vollgestopfte Bühne betritt, gibt es endgültig kein Halten mehr. Alle, wirklich alle Fans, stehen und feiern ihren Star. Im Gegenzug setzt es perfektes Entertainment. In seiner nunmehr 20-jährigen Karriere hat der Musiker jede Menge Hits angesammelt. Viele hat er an diesem Abend dabei, unterlegt mit teils lustigen Videoeinspielungen, bei denen er sich oft selbst auf die Schippe nimmt. Auch die Song-Ankündigungen sind witzig. Viele Countrystars kommen furchtbar schmalzig rüber, nicht so Paisley, er spielt schwungvoll und rockig, und brilliert mit hervorragenden Gitarrensoli. Nach dem Song ›This Is Country Music‹ schenkt er seine Gitarre einem kleinen Mädchen im Publikum – über die Videoleinwände für jeden zu sehen, perfekt inszeniert und überaus sympathisch.

Und offensichtlich stimmt auch die Chemie zwischen Paisley und Anheizer Lane, denn der jüngere Kollege wird von Paisley dreimal auf die Bühne geholt um mit ihm gemeinsam zu singen. Nach eindreiviertel kurzweiligen Stunden ist die Show vorbei. Der Einstand des Country-Stars in Deutschland ist gelungen, bleibt zu hoffen, dass er bald wieder den Weg über den großen Teich zu uns findet. Selbst größere Hallen als das Tempodrom dürfte er mühelos füllen: Die deutschen Cowgirls und -boys werden zuhauf kommen.

Text & Fotos: Frank Witzelmaier

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5/5 (Support-Act Chris Lane)

CLASSIC ROCK präsentiert: Mipso live!

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Mipso Pressefoto 2019Pflichttermin: Anfang November spielen Mipso zum ersten mal in Deutschland.

Seit 2012 agieren Mipso bereits in ihrer auch heute noch aktuellen Formation, doch erst jetzt, im November 2019, kommt das Quartett aus North Carolina mit seinen wunderbar abwechslungsreichen Americana- und Folk-Klängen nach Deutschland.

Um sich optimal auf die anstehenden Shows einstimmen zu können, verlost CLASSIC ROCK dreimal das jüngste Album EDGES RUN.

Wenn ihr gewinnen wollt, schreibt uns eine kurze Mail an verlosung@crmag.de mit dem Stichwort „Mipso“.

CLASSIC ROCK präsentiert Mipso live:

02.11. Köln, Studio 672
05.11. München, Feierwerk – Hansa 39
08.11. Berlin, Privatclub
09.11. Hamburg, Bahnhof Pauli

T.G. Copperfield: Neue EP TALKIN‘ SHOP

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T.G. Copperfield TALKIN SHOP CoverDer Regensburger T.G. Copperfield kann es einfach nicht lassen…

Mit der inzwischen siebten Veröffentlichung seiner Solo-Karriere wartet T.G. Copperfield am 15. November auf. TALKIN‘ SHOP ist eine EP mit sieben brandneuen Nummern, mit denen der Künstler aufs Neue beweist, dass er trotz seines massiven Outputs mitnichten immer im selben Sumpf wildert, sondern viele verschiedene Einflüsse zusätzlich zu seinem Bluesrock-Grundtenor in die Arme schließt.

So klingt TALKIN‘ SHOP verglichen zu seinen Vorgängern etwas moderner und ist in seiner Gesamtheit aufgrund der satten Grooves ein sehr tanzbares Werk. Das sieht man auch im Video zur ersten Singleauskopplung ›Suckers & Crooks‹, in welchem Copperfield selbst die Füße nicht still halten kann.

T.G. Copperfield mit ›Suckers & Crooks‹: