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My Sleeping Karma: Spendenkampagne für Drummer Steffen

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My-Sleeping-Karma-Drummer Steffen Weigand kämpft gegen seine Krebserkrankung. Um ihn mit einer vielversprechenden Therapie, die von der Krankenkasse nicht übernommen wird, behandeln zu können, sammelt seine Frau Elly derzeit Spenden für ihren Ehemann.

Die Zielsumme beträgt 50.000 Euro, bisher wurden knapp über 35.000 Euro gesammelt. Wer helfen will, kann das hier bei gofundme tun.

My Sleeping Karma
Falk-Hagen Bernshausen

Steppenwolf: Jerry Edmonton – Drum to be wild

Jerry Edmonton von Steppenwolf.Heute hätte Jerry Edmonton von Steppenwolf Geburtstag. 

Am 24. Oktober 1946 wurde Jerry Edmonton, Schlagzeuger von Steppenwolf, geboren. Verwurzelt war die Band um Sänger John Kay und Drummer Jerry Edmonton in Deutschland, Kanada und Amerika. Weltweit berühmt wurde die Gruppe, die sich nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Hesse benannt hatte, im Jahr 1969.

Schuld war dieser eine Song ihres selbstbetitelten Debüts von 1968, der bis heute tief im kollektiven Gedächtnis der Rock-Gemeinde verankert ist: Die Rede ist natürlich von ›Born To Be Wild‹.
Der Track wurde von Jerrys Bruder Dennis alias „Mars Bonfire“ geschrieben.

Nachdem der Song dem Roadmovie „Easy Rider“ mit den Zeilen „get your motor running, head out on the highway, looking for adventure and what ever comes our way“ den perfekten Soundtrack verpasst hatte, erlebte die erdige Rockband ihren großen Durchbruch.

Darüber hinaus ist der Song wohl für die Genre-Bezeichnung „Heavy Metal“ verantwortlich, da in ›Born To Be Wild‹ die Rede ist von „heavy metal thunder.“

Nach dem kometenhaften Aufstieg folgte am Valentinstag 1972 die erste Auflösung der ausgebrannten Gruppe, zwei Jahre später folgte die erste Reunion, wieder zwei Jahre später die zweite Auflösung. In dieser Zeit widmete sich Schlagzeuger Jerry zwei anderen Projekten namens Seven und Manbeast.

1980 kam es nach einem Rechtsstreit um den Bandnamen zur nächsten Reunion und Sänger John Kay ist seitdem als John Kay & Steppenwolf unterwegs. Bis 1976 war Originalmitglied Jerry Edmonton an John Kays Seite, an der Reunion von 1980 wollte er aufgrund seiner angehenden Karriere als Fotograf nicht mehr teilhaben.

1981 war Steppenwolf-Bassist Rushton Moreve bei einem Autounfall verstorben, 1993 ereilte Jerry dasselbe Schicksal in Santa Ynez, Kalifornien. Jerry Edmonton wurde 47 Jahre alt.

Thunder: Spendensammelaktion für Danny Bowes

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Thunder haben eine Kampagne bei JustGiving gestartet, um 30.000 Pfund für ihren Frontmann Danny Bowes zu sammeln. Der Sänger hatte im August eine schwere Kopfverletzung erlitten. Die Notoperation war damals erfolgreich gewesen, jedoch brauche Bowes nun eine umfassende Reha in einem Neuro-Zentrum, um wieder vollständig genesen zu können.

Video der Woche: Meat Loaf ›I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That)‹

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Heute vor 29 Jahren veröffentlichte Meat Loaf seinen Überhit ›I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That)‹, der ihn zurück an die Spitze des Rockolymp katapultierte. Grund genug, ihm das Video der Woche zu widmen.

Nach seinem Erfolgsalbum BAT OUT OF HELL im Jahr 1977 (es verkaufte sich mehr als 43 Millionen mal) musste Meat Loaf einige Hürden überwinden. Die mehrjährige Tour, die das Album mit sich brachte, schlug ihm auf die Stimme, so dass er das geplante Nachfolgealbum mit Jim Steinman nicht einsingen konnte. Aufgrund des Drucks seitens seines Managers und der Plattenfirma erschienen halbherzige Veröffentlichungen, die bei weitem nicht an den Erfolg von BAT OUT OF HELL anknüpfen konnten. Er verlor Manager und Plattenfirma, erlitt einen Nervenzusammenbruch und wurde alkoholabhängig.

Erst Ende der 80er Jahre, nachdem Meat Loaf wieder trocken war und sich mit Steinman versöhnt hatte, wendete sich das Blatt langsam. Am 14. September 1993 brachten er und Steinman ihr gemeinsames Werk BAT OUT OF HELL II: BACK INTO HELL heraus. Die Single ›I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That)‹ erschien am 23. Oktober 1993 und hob den singenden Koloss beinahe über Nacht aus der Versenkung. Sie erreichte in 28 Ländern Platz 1 der Charts – erstmals auch in den USA und UK.

Das Video ist ebenso bombastisch wie der Songs selbst. Als Regisseur wurde Michael Bay verpflichtet, der sich in der Branche durch die Videos zu Tina Turners ›Love Thing‹ und Lionel Richies ›Do It To Me‹ einen Namen gemacht hatte, bevor Mitte der 90er Jahre sein cineastischer Aufstieg (u.a. „Bad Boys“, „Transformers“) begann.

Die Aufnahmen fanden im Juli 1993 in Los Angeles County, Kalifornien statt. Für die Innenaufnahmen wählte man das Schloss Greystone Mansion in Beverly Hills, die Verfolgungsjagd zu Beginn wurde in Chávez Ravine gedreht. An der Kamera stand Daniel Pearl, den man damals vor allem durch seine Arbeit an „The Texas Chainsaw Massacre“ (1973) kannte. Pearl sagt über das Video: “ Es ist eines meiner absoluten Lieblingsprojekte … Ich denke, die Kameraführung ist fehlerlos und es erzählt eine Geschichte über das Lied.“

Die Dreharbeiten dauerten vier Tage und überstiegen das vorher angesetzte Budget bei weitem. Meat Loaf selbst saß jeden Tag bis zu zwei Stunden in der Maske, bis sein gruseliges aber sympathisches Make-Up fertig war. Den weiblichen Gegenpart übernahm die Schauspielerin Dana Patrick, die auch schon beim Video zu ›I’d Lie To You (And That’s The Truth)‹ mitgewirkt hatte. Sie mimt den Gesangspart von Lorraine Crosby.

Seht hier nun das Video zu ›I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That)‹:

Gewinnspiel: Tickets für Pop Evil im Lostopf

Die US-Band Pop Evil bringt im November 2022 ihre „The Vortex“-Tour nach Deutschland und präsentieren dabei auch ihr aktuelles Album VERSATILE, das im Mai letzten Jahres erschien. Die Shows in Hamburg, München, Stuttgart, Köln und Frankfurt sind die ersten Konzerte der Band hierzulande seit 2019.

CLASSIC ROCK verlost pro Stadt 1×2 Tickets pro Stadt.

09.11.2022 Hamburg / Logo
11.11.2022 München / Backstage Halle
12.11.2022 Stuttgart / Im Wizemann Club
14.11.2022 Köln / Luxor
15.11.2022 Frankfurt / Nachtleben

Jetzt mitmachen und gewinnen:

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Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

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An diesem Freitag steht eine ganze Reihe an Neuveröffentlichungen in den CD- und Plattenregalen. Wir besprechen die neuen Alben der Simple Minds, Arctic Monkey, The New Roses, von Ugly Kid Joe, Stryper und Sahg.

Simple Minds: DIRECTION OF THE HEART

„Trotz des pandemiebedingten arbeitsprozessualen Flickenteppichs ist DIRECTION OF THE HEART ein stimmiges und tightes Album geworden, das zu den besseren Werken der Simple Minds gehört.“

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The New Roses: SWEET POISON

„Timmy Roughs raue und röchelnde Stimme erinnert leicht an bekannte Raspel-Röhren wie die von Spike von den Quireboys oder Steve Lee (RIP) von Gotthard, wirkt aber mit den starken Strukturen der neuen Songs dann doch unvergleichlich.“

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Sahg: BORN DEMON

„Der bedrohlich walzende Abschluss der Platte, ›Destroyer Of The Earth‹, liefert den perfekten Soundtrack zur vielleicht nahenden Apokalypse. Wenn die sich so anhört, geht die Welt wenigstens mit passender Begleitmusik unter.“

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Ugly Kid Joe: RAD WINGS OF DESTINY

