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Airbourne – BREAKIN‘ OUTTA HELL

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airbourne albumDampfhammer-Rock aus Australien – Airbourne bleiben sich treu.

Schon beachtlich, was die O’Keeffe-Brüder und ihre Kumpanen mittlerweile erreicht haben. Mit ihrem unkomplizierten Rock’n’Roll haben sie es nicht nur geschafft, regelmäßig (vor allem in Deutschland) große Hallen zu füllen, sondern auch, sich immer nachdrücklicher für den nach wie vor vakanten Posten der legitimen AC/DC-Nachfolger zu empfehlen. Ihrem Rezept (und dem der übermächtigen Vorbilder) bleiben sie dabei auch auf ihrem neuesten Album treu: knackige Riffs, griffige Melodien, jugendlicher Übermut und ganz dicke Eier. Auch hier wird es den zahlreichen Fans keine Probleme bereiten, selbst mit dem siebten Bier in der Hand noch einigermaßen im Rhythmus mitzugehen und die Refrains mitzujohlen. Über Bier: BREAKIN‘ OUTTA HELL zeigt expliziter denn je ein Herz für Promillesünder und widmet ihnen mit ›Thin The Blood‹ und ›When I Drink I Go Crazy‹ gleich zwei Songs. Daneben dürfen auch die anderen üblichen Standardthemen nicht fehlen: zotige Sexkapaden (›Down On You‹) und natürlich die nie erlahmende Liebe zum Rock’n’Roll selbst (›It’s All For Rock’n’Roll‹ und ›It’s Never Too Loud For Me‹). Nix Neues im Hause Airbourne also? Ähhhh … nicht wirklich, nein. Aber warum auch? Die Epigonen der Gebrüder Young sind mit ihrer Masche bisher bestens gefahren und glänzen weiterhin mit subtilitätsbefreitem Hardrock ohne echten Makel. Was für AC/DC seit über 40 Jahren funktioniert, kann eben immer punkten. Zumindest, wenn es so leidenschaftlich und kompetent umgesetzt wird wie von diesen Jungs. Weiter so!

6/10

Airbourne
BREAKIN‘ OUTTA HELL
Vertigo/universal

Joe Bonamassa – LIVE AT THE GREEK THEATRE

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bonamassa liveVerneigung vor den drei Kings: Albert, Freddie und B.B.

Der Workaholic setzt seine Tribute-Konzertreihe fort. Sie begann 2014 mit MUDDY WOLF AT RED ROCKS, nun folgt LIVE AT THE GREEK THEATRE. Zelebrierte Bonamassa vor zwei Jah­ren den Blues von Muddy Waters und Howlin‘ Wolf, feiert er nun die größten Hits von Albert, Freddie und B.B. King, darunter natürlich Ohrwürmer wie ›Born Under A Bad Sign‹ (Albert), ›Goin Down‹ (Freddie) und ›The Thrill Is Gone‹ (B.B.). Bonamassa spielt die Evergreens nicht einfach nur nach, sondern verleiht ihnen mit seiner elfköpfigen Band eine deftige Portion Swing. Drei Bläser und drei Sängerinnen (darunter Jimmy Barnes‘ Tochter Mahalia, die auch mal solo schmettern darf) machen aus den Bluestiteln komplex arrangierte Shownummern. Das mögen die Autoren nicht unbedingt im Sinn gehabt haben, doch die Bonamassa-Behandlung hat ihren Reiz, selbst wenn Trommler Anton Fig reinhaut, als säße er in einer Rockband. Sein Boss wechselt wieder von einer hochkarätigen Klampfe zur anderen, so präsentiert er etwa „Lucy“, die Flying V von Albert King aus der Samm­lung des Schauspielers Steven Seagal. Mithilfe dieser edlen Hölzer lässt der blonde Bluesstar quirlige Saitensoli vom Stapel, so dass auch Klampfen-Fans wieder voll auf ihre Kosten kommen.

7/10

Joe Bonamassa
LIVE AT THE GREEK THEATRE
PROVOGUE/MASCOT

Kansas – THE PRELUDE IMPLICIT

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kansas 2016Nach der Wiederbelebung.

