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The Rolling Stones: Spielfilm über Jagger, Richards und Co. in den frühen 70ern geplant

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rolling stones exile on main streetIm Zentrum des Films sollen die Aufnahmesessions der Rolling Stones zum Album EXILE ON MAIN STREET stehen. Regie führt „Downton Abbey“-Regisseur Andy Goddard.

Die turbulenten, chaotischen, feuchtfröhlichen Sessions zum Rolling-Stones-Meilenstein EXILE ON MAIN STREET sind Thema des geplanten Spielfilms „Exile on Main Street: A Season in Hell with the Rolling Stones“. Der Streifen basiert auf dem gleichnamigen Buch des US-Journalisten Robert Greenfield. Dies berichten mehrere englischsprachige Medien.

Als Regisseur soll Andy Goddard verpflichtet worden sein. Der Brite inszenierte mehrere Episoden von TV-Serien wie „Downton Abbey“ oder „Doctor Who“ und schrieb das Drehbuch zu „Set Fire To The Stars“. Im Moment läuft das Casting für die Rollen von Mick Jagger und Keith Richards, wie auf „Deadline Hollywood“ zu lesen war. Der Erscheinungstermin des Films ist noch offen.

EXILE ON MAIN STREET ist 1972 herausgekommen und gilt als eines der besten Alben der Rolling Stones überhaupt – dank großer Songs wie ›Tumbling Dice‹, ›Sweet Virginia‹ und ›Shine A Light‹. Aufgenommen wurde die Platte in der Villa Nellcôte in Südfrankreich.

Hier seht ihr die Rolling Stones mit ›Sweet Virginia‹ live in Texas im Jahr 1972:

Red Hot Chili Peppers: Spontanes Beatles-Cover mit Anthony Kiedis am Bass

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red hot chili peppersBei ihrem Auftritt beim Pinkpop Festival legten die Red Hot Chili Peppers eine gekonnte Show hin, als Sänger Anthony Kiedis zu ›Hey Bulldog‹ den Bass bediente.

Dass die Red Hot Chili Peppers locker drauf und immer zu Scherzen aufgelegt sind, zeigten sie bei ihrer Pinkpop-Show am Wochenende in den Niederlanden (10.Juni). Als die Kalifornier zur Zugabe auf die Bühne kamen, groovten sie sich in eine spontane Fassung des Beatles-Songs ›Hey Bulldog‹.

Während Flea noch Faxen machte, schnappte sich Kiedis dessen Bass und improvisierte zu Chad Smiths Drums. Flea nahm mit dem Keyboards vorlieb und verkündete hinterher: „Das ist unsere neue Hitsingle.“ Die sei gerade richtig groß in Albanien, ergänzte Kidies.

Hier seht ihr die Red Hot Chili Peppers beim Pinkpop mit ›Hey Bulldog‹:

Am 17. Juni erscheint mit THE GETAWAY das erste Album der Red Hot Chili Peppers seit fünf Jahren. Daraus gab es bereits die Single ›Dark Necessities‹ und ›We Turn Red‹ zu hören.

Steven Tyler: Termin für Country-Album steht fest

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Steven TYlerDiesen Juli erscheint endlich das erste Country-Soloalbum von Aerosmith-Frontmann Steven Tyler. Dies verriet er kürzlich im US-TV in der Ellen DeGeneres-Show. Seht hier seinen Auftritt und erfahrt alle weiteren Details.

Nachdem sich die Produktion von Steven Tylers „Rock-Goes-Country“-Projekt immer weiter in die Länge zog, gibt es jetzt endlich einen fixen Veröffentlichungstermin für das Album. Am 15. Juli werden die 15 Songs, die zum Teil von T Bone Burnett und Dann Huff co-produziert wurden, unter dem Titel WE’RE ALL SOMEBODY FROM SOMEWHERE erscheinen. Dies gab Tyler vergangene Woche in der Ellen DeGeneres-Show bekannt.

Steven Tyler: „Vergangenes Frühjahr fuhr ich runter nach Nashville, um an diesem Projekt zu arbeiten. Ich schrieb mit einigen der besten Songwriter der „Music City“ ein paar richtige „Kick-Ass“-Songs und am 15. Juli können wir diese endlich mit der Welt teilen.“

Über seine neu eingeschlagene musikalische Richtung hat Tyler erstaunliches zu sagen: „Country-Music ist der neue Rock’n’Roll. Da geht es nicht nur um Verandas, Hunde und Cowboystiefel. Es ist viel mehr. Es geht darum, authentisch zu sein. Und nichts ist authentischer, als zu verstehen, dass jeder von uns nur ein „irgendwer aus irgendwo“ ist.“

Seht hier den Talk mit Steven Tyler:

Gewisse Gerüchte, laut denen Aerosmith möglicherweise ohne Tyler auf Tour gehen könnten, wurden bei diesem Interview außerdem dementiert. Im Gespräch mit Ellen DeGeneres berichtete Tyler – neben Solo-Tourplänen durch die USA – auch von Aerosmith-Shows, die noch in diesem Sommer in Südamerika stattfinden sollen.

Somebody From Somewhere

So performte Tyler in der Sendung seine zweite Single ›Red, White & You‹:

Hier seht ihr das Video zur ersten Single-Auskopplung ›Love Is Your Name‹, die bereits im letzten Jahr erschien …

The Rolling Stones – TOTALLY STRIPPED Deluxe Edition

rolling stones totally strippedMach disch nackisch hoch drei!

Als die Rolling Stones 1995 ihre gigantische „Voodoo-Lounge-Stadion-Tour“ mit mehr als sechs Millionen Zuschauern in sechs Ländern abschlossen, da hatten Mick, Keith, Ronnie und Charlie erst einmal genug vom Arena-Bombast und so besann man sich auf die eigenen Wurzeln. Wie Richards sagte: „Wir sind eine Club-Band, nur haben wir irgendwann größere Gigs bekommen.“ Also legte man kurzerhand die ausladenden Bühnenroben ab und machte sich an das Projekt STRIPPED. Dieses setzte sich aus puristischen, teils akustischen Aufnahmen von eigenen Meilensteinen sowie Coversongs zusammen. Aufgezeichnet wurden diese 14 Nummern bei drei Club-Konzerten in Amsterdam (im Paradiso), Paris (im Olympia) und London (in der Brixton Academy) sowie zwei Studio-Sessions in Tokio und Lissabon. Im Rahmen der damaligen Veröffentlichung des Albums STRIPPED lief in der Glotze ein Dokumentarfilm, der die Rolling Stones bei diesen Unternehmungen begleitete. Eben jener Film, getauft „Totally Stripped“, ist in aktualisierter, längerer Fassung das Herzstück dieser Neuauflage. Neben der Einzel-DVD, die tiefe Einblicke in den Reise-, Aufnahme- und Probenalltag der Band bietet, gibt es in der großformatigen Deluxe-Version eine Audio-CD mit neu zusammengestellter Track-List von STRIPPED sowie drei weitere DVDs, die die drei vollständigen, in ihrer Direktheit einzigartigen Shows in Holland, Frankreich und Großbritannien beinhalten. TOTALLY STRIPPED, mit seinem zusätzlichen 60-seitigen Foto-Booklet, ist ein ästhetisch verpacktes und technisch hochwertiges Set, das die größte Rock’n’Roll-Band – oder besser: die selten zu sehenden „Small-Time-Stones“, wie die englische Presse damals titelte – in musikalischer Hochform zeigt.

The Rolling Stones
TOTALLY STRIPPED Deluxe Edition
Eagle Vision/Edel
9/10

Noel Gallagher: 500 Euro auf Deutschland

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noel gallagherWenn es nach Noel Gallagher geht, kommt nur eine Mannschaft als Europameister in Frage. Die Engländer dagegen? Fliegen im Viertelfinale raus! Rooney? Lausig!

Dass Noel Gallagher ein Fußballfan ist, ist bekannt. Der Ex-Oasis-Mann hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, leidenschaftlicher Anhänger von Manchester City zu sein. Jetzt hat er sich – gewohnt unterhaltsam – zur laufenden EM zu Wort gemeldet.

Sein Favorit auf den Titelgewinn? Ganz klar Deutschland. „Ihr habt Weltklasseleute wie Müller, dann Neuer, den besten Torwart, und Özil, wenn er mal Lust hat“, sagte Gallagher dem „Tagesspiegel“ in einem Gastbeitrag. Wenn er 500 Euro auf den Europameister setzen müsste, „dann in jedem Fall auf Deutschland“.

Im Halbfinale sieht Gallagher neben Özil, Müller und Co. noch Frankreich, Spanien und ein Team aus Osteuropa. Der Gastgeber werde allerdings den Ausfall seines Topstürmers Benzema nicht kompensieren können.

Für seine eigene Auswahl hat der Brite ganz allgemein wenig übrig. England habe in seiner Geschichte erst einen großen Titel gewonnen, und das auch noch umstritten. Die Mannschaft von heute sei zwar talentiert, doch der Trainer einfach nicht zu gebrauchen.

„Roy Hodgson? Ich bitte euch. José Mourinho würde diese Jungs ins Finale führen, aber Hodgson wird wieder all die Alten mitnehmen“, ärgert sich Gallagher. „Ich garantiere euch, er wird wieder den lausigen Rooney aufstellen und damit fängt der Dreck doch schon an.“

Aber ein leidenschaftlicher England-Fan sei er glücklicherweise ohnehin nicht, denn seine Eltern stammten aus Irland. „Wenn England auf Irland treffen würde, dann wäre ich auf jeden Fall für die Iren“.

Besonders beliebt dürfte der gute Noel sich in seinem Heimatland damit nicht machen. Aber er hat eben noch nie ein Blatt vor den Mund genommen. Und was andere von ihm denken? Geschenkt.

Carlos Santana – PLAYS BLUES AT MONTREUX 2004

carlos santana dvdLegendentreffen – stark verdichtet.

Montreux-Jazz-Mastermind Claude Nobs war einer der ersten Förderer Carlos Santanas in Europa, kein Wunder, dass der mexikanische Gitarrenheld immer wieder gerne bei dem Schweizer Festival auftrat. 2004 war er sogar Gastgeber und Gast zugleich: Die Blues-Giganten Buddy Guy, Clarence „Gatemouth“ Brown und Bobby Parker waren seiner Einladung gefolgt, um mit ihm und Gästen wie Nile Rodgers oder Barbara Morrison zu jammen. Vor zehn Jahren gab es die drei kompletten Sets bereits in einer DVD-Box, hier ist das Ganze auf 90 Santana-Minuten verdichtet. Während Carlos beim souligen Set von Brown anfangs noch etwas unschlüssig wirkt (bei ›I‘ve Got My Mojo Working‹ drückt er seine Gitarre sogar kurzerhand Buddy Guy in die Hand!) und erst bei ›Grape Jelly‹ wirklich überzeugen kann, ist er als Gast von Parker sofort auf der Höhe. Mit seinem unverkennbaren Markenzeichensound begeistert er beim Slow-Blues ›Chill Out‹ und duelliert sich danach, auch als das Tempo anzieht, brillant mit Parker. Das Highlight sind allerdings die ausufernden Jam Sessions mit Buddy Guy, bei denen die beiden Saiten-Legenden alle Register ziehen und ihnen die Freude am eigenen Tun ins Gesicht geschrieben steht. Große Kunst in kleinem Rahmen – genau das macht den besonderen Geist des Montreux Jazz Festivals aus.

Carlos Santana
PLAYS BLUES AT MONTREUX 2004
Eagle Vision/Edel
7/10

Kris Kristofferson – THE COMPLETE MONUMENT & COLUMBIA COLLECTION

kris kristofferson Opulente 16-CD-Werkschau vom True American Hero mit dem Wohlfühl-Bariton.

Kris Kristofferson verkörperte in seinen nunmehr 80 Jahren zahllose Charaktere: Rugbyspieler, Boxer, Oxfordstudent, Familienvater, Armeemitglied, Helikopterpilot und Tonstudiohausmeister. Schon Mitte 30 war der Sohn einer Militärfamilie mit europäischen Wurzeln, als er nach links ausscherte und erst zum Country-Star mit großem Kompositionstalent, dann zum Hollywood-Idol avancierte. Beim Fegen im Columbia Studio in Nashville erfolgte die Kehrtwende, als Kristofferson seinen Song ›Sunday Mornin’ Comin’ Down‹ an Johnny Cashs bessere Hälfte June Carter weiterreichte. Mythen ranken sich seither um diese Offerte, die binnen Monaten Früchte trug, die auch in den Liner Notes der 16-CD-Werkschau THE COMPLETE MONUMENT & COLUMBIA COLLECTION Niederschlag fand: Cashs Version gewann 1970 in der Kategorie „Songwriter Of The Year“ der Country Music Association, ›For The Good Times‹ in der Fassung von Ray Price siegte zeitgleich bei der Academy Of Country Music. Im gleichen Jahr kam auch die Sangeskarriere in Schwung: Das Debüt KRISTOFFERSON (1970) mit Ohrwürmern wie ›Blame It On The Stones‹ und ›Help Me Make It Through The Night‹ zündete allerdings erst ein Jahr später. Dank posthumer Hit-Version der just verstorbenen Janis Joplin in ME AND BOBBY MCGEE umgetauft, erreichte der exzellente Longplayer Platz 10 in den US Country Charts. Noch besser verkaufte sich der Nachfolger THE SILVER TONGUED DEVIL AND I mit den Hits ›Lovin‘ Her Was Easier (Than Anything I’ll Ever Do Again)‹ und ›Jody And The Kid‹. Mit FM-Radio-Airplay gesegnet waren der Titelsong und das urige ›The Pilgrim, Chapter 33‹ mitsamt augenzwinkernder Selbstanalyse „…and a problem when he’s stoned“. Noch auf kreativer Augenhöhe befanden sich BORDER LORD und seine einzige Nummer 1 in den Countrycharts, JESUS WAS A CAPRICORN (beide 1972), die erstmals Kristoffersons zweite Ehegattin Rita Coolidge in mehreren Duetten präsentierte. Als nicht mehr ganz so erfolgreich erwies sich 1974 SPOOKY LADY’S SIDESHOW, das Drogen- und Alkoholsucht thematisierte. Parallele Schauspielerambitionen (u.a. „Cisco Pike“, „Pat Garrett And Billy The Kid“) erwiesen sich als Hemmschuh für die Sangeskarriere. BREAKAWAY, 1974 das zweite Duettwerk mit Rita Coolidge (auf FULL MOON von 1973 verzichtet die Box leider!), koppelte halbgar Eigengewächse mit Coverversionen. Nach weiteren Hauptrollen in „A Star Is Born“, „Convoy“ und „Heaven’s Gate“ gerieten die Alben WHO’S TO BLESS… AND WHO’S TO BLAME (1975), SURREAL THING (1976), EASTER ISLAND (1978), SHAKE HANDS WITH THE DEVIL (1979) und TO THE BONE (1981) trotz des einen oder anderen patenten Songs zunehmend zur Nebensache. Abrundung erfährt die Retrospektive durch die bis dato unveröffentlichten Aufnahmen LIVE AT THE BIG SUR FOLK FESTIVAL (1970), THE WPLJ-FM BROADCAST (1972) und DEMO. Bereits 1992 erschienen war LIVE AT THE PHILHARMONIC (1972). Im finalen EXTRAS sammeln sich Non-LP-Singles, Outtakes und Duette.

Kris Kristofferson
THE COMPLETE MONUMENT & COLUMBIA COLLECTION
LEGACY/SONY
8/10

Motörhead – CLEAN YOUR CLOCK

motörhead live dvdDon’t forget us, we were Motörhead!

Ein mulmiges Gefühl befällt einen, wenn man diese DVD, den letzten Konzertfilm in der Geschichte von Motörhead, in den Player einlegt. Lemmy sorgt mittlerweile seit einigen Monaten vermutlich in anderen Sphären für Rock’n’Roll-Aufruhr und markige Lebensweis­heiten, während uns, die ihn schmerzlich vermissen, nur dieser letzte posthume Gruß bleibt. Am 20. und 21. November bespielten Motörhead die bei Münchner Konzertgängern so verhasste und von Lemmy so geliebte Ex-Fabrikhalle Zenith, die die Kulisse für CLEAN YOUR CLOCK, das audiovisuelle Vermächtnis von Lemmy, bietet. Noch zu dessen Lebzeiten als Teil einer 40th Anniversary-Veröffentlichung neben einem Mitschnitt des nie stattgefundenen Januar-Konzerts im Londoner Hammersmith geplant, erscheint CLEAN YOUR CLOCK jetzt alleine. Knallhart und ungeschönt, so ist die Wahrheit, so waren Motörhead und so ist auch diese DVD. Unter der Obhut des über ihnen schwebenden Bombers und verfolgt von immer wiederkehrenden, beißenden Mikrofon-Feedbacks, legen Phil Campbell, Mikkey Dee und ihr Chef noch einmal Zeugnis von ihrer unvergleichlichen musikalischen Rohheit und Brutalität ab. Nur leider, und das ist natürlich ebenso die knallharte Wahrheit, ist dem 69-jährigen Lemmy, der zu diesem Zeitpunkt schon vom Krebs zerfressen war, seine Krankheit anzusehen und anzuhören. Ja, es ist ein beklemmendes Gefühl, und dennoch: Selbst in diesem Zustand war Lemmy stärker als wir alle zusammen.

CLEAN YOUR CLOCK
Motörhead
Motörhead Music/UDR
8/10