0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 184

Meilensteine: The Beatles werden von der Queen geehrt

0

26. Oktober 1965: Queen Elizabeth II. ernennt die Liverpooler Fab Four zu Members Of The British Empire (MBE)

Als im Juni 1965 bekannt wurde, dass Queen Elisabeth II. auf Vorschlag von Premierminister Harold Wilson die Beatles mit dem Rang Members Of The British Empire (MBE, niedrigster von fünf Ordensrängen) auszeichnen würde, spaltete das nicht nur die britische Gesellschaft, wurde diese Ehre doch üblicherweise zumeist älteren, konservativeren Semestern zuteil. Manch bereits Ausgezeichneter geriet über den Frevel, Beatmusiker zu dekorieren, derart in Rage, dass er seine Trophäe wutentbrannt zurücksandte. Colonel Frederick Wagg, Kämpfer in beiden Weltkriegen, war so erbost, dass er sein rundes Dutzend Kriegsmedallien auf den Postweg zur Queen schickte und aus der Labour Party austrat. Mr. Wagg fand die Musik, die Haare und Klamotten der Liverpooler Fab Four schlichweg grauenhaft.

Doch trotz weltweiter Proteste fand die Zeremonie am 25. Oktober 1965 im Londoner Buckingham Palast mit insgesamt 189 Auszuzeichnenden statt. „Ein Gardeoffizier nahm uns zur Seite, erklärte uns das Protokoll: Drehe niemals Ihrer Majestät den Rücken zu, redet nur mit ihr, wenn einer von euch vier angesprochen wird“, erinnerte sich Paul McCartney Dekaden später. „Ich empfand sie uns gegenüber als sehr mütterlich – wir waren ja noch Jungspunde von Anfang bis Mitte 20. Sie fragte uns: ‚Wie lange seid ihr zusammen?‘ Ich sagte: ‚Viele Jahre‘. Darauf entgegnete Ringo: ‚40 Jahre‘, worauf die Queen herzhaft lachte.“ John Lennon behauptete wenig später, dass die Beatles aufgrund der Nervosität vor der Audienz sich auf der Toilette einen Joint reingezogen hätten. George Harrison erinnerte sich anders: „Es war eine stinknormale Zigarette!“ Für über 50 Ordensempfänger mussten die Beatles Autogramme geben. Einer sagte bissig zu Paul: „Ist für meine Tochter. Ich verstehe wirklich nicht, was sie in Ihnen sieht!“ Vier Jahre später sandte John seinen Orden zurück an die Queen mit den Zeilen: „Ich sende meinen MBE zurück aufgrund von Großbritanniens Beteiligung in der NigeriaBiafra-Sache, der britischen Unterstützung für die USA in Vietnam und weil ›Cold Turkey‹ in den Charts abgestiegen ist!“ Auf so eine perfide Idee wären Paul, George und Ringo nie gekommen. 2009 fand man Lennons Orden in einem Archiv im St. James Palace.

Brian Johnson: Autobiografie „Die Leben des Brian“ erscheint

0

Heute erscheint die Autobiografie von Brian Johnson, dem Nachfolger von Bon Scott, der mit seiner unvergleichlichen Stimme seit über 40 Jahren die Klangwelt von AC/DC entscheidend mitprägt.

Das Buch heißt „Die Leben des Brian“, darin schildert Johnson sein Leben. Von den Anfängen seiner Kindheit in bescheidenen Verhältnissen im Norden Englands, wo schon früh für ihn feststand: Er will Rocksänger werden.

Über ein Jahrzehnt lang versuchte sich Brian Johnson später mit verschiedenen Bands einen Namen zu machen, doch der große Erfolg schien unerreichbar. Erst mit 31 Jahren – nach scheinbar gescheiterter Karriere, gescheiterter Ehe und einigen Gelegenheitsjobs – kam seine große Chance: Er wurde von AC/DC, schon damals eine der größten Rockbands, zum Vorsingen nach London eingeladen. Der Rest ist Geschichte. Und diese Geschichte erzählt Johnson nun in eigenen Worten.

Scorpions: Don’t Stop Believing

0

Während der bescheidenen Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum ihrer ersten Veröffentlichung bereiten sich die Scorpions auf ihr 19. Album ROCK BELIEVER vor – mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Abschiedstournee. Werden sie jemals aufhören?

„Nein Klaus, jetzt mal im Ernst, erzähl uns bitte, wie die CIA für ›Wind Of Change‹ verantwortlich war – falls Klaus überhaupt dein wirklicher Name ist …“ Die mäßige Bildqualität des Zoom-Gesprächs an diesem Nachmittag macht es unmöglich, festzustellen, ob Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions das irgendwie witzig finden. Es könnte aber auch an den großen schwarzen Sonnenbrillen liegen, die beide tragen. Natürlich lässt sich nicht eruieren, ob auch nur ein Fünkchen Wahrheit in einem unlängst veröffentlichten Podcast mit dem Titel „Wind Of Change“ steckt, der sich mit der Theorie befasst, der Song mit demselben Titel sei ein von der CIA erschaffenes Propagandawerkzeug gewesen, um Deutschland wiederzuvereinen. Und falls das wirklich der Fall ist, verraten es Meine und Schenker trotzdem nicht. Ein Moment verstreicht, dann noch einer … und endlich kommt ein Lächeln. Meine ist vielleicht ein bisschen resigniert ob der Tatsache, dass einer der größten Erfolge der Band, zu der er seit 52 Jahren gehört (und die seit einem halben Jahrhundert ohne große Unter-brechungen Platten veröffentlicht und um die Welt tourt) nun untrennbar mit einer wilden Verschwörungs-theorie in Verbindung gebracht wird, die im Lockdown viele Anhänger fand. „Wir leben in verrückten Zeiten, und als ich mit dieser Behauptung konfrontiert wurde, brach ich natürlich erst mal in Gelächter aus“, berichtet er. „Alle sagten mir: ‚Du musst dir diesen Podcast anhören!‘ Patrick Radden Keefe, ein Journalist, der für The New Yorker arbeitet, kam tatsächlich nach Deutschland, um mir mitten im Interview zu sagen: ‚Klaus, hast du die Geschichte gehört, dass die CIA ›Wind Of Change‹ geschrieben hat?‹ Ich antwortete: ‚Wie bitte?!‘ Aber dann sagte ich, wenn das wahr wäre, würde es nur beweisen, welche Macht Musik haben kann.“

„Das ist eine gute Geschichte!“, fügt Schenker hinzu. „Sie ist super! Was die Musik bewirken kann und wie die Leute daran glauben …“ Der Glaube, Mauern und der Umgang damit waren dabei von Anfang an definierende Charakteristika der Band. Abgesehen von ihrer Langlebigkeit – ihr Debütalbum LONESOME CROW, längst ein Klassiker, wird dieses Jahr 50 – sind es auch die Dinge, die sie durchmachen mussten, die sie zu wahren Legenden gemacht haben. Wer sich mit den euphorischen Glanzpunkten des neuen (und 19.) Albums ROCK BELIEVER befasst, erkennt unschwer, warum das so ist. Die harte Direktheit erinnert Scorpions-Fans un-weigerlich an ihre Hits der 80er, und dies ist kein zurückhaltendes Spätwerk, das sich im Schatten früherer Ruhmestaten versteckt. Vielmehr ist es eine selbstbewusste, hymnenhafte Bestätigung, dass die Scorpions nach wie vor ihr Versprechen einzulösen gedenken, das nach all diesen Jahren weder abgemildert noch durch jegliche Kompromisse verwässert worden ist. Meisterhaft dargebotener Hardrock, zur Perfektion gereift und berstend vor dieser einen, allerwichtigsten Zutat: Spaß. Gerade sitzt die Band in einer Lounge der Peppermint Park Studios in Hannover. Sie haben ihre Proben für eine anstehende Tournee – inklusive eines längeren Engagements in Las Vegas – unterbrochen, um mit uns zu reden. „Das ist seit hundert Jahren unsere Basis hier“, sagt Schenker. „Und es war unsere Blase, in der wir uns von der Pandemie zurückziehen und Musik machen konnten. Das war sehr therapeutisch.“ „Wir trafen uns alle zwei Tage hier“, so Meine. „Dann sperrten wir uns ein, tauchten tief in unsere kreative Welt ab und ließen die grausame Realität vor der Tür.“


