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No Sinner – OLD HABITS DIE HARD

no sinnerAuf jeden Fall eine Sünde wert.

Schön, dass es noch Bands gibt, denen tatsächlich erlaubt wird, sich zu entwickeln, auch wenn sie mit ihrem Debüt nicht gleich zu Platinsellern aufgestiegen sind. No Sinner stießen vor ein paar Jahren mit BOO HOO HOO auf ziemlich viel Wohlwollen (auch unsererseits), vor allem für die Strahlkraft der Frontfrau Colleen Rennison. So richtig gezündet hat das zwar noch nicht, aber als Vorgruppe von Beth Hart konnten sie absolut überzeugen. Jetzt also die nächste Stufe, die Colleen lustigerweise als „Foto nach der ersten Verhaftung“ im Vergleich zum Klassenfoto bezeichnet. Nein, so verrucht geht es hier nicht zu – aber der wunderbar klassische Rock, den man hier geboten bekommt, stellt den Erstling fraglos in den Schatten. Auch wenn weibliche Rockröhren in den letzten paar Jahren inflationär auf uns niedergeprasselt sind, wird Rennison keine Probleme haben, ihre Nische zu finden. Vom markigen Blues steuert sie deutlicher in Richtung Mainstream, und das steht ihr gar nicht schlecht. Beth Hart wird sich weiterhin keine Sorgen machen, dass ihr hier jemand den Rang abläuft. Eine Kollaboration der beiden wäre aber sicher sehr hörenswert!

No Sinner
OLD HABITS DIE HARD
MASCOT/ROUGH TRADE
7/10

Katatonia – THE FALL OF HEARTS

katatonia album 2016Progressive Melancholie.

Mit ihrem zehnten Longplayer, THE FALL OF HEARTS, legen die Schweden Katatonia ihr anspruchsvollstes Album vor. Die zwölf Stücke bewegen sich häufig näher am Progressive-Rock als am Dark-Metal früherer Tage. Schon der siebenminütige Opener ›Takeover‹ macht die Marschroute klar: Die Songs sind weniger eingängig als in der Vergangenheit und nur noch selten in leicht nachvollziehbare Vers-Chorus-Strukturen gefasst. Dafür stecken unheimlich viele Details unter der melancholischen Oberfläche. Unweigerlich muss der Hörer genau hinhören und das Album mehrfach auf sich wirken zu lassen, um es gänzlich zu erschließen. Keine offensichtlichen Hits also, aber das war von der Band durchaus so gewollt. Nichtsdestotrotz ist THE FALL OF HEARTS wieder ein hochemotionales Album, das von der virtuosen Instrumentalarbeit ebenso geprägt wird wie von Jonas Renkses zerbrechlichem Gesang. Schön ist auch der gesteigerte Gebrauch des Mellotrons, das der Musik eine größere Nähe zu den 60er- und 70er-Jahren verleiht, erinnert dieser Sound doch unweigerlich an die Beatles, King Crimson und alte Genesis. Der gelungene Mix von Jens Bogren vereint den Druck der Moderne mit der Räumlichkeit und Dynamik zahlreicher 70s-Produktionen. Wer Anathema, Porcupine Tree, (neuere) Opeth und Riverside schätzt, wird bei THE FALL OF HEARTS definitiv auf seine Kosten kommen. Am besten über Kopfhörer am Stück hören!

Katatonia
THE FALL OF HEARTS
PEACEVILLE/EDEL
9/10

Demob Happy – DREAM SODA

demob happyMilk it!

