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Scorpions: Motörhead-Drummer Mikkey Dee hilft aus

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mikkey deeWeil der Drummer der Scorpions, James Kottak, ins Krankenhaus muss, wird für ihn bei einigen Shows Motörhead-Schlagzeuger Mikkey Dee einspringen.

In den kommenden Wochen werden die Scorpions einige Live-Termine, darunter fünf Stück im Hard Rock Hotel von Las Vegas, in den USA absolvieren. Wie es in einem offiziellen Statement der Band heißt, wird dabei allerdings nicht James Kottak hinter dem Schlagzeug sitzen, weil dieser derzeit eine Pause eingelegt habe, da er medizinisch überwacht werden müsse.

Der sensationelle Ersatz für Kottak wird kein geringerer Trommelmeister als Mikkey Dee sein, der seit 1992 der Mann bei Motörhead hinter Lemmy Kilmister war.

Folgendes gab Sänger Klaus Meine auf der Facebook-Seite der Scorpions bekannt: „Wir würden uns wünschen, unsere „Return to Forever“-Tour mit James fortsetzen zu können, doch wir müssen einsehen, dass seine Gesundheit Vorrang hat. Wir wünschen James eine schnelle Genesung und hoffen, dass er bald zurückkommt und wieder mit uns rockt!“

Seht hier den Facebook-Post der Scorpions:

Bad Company – LIVE 1977 • LIVE 1979

bad company live 1977 1979Bad Companys erstes Live-Manifest auf Doppel-CD.

Als Supergroup firmierten 1973 die von Ex-Mott-The-Hoople-Gitarrist Mick Ralphs, dem ehemaligen King-Crimson-Bassisten Boz Burrell sowie Paul Rodgers (Gesang, Klavier, Rhythmusgitarre) und Simon Kirke (Schlagzeug), beide ursprünglich bei Free, aus der Taufe gehobenen Bad Company. Benannt nach Robert Bentons sozialkritischem Western, wurde das britische Quartett umgehend von Led Zeppelins Manager Peter Grant für das hauseigene Label Swan Song verpflichtet. Erstaunlicherweise präsentierten Rodgers und Co. trotz exzellenter Konzerte zu ihrer Glanzzeit keinen Live-Mitschnitt. Erst 2006 unternahm die Firma Angel Air/Cleopatra den Versuch, als sie LIVE AT ALBUQUERQUE 1976 in die Plattenläden stellte, doch musste die Doppel-CD mit exklusiv von Ralphs zur Verfügung gestellten Tonaufnahmen und Fotomaterial aufgrund rechtlicher Probleme wieder vom Markt genommen werden. Zehn Jahre später löst sich auch dieses Problem: LIVE 1977 • LIVE 1979 versammelt auf zwei CDs und frei von Overdubs zwei komplette Live-Shows. Der erste Mitschnitt mit 15 schnörkellosen und mehrstimmig perfekt dargebotenen Versionen stammt vom 23. Mai 1977, als Bad Company, die zwei Monate zuvor ihren vierten Longplayer BURNIN’ SKY veröffentlicht hatten, im „The Summit“ in Houston, Texas, Station machten: Klassiker wie ›Ready For Love‹, ›Shooting Star‹, › Good Lovin’ Gone Bad ‹ und ›Feel Like Makin’ Love‹ ergänzten sich mit ›Heartbeat‹, ›Too Bad‹, ›Morning Sun‹, ›Leaving You‹ und ›Man Needs Woman‹ von BURNIN‘ SKY. Als Opener fungierte der hypnotische Titelsong. Der zweite Mitschnitt stammt vom 9. März 1979 aus dem Londoner „The Empire Pool“: Hier erfolgte der Einstieg mit dem Titelsong vom Debüt BAD COMPANY. Fan-Favoriten wie ›Shooting Star‹, ›Run With The Pack‹, ›Rock Steady‹, ›Feel Like Makin’ Love‹ und ›Can’t Get Enough‹ wechselten mit Material vom noch unveröffentlichten sechsten Studiowerk DESOLATION ANGELS, darunter ›Oh, Atlanta‹, ›Rhythm Machine‹, ›Rock’n’Roll Fantasy‹, ›Gone, Gone, Gone‹ und ›She Brings Me Love‹. Wie auf LIVE 77 gab Schlagzeug-As Simon Kirke Solo-Kabinettstückchen zum Besten. Als Zugabe gibt es eine am Arrangement der Jimi Hendrix Experience ausgerichtete Coverversion von ›Hey Joe‹ vom 26. Juni 1979 aus dem „Capitol Center“, Washington DC.