Ankündigungen wie diese lassen den Fan zwischen Vorfreude und Ausverkaufs-Sorgen schwanken: Klar klingt es toll, dass sich die Progrock-Institution nach dem endgültigen Abschied von Kerry Livgren und auch im Gefolge des aktuellen, von ein wenig Schmutz­waschgang begleiteten Exodus von Sänger Steve Walsh abermals zu neuen Taten berufen fühlt. Doch allzu häufig waren derartige Wieder­belebungs­versuche bei anderen Bands zumindest teilweise eher enttäuschend verlaufen. Und immerhin ist dieses, ihr 15. Stu­dioalbum, das erste seit dem Jahr 2000 (SOMEWHERE TO ELSEWHERE). Und sogar das erste seit 1983 (DRASTIC MEASURES), das ohne Steve Walshs charakteristische Stimme und seine Keyboard-Beiträge auskommen muss. Doch wir dürfen Entwarnung geben – Kansas-Fans aller Phasen könnten an diesem Lebens­zeichen durchaus Gefallen finden, das mit ›The Voyage Of Eighteen‹ sogar eine veritable Hymne à la ›Carry On Way­ward Son‹ aufbietet. Für deren authentischen Sound stehen u.a. David Ragsdale (Violine, Gesang), Rich Williams (Gitarre) und Phil Ehart (Drums) gerade. Generell erinnern die aktuellen Kansas allerdings ein wenig mehr an die vielfach unterschätzten Jahre mit John Elefante, was an der überzeugenden Stimme von Ronnie Platt liegt, dem neuen Mann am Mikrofon. Beim Track ›Summer‹ denkt man aber auch an Billy Greers Projekte Seventh Key und Native Window. Wer also mit viel Melodie und etwas weniger Taktwechseln sowie einem kleinen Schwenk in Richtung Melodic Rock und AOR leben kann, der wird vermutlich hoffen, dass THE PRELUDE IMPLICIT zum Vorspiel eines langen weiteren Kapitels der Kansas-Geschichte wird.

7/10

Kansas
THE PRELUDE IMPLICIT
INSIDEOUT/SONY

Text: Klaus Reckert

David Bowie – WHO CAN I BE NOW? (1974–1976)

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david bowie 1974 1976Vom Glam Rock zum Blue Eyed Soul: Boxset mit Bekanntem, Rarem und Unveröffentlichtem.

Dem Boxset FIVE YEARS (1969–1973), er­­schienen wenige Monate vor David Bowies Tod im Januar 2016, folgt nun der zweite Teil: WHO CAN I BE NOW? (1974–1976) deckt mit zwölf CDs in miniaturisierten Original-Artworks und digital optimierter Qualität jene Jahre ab, als sich der zur ständigen Runderneuerung neigende Brite im US-Exil befand. Akribisch adaptierte der schwer kokainabhängige Exzentriker Soul, Funk und Disco, etablierte nach Ziggy Star­­dust und Aladdin Sane mit dem Thin White Duke eine weitere seiner Kunstfiguren. Als Über­­gangswerk empfahl sich 1974 das noch in Europa produzierte DIAMOND DOGS. Vor allem der an Isaac Hayes‘ Funk-Opus ›Shaft‹ an­­gelehnte Track ›1984‹, das Überbleibsel eines ursprünglich geplanten Musicals nach George Orwells Kultbuch, ließ aufhorchen. Auf dem in Philadelphia und New York entstandenen YOUNG AMERICANS (1975) hatte Bowie die Metamorphose vom Glam-Rock zum Blue Eyed Soul bereits vollzogen. Im Gespann mit John Lennon derivierte er aus The Flairs‘ ›Foot­­stompin’‹ seinen ersten US-Nummer-1-Hit ›Fa­­me‹, zeichnete aber auch für eine fürchterliche Version des Beatles-Songs ›Across The Univer­se‹ verantwortlich. Eine frühe Fassung von YOUNG AMERICANS namens THE GOUSTER mit den exzellenten Soul-Balladen ›Who Can I Be Now?‹ und ›It‘s Gonna Be Me‹, einer Funk-Version von ›John, I‘m Only Dancing‹ sowie bislang unveröffentlichten Alternativ-Takes von ›Right‹, ›Can You Hear Me‹ und ›Somebody Up There Likes Me‹ feiert hier ihre Premiere. Ihren Abschluss fand die R&B-Trilogie 1976 in STATION TO STATION mit dem US-Top-Ten-Hit ›Golden Years‹, dem Tanzflächenfüller ›Stay‹, der R&B-Skurrilität ›TVC15‹ und dem epischen Titel­song. Verfügbar in gleich zwei Versionen, einerseits im Original, andererseits im „Harry Maslin Mix“ von 2010. Zwei Konzertmitschnitte der Ära ergänzen die Kollektion: DAVID LIVE, aufgezeichnet während der Diamond-Dogs-Tour 1974, er­­strahlt im remasterten Original, aber auch im „Tony Visconti Mix“ aus dem Jahr 2005. Die ebenfalls enthaltene Doppel-CD LIVE NASSAU COLISEUM ‘76 blieb bis 2010 unveröffentlicht. Abgerundet wird das Paket mit einem 128-seitigen Buch sowie der Raritäten-CD RE:CALL 2 mit 13 Non-Album-Singles, diversen Single-Edits und B-Seiten. Unverständlicherweise bleiben jedoch die zeitgleichen Sessions mit Lulu, The Astro­nettes sowie die Philadelphia-Outtakes ›After Today‹ und ›It‘s Hard To Be A Saint In The City‹ ausgespart.