Reden wir erst gar nicht groß um den heißen Brei herum: Demob Happy wecken oft und eindeutig Erinnerungen an Nirvana. Die Stimme von Frontmann Matthew Marcantonio hat nicht ganz denselben Biss wie die von Kurt Cobain, aber in Sachen Tonfall und Von-allem-gelangweilt-Sein kommt sie doch sehr nah ran. Dennoch sollte man die Briten nicht vorschnell als Plagiatoren abtun. Man gönne diesem Debüt drei, vier Durchläufe, dann wird man entdecken, dass hier echte Talente am Werk sind, die zwar gerne Richtung Grunge-Ära schielen, aber ihren melodiestrotzenden, dichtgewobenen und ziemlich treffsicheren Rock mit schon schrägen Psychedelic-Tönungen anstreichen und immer wieder in unerwartete Richtungen ausscheren. Bald hat man die Nirvana-Parallelen gar nicht mehr vordergründig im Kopf und erfreut sich an einem aufregenden Album, das einen Sound zelebriert, der bis heute begeistern kann. Demob Happy haben definitiv ihr ganz eigenes Publikum verdient.

Demob Happy
DREAM SODA
SO RECORDINGS/ROUGH TRADE
7/10

Guns N‘ Roses: Prominente Vorbands für kommende Shows

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guns n roses 2016Mit Alice In Chains und Lenny Kravitz werden Guns N‘ Roses zwei echte Hochkaräter auf ihre Reunion-Tournee im Sommer begleiten.

Ab Juni werden die wiedervereinten Guns N‘ Roses um Axl Rose und Slash auf „Not In Our Lifetime“-Tour in den USA unterwegs sein. Die Support-Acts für einige der Konzerte können sich schon mal sehen lassen.

So werden die Grunge-Heroen Alice In Chains als Anheizer in Detroit (23. Juni), Washington (26. Juni), Kansas City (29. Juni) und Chicago (1. und 3. Juli) auf der Bühne stehen. In Boston (19. u. 20. Juli) und New York (23. u. 24. Juli) wird Lenny Kravitz für Stimmung sorgen.

Bereits im April spielten Guns N‘ Roses einige Reunion-Shows, unter anderem in Las Vegas und Mexico City. Offizielle Videoausschnitte aus den Konzerten könnt ihr euch hier anschauen.

Aktuell ist Axl Rose als Gastsänger für AC/DC unterwegs, wo er kurzfristig für den gesundheitlich angeschlagenen Brian Johnson eingesprungen ist. Letzterer veröffentlichte zuletzt zusammen mit Comedian Jim Breuer den Song ›Mr. Rock n Roll‹.

All Things Must Pass – The Rise And Fall Of Tower Records

tower records dvdVon der Vergänglichkeit aller Dinge.

„No music, no life“, so lautete der Werbeslogan der US-Tonträgerkette Tower Records, die sich zwischen 1960 und 2006 zu einem der größten und weltweit umsatzstärksten Einzelhandelsringe entwickelte. Musik mag unsterblich sein, Plattengeschäfte sind es leider nicht, wie Regisseur Colin Hanks in seiner eineinhalbstündigen Dokumentation über den Aufstieg und Fall eines für die gesamte Entwicklung des Musikmarktes impulsgebenden Unternehmens aufzeigt. In der Geschichte der Kult-Company spiegelt sich der ganze Glamour, aber auch das Drama der typischen amerikanischen Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär wider; im Falle von Tower-Records-Gründer Russell Solomon besser gesagt vom rebellischen Drogistensohn zum einflussreichen Musikvisionär. Angefangen bei ersten geschäftlichen Gehversuchen mit dem väterlichen Drugstore im kalifornischen Sacramento, in dem ab Ende der 50er Jahre die ersten gebrauchten Jukebox-Singles verkauft wurden, über die ersten eigenen Plattenläden in Los Angeles und New York, und schließlich die weltweite Expansion zu einem milliardenschweren CD-Imperium mit 200 Geschäften in 30 Ländern auf fünf Kontinenten, bis hin zur unrühmlichen Liquidation aller US-Stores wird der Werdegang einer zumindest teilweise zum Scheitern verurteilten globalen Marke nachgezeichnet. Neben reichlich Archivmaterial aus allen Epochen sind auch ehemalige Gründungsmitarbeiter und berühmte Stammkunden wie Elton John, Dave Grohl oder Bruce Springsteen zu sehen, die die besondere Philosophie und Magie von Tower Records erläutern.

All Things Must Pass – The Rise And Fall Of Tower Records
UNIVERSAL PICTURES
7/10

Bad Company: Sichert euch das 2CD-Set LIVE 1977 & 1979

bad company liveWir verlosen dreimal das brandneue Set LIVE 1977 & 1979 von Bad Company. Es ist das erste Live-Album der Band in Originalbesetzung – mit Paul Rodgers, Mick Ralphs, Simon Kirke und Boz Burnell.

Auf CD 1 findet sich der Auftritt von Bad Company in Houston am 23. Mai 1977, auf CD 2 die Show im Empire Pool in London vom 3. September 1979. Beide Konzerte wurden bisher nicht veröffentlicht. Zusätzlich gibt es eine Aufnahme des Jimi-Hendrix-Klassikers ›Hey Joe‹ aus dem Captiol Centre in Washington 1979.

Hier seht ihr das offizielle Promo-Video zu Bad Companys LIVE 1977 & 1979:

Hier an der Verlosung teilnehmen:
[contact-form-7 id=“41905″ title=“Bad Company“]

Viel Erfolg!

(Teilnahmeschluss: 31. Mai)

Brian Johnson: Hört seinen neuen Song mit Comedian Jim Breuer

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AC/DC Perform In OsloUS-Comedian Jim Breuer veröffentlicht sein erstes Musikalbum. Auf der aktuellen Single ›Mr. Rock n Roll‹ tritt Brian Johnson als Gastsänger auf.

Brian Johnson ist zurück. Nach seinem krankheitsbedingten Abschied von AC/DC ist er als Gast auf der ersten LP von „Saturday Night Live“-Komiker Jim Breuer zu hören. Johnson singt bei zwei Songs: dem nun veröffentichten ›Mr. Rock n Roll‹ und ›My Rock n Roll Dream‹.

„Für mich ist Brian eine der kraftvollsten Stimmen des Rock’n’Roll“, sagte Breuer dem „Rolling Stone“. „Außerdem ist er der lustigste und großzügigste Mann, den ich je getroffen habe. Ich bin überwältigt und für immer dankbar, dass er den Track mit mir aufgenommen hat.“

Breuers SONGS FROM THE GARAGE erscheint am 27. Mai. Produziert wurde die Platte von Ex-Anthrax-Gitarrist Rob Caggiano.

Während Johnsons ehemalige AC/DC-Kollegen mit Axl Rose auf Europatournee unterwegs sind, hat der Sänger angeblich Kontakt zu einem Spezialisten für In-Ear Monitoring aufgenommen. Die Technik soll es ihm ermöglichen, Konzerte zu überstehen, ohne sein angeschlagenes Gehör weiter zu schädigen.

Hier hört ihr Brian Johnson auf Jim Breuers neuem Song ›Mr. Rock n Roll‹:

Eric Clapton: Seht das Video zum neuen Song ›Spiral‹

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Eric Clapton spiral video stillAm 20. Mai erscheint Eric Claptons 23. Studioalbum. Im animierten Clip zu ›Spiral‹ schaut der Jahrhundertgitarrist auf seine Karriere zurück.

I STILL DO heißt das kommende Werk von Eric Clapton, „I just keep playing these blues'“ singt er in ›Spiral‹. Seit gut fünf Jahrzehnten ist der Brite nun Botschafter des Blues. Im neuen Video zu ›Spiral‹ lässt Clapton seine Laufbahn Revue passieren.

So sehen wir im Animationsfilm Aufnahmen aus Claptons Zeit mit Cream und den Yardbirds in den 60er Jahren, aus seiner frühen Solokarriere und MTV Unplugged – bis hin zum Artwork der aktuellen Platte I STILL DO.

Auf der finden sich zwölf Songs, die Clapton – erstmals seit SLOWHAND – zusammen mit Produzent Glyn Johns aufgenommen hat. Neben sieben Originalen gibt es fünf Coverversionen, darunter Bob Dylans ›I Dreamed I Saw St. Augustine‹ und ›Somebody’s Knockin’ On My Door‹ von JJ Cale.

Im Video zu ›Spiral‹ nimmt uns Eric Clapton mit auf Zeitreise – von den 60ern bis heute: