Review: Black Star Riders – ANOTHER STATE OF GRACE

Black Star Riders Another State Of Grace

Alte Pfade, frischer Wind

Alle zwei Jahre ein neues Album. Diesem Turnus haben sich die Black Star Riders seit ihrem Erstling aus dem Jahr 2013 verschieben. Auf ihrem vierten Longplayer debütieren Chad Szeliga am Schlagzeug und Christian Martucci an der Gitarre. Scheinbar eine gute Wahl, denn ANOTHER STATE OF GRACE klingt frisch und hungrig. Mancherorts, wie beispielsweise in ›Ain’t The End Of The World‹ oder im Opener ›Tonight The Moonlight Let Me Down‹ mit schönem Saxophon-Solo, schimmert vor allem bezüglich der Melodien und Gitarrenarbeit nach wie vor die Thin-Lizzy-Vergangenheit der Band durch, der Brückenschlag zu ihrem ganz eigenen Klangbild gelingt Scott Gorham, Rick Warwick und Co. jedoch auch hier wieder mal ausgezeichnet. Bis auf den Ausreißer und gleichzeitigen Titeltrack des Albums, der sich fast schon wie eine Dropkick-Murphys-Nummer anhört (dafür ein Punkt Abzug), liefern die Riders erwartungsgemäß ab: Mal geradlinige Hard-Rock-Klopfer, mal entspannte, trotzdem rockige Riffs mit funkigem Orgelteppich als Basis, dann wieder getragene Fast-Balladen mit Anti-Waffen-Aussage. Zehn (bzw. je nach Gusto neun) runde, schlüssige Songs eben.

7/10

Black Star Riders
ANOTHER STATE OF GRACE
NUCLEAR BLAST/WARNER

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