Bad Company
LIVE 1977 • LIVE 1979
RHINO/WARNER
8/10

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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jayhawksEs ist wieder soweit: Das Wochenende steht vor der Tür und die neuen Alben der Woche sind da.

Die Jayhawks um Gary Louris stellen ihr Americana-Kunstwerk PAGING MR. PROUST vor:

Hier findet ihr die Review zu PAGING MR. PROUST…

Hier seht ihr den Clip zu ›Getaway‹, der neuen Single von Long Distance Calling:

Hier findet ihr die Review zu TRIPS…

Die Vintage-Rocker Wytch Hazel lassen ›We Will Be Strong‹ vom Album PRELUDE hören:

Hier findet ihr die Review zu PRELUDE…

Hardrock und Classic Rock mit Mitsingrefrains – hier sind die Massive Wagons mit ›Tokyo‹:

Hier findet ihr die Review zu WELCOME TO THE WORLD…

Long Distance Calling – TRIPS

long distance callingAuch mit neuem Sänger halten die Münsteraner Post Rocker an ihrem Kurs fest.

Nach dem Ausstieg ihres Frontmannes Martin Fischer musste man kurzzeitig befürchten, dass Long Distance Calling den zuletzt eingeschlagenen Weg wieder verlassen und – wie zu Beginn ihrer Karriere – auf Gesang verzichten würden. Die Sorge war zum Glück unbegründet: Long Distance Calling haben mit dem Norweger Petter Carlsen einen neuen Vokalisten verpflichtet und bleiben ihrem seit THE FLOOD INSIDE (2013) erweiterten Konzept treu. Eine gute Entscheidung, denn durch die Erweiterung erhalten ihre lasziv-atmosphärisch-dichten Songs eine weitere Meta-Ebene, mehr Tiefgang, mehr Facettenreichtum, mehr Intensität, mehr Dynamik, kurzum: mehr von allem! Übrigens, Fans der Münsteraner Band kennen Carlsen bereits: 2013 war er zusammen mit Anathemas Vincent Cavanagh als Gastsänger beim Song ›Welcome Change‹ zu hören. TRIPS ist nun also die fünfte Scheibe und zum fünften Mal eine prallgefüllte Wundertüte, die nichts verspricht und so viel mehr hält. Ein Füllhorn an Post-Rock-Ideen, ähnlich unorthodox wie Crippled Black Phoenix, innovativ ohne dabei ins Avantgardistische abzugleiten. Man könnte auch sagen: ein kleines Meisterwerk!

Long Distance Calling
TRIPS
INSIDEOUT/SONY
8/10

Wytch Hazel – PRELUDE

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wytch hazelVintagerock im Copy-and-Paste-Verfahren.

Die Vintage-Mode bringt die 70er Jahre zurück. Lange Haare und Koteletten, Bonanzaräder und Flokatiteppiche, Lavalampen und breite Gürtel. Wenn die Frauen auf den Rockkonzerten plötzlich wieder wie Katja Ebstein zu ›Wunder gibt es immer wieder‹-Zeiten aussehen, ist die Zeitmaschine richtig justiert worden. Keine Frage: Wytch Hazel sind die optimale Besetzung für das jährlich stattfindende Roadburn Festival im holländischen Tilburg. Sie stammen aus der Grafschaft Lancashire im Nordwesten Englands, einer Gegend, wo die Schafe noch tagtäglich im saftigen Grün weiden. Bandgründer Colin Hendra, der gleichzeitig für Gesang und Gitarre zuständig ist, ist jedoch kein Provinzfürst. Nein, von Hause aus ist er beinharter Proto-Metal-Fan. Seine Vorlieben hat er für dieses Album schön durcheinander gemengt: Hier trifft der Schmelz von Jethro Tull auf das Pathos von Pagan Altar. Dazu paaren sich Zitate von Angel Witch, Wishbone Ash, Ufo und Uriah Heep fast wie im Copy-and-Paste-Verfahren. Früher studierte Hendra an der Hochschule klassisches Piano, sang im Schulchor und stand sowohl auf Kirchenmusik als auch auf mittelalterliche Tänze. Das klingt kauzig, macht aber verständlich, warum die Lagerfeuer-Ballade ›Psalm‹ mit ihren sirrenden Gitarrenharmonien so klingt wie sie klingt.

Wytch Hazel
PRELUDE
BAD OMEN RECORDS
7/10

Massive Wagons – WELCOME TO THE WORLD

massive-wagons welcomePlakativ, aber irgendwie dennoch sympathisch.