Es standen bereits einige Ideen für das Album zur Auswahl, da es ursprünglich schon für 2018 geplant
gewesen war. Doch die Zwangspause vom Touren, nachdem sie im März 2020 noch ihre Termine in Australien
und Südostasien absolviert hatten, gewährte ihnen eine kreative Atempause, die sie durch ihre fast perma-nenten Liveaktivitäten nur selten bekommen. „Das letzte Mal war vielleicht 1986?“, fragt sich Schenker. Diese Zwangspause hatte durchaus ihre Vorteile. Die Anforderungen eines lebenslangen Tourmarathons – trotz einer
sogenannten Abschiedstournee 2010, die wir nur kurz ansprechen – sind nicht unbedingt mit der schöpferischen Freiheit in Einklang zu bringen, die für ein neues Album nötig ist. „Wenn man unterwegs ist, erhält man viele Emotionen von den Menschen, aus dem Publikum, und das beeinflusst die Musik, die man spielt“, so Schenker. „Das passt alles zusammen, aber man muss aufpassen, dass man dabei nicht zu einer Maschine wird.“ „Kreativität ist nichts, das immer selbstverständlich ist“, sagt Meine. „Als wir sagten, dass wir ein neues Album machen sollten, war die Frage natürlich: Können wir es noch bringen? Ich fing 2019 an, Texte zu schreiben, ohne auf Demos von Rudolf zu warten. So hatten wir viele Jahre gearbeitet – die Texte kamen
immer an zweiter Stelle. Aber diesmal war es umgekehrt. Ich begann einfach mit den Texten, also fragte ich mich, worüber zum Teufel ich überhaupt schrei ben will , und schickte Rudolf dann ein paar Sachen. Ein Song war ›Gas In The Tank‹. Das war ein Dialog, denn Rudolf war damals nicht in Deutschland, sondern in Thailand.

Ihm die Texte zu schicken war, als würde ich sagen: ‚Hey, mach mal, gib mir ein paar Killer-Riffs, mein Freund! Ich will Benzin im Tank!‘“ „Es ist großartig, denn wenn man eine gewisse Routine hat, ist es sehr schwer, aus ihr auszubrechen“, sagt Schenker. „Und wir hatten Zeit. Keinen Druck. Genug Zeit, um Songs auch erstmal unvollendet zu lassen, sie beiseite zu schieben und später wieder aufzugreifen. Das war fantastisch und half uns durch diese furchtbare Zeit.“ Trotz dieses umgekrempelten Songwriting-Prozesses ist der zeitlos-klassische Klang von ROCK BELIEVER unbestreitbar und scheint sich seine DNA mit der Genialität des bombastischen BLACKOUT von 1982 zu teilen. „Das war dieselbe Situation“, so Schenker. „Willst du wissen, warum? Bei BLACKOUT hatten wir unsere eigene Pandemie, denn Klaus hatte Probleme mit seiner Stimme, also konnte er nicht wirklich singen. Wir konnten also auch nicht auf Tour gehen und mussten auf Klaus warten. Daher nutzten wir diese Zeit, um Songs sehr natürlich entstehen zu lassen. Das Problem ist ja immer, dass man zu früh aufhört weil man unter dem Druck steht, wieder loszuziehen. Wir hatten auch sehr viel Erfahrungen mit einiger der besten Produzenten der Welt, die uns immer ein bisschen hierhin oder dahin drängten. Diesmal konnten wir uns absolut entspannen, weil kein Produzent involviert war.“

Meine führt aus, dass die Scorpions zu der Zeit von LOVEDRIVE (1979) und ANIMAL MAGNETISM (1980) ein
Alben aufnehmender, pausenlos tourender Dampfdrucktopf waren. „Alle wollten uns an der Spitze sehen – die
Plattenfirmen und das Management sagten: ‚Jetzt! Macht sofort ein Album!‘“, erinnert er sich. „Heute sind wir im Winter unserer Karriere und müssen niemandem außer uns selbst irgendetwas beweisen. Das ist ein
großartiges Gefühl. Rudolf und ich wurden schon vor so langer Zeit Songwriting-Partner. Wir waren ohnehin
schon Freunde, und diesen Vibe immer wieder zu aktivieren, fühlt sich super an. Der Kern von alledem war, an sich selbst zu glauben. Wir saßen in Hannover fest und konnten nirgendwohin fahren. Es war gut, dass wir sagen konnten: ,Okay, wir haben diesen fantastischen Tontechniker Hans Martin-Buff und werden das Album
mit ihm produzieren‘. Wir wussten, was wir da taten. Wir hatten eine lange Karriere und wissen, wie das geht.“
Natürlich war das nicht das erste Mal, dass die Scorpions an sich selbst glauben und durchhalten mussten. Dies ist keine Band, die so tut, als liege noch alles vor ihr, sondern eine Band, die sich wohl in ihrer Haut fühlt, der eigentlich immer noch alles scheißegal ist und die zufrieden damit ist, ihre Musik und ihre ausverkauften Hallen und Stadien für sich sprechen zu lassen.

Man gewinnt aber auch den Eindruck, dass sie sich nicht groß um Jubiläen scheren – es wird keine Kuchen und Girlanden für den 50. von LONESOME CROW geben. „Das ist für uns kein großes Ding, um das irgendwie besonders zu feiern“, sagt Meine. „Klar, es ist ziemlich verrückt, dass die Scorpions im Februar 50 Jahre auf ihre erste Veröffentlichung zurückblicken. Ich denke, einer der Gründe, dass es uns immer noch gibt, ist dass wir eine deutsche Band sind. Heute gibt es ein paar mehr, wie Rammstein, aber Anfang der 70er war da niemand. Wir waren junge Kids aus Deutschland mit großen Träumen. Als wir in der ersten Hälfte der 70er nach England gingen, dachten wir: ‚Alle unseren Helden kommen von hier‘. Wir waren inspiriert von den Beatles, den Stones, The Who, den Kinks. Dann in London im Marquee zu spielen, war schon ein ‚Wow!‘-Erlebnis. Und es war absolut entscheidend – man tritt dort auf und der Melody Maker und der NME sitzen an der Bar und sind bereit, dich umzubringen!“

My Sleeping Karma: Spendenkampagne für Drummer Steffen

0

My-Sleeping-Karma-Drummer Steffen Weigand kämpft gegen seine Krebserkrankung. Um ihn mit einer vielversprechenden Therapie, die von der Krankenkasse nicht übernommen wird, behandeln zu können, sammelt seine Frau Elly derzeit Spenden für ihren Ehemann.

Die Zielsumme beträgt 50.000 Euro, bisher wurden knapp über 35.000 Euro gesammelt. Wer helfen will, kann das hier bei gofundme tun.

My Sleeping Karma
Falk-Hagen Bernshausen

Steppenwolf: Jerry Edmonton – Drum to be wild

Jerry Edmonton von Steppenwolf.Heute hätte Jerry Edmonton von Steppenwolf Geburtstag. 

Am 24. Oktober 1946 wurde Jerry Edmonton, Schlagzeuger von Steppenwolf, geboren. Verwurzelt war die Band um Sänger John Kay und Drummer Jerry Edmonton in Deutschland, Kanada und Amerika. Weltweit berühmt wurde die Gruppe, die sich nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Hesse benannt hatte, im Jahr 1969.

Schuld war dieser eine Song ihres selbstbetitelten Debüts von 1968, der bis heute tief im kollektiven Gedächtnis der Rock-Gemeinde verankert ist: Die Rede ist natürlich von ›Born To Be Wild‹.
Der Track wurde von Jerrys Bruder Dennis alias „Mars Bonfire“ geschrieben.

Nachdem der Song dem Roadmovie „Easy Rider“ mit den Zeilen „get your motor running, head out on the highway, looking for adventure and what ever comes our way“ den perfekten Soundtrack verpasst hatte, erlebte die erdige Rockband ihren großen Durchbruch.

Darüber hinaus ist der Song wohl für die Genre-Bezeichnung „Heavy Metal“ verantwortlich, da in ›Born To Be Wild‹ die Rede ist von „heavy metal thunder.“

Nach dem kometenhaften Aufstieg folgte am Valentinstag 1972 die erste Auflösung der ausgebrannten Gruppe, zwei Jahre später folgte die erste Reunion, wieder zwei Jahre später die zweite Auflösung. In dieser Zeit widmete sich Schlagzeuger Jerry zwei anderen Projekten namens Seven und Manbeast.

1980 kam es nach einem Rechtsstreit um den Bandnamen zur nächsten Reunion und Sänger John Kay ist seitdem als John Kay & Steppenwolf unterwegs. Bis 1976 war Originalmitglied Jerry Edmonton an John Kays Seite, an der Reunion von 1980 wollte er aufgrund seiner angehenden Karriere als Fotograf nicht mehr teilhaben.

1981 war Steppenwolf-Bassist Rushton Moreve bei einem Autounfall verstorben, 1993 ereilte Jerry dasselbe Schicksal in Santa Ynez, Kalifornien. Jerry Edmonton wurde 47 Jahre alt.

