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Rock The Kasbah

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rock the kasbah filmGerade als wir dachten, Bill Murray könnte mit einem lakonischen Fünf-Minuten-Auftritt sogar den hundertzwölften „Transformers“-Teil erträglich machen, tritt der Altmeister in Regisseur Barry Levinsons Culture-Clash-Komödie den Gegenbeweis an. Das ist weniger Murrays Schuld – er spielt wie gewohnt mit lässigem Charme den grummeligen Loser-Typen, unter dessen rauer Schale ein goldener Kern lauert – als die von Drehbuch und Regie. Denn wenn hier die in der gleichnamigen Doku aufbereitete, wahre Geschichte der afghanischen DSDS-Variante „Afghan Star“ als Ausgangsmaterial genommen wird, bei der die Casting-Show als Protestplattform gegen die fundamentalistischen Ideologien der Taliban diente, wird schnell deutlich, dass Levinson jegliches Feingefühl für den Stoff fehlt. Murrays abgehalfterten Manager verschlägt es hier nach Afghanistan, wo er auf die Sangestalente eines einheimischen Mädels stößt und diese trotz kultureller Tabus und verzwickter Konflikte zum Superstar machen will. Zu flach in seinen Figuren, viel zu simpel in seiner Aussage und leider nicht einmal besonders witzig.

Rock The Kasbah
Tobis
4/10

Eagles Of Death Metal: München, Tonhalle (18.02.16)

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by sandra stehRock’N’Roll als bewältigungstherapie

Auf den Tag genau drei Monate haben sich die Eagles Of Death Metal ge­­nommen, um ihre wohl auf brutalste Weise unterbrochene Rock’n’Roll-Tournee fortzusetzen. Am 13. Februar betraten sie in Stockholm erstmals seit dem Terroranschlag im Pariser Club Bataclan wieder eine Bühne im Rahmen ihrer „Zipper Down Tour“. Es folgte eine Show in Oslo und dann der hoch emotionale und Überwindung kostende Nachholtermin in Paris. An diesem Abend steht nun, zwei Tage nach der Rückkehr in die französische Hauptstadt, das erste Deutschlandkonzert der Männer um Jesse Hughes an. Etwas mulmig ist den meisten der EODM-Fans (erfreulicherweise sind es wirklich allesamt echte Fans und keine der zu befürchtenden Sensations-Schaulustigen) schon, als aufgrund deutlich sorgfältigerer Einlasskontrollen die Warteschlange vor der Tonhalle auf eine seltene Länge heranwächst. Doch jeder hier, so fühlt es sich an, will sich selbst beweisen, dass die Lust auf Rock’n’Roll stärker ist als die Furcht vor vereinzelten irren Fanatikern. Dies gilt nicht nur für die Besucher, auch das furiose Support-Duo White Miles aus Tirol hat sich durch die Erlebnisse am 13. November 2015 nicht davon abhalten lassen, wieder den Slot vor den Eagles Of Death Metal wahrzunehmen. Dass das hier aber keine andächtige oder pathetische Trauerveranstaltung, sondern eine rasende Rock’n’Roll-Party werden soll, wird in dem Moment klar, als die vertrauten Klänge von Franzl Langs Fassung von ›In München steht ein Hofbräuhaus‹ die Stimmung schlagartig überschwänglich und ergreifend zugleich werden lassen und die Band mit fliegenden Bechern und minutenlangem Applaus begrüßt wird. Von 1.900 Zu­­schauern und aus vollstem Herzen. Hinter der pinken Sonnenbrille kann Hughes seine Rührung nicht verbergen, als er sich aufrichtig mit den Worten „You did not let us down! Ich liebe dich!“ bedankt und darauf die hier herrschende Energie ungefiltert zurückgibt und eine musikalisch tadellose, in Sound, Dramaturgie und Emo­­tionalität perfekte Show mit ›I Only Want You‹ startet. Mit jeder folgenden Minute ist den Musikern, die alle vor Körperspannung strotzen, anzumerken, wie Spaß zur treibenden Kraft wird, die sie Zentimeter für Zentimeter der Bühne für sich zurückerspielen lässt. Irgendwann, im Laufe der insgesamt 21 folgenden Songs, fühlt sich der in Little-Richard-Manier den Geist des Rock’n’Roll predigende Hughes dermaßen wohl, dass er sich zu einem Gelübde hinreißen lässt: „Ihr werdet mich von dieser Bühne zerren müssen!“ Lange hält er dieses Versprechen nicht ein, allerdings nur, weil er den gegenüberliegenden Balkon besuchen muss, um von dort ein Gitarren-Battle mit Dave Catching grandios zu verlieren. Dafür kann Hughes einen ganz anderen Erfolg an diesem Abend einfahren: Er, der sehr pietätvoll mit der jüngsten Geschichte seiner Band umgeht, beweist, dass die Eagles Of Death Metal keine Nutznießer einer Katastrophe sind, sondern schon längst einen deutlich weniger traurigen Ruhm verdient gehabt hätten.

Gewinnspiel: Jetzt Festival-Tickets für „Rock En Seine“ gewinnen!

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RES_ScenePressionLive(c)VictorPicon2Jetzt teilnehmen und Tickets für das wunderschöne Festival „Rock En Seine“ in Paris gewinnen!

Gerade hat der Vorverkauf für „Rock En Seine“, eines der Festival-Highlights dieses Sommers, begonnen. Seid dabei, wenn Iggy Pop, Wolfmother, die Eagles Of Death Metal, The Last Shadow Puppets und viele weitere Bands vom 26. bis zum 28. August 2016 in einem der schönsten Parks Europas, mitten in der vielleicht schönsten Stadt der Welt drei Tage lang eine unvergleichliche Rock’n’Roll-Party schmeißen!

CLASSIC ROCK verlost 1×2 Tickets für das Festival! (Bei den Verlosungs-Tickets ist das Camping NICHT mit inbegriffen!)

Hier teilnehmen:
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Teilnahmeschluss: 29. April 2016

Diese Bands erwarten euch in diesem Jahr in Paris:

Danzig: Video zu Black Sabbath-Cover ›N.I.B.‹

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danzigDanzig haben ein düsteres und mehr als freizügiges Video zu ihrem Black Sabbath-Cover von ›N.I.B.‹ veröffentlicht. Seht hier den Clip.

Im Rahmen seines im letzten Jahr erschienenen Cover-Albums SKELETONS machte sich Glenn Danzig auch an eine eigene Fassung des Black Sabbath-Klassikers ›N.I.B.‹, der seit Veröffentlichung des Debüts BLACK SABBATH 1970 zu den großen Favoriten eines jeden Sabbath-Fans zählt.

Jetzt haben Danzig einen gleichermaßen blutigen wie aufreizenden Clip zu ihrer Version von ›N.I.B.‹ auf ihrem eigenen, neuen Youtube-Kanal veröffentlicht.

Glenn Danzig: „Es gibt so viele Künstler, die ich liebe: Ich musste Elvis und ich musste Black Sabbath auf dem Alum haben, denn ohne diese beiden gäbe es Danzig nicht.“

So klingt Danzig auf Ozzys Spuren:

Gewinnspiel: Sichert euch eine äußerst rare Vinylsingle von Jeff Buckley

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jeff buckley singleWir verlosen fünf Singleplatten mit Jeff Buckleys lange verschollenem Cover des The-Smiths-Songs ›The Boy With The Thorn In His Side‹. Auf der B-Seite findet sich eine Live-Fassung von ›If You Knew‹.

Das The-Smiths-Cover ›The Boy With The Thorn In His Side‹ stammt vom im März veröffentlichten Album YOU AND I, das erst kürzlich in den Archiven von Sony Music entdeckte Aufnahmen von Jeff Buckley enthält. Die meisten davon sind Coverversionen von unter anderem Bob Dylan, Led Zeppelin und Sly and the Family Stone. Dazu gibt’s zwei Originalsongs von Buckley.

Hier teilnehmen:
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Viel Erfolg!

