Review: Bad Company – LIVE 1977 • LIVE 1979

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Review: Bad Company – LIVE 1977 • LIVE 1979

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bad company live 1977 1979Bad Companys erstes Live-Manifest auf Doppel-CD.

Als Supergroup firmierten 1973 die von Ex-Mott-The-Hoople-Gitarrist Mick Ralphs, dem ehemaligen King-Crimson-Bassisten Boz Burrell sowie Paul Rodgers (Gesang, Klavier, Rhythmusgitarre) und Simon Kirke (Schlagzeug), beide ursprünglich bei Free, aus der Taufe gehobenen Bad Company. Benannt nach Robert Bentons sozialkritischem Western, wurde das britische Quartett umgehend von Led Zeppelins Manager Peter Grant für das hauseigene Label Swan Song verpflichtet. Erstaunlicherweise präsentierten Rodgers und Co. trotz exzellenter Konzerte zu ihrer Glanzzeit keinen Live-Mitschnitt. Erst 2006 unternahm die Firma Angel Air/Cleopatra den Versuch, als sie LIVE AT ALBUQUERQUE 1976 in die Plattenläden stellte, doch musste die Doppel-CD mit exklusiv von Ralphs zur Verfügung gestellten Tonaufnahmen und Fotomaterial aufgrund rechtlicher Probleme wieder vom Markt genommen werden. Zehn Jahre später löst sich auch dieses Problem: LIVE 1977 • LIVE 1979 versammelt auf zwei CDs und frei von Overdubs zwei komplette Live-Shows. Der erste Mitschnitt mit 15 schnörkellosen und mehrstimmig perfekt dargebotenen Versionen stammt vom 23. Mai 1977, als Bad Company, die zwei Monate zuvor ihren vierten Longplayer BURNIN’ SKY veröffentlicht hatten, im „The Summit“ in Houston, Texas, Station machten: Klassiker wie ›Ready For Love‹, ›Shooting Star‹, › Good Lovin’ Gone Bad ‹ und ›Feel Like Makin’ Love‹ ergänzten sich mit ›Heartbeat‹, ›Too Bad‹, ›Morning Sun‹, ›Leaving You‹ und ›Man Needs Woman‹ von BURNIN‘ SKY. Als Opener fungierte der hypnotische Titelsong. Der zweite Mitschnitt stammt vom 9. März 1979 aus dem Londoner „The Empire Pool“: Hier erfolgte der Einstieg mit dem Titelsong vom Debüt BAD COMPANY. Fan-Favoriten wie ›Shooting Star‹, ›Run With The Pack‹, ›Rock Steady‹, ›Feel Like Makin’ Love‹ und ›Can’t Get Enough‹ wechselten mit Material vom noch unveröffentlichten sechsten Studiowerk DESOLATION ANGELS, darunter ›Oh, Atlanta‹, ›Rhythm Machine‹, ›Rock’n’Roll Fantasy‹, ›Gone, Gone, Gone‹ und ›She Brings Me Love‹. Wie auf LIVE 77 gab Schlagzeug-As Simon Kirke Solo-Kabinettstückchen zum Besten. Als Zugabe gibt es eine am Arrangement der Jimi Hendrix Experience ausgerichtete Coverversion von ›Hey Joe‹ vom 26. Juni 1979 aus dem „Capitol Center“, Washington DC.

Bad Company
LIVE 1977 • LIVE 1979
RHINO/WARNER
8/10

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