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Simple Minds: DIRECTIONS OF THE HEART

Stimmig und tight

Im vergangenen Sommer standen für sie mehr als 80 Konzerte im Rahmen der „40 Years Of Hits“-Tour 2022 auf dem Plan. Allerdings können die Simple Minds im nächsten Jahr schon das 45. Jubiläum feiern, denn die Schulfreunde Jim Kerr (Gesang) und Charlie Burchill (Gitarre) fanden sich bereits 1978 unter dem heutigen Namen zusammen, den sie im Text des Bowie-Songs ›The Jean Genie‹ fanden. Nun erscheint mit DIRECTION OF THE HEART das 18. Studioalbum der Schotten. Und die neun „Elektro-Rock“-Songs mit „Wohlfühl-Charakter“ (Kerr) sind wieder allesamt kleine, echte Simple-Minds-Hymnen geworden. ›Vision Thing‹, eine Hommage an Kerrs Vater, wurde schon live präsentiert, bei ›Human Traffic‹ wirkte Russell Mael (Sparks) mit, ›The Walls Came Down‹ ist eine Coverversion des 83er-Hits von The Call. Highlight ist die treibende, melodische Nummer ›First You Jump‹. Der Titelsong ›Direction Of The Heart‹ ist interessanterweise nur auf der Deluxe Edition zu finden, die darüber hinaus lediglich einen weiteren Song bietet. Kerr und Burchill spielten die Tracks in ihrer Wahlheimat Sizilien ein. Bassist Ged Grimes, Schlagzeugerin Cherisse Osei und Sängerin Sarah Brown nahmen ihre Parts in London auf, Mael sowie Songwriter Gary Clark arbeiteten in ihren Homestudios. Alle Einzelteile wurden dann in den
Hamburger Chameleon Studios zum großen Ganzen zusammengefügt und von Andy Wright (u. a. Massive Attack) und Gavin Goldberg (u. a. Simply Red) produziert. Trotz des pandemiebedingten arbeitsprozessualen Flickenteppichs ist DIRECTION OF THE HEART ein stimmiges und tightes Album geworden, das zu den besseren
Werken der Simple Minds gehört.

7 von 10 Punkten

Simple Minds
DIRECTION OF THE HEART
BMG RIGHTS/WARNER

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