Thunder: Spendensammelaktion für Danny Bowes

0

Thunder haben eine Kampagne bei JustGiving gestartet, um 30.000 Pfund für ihren Frontmann Danny Bowes zu sammeln. Der Sänger hatte im August eine schwere Kopfverletzung erlitten. Die Notoperation war damals erfolgreich gewesen, jedoch brauche Bowes nun eine umfassende Reha in einem Neuro-Zentrum, um wieder vollständig genesen zu können.

Video der Woche: Meat Loaf ›I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That)‹

0

Heute vor 29 Jahren veröffentlichte Meat Loaf seinen Überhit ›I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That)‹, der ihn zurück an die Spitze des Rockolymp katapultierte. Grund genug, ihm das Video der Woche zu widmen.

Nach seinem Erfolgsalbum BAT OUT OF HELL im Jahr 1977 (es verkaufte sich mehr als 43 Millionen mal) musste Meat Loaf einige Hürden überwinden. Die mehrjährige Tour, die das Album mit sich brachte, schlug ihm auf die Stimme, so dass er das geplante Nachfolgealbum mit Jim Steinman nicht einsingen konnte. Aufgrund des Drucks seitens seines Managers und der Plattenfirma erschienen halbherzige Veröffentlichungen, die bei weitem nicht an den Erfolg von BAT OUT OF HELL anknüpfen konnten. Er verlor Manager und Plattenfirma, erlitt einen Nervenzusammenbruch und wurde alkoholabhängig.

Erst Ende der 80er Jahre, nachdem Meat Loaf wieder trocken war und sich mit Steinman versöhnt hatte, wendete sich das Blatt langsam. Am 14. September 1993 brachten er und Steinman ihr gemeinsames Werk BAT OUT OF HELL II: BACK INTO HELL heraus. Die Single ›I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That)‹ erschien am 23. Oktober 1993 und hob den singenden Koloss beinahe über Nacht aus der Versenkung. Sie erreichte in 28 Ländern Platz 1 der Charts – erstmals auch in den USA und UK.

Das Video ist ebenso bombastisch wie der Songs selbst. Als Regisseur wurde Michael Bay verpflichtet, der sich in der Branche durch die Videos zu Tina Turners ›Love Thing‹ und Lionel Richies ›Do It To Me‹ einen Namen gemacht hatte, bevor Mitte der 90er Jahre sein cineastischer Aufstieg (u.a. „Bad Boys“, „Transformers“) begann.

Die Aufnahmen fanden im Juli 1993 in Los Angeles County, Kalifornien statt. Für die Innenaufnahmen wählte man das Schloss Greystone Mansion in Beverly Hills, die Verfolgungsjagd zu Beginn wurde in Chávez Ravine gedreht. An der Kamera stand Daniel Pearl, den man damals vor allem durch seine Arbeit an „The Texas Chainsaw Massacre“ (1973) kannte. Pearl sagt über das Video: “ Es ist eines meiner absoluten Lieblingsprojekte … Ich denke, die Kameraführung ist fehlerlos und es erzählt eine Geschichte über das Lied.“

Die Dreharbeiten dauerten vier Tage und überstiegen das vorher angesetzte Budget bei weitem. Meat Loaf selbst saß jeden Tag bis zu zwei Stunden in der Maske, bis sein gruseliges aber sympathisches Make-Up fertig war. Den weiblichen Gegenpart übernahm die Schauspielerin Dana Patrick, die auch schon beim Video zu ›I’d Lie To You (And That’s The Truth)‹ mitgewirkt hatte. Sie mimt den Gesangspart von Lorraine Crosby.

Seht hier nun das Video zu ›I’d Do Anything For Love (But I Won’t Do That)‹:

Gewinnspiel: Tickets für Pop Evil im Lostopf

Die US-Band Pop Evil bringt im November 2022 ihre „The Vortex“-Tour nach Deutschland und präsentieren dabei auch ihr aktuelles Album VERSATILE, das im Mai letzten Jahres erschien. Die Shows in Hamburg, München, Stuttgart, Köln und Frankfurt sind die ersten Konzerte der Band hierzulande seit 2019.

CLASSIC ROCK verlost pro Stadt 1×2 Tickets pro Stadt.

09.11.2022 Hamburg / Logo
11.11.2022 München / Backstage Halle
12.11.2022 Stuttgart / Im Wizemann Club
14.11.2022 Köln / Luxor
15.11.2022 Frankfurt / Nachtleben

Jetzt mitmachen und gewinnen:

[contact-form-7 id=“133474″ title=“Pop Evil Gewinnspiel“]