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Lenny Kravitz: Deutschland-Konzerte 2020 – Tickets jetzt im Vorverkauf

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Lenny Kravitz Tour DeutschlandNächsten Sommer spielt US-Star Lenny Kravitz in Berlin, Mainz und Hamburg. Tickets gibt es ab sofort!

Neben Elton John und Eric Clapton kommt auch Lenny Kravitz nächstes Jahr nach Deutschland.

Im Juni tritt der Sänger und Gitarrist in Berlin, Mainz und Hamburg auf. Laut Veranstalter dürfen sich Besucher auf Songs vom jüngsten Album RAISE VIBRATION freuen, aber auch auf „Klassiker der Rocklegende wie ›Fly Away‹ oder ›It Ain’t Over ’Til It’s Over‹“. Veranstaltet wird das Ganze von CLASSIC ROCK.

Tickets für die drei Konzerte der „Here To Love“-Tour gibt es ab sofort auf www.reservix.de und ab Freitag (18. Oktober) an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Lenny Kravitz live 2020:

17.06. Berlin, Max-Schmeling-Halle
19.06. Mainz, Zitadelle
26.06. Hamburg, Barclaycard Arena

Songpremiere: Dirty Sound Magnet mit ›Rigid Soul‹

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Dirty Sound Magnet Rigid Soul PremiereDirty Sound Magnet haben den Blick in der Vergangenheit und in der Zukunft. Am Freitag kommt das neue Album der Schweizer, jetzt ist die Single ›Rigid Soul‹ da.

Seit sie Teenager waren, hören und machen Stavros Dzodzosz, Marco Mottolini und Maxime Cosandey von Dirty Sound Magnet zusammen Musik. Ihre Inspiration haben sie sich zu großen Teilen aus dem Rock der 60er und ganz besonders der 70er gezogen, diese Einflüsse verbinden sie heute mit moderner Produktionstechnik und elektronischen Elementen.

Thematisch steht beim neuen, am 18. Oktober erscheinende Album des Trios, TRANSGENIC, der Widerstreit zwischen Vergangenheit und Zukunft im Zentrum, zwischen dem Natürlichen und dem Künstlichen. Oder wie es in der Pressemeldung heißt: „Der Leitfaden des Albums liegt im Übergang zwischen der organischen Welt, die die Menschheit bis heute begleitet, und der transgenen Zukunft im Entstehen.“

Dirty Sound Magnet mit ›Rigid Soul‹:

Eddie Van Halen: Kehlkopfkrebs – Behandlung in Deutschland

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Eddie Van Halen 100 betse gitarristenWie englischsprachige Medien berichten, leidet Van-Halen-Gitarrist Eddie Van Halen an Kehlkopfkrebs. Behandeln lässt er sich offenbar in Deutschland.

Bereits vor knapp 20 Jahren war Eddie Van Halen an Zungenkrebs erkrankt. Damals wurde ihm ein Teil seiner Zunge entfernt. Wie die US-Nachrichtenseite TMZ berichtet, kämpft der Gitarrist aktuell gegen Kehlkopfkrebs.

Die Krankheit sei bereits vor rund fünf Jahren diagnostiziert worden, für die Therapie fliege Van Halen regelmäßig nach Deutschland.

Van Halens Gewohnheit, Gitarrenplektren in den Mund zu nehmen, soll zumindest als Auslöser für die Zungenkrebs-Erkrankung infrage kommen. Davon abgesehen war der 64-Jährige jahrelang Raucher.

Video der Woche: Status Quo mit ›Pictures Of Matchstick Men‹

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Status Quo Pictures of Matchstick Men 1968Da Rick Parfitt heute Geburtstag hätte, blicken wir zurück auf die frühen Anfänge von Status Quo.

Heute hätte der große Rick Parfitt Geburtstag. Aus diesem Grund gehen wir mit dem Video dieser Woche zurück ins Jahr 1968, als Status Quo ihre erste Single veröffentlichten.

›Pictures Of Matchstick Men‹ schwamm musikalisch noch mit dem Psychedelic-Strom der damaligen Zeit und hatte trotzdem schon etwas von der Bubgglegum-Affinität, welche das spätere Markenzeichen der Band werden sollte.

Hier zeigen wir Rossi, Parfitt und Co., wie sie 1968 bei „Top Of The Pops“ auftraten:

AC/DC – BON SCOTT BOX

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AC/DC Bon Scott Box

Rares, Seltenes und ein Best Of: Das 2CD-&-DVD-Set erinnert an das unnachahmliche AC/DC-Original Bon Scott

Kuriose Zufallskonstellation: Nach einem schweren Motorradunfall am 3. Mai 1974, von einer Probe mit der Band Mount Lofty Rangers im Old Lion Hotel im australischen North Adelaide kommend, lag der schottische Vokalist Bon Scott drei Tage lang im Koma und weitere 18 Tage in der Klinik. Halbwegs genesen, übernahm er in der Zeit der Rekonvaleszenz bei seinem, mittlerweile als Booker und Manager tätigen, Ex-Bandkumpel von The Valentines, Vince Lovegrove, diverse Aushilfsjobs. Just in jenen Tagen fragte Manager, Produzent und Ex-Easybeats-Gitarrist George Young bei Lovegrove an, ob der nicht einen guten Sänger kenne. Lovegrove empfahl Scott.

Noch bis kurz vor seinem Einstieg bei den damals stilistisch Glamrock-orientierten AC/DC nach einigem Hin und Her (AC/DC fanden den 27-Jährigen zu alt, der wiederum sie zu jung und unerfahren) am 24. Oktober 1974 als Nachfolger von Dave Evans, arbeitete Scott mit der Band Mount Lofty Rangers an zwei Tracks: ›Round & Round‹ und ›Carey Gully‹. Jenes rare Material, das erst 1996 eine offizielle Veröffentlichung sah, findet sich in der zwei CDs und eine DVD umfassenden BON SCOTT BOX ebenso, wie noch frühere Aufnahmen des am 19. Februar 1980 unter bis heute nicht genau geklärten Umständen mit gerade mal 33 Jahren gestorbenen AC/DC-Frontmannes. Das Progrock-Stück ›Seasons Of Change‹ stammt aus Scotts Zeit bei Fraternity (1970 bis 1973), ›She Said‹ und ›Every Day I Have To Cry‹ hingegen aus der Ära 1966 bis 1970, als er Mitglied bei The Spektors respektive The Valentines war.

Diese gesuchten Preziosen sind nun auf Disc 2 des Sets platziert, zwischen Interviewsegmenten von Bon Scott mit und ohne Angus Young sowie den AC/DC-Kon­zertmit­schnitten von ›Rocker‹ und ›Highway To Hell‹ aus den Jahren 1977/1978. Ein elf Tracks umfassendes Best Of der Jahre 1975–1980, darunter ›Jailbreak‹, ›The Jack‹, ›Live Wire‹, ›High Voltage‹, ›Whole Lotta Rosie‹ und ›Let There Be Rock‹, versammelt Silberling Nummer eins. Jede Menge Raritäten (u. a. Doku, Interview, Videoclips, TV-Auftritte) fasst die DVD zusammen.

8/10

AC/DC
BON SCOTT BOX
LASER MEDIA/SPV

CLASSIC ROCK präsentiert: SAGA live!

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Saga promo shot 20192020 touren SAGA ausgiebig durch Deutschland!

Alles bloß ein Missverständnis! So Michael Sadler über die eigentliche Auflösung seiner Band SAGA Ende 2017. „Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus“, gibt der Sänger zu Protokoll.

Alle SAGA-Fans können also erleichtert aufatmen, denn schon Anfang des kommenden Jahres touren die Neo-Progrocker ausgiebig durch den deutschsprachigen Raum. CLASSIC ROCK präsentiert die Konzerte.

Hier SAGA live erleben:

25.02. Hamburg, Große Freiheit
26.02. Berlin, Metropol
27.02. Karlsruhe, Tollhaus
29.02. CH – Pratteln, Z7
01.03. Stuttgart, Wizemann
03.03. Oberhausen, Turbinenhalle 2
05.03. Suhl, CCS
06.03. Neuruppin, Kulturhaus
07.03. Bitburg, Stadthalle
08.03. Hannover, Capitol
09.03. Neu – Isenburg, Hugenottenhalle
11.03. Saarbrücken, E Werk

Plattensammler: Rudolf Schenker und seine Lieblingsalben

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Rudolf Schenker ScorpionsSeit über fünf Dekaden rockt Rudolf Schenker mit seinen Scorpions die Welt wie ein Wirbelsturm. Hier verrät uns der Gitarrist seine fünf Lieblingsalben.

LED ZEPPELIN
IV
(1971)

Led Zeppelin IV
Jimmy Page traf ich zuletzt 2016 bei den CLASSIC ROCK Awards in Tokio. Im Gespräch erzählte ich ihm, dass ›Stairway To Heaven‹ eine wichtige Inspirationsquelle für ›Still Loving You‹ war. ›Stairway To Heaven‹ blies mich damals förmlich weg! Der Song besitzt eine derartige kompositorische Tiefe und in mir keimte der Wunsch auf, ein Stück in dieser Tradition zu schreiben.

THE PRETTY THINGS
GET THE PICTURE?
(1965)

Pretty Things Get The Picture
The Pretty Things waren damals meine absolute Lieblingsband! Dick Taylor verdiente sich zuvor seine Sporen bei den Rolling Stones, die ich den Beatles immer vorzog, da sie weniger poppig zu Werke gingen. In dieser Zeit standen Besetzungswechsel bei britischen Combos an der Tagesordnung, deswegen war es auch keine große Sache, dass Taylor mit seiner eigenen Band richtig durchstartete. GET THE PICTURE? hörte ich bestimmt 200 bis 500 mal.

QUEEN
A NIGHT AT THE OPERA
(1975)

Queen A Night At The Opera
Der Sound von A NIGHT AT THE OPERA ist einfach der Oberhammer! Für mich stellt dieses vierte Studioalbum von Queen einen Quantensprung in Sachen Produktion dar! Die Chöre, Freddie Mercury als zentrale Gallionsfigur und natürlich die Gewissheit, dass diese Scheibe für alle eine neue Messlatte darstellte. Ich erinnere mich noch genau daran, wie wir in den Folgejahren beim Mikrophonsoundcheck im Aufnahmeraum nach dem perfekten Sweetspot der Verstärkerlautsprecher suchten, um den effektivsten Schalldruck zu finden.

EAGLES
HOTEL CALIFORNIA
(1976)

eagles hotel california deluxe
Als Joe Walsh zu den Eagles stieß, passierte etwas Magisches! Seine Karriere hatte ich schon zuvor verfolgt, als er noch für die James Gang oder solo in die Saiten griff. Sein Rhythmusspiel begeisterte mich sofort – obwohl Walsh natürlich auch erstklassige Soli aufs Parkett legt. Von Pete Townshend von The Who kaufte ich mal eine ’58er-Gibson Flying V Korina, die Pete von Joe geschenkt bekommen hatte. Joe Walsh wiederum hatte zuvor eine seiner Gitarren gegen diese Flying V getauscht, die einem Mitglied von REO Speedwagon gehörte. Als Walsh einen Gig in Hannover spielte traf ich mich mit ihm am nächsten Tag zum Frühstück und brachte die Gibson mit. Er bemerkte: „Scheiße! Was war denn nur mit Townshend los, dass er dir diese fantastische V überlassen hat?!“

WISHBONE ASH
ARGUS
(1972)

Wishbone Ash Argus
Die mehr als exzellente Gitarrenarbeit auf ARUGS turnte mich tierisch an! Sie inspirierte nicht nur mich, sondern auch meinen Bruder Michael. Irgendwann bekam ich einen Anruf von Wishbone Ashs Andy Powell, der ein paar Sechssaiter verkaufen wollte – darunter auch eine ’58er- und eine ‘64er- Gibson Flying V! Wir vereinbarten einen Preis, ich holte das Geld von der Bank und machte mich auf den Weg nach London. Angekommen im U.K. zog mich der Zoll zu einer Stichprobe heraus und entdeckte das Bargeld… sie dachten bestimmt ich wäre ein Drogenkurier oder sowas (lacht)…dank meiner Überzeugungskraft überredete ich den zuständigen Beamten mit zu Andy zu kommen, damit er sehen konnte, dass die Scheine wirklich für den Gitarrenkauf bestimmt waren.

Life Of Agony – THE SOUND OF SCARS

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Life Of Agony Sound Of Scars

Einmal Vollgas bitte!

Es konnte einem warm ums Herz werden, als Life Of Agony 2017 zurückkehrten. Aus Keith war Mina Caputo geworden, was erfreulicherweise mit größtem Respekt aufgenommen wurde, dazu wurde A PLACE WHERE THERE‘S NO MORE PAIN zu Recht als eines der besten Metalalben des Jahres gefeiert. Hätte also kaum besser laufen können! Und die positive Energie dieses triumphalen Comebacks floss nun in einen Nachfolger, der zwar einerseits das Konzept des teils verstörend finsteren Meisterwerks RIVER RUNS RED von 1993 aufgreift, dabei aber mit einer ungestümen Punk-Energie so sorglos entfesselt angestürmt kommt, dass man fast schon von LOAs erstem Feelgood-Album sprechen möchte. Die tonnenschwere Wucht des Vorgängers wird hier teils gegen eine fiebrige Leichtfüßigkeit eingetauscht, wie man sie nicht von einer Band erwarten würde, die seit 30 Jahren im Geschäft ist. Das Ganze dann garniert mit dem unverändert treffsicheren Gespür für Groove und Hooks, und wir stehen vor einem weiteren äußerst gelungenen Spätwerk. Diese Narben bereiten nur Freude, keinen Schmerz.

8/10

Life Of Agony
THE SOUND OF SCARS
NAPALM/UNIVERSAL