Israel Nash: München, Orangehouse (12.02.16)

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israelnash-poonehghana-32 copyCooler Typ, zeitlose Songs

Hoppla, was ist denn hier los, denkt man kurz, als man den Saal betritt. Wer spielt heute gleich? Crosby, Stills & Nash, James Taylor? Nein, nein, schon richtig, die Tourplakate verraten es: Israel Nash. Für den Mittdreißiger ist der Altersdurchschnitt des Publikums allerdings überraschend hoch. Aber klar, von wegen neuer Neil Young und so. Gut 60-jährige Bartträger jedenfalls stehen neben 40-jährigen Bart- und Tattooträgern stehen neben Hipstermädchen und jungen Indiepärchen, die sind natürlich schon auch da. Schöne Mischung. Aus den Laut­­sprechern tönen die Dire Straits, man steht an der Bar, plaudert, ganz entspannt alles. Die Zeit fließt dahin, es geht auf neun zu – auf den Tickets steht halb neun –, langsam könnt’s losgehen, denkt man. Und da tut sich auch tatsächlich was auf der Bühne. Aber es ist nicht Nash, der jetzt da oben steht, sondern Gold Lake, die sich als Vorgruppe aus Spanien vorstellen und Indierock spielen. Die Sängerin trägt ein glitzerndes Gold-Outfit. Schön anzuschauen, ganz nett alles, aber auch nicht extraspannend.
Ein paar Songs und Umbauarbeiten später ist es dann so weit, um kurz vor zehn haben Israel Nash und Band ihren Auftritt. Der Chef selbst, in dunkelblauer Jacke mit aufgedrucktem Adler auf der Rückseite, Bluejeans und Le­­derstiefeln, wirkt imposant, Ehrfurcht gebietend. Groß, kräftige Statur, dazu die wild wuchernden schulterlangen Haare und der urwüchsige Bart.
Das knapp zweistündige Set be­­steht großteils aus Liedern von Nashs jüngstem Album ISRAEL NASH’S SILVER SEASON. Seine schwelgerischen Americana-Kunstwerke, zeitlos schön wie der Sonnenuntergang in Texas, kommen etwas härter daher als auf Platte – was nicht zuletzt am furiosen Leadgitarristen Joey McClellan liegt. Nash selbst ist nicht das, was man gemeinhin als Rampensau bezeichnet, doch er ist charismatisch, legt maximale Emphase in seinen Gesang, macht wilde Verrenkungen und gibt überhaupt alles. Kann was. Auch dass er gleich zweimal zu Zugaben zurückkommt und nach der Show im Zuschauerraum mit seinen Fans plaudert, Platten signiert und keine Fotoanfrage ablehnt. Cooler Typ.

The Cars: Das Universum des Rico

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Ric Ocasek lässt tief blicken: Im CLASSIC ROCK-Gespräch mit Marcel Anders erklärt der Cars-Chef, was gute Musik ist – und was nicht.

Andy Warhol:

„Wir waren Freunde, da ich oft in seiner Fac­tory abgehangen bin. Irgendwann habe ich ihn ge­fragt, ob er Lust hätte, das Video zu ›Hello Again‹ zu drehen. Er war so begeistert, dass er gleich noch darin mitgespielt hat – als Barkee-per. Er hat seine ganzen skurrilen Freunde in diesen wahnwitzigen Klamotten zusammengetrommelt, seine Position hinter einem Tresen eingenommen, und sie während des ganzen Drehs nicht verlassen. Er hat da den ganzen Tag in seinem Tuxedo gestanden und war stolz wie Oscar. Es war wirklich ein seltsamer Anblick.“

Jimmy Page:

„Natürlich ist er ein toller Gitarrist. Das will ich gar nicht bestreiten. Aber im Grunde hat er alles, was er macht, von irgendwelchen armen, alten Bluesjungs geklaut. Jimmy Page hat also lediglich eine fremde Kultur imitiert – und sich dafür als Held feiern lassen. Aber so ist das nun mal… “

Devo:

„Die einzige Band aus unserer Zeit, von der ich sagen würde, dass sie in Würde gealtert ist und außerdem immer noch tolle Musik macht. Also kein Vergleich zu A Flock Of Seagulls, Billy Idol und Blondie.“

Mutt Lange:

„Eigentlich müsste ich ihm dankbar sein, weil seine Produktion maßgeblichen Anteil am Erfolg von HEARTBEAT CITY hatte, weil wirklich alles perfekt klang. Nur: Er war leider unglaublich langsam und machte mich damit wahnsinnig. Manchmal hat er zwei Tage an etwas gebastelt, das sich dann genauso anhörte wie vorher.“

Snow Patrol:

„Ich kenne die Jungs nicht persönlich, aber ich mag ihre Platten, die ohne Zweifel zu den bestproduzierten Alben der jüngeren Rockmusik-Historie zählen. Weshalb wir uns auch für Jacknife Lee entschieden haben. Wir haben ihn quasi dort abgeworben.“

Todd Rundgren:

„Kann sein, dass er ein toller Keyboarder ist. Aber seine Idee, vor ein paar Jahren als „The New Cars“ zu touren, war lächerlich. Das waren er und zwei Jungs aus der Band, die mit den alten Songs um die Häuser gezogen sind – und sich richtig zum Horst gemacht haben. Zwar für gutes Geld, aber auf Kosten ihrer Reputation.“

Lady Gaga:

„Ich würde wahnsinnig gerne ein Album mit ihr produzieren. Sie ist sehr kreativ, experimentiert oft und ist stets offen für neue Sa­chen. Deshalb wäre es sicher ein Heiden­spaß, ein paar schräge Songs mit ihr aufzunehmen.“

Weezer:

„Ich mag die Jungs und ihre Musik. Was nicht heißt, dass sie pflegeleicht wären. Mit Rivers Cuomo auszukommen, kann ziemlich schwierig sein. Warum? Weil er sich nichts sagen lässt. Und wer immer von sich behauptet, er hätte ein Weezer-Album produziert, der lügt: Das macht alles Rivers.“

Ted Nugent:

„Ach bitte… Es ist doch einfach nicht zu glauben: Der Typ gebiert sich wie ein gottverdammter Idiot, mit all seinen Waffen und den ganzen toten Tieren. Deshalb ist er auch der perfekte Sprecher für die Tea Party-Bewe­gung – da kann er den Redneck geben und bekommt für den Schwachsinn auch noch Applaus.“

Captain Beefheart:

„Ich bin großer Fan. Dabei stehe ich weniger auf TROUT MASK REPLICA, sein bekanntestes Album, als auf CLEAR SPOT. Ich finde, es unterstreicht seine Genialität erst richtig.“

Guns N‘ Roses: Ein Aprilscherz oder ist Adler doch dabei?

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guns n roses steven adlerEine Meldung des legendären Hollywood-Clubs Whisky A Go-Go hat neue Fragen über die Beteiligung von Steven Adler bei Guns N‘ Roses aufgeworfen.

Über die vollständige neue Besetzung von Guns N‘ Roses neben Axl Rose, Slash und Duff McKagan wird derzeit wüst spekuliert. Bei der Frage nach dem nächsten Drummer gibt es jetzt zumindest den Hinweis auf eine Kehrtwende. Während für diese Position zuletzt Frank Ferrer festzustehen schien, kommt jetzt plötzlich wieder Früh-Drummer Steven Adler ins Spiel.

Für Adler, der 1990 wegen Drogenproblemen die Band verlassen musste, war eine Solo-Show im Hollywood-Club Whisky A Go-Go am 01. April auf dem Plan gestanden. Nun sagte der Club das Konzert, das nur eine Woche vor der ersten Reunion-Show von Guns N‘ Roses stattfinden sollte, via Twitter ab.

In der Meldung, die außerdem den durchgestrichenen APPETITE FOR DESTRUCTION-Totenkopf von Adler zeigt, heißt es: „Die Steven Adler-Show am 1. April ist abgesagt. Bleibt dran für eine große Bekanntmachung! #GunsNRoses“

Ob es vielleicht eine Warm-Up-Show der Gunners im Whisky geben wird, Steven Adler dabei sein wird oder ob es sich nur um einen Aprilscherz handelt wird sich allerdings erst zeigen müssen.



Seht hier Adler gemeinsam mit Teilen der Gunners, als er noch einmal mit ihnen in der Rock And Roll Hall Of Fame auftreten „durfte“:

Das war Adlers letzter Auftritt als Mitglied von Guns N‘ Roses im Jahr 1990: