Review: Alter Bridge – WALK THE SKY

Alter Bridge Walk The Sky

Direkter und positiver als früher: Alter Bridge auf dem Weg zur Erleuchtung

Die beiden Bandköpfe Myles Kennedy und Mark Tremonti haben immer noch mächtig viel um die Ohren. Dennoch schaffen es die beiden mit ihrer Stammband Alter Bridge, verlässlich alle drei Jahre ein neues Album rauszuhauen. Nachdem Sänger Kennedy im vergangenen Jahr eine Soloplatte und eine neue Scheibe mit Slash veröffentlicht hat, erscheint nun WALK THE SKY, das sechste Studio-Album von Alter Bridge. Diesmal enterten die Alphatiere Kennedy und Tremonti mit bereits fertig komponierten Songs das Studio. Und die Meister der mächtigen Refrains und eingängigen Riffs kommen dieses Mal schneller als sonst auf den Punkt. ›Dying Light‹ und ›Forever Falling‹ sind die beiden einzig schleppenden Stücke auf der Platte. Die Songs sind kompakter, der Grundtenor fällt im Vergleich zu den vorangegangenen Alben positiver aus. WALK THE SKY stellt im Grunde das Gegenstück zum 2010er-Album AB III dar, dem wahrscheinlich düstersten Longplayer der US-Amerikaner aus Orlando. Die Signatur bleibt aber unverkennbar. Hofproduzent Michael „Elvis“ Baskette hat WALK THE SKY wie gewohnt einen transparenten, druckvollen Mix verpasst. Wer auf radiokompatiblen, perfekt durchkomponierten Hardrock steht, sollte hier zugreifen.

8/10

Text: Matthias Bossaller

Alter Bridge
WALK THE SKY
NAPALM/UNIVERSAL

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