Auch auf ihrer dritten Scheibe WELCOME TO THE WORLD folgt die 2009 in Carnforth/Lancaster gegründete Combo konsequent ihrem eingeschlagenen Weg: Hard Rock, AOR Classic Rock und Metal-Tracks mit großen Mitsingrefrains und plakativen Texten. Hier liegt auch der Knackpunkt von WELCOME TO THE WORLD, denn wenn auf ›Nails‹ und ›Tokyo‹ im späteren Verlauf ›Shit Sweat Death‹, ›Aeroplane‹ und ›Fee-Fi-Fo-Fum‹ folgen, ist ein vorurteilsfreier Durchlauf der Platte schier unmöglich. Warum sich die Massive Wagons diesen Käse nicht einfach stecken, ist bei der gebotenen musikalischen Qualität die große Frage. Nichtsdestotrotz macht WELCOME TO THE WORLD Spaß und sollte bei ein paar Bier in geselliger Runde durchaus seinen Zweck erfüllen.

Massive Wagons
WELCOME TO THE WORLD
OFF YER ROCKA/CARGO
6/10

The Jayhawks – PAGING MR. PROUST

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jayhawksWie es klingt, wenn eine Band über die Americana-Grenze geht.

Als sich in den 90ern die Bezeichnung „Americana“ als eine Art Oberbegriff für verschiedene Formen von Roots Music aus den USA durchsetzte, gehörten die Jayhawks, die damals mit ihrer Mischung aus Country, Rock und Indie/Alternative ein größeres Publikum fanden, zu den Bands, die genau in dieses Raster zu passen schienen. Doch es stellte sich bald heraus, dass sich die 1985 in Minneapolis gegründete Formation um Gary Louris und Mark Olson nicht in diese Schublade zwängen ließ. Denn die experimentierfreudige Truppe arbeitete auch schon mal mit Drum-Loops, für die sie in einer texanischen Country-Bar wohl von der Bühne gebuht worden wäre. Auf dem von Peter Buck (R.E.M) co-produziertem PAGING MR. PROUST gehen die Jayhawks nun wieder bis an die Americana-Grenze und darüber hinaus, wenn sie verschiedene US-Stile kongenial zusammenführen, aber auch keine Angst davor haben, beim Jam-Track ›Ace‹ nach Krautrock zu klingen und die Synthies blubbern zu lassen. Die aktuelle Jayhawks-Besetzung ohne den erneut ausgestiegenen Olson, die 1997 bereits SOUND OF LIES und 2000 SMILE aufgenommen hatte, versteht sich heute als eine Band, die gerade wegen der stilistischen Öffnung ihren ureigenen Sound mit himmlischen Melodien, Rockrhythmen, Gitarren-Jangle und mehrstimmigen Gesangssätzen frisch und aufregend gehalten hat. Und viel besser als mit dem Byrds’n’Beatles-seligen ›Quiet Corners & Empty Spaces‹ oder dem puren Pop von ›Lovers Of The Sun‹ kann man Americana 2016 kaum definieren.

Text: Dietmar Schwenger

The Jayhawks
PAGING MR. PROUST
SHAM RECORDS/THIRTY TIGERS/ALIVE
8/10

AC/DC: Fans können ihre Tickets zurückgeben

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Angus YoungBrian Johnson raus, Axl Rose rein. Wem der Sängerwechsel bei AC/DC nicht gefällt, der kann seinem Ärger jetzt Luft machen.

Am 26. Mai sind AC/DC in Hamburg zu Gast, am 1. Juni in Leipzig. Nach Angaben der Organisatoren wurden für die Show im Hamburger Volksparkstadion 45.000 Karten verkauft und für den Auftritt in der Red Bull Arena 50.000.

Viele AC/DC-Anhänger zeigten sich wenig erfreut, als nach dem Ausstieg von Brian Johnson bekannt wurde, dass Guns N‘ Roses-Frontmann Axl Rose fortan neuer Sänger der Rockurgesteine ist. Diesen verärgerten Fans kommen die Veranstalter der beiden Deutschland-Konzerte nun entgegen. Bis zum 5. Mai ist es möglich, sich seine Eintrittskarten erstatten zu lassen.

Bis Mittwoch seien allerdings lediglich 150 bis 160 Tickets zurückgegeben worden, heißt es von Seiten der Konzert-Organisatoren.

Rose wird AC/DC auf dem Rest ihrer laufenden Welttournee begleiten. Johnson musste die Band auf Anraten seiner Ärzte kurzfristig verlassen, da ihm, sollte er weiter auftreten, ein Gehörverlust drohe. Über seine Website meldete sich Johnson kürzlich zu Wort. Hier geht’s zu seinem Statement.

So ähnlich wie beim Coachella dürfte sich die Kombination aus AC/DC und Axl Rose dann auch bei den Deutschland-Shows anhören: