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Start Blog Seite 396

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK Magazine

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Titelstory: The Kinks – Wir gegen die

Es tut gut zu wissen, wer der Feind ist. Die Kinks spüren das, als sie vor 50 Jahren ihr kämpferischstes Album aufnehmen und mit einem Song über eine Dragqueen ihren letzten großen Hit landen. Es ging darum, frei zu sein, sagt Bandchef Ray Davies. Eine Geschichte über Rivalität, Bruderliebe und ein Business, das einen führ Fehler zahlen lässt.

Schon jetzt die neue Ausgabe hier versandkostenfrei vorbestellen. Ab 16.12. ist das Heft dann auch überall im Handel erhältlich.

Die besten 50 Alben des Jahres 2020:

Zwölf Monate, hunderte von neuen Alben, tausende von Songs – gute, schlechte und grandiose Stücke. Wir von CLASSIC ROCK haben uns auf Zeitreise begeben, uns für euch angestrengt erinnert, haben gesammelt, recherchiert, diskutiert, bewertet und auch gekämpft. Das ist dabei herausgekommen. Die 50 besten Alben des Jahres 2020.

Van Halen: Die 50 besten Songs

van halen

In Gedenken an die verstorbene Gitarren-Ikone hält CLASSIC ROCK die 50 besten Songs von Van Halen und Eddie Van Halen für euch bereit.

Keith Richards im exklusiven Interview

Keith Richards im Studio

Anlässlich seines neuen Live-Albums KEITH RICHARDS & THE X-PENSIVE WINOS – LIVE AT THE HOLLYWOOD PALLADIUM führten wir ein exklusives Gespräch mit dem wohl coolsten aller Rock’n’Roller.

Außerdem im Heft: unser großer Jahresrückblick, Uriah Heep, The Dead Daisies, White Lion, AC/DC, Roadwolf, Midnight Oil, Joni Mitchell und viele mehr!

Wie immer mit Heft-CD mit Songs von Accept, den Drive By Truckers, MSG, The Pink Moon, Viper Queen und mehr!

Schon jetzt die neue Ausgabe hier versandkostenfrei vorbestellen. Ab 16.12. ist das Heft dann auch überall im Handel erhältlich.

Bruce Springsteen: mit der E Street Band bei „Saturday Night Live“

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Zusammen mit der E Street Band trat Bruce Springsteen jüngst in der amerikanischen Fernsehshow „Saturday Night Live“ auf.

Vor reduziertem Publikum und mit Hygienekonzept spielte die Truppe die Songs ›Ghosts‹ und ›I’ll See You In My Dreams‹ vom brandneuen Album LETTER TO YOU.

https://youtube.com/watch?v=UYW-DIG-CV4

Meine erste Liebe: Von Jason Isbell

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LAYLA AND OTHER ASSORTED LOVE SONGS, Derek And The Dominos von Jason Isbell.

Meine erste Liebe war wahrscheinlich das LAYLA-Album. Oder Janet Jacksons RHYTHM NATION 1814, das mir meine Eltern etwa zur selben Zeit schenkten. Das hatte all diese Samples von Sly Stone und so, und ich liebte es. Das waren also die ersten beiden Platten, bei denen ich mich tatsächlich erinnern kann, sie
selbst immer und immer wieder umgedreht zu haben. Aber ich war auch ein riesiger Fan von Eric Clapton.

Das eröffnete mir die Welt, denn als ich elf oder zwölf war, hörte ich ständig Clapton, holte mir all seine Aufnahmen und studierte sein Spiel wirklich intensiv. Die allererste Musik, die ich hörte, war die in der Familie. Meine Großeltern spielten und sangen, meine Tanten und Onkel auch. Meine Eltern nicht, aber sie waren große Musikliebhaber. Mein Großvater war ein Priester der Pfingstgemeinde, also spielte er in
der Kirche Musik. Und weil meine Hände so klein waren, gab er mir zunächst eine Mandoline, und ein paar Jahre später begann er dann, mir die Gitarre beizubringen.

Er spielte immer Lead und ich Rhythmus. Wenn man Ahnung von Musik hat, würde man wahrscheinlich
sagen, dass REVOLVER das beste Album ist. Ich würde auch sagen, dass RUMOURS dem sehr nahe kommt als beständiges, wunderschönes Kunstwerk. Aber dennnoch ist LAYLA wohl mein Favorit. Das ist die Platte, die ich am meisten anhöre.

Video der Woche: Dead Boys mit ›Sonic Reducer‹

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Im Dezember 1973 öffnete der CBGB Club in New York erstmals seine Pforten. Lang ausgesprochen hieß der Club „Country, Bluegrass, Blues and Other Music For Uplifting Gormandizers“. Binnen kürzester Zeit mauserte sich der Schuppen zum Zentrum des amerikanischen Punks und beherbergte die ersten Gigs legendärer Bands wie der Ramones, der Dead Boys oder der Talking Heads.

In Gedenken an die legendäre Venue schauen wir uns heute eine Performance der Dead Boys aus dem Jahr 1977 an, als die Truppe im CBGB spielte.

2006 musste der Club leider schließen.

https://youtube.com/watch?v=kgoMIR785y4

Happy Birthday, Stevie Young!

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Heute wird Stevie Young von AC/DC 66 Jahre alt.

Stevie Young feiert heute Geburtstag. Der Neffe von Malcolm und Angus Young wird 66 Jahre alt und ist damit nur ein Jahr jünger als sein Onkel Angus.

Während der Tournee zum Album BLOW UP YOUR VIDEO im Jahr 1988 hatte Stevie Young zeitweise Malcolm Young an der Rhyhtmusgitarre ersetzt, weil dieser sich einem Alkoholentzug unterziehen musste. 2014 stieg er dann fest bei AC/DC ein, nachdem Malcolm aufgrund seiner Demenzerkrankung seine Rolle als Bandchef nicht mehr weiter erfüllen konnte.

Seitdem füllt Stevie Young die Fußstapfen seines Onkels solide aus und tut nach bestem Gewissen das, was auch Malcolm an der Gitarre getan hätte. Kreativen Einfluss auf AC/DC nimmt er dabei nicht. Wie Angus jüngst in einem exklusiven Interview mit CLASSIC ROCK meinte: „Stevie performt hauptsächlich.“ Und Brian Johnson fügte hinzu: „Stevie macht wirklich einen großartigen Job. Hut ab vor Stevie. Und Hut ab vor Malcolm, jeden Tag.“

Das ganze Interview mit Angus und Brian lest ihr in unserer Special Edition über „Die ganze Geschichte der größten Rockband aller Zeiten“. Hier könnt ihr das AC/DC-Sonderheft bestellen.

The Kills – LITTLE BASTARDS

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Raritätensammlung mit Eigenem und Coverversionen

Ein lauschig-lärmiges Weihnachtsfest wünschen The Kills, die ihren Fans in diesem Jahr eine 20 Tracks starke Raritätensammlung unter den Baum legen. Auf LITTLE BASTARDS vereint das britisch-amerikanische Duo die B-Seiten seiner ersten 7“-Singles aus den Jahren 2002 bis 2009, ausgesuchte Radiosession-Outtakes und sonstige schwer zu bekommende Songs, die von Alison Mosshart und Jamie Hince entstaubt und neu gemastert wurden.

Neben eigenen Stücken wie dem unveröffentlichten Demo ›Raise Me‹ sind hier besonders die großartigen Coverversionen wie das Gainsbourg/Birkin-Remake von ›I Call It Art‹, Screamin’ Jay Hawkins’ ›I Put A Spell On You‹ oder Howlin’ Wolfs ›Forty Four‹ zu erwähnen, denen The Kills eine knackige Rundumerneuerung in ihrem typischen Stil irgendwo zwischen Garagenrock und Blues-Punk verpasst haben.

8 von 10 Punkten

The Kills, LITTLE BASTARDS, DOMINO/WARNER

The Kinks – LOLA VERSUS POWERMAN AND THE MONEYGOROUND PART ONE (50TH ANNIVERSARY EDITION)

Das achte Kinks-Studiowerk als Jubiläums-Luxus-Box

Stets in Konzepten dachte Ray Davies spätestens ab THE VILLAGE GREEN PRESERVATION SOCIETY (1968), wobei schon die Vorgänger FACE TO FACE (1966) und SOMETHING ELSE BY THE KINKS (1967) stark konzeptionelle Tendenzen aufwiesen. Im Nachhinein relativiert sich auch die kommerzielle Erfolglosigkeit der Londoner Band um die ewig zerstrittenen Davies-Brüder Ray und Dave zum Ausklang der Swinging Sixties – Dekaden später steht einfach das Gesamtwerk über den Ereignissen einzelner Epochen. Zumal der Tonträgermarkt sich zeitgleich von Singles auf LPs umstellte. Dass dann ausgerechnet ein UK-Top-2-Hit namens ›Lola‹ das Comeback der seit der Single ›Autumn Almanac‹ von 1967 etwas glücklosen, nunmehr um Keyboarder John Gosling auf Quintettstärke erweiterten Kinks einläutete, darf als Ironie des Schicksals gewertet werden. Eine urige Story über die amouröse Begegnung eines jungen Mannes mit einem Transvestiten in einem Nachtclub in Londons Amüsierviertel Soho, die den Glam-Rock-Boom ebenso vorweg nahm wie die LBGTQBewegung. Ebenfalls respektabel operierte die zweite Vorab-Auskopplung ›Apeman‹ über einen jungen Städter, der der urbanen Moderne überdrüssig wird. Indes skizzierte in unverhohlen offenen Versen das Satire-Konzept LOLA VERSUS POWERMAN AND THE MONEYGOROUND, PART ONE die kruden Mechanismen der Musikindustrie. Da bekamen alle eins übergebraten, von den geldgierigen Verlagen (›Denmark Street‹) über die pingeligen Gewerkschaften (›Get Back In Line‹), die öde Tourneeroutine (›This Time Tomorrow‹, ›A Long Way From Home‹) sowie die von Hype und Payola verseuchte Hit-Maschinerie (›Top Of The Pops‹) bis hin zu den ausbeuterischen Managern und Buchhaltern (›The Moneygoround‹) reichte die scharfsinnige Analyse. Dass The Kinks sich auch stilistisch durchaus auf 70er Zeitgeist-Niveau bewegten, unterstrichen die Adaptionen beim Bluesrock (›The Contenders‹), Hardrock (›Rats‹) und Folkrock (›Strangers‹, ›Got To Be Free‹). Zwischendurch flammte immer wieder mal Davies’ ewige Treue zum Vaudeville auf. Zum Jubiläum erhält LOLA VERSUS POWERMAN AND THE MONEYGOROUND, PART ONE eine opulente 8-Inch-Geschenkbox mit drei Silberlingen: Da paaren sich, digital optimiert, die 13 Originalsongs samt Single-, Mono- und Alternativ-Mixen mit aus Archivtiefen zutage geförderten 29 unveröffentlichten Tracks (u. a. Alternate Versions, New Medleys & Mixes, Demos, Soundtrack, Konzertmaterial). Als Sahnehäubchen fungieren zwei Repliken der 7-Inch-Singles ›Lola‹ und ›Apeman‹, ein 60-seitiges Hardcover-Buch sowie vier Artcards.

9 von 10 Punkten

The Kinks, LOLA VERSUS POWERMAN AND THE MONEYGOROUND, PART ONE (50TH ANNIVERSARY EDITION), BMG/SANCTUARY/WARNER

Rock-Rezepte: Tropical Hot Dog

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Für die Fans von Captain Beefheart zum Soundtrack von ›Tropical Hot Dog Night‹.

Zutaten für 2 PERSONEN:
200 g Filetspitzen
vom Schwein
1 Stängel glatte Petersilie
1 Faden Olivenöl
2 Jalapeños
150 g frische Ananas
1 Rotkohlblatt
1 Stängel Koriander
4 EL Crème fraîche
1 EL Zitronensaft
Salz & frisch gemahlener
schwarzer Pfeffer
2 Hot Dog Brötchen

Das Schweinefilet in der Küchenmaschine klein hacken. Die Petersilienblätter abzupfen und mit den Jalapeños fein hacken. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Hackfleisch, Petersilie und Jalapeños hineingeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles 5 Minuten braten. Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Ananas schälen, Krone und Strunk entfernen und das Fruchtfleisch mit dem Messer in kleine Würfel schneiden. Das Rotkohlblatt in sehr dünne Streifen schneiden und den Koriander fein hacken.


In einer kleinen Schüssel die Crème fraîche mit dem Koriander und dem Zitronensaft aufschlagen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Brötchen aufschneiden und das würzige Schweinefleisch jeweils auf den beiden unteren Hälften verteilen. Die Brötchen auf ein Backblech legen und 5 Minuten im Ofen rösten.
Anschließend das Fleisch mit den Ananaswürfeln, Rotkohlstreifen und je 2 Esslöffeln Créme fraîche garnieren, die Brötchen zuklappen und sofort servieren.

AUF DEM PLATTENTELLER SERVIERT
Captain Beefheart, der mit richtigem Namen Don Glen Van Vliet hieß, hat wohl einen der unkonventionellsten Wege in der Geschichte der Rockmusik beschritten. Nach ersten Erfolgen und einer Zusammenarbeit mit seinem Schulfreund Frank Zappa, die Rockgeschichte schrieb, beendete er in den 1980er Jahren seine Karriere als Musiker, um sich bis zu seinem Tod unter dem sonnigen Himmel Kaliforniens ganz der Malerei zu widmen.

Aus Liguori Lecomtes Kochbuch ROCK’N’COOK.