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Fleetwood Mac: MIRAGE erscheint als Deluxe-Box

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FleetwoodMac-2-Photocredit-Neal-Preston-px900 presseIm Juli wird das Fleetwood-Mac-Album aus dem Jahr 1982 mit unveröffentlichten Aufnahmen und Livematerial wiederveröffentlicht.

Die Reissue-Reihe von Fleetwood Mac geht in die nächste Runde. Nach RUMOURS und TUSK ist nun MIRAGE dran. Die Platte ist ursprünglich 1982 herausgekommen, mitsamt Hits wie ›Gypsy‹, ›Hold Me‹ oder ›Oh Diane‹.

Das neue Deluxe-Set, das ab 29 Juli erhältlich sein wird, enthält neben dem remasterten Album auf CD und Vinyl eine Extra-CD mit Outtakes und Raritäten, darunter etwa eine unveröffentlichte Fassung des Fats-Domino-Klassikers ›Blue Monday‹. Dazu gibt’s Live-Aufnahmen, mitgeschnitten während der US-Tour der Band 1982 in Los Angeles, sowie zahlreiche Fotos und Liner-Notes.

MIRAGE erscheint außerdem als Expanded-Version auf zwei CDs, mit Album und Raritäten-CD, sowie als einfache Remastered-Edition.

Hier seht ihr Fleetwood Mac im Video zu ›Hold Me‹, einem der Klassiker auf MIRAGE:

Trackliste: MIRAGE (Deluxe Edition)

CD 1: Original-Album – 2016 Remaster
1. Love In Store
2. Can’t Go Back
3. That’s Alright
4. Book Of Love
5. Gypsy
6. Only Over You
7. Empire State
8. Straight Back
9. Hold Me
10. Oh Diane
11. Eyes Of The World
12. Wish You Were Here

CD 2: B-Sides, Outtakes, Sessions
1. Love In Store (Early Version)*
2. Suma’s Walk AKA Can’t Go Back (Outtake)*
3. That’s Alright (Alternate Take)*
4. Book Of Love (Early Version)*
5. Gypsy (Early Version)*
6. Only Over You (Alternate Version)*
7. Empire State (Early Version)*
8. If You Were My Love (Outtake)*
9. Hold Me (Early Version)*
10. Oh Diane (Early Version)*
11. Smile At You (Outtake)*
12. Goodbye Angel (Original Outtake)*
13. Eyes Of The World (Alternate Early Version)*
14. Wish You Were Here (Alternate Version)*
15. Cool Water
16. Gypsy (Video Version)
17. Put A Candle In The Window (Run-Through)*
18. Teen Beat (Outtake)*
19. Blue Monday (Jam)*

*Bisher unveröffentlcht

CD 3: Mirage Live 1982

1. The Chain
2. Gypsy
3. Love In Store
4. Not That Funny
5. You Make Loving Fun
6. I’m So Afraid
7. Blue Letter
8. Rhiannon
9. Tusk
10. Eyes Of The World
11. Go Your Own Way
12. Sisters Of The Moon
13. Songbird

DVD: 5.1 Surround Mix & 24/96 Stereo Audio des Original-Albums (DVD) +
Mirage (Vinyl)

Side One
1. Love In Store
2. Can’t Go Back
3. That’s Alright
4. Book Of Love
5. Gypsy
6. Only Over You

Side Two
1. Empire State
2. Straight Back
3. Hold Me
4. Oh Diane
5. Eyes Of The World
6. Wish You Were Here

Video der Woche: The Who live im Marquee Club in London

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the who live 1967 2Zum 71. Geburtstag von Pete Townshend reisen wir zurück in die schwarzweißen Zeiten der Fernsehunterhaltung. Genauer: Zum Kurzauftritt von The Who im Marquee Club 1967.

Dass The Who eine der größten Single-Bands aller Zeiten waren, steht außer Frage. Im Londoner Marquee Club heizten die Briten im Rahmen einer „Beat-Club“-Aufzeichnung durch drei ihrer Songhits, bis die Verstärker rauchten – und das ist ganz wörtlich gemeint.

Angetrieben vom manisch trommelnden Keith Moon spielten The Who bei ihrem Auftritt im Jahr 1967 ›Happy Jack‹, ›So Sad About Us‹ – und zum Abschluss ›My Generation‹, bei dem Pete Townshend seine Gitarre ordentlich malträtierte. Hart, lärmend, perfekt. Rock’n’Roll at its best.

Hier seht ihr The Who live aus dem legendären Londoner Marquee Club im Jahr 1967:

Adam & The Ants – KINGS OF THE WILD FRONTIER (SUPER DELUXE EDITION)

Cover (PRNewsFoto/Legacy Recordings)Vom Post-Punk-Untergrund an die Chartspitze: die erste Teen-Sensation der 80er.

Einige erfolglose Karrierestationen lagen schon hinter dem Londoner T. Rex-Fan Stuart Leslie Goddard, als er sich im Punk-Revolutionsjahr 1977 in Adam Ant unbenannte. Doch es benötigte ein geflopptes LP-Debüt namens DIRK WEARS WHITE SOX (1979), diverse Singles und einen Imagewechsel, bevor sich der weltweite Durchbruch einstellte. Den Ausschlag gab der Ratschlag des gewieften Sex-Pistols-Managers: Malcolm McLaren spannte Adam zwar seine Band für das eigene Projekt Bow Wow Wow aus, hinterließ aber auch das Konzept Burundi-Beat aus rituellem Stammesgeheul, Morricone-Western-Soundtrack, Duane Eddys Twang, Link Wrays Rumble und hypnotischem Pop. Erste Demos der Co-Autorenallianz von Ant und Gitarrist Marco Pirroni samt umbesetzter Band im Freibeuter-Indianer-Look ergaben einen hochdotierten Vertrag beim Branchenriesen Epic. In eingängiger Hitformel leisteten die Singles ›Dog Eat Dog‹ und ›Antmusic‹ sowie der im Februar 1981 noch einmal in Umlauf gebrachte Titelsong nützliche Feldarbeit, bevor sich wenig später der Zweitling mit den Key-Tracks ›Jolly Roger‹, ›Ants Invasion‹, ›Los Rancheros‹ und ›Killer In The Home‹ an die Spitze der UK-Charts setzte und Platinstatus erzielte – der erste Popstar der 80er Jahre war geboren. Zum 35. Betriebsjubiläum kommt KINGS OF THE WILD FRONTIER als SUPER DELUXE EDITION: Zu den digital optimierten zwölf Tracks gesellen sich sieben Raritäten (Demos, B-Seiten). Auf der zweiten CD addieren sich 17 Konzertmitschnitte mit drei Rough-Cuts. Putzige Auftritte in den britischen TV-Shows Top Of The Pops und The Old Grey Whistle Test ergänzen sich auf DVD mit Videoclips und Konzertausschnitten aus Manchester und Tokio. Als Bonus fungiert „Ants Invasion“, einst eine VHS-Dokumentation über die erste US -Tour vom Adam & The Ants aus dem Jahre 1981.

Adam & The Ants
KINGS OF THE WILD FRONTIER (SUPER DELUXE EDITION)
SONY
8/10

AC/DC: So lief’s in Wien

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acdc wien 2016Gestern spielten AC/DC im Wiener Ernst-Happel-Stadion – und Axl Rose sang im Stehen. Wir haben die besten Videos und die Setlist für euch.

Der AC/DC-Tross rollt weiter durch Europa. Nachden die Rock’n’Roll-Giganten zuletzt unter anderem in Lissabon und Sevilla Station gemacht hatten, war am Donnerstag (19. Mai) Wien dran. 23 Songs spielten Angus und Co. im Ernst-Happel-Stadion, darunter natürlich unzählige Klassiker (die komplette Setliste findet ihr unten). Außerdem zu vermerken: Axl Rose zeigte sich mobil und verließ seinen Bühnenthron.

Brian Johnson, dessen Platz am AC/DC-Mikro Rose eingenommen hat, ist derweil nicht untätig. Diese Woche veröffentlichte er zusammen mit US-Comedian Jim Breuer den Song ›Mr. Rock n Roll‹. Wann und ob er je wieder mit seinen ehemaligen Bandkollegen gemeinsame Sache machen wird, ist ungewiss. Angeblich hat der gesundheitlich angeschlagene Johnson kürzlich Kontakt zu einem Experten für In-Ear Monitoring aufgenommen zu haben.

Hier seht ihr Videoausschnitte vom gestrigen AC/DC-Konzert in Wien:

Hier noch ein Eindruck von den Vorbereitungen auf die Show im Ernst-Happel-Stadion:

AC/DC-Setlist in Wien:

1. Rock Or Bust
2. Shoot To Thrill
3. Hell Ain’t A Bad Place To Be
4. Back In Black
5. Got Some Rock & Roll Thunder
6. Dirty Deeds Done Dirt Cheap
7. Rock ‚N‘ Roll Damnation
8. Thunderstruck
9. High Voltage
10. Rock ‚N‘ Roll Train
11. Hells Bells
12. Givin‘ The Dog A Bone
13. If You Want Blood (You’ve Got It)
14. Sin City
15. You Shook Me All Night Long
16. Shot Down In Flames
17. Have A Drink On Me
18. T.N.T.
19. Whole Lotta Rosie
20. Let There Be Rock

Zugaben:
21. Highway To Hell
22. Riff Raff
23. For Those About To Rock (We Salute You)

Aerosmith: Tour ohne Steven Tyler?

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Aerosmith 3 @ Sony MusicSteven Tyler arbeitet seit letztem Jahr in Nashville intensiv an seinem Country-Solo-Album. Den anderen Mitgliedern von Aerosmith scheint die Bandpause jedoch mittlerweile zu lange zu dauern.

Gitarrist Brad Whitford ließ indes bei einem Interview mit dem Online-Portal Metal Rules verlauten, dass die Band scheinbar überlege, ohne Tyler auf Tour zu gehen und einen Gastsänger zu verpflichten. „Ja, wir haben das gesprochen“, sagt Whitford. „Ob wir das jedoch umsetzen werden, steht noch nicht fest.“

Da die Arbeiten an seinem Soloalbum länger dauern als gedacht, hatte Tyler die bereits bandintern abgesprochenen Tourpläne über den Haufen geworfen.

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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Eric Clapton 2016 - CMS Source pressEs ist wieder soweit: Das Wochenende steht vor der Tür und die neuen Alben der Woche sind da.

Im Animationsvideo zu Spiral lässt Eric Clapton seine Karriere Revue passieren:

Hier findet ihr die Review zu I STILL DO…

Das erwartet euch mit dem neuen Katatonia-Werk THE FALL OF HEARTS:

Hier findet ihr die Review zu THE FALL OF HEARTS…

Charismatische Frontfrau, klassischer Rock – hier sind ›No Sinner‹ mit Hollow:

Hier findet ihr die Review zu OLD HABITS DIE HARD…

Von Grunge inspiriert machen Demob Happy dennoch ihr ganz eigenes Ding:

Hier findet ihr die Review zu DREAM SODA…

Eric Clapton – I STILL DO

eric clapton i still doSlowhand + Produzentenlegende Glyn Johns = introspektives Alterswerk.

Es ist immer dasselbe mit neuen Platten von alten Musikern. Die Fans finden sie gut, alle anderen hören darüber weg und befinden: braucht kein Mensch! Letzteren entgeht dabei so manche subtile Häutung. Im Fall von Eric Clapton, seit eh und je festgelegt auf das musikalische Terrain zwischen J. J. Cales hingeworfener Lässigkeit und der eruptiven Kraft des Blues, bedeutet das: Der 71-jährige Engländer macht noch immer starke und ohne Frage aufrichtige Musik – nur ist ihm der Blues längst nicht mehr nur düsterer Dämon, emotionaler Turbo und musikalische Klagemauer, sondern zunehmend auch Medium der Introspektion. Zu hören ist das auf I STILL DO in Tracks wie dem abgehangen rumpelnden ›Alabama Woman Blues‹, dem anrührenden Soul ›I Will Be There‹ (mit Angelo Mysterioso, der natürlich nicht George Harrison ist), im vergrübelten Groove von ›Cypress Grove‹ und dem Folkblues-Lullabye ›Little Man, You’ve Had A Busy Day‹. Der uralte Baptisten-Gospel ›I’ll Be Alright‹, der später zu ›We Shall Overcome‹ umgeschrieben wurde, und die jenseitige Ballade ›I’ll Be Seing You‹ kreisen dabei um Bilanz, Erlösung und spirituelles Homecoming. Natürlich rockt das alles nicht halb so sehr wie der Clapton der klassischen Ära. Aber es hat emotionale Tiefe. Und musikalische Klasse. Kurzum: Ein rundes Alterwerk, dessen unaufgeregter Selbstgewissheit Produzentenlegende Glyn Johns genau die richtige Dosis Suspense schenkte, um den Altmeister vor der ihm eigenen latenten Schlafmützigkeit zu bewahren.

Eric Clapton
I STILL DO
Bushbranch/Surfdog/Universal
7/10

No Sinner – OLD HABITS DIE HARD

no sinnerAuf jeden Fall eine Sünde wert.

Schön, dass es noch Bands gibt, denen tatsächlich erlaubt wird, sich zu entwickeln, auch wenn sie mit ihrem Debüt nicht gleich zu Platinsellern aufgestiegen sind. No Sinner stießen vor ein paar Jahren mit BOO HOO HOO auf ziemlich viel Wohlwollen (auch unsererseits), vor allem für die Strahlkraft der Frontfrau Colleen Rennison. So richtig gezündet hat das zwar noch nicht, aber als Vorgruppe von Beth Hart konnten sie absolut überzeugen. Jetzt also die nächste Stufe, die Colleen lustigerweise als „Foto nach der ersten Verhaftung“ im Vergleich zum Klassenfoto bezeichnet. Nein, so verrucht geht es hier nicht zu – aber der wunderbar klassische Rock, den man hier geboten bekommt, stellt den Erstling fraglos in den Schatten. Auch wenn weibliche Rockröhren in den letzten paar Jahren inflationär auf uns niedergeprasselt sind, wird Rennison keine Probleme haben, ihre Nische zu finden. Vom markigen Blues steuert sie deutlicher in Richtung Mainstream, und das steht ihr gar nicht schlecht. Beth Hart wird sich weiterhin keine Sorgen machen, dass ihr hier jemand den Rang abläuft. Eine Kollaboration der beiden wäre aber sicher sehr hörenswert!

No Sinner
OLD HABITS DIE HARD
MASCOT/ROUGH TRADE
7/10