„Auch wenn das etwas maue Kinks-Cover ›Lola‹ nicht wirklich hätte sein müssen, macht dieses abwechslungsreiche Album meist richtig Spaß.“

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Arctic Monkeys: THE CAR

„Die Gitarrenriffs, die auf dem Megaseller AM noch stilprägend waren, haben Piano und Streichern Platz gemacht.“

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Stryper: THE FINAL BATTLE

„Auf Manowar’schem Niveau prasseln christliche „Malen nach Zahlen“-Plattitüden inflationär aus den Boxen. Das macht alles keinen Spaß und wird nur durch die technisch tadellos dargebotene Instrumentierung vor dem Totalausfall gerettet.“

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Arctic Monkeys: THE CAR

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Orchester-Pop in Cinemascope

„Put your heavy metal to the test, there might be half a love song in it all for you.“ Mit dieser Zeile aus ›Mr. Schwartz‹ gibt Sänger Alex Turner die Richtung des neuen Albums vor und so machen die Arctic Monkeys musikalisch da weiter, wo sie mit TRANQUILITY BASE HOTEL & CASINO gelandet sind: Orchester-Pop im Cinemascope-Format. Die Gitarrenriffs, die auf dem Megaseller AM noch stilprägend waren, haben Piano und Streichern Platz gemacht. Überraschend auf THE CAR ist eine neue Funkyness, wenn Alex Turner zur Wah-
Wah-Gitarre greift wie bei ›I Ain’t Quite Where I Think I Am‹, was sofort an Blaxploitation-Soundtracks erinnert. Das filmische Element wird durch die Streicher betont, die immer wieder Dramatik ins Spiel bringen und bei ›Sculptures Of Anything Goes‹ durch verzerrte Gitarren kontrastiert werden. Bei allem Bühnendonner lässt Produzent James Ford, der bereits seit 2007 ein treuer Wegbereiter ist, viel Raum für Turners Stimme,
die sich voll entfalten kann und der wohl Crooner wie Frank Sinatra oder Bryan Ferry beerben will. Mit ›Hello You‹ hat er zudem ein echtes Songjuwel geschaffen. Konsequent verfolgen die Arctic Monkeys auch auf die Gefahr hin, alte Fans zu vergraulen, ihren Weg und eine Rückkehr zu den tanzbaren Indieriffs früherer Tage ist wohl
vorerst auszuschließen. (Tobias Wullert)

8 von 10 Punkten

Arctic Monkeys
THE CAR
DOMINO/GOODTOGO

Arctic Monkey

Ugly Kid Joe: RAD WINGS OF DESTINY

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Zurück zu den Anfängen

Für ihr erstes Langwerk seit sieben Jahren haben sich die Kalifornier mit einem alten Weggefährten zusammengetan: Mark Dodson. Der Londoner ist seit den 70ern als Produzent aktiv und betreute u. a. Joan Jett, Ozzy Osbourne, Anthrax, New Model Army und Judas Priest. 1992 saß er für AMERICA’S LEAST WANTED, den Erstling von Ugly Kid Joe, hinter den Reglern. Das Ergebnis der Kollaboration verkaufte sich millionenfach. Ob ein solcher Coup erneut gelingen kann, sei bezweifelt. Gut getan hat der Band dieser Trip in die eigene Vergangenheit aber offenbar allemal, klingt doch bereits das stürmisch eröffnende ›That Ain’t Livin’‹ schön lebendig und roh. Anhand des sich irgendwo zwischen Glam und Southern Rock einpendelnden ›Not Like The Other‹ und dem mit schönen Klavierparts angereicherten, nachdenklichen Schleicher ›Everything’s Changing‹ geht es dann erfreulich anders aber ebenso gut weiter. Mit ›Dead Friends Play‹ verneigen sich die Herren lyrisch vor verstorbenen Vorbildern wie Eddie Van Halen und Malcolm Young während ›Drinkin’ And Drivin’‹ nach den Black Crowes klingt. Und auch wenn das etwas maue Kinks-Cover ›Lola‹ nicht wirklich hätte sein müssen, macht dieses abwechslungsreiche Album meist richtig Spaß.

7 von 10 Punkten

Ugly Kid Joe
RAD WINGS OF DESTINY
METALVILLE/RTD

Ugly Kid Joe Rad Wings Of Destiny