8/10

David Bowie
WHO CAN I BE NOW? (1974–1976)
PARLOPHONE/WARNER

Imperial State Electric – ALL THROUGH THE NIGHT

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imperial state electricSein vielleicht vielseitigstes Album.

Nicke Andersson zieht das Retro-Ding kompromisslos durch. Nach­dem es mit seinen Hellacopters zu Ende gegangen war, startete er 2010 (Echtzeit) mit Imperial State Electric in der ersten Hälfte der 70er Jahre (gefühlte musikalische Entstehungszeit seiner Songs). Jetzt, sechs Alben und sechs Jahre später, erscheint ALL THROUGH THE NIGHT mit einer gewohnt knackig gehaltenen Länge von zehn Stücken. Einige davon scheinen genau um diese Zeitspanne mitgereist zu sein. Andersson hat mit seinem siebten Album also fast die Schwelle zu den 80ern erreicht. Neben einigen für ISE wenig überraschend an Kiss- und Thin-Lizzy-Riffs angelehnten Stücken wie dem Opener ›Empire Of Fire‹, ›Would You Lie‹ oder ›Remove Your Doubt‹, tauchen jetzt auch vereinzelt jüngere Klangperlen auf. So etwa der süße Titeltrack, der gegen Ende durch eine Vielzahl von übereinander wabernden Streicher-Schichten an Phil Spectors späteren, prunkvollen Studio-Arbeitsethos erinnert. Eine weitere Stelle, an der Imperial State Electric „mit der Zeit gegangen” sind, ist ›Bad Timing‹: Dessen zentrales, britisches Heavy-Metal-Riff könnte ohne jeden Zweifel von 1980 stammen. Doch genau dann, wenn man gerade glaubt, dass man ALL THROUGH THE NIGHT stilistisch eingeordnet hat, sprengen die Schweden jeden Rahmen, geben ein Country-Duett mit ihrer Kollegin Linn Segolson und starten kreischend in einen Boogie, der so auch 1964 von den Beatles hätte interpretiert worden sein können.

7/10

Imperial State Electric
ALL THROUGH THE NIGHT
Sound Pollution/Psychout Records/Rough Trade

Ringo Starr: Hört hier den neuen Song ›Now The Time Has Come‹

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ringo-starrBeatles-Drummer Ringo Starr veröffentlichte zum gestrigen internationalen Tag des Friedens seinen brandneuen Song ›Now The Time Has Come‹. Hört ihn euch hier an!

›Now The Time Has Come‹ ist Teil der großen Social-Media-Kampagne #HugForPeace, die die Menschen dazu aufruft, Gewalt keine Chance zu lassen und sich stattdessen lieber einmal zu umarmen.

Produziert wurde der Song von Bruce Sugar, der auch schon an der Verwirklichung von Ringo Starrs Album POSTCARDS FROM PARADISE (2015) beteiligt war. (Ehemalige) Mitglieder von Ringo Starr & His All-Starr Band wie Richard Page und Colin Hay sind in dem Song ebenso zu hören wie einige Social-Media-Jungstars.

Ringo über den Song: “Ich habe mit ‚Peace & Love‘ an dieser Aufnahme gearbeitet.”

Hört hier Ringo Starr mit ›Now The Time Has Come‹:

Gewinnspiel: Gewinnt den Soundtrack und die Blu-ray zum Kino-Thriller „Green Room“

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green-roomEs ist zwar noch nicht Halloween, aber warum nicht trotzdem schonmal „vorgruseln“? Mit dem Soundtrack und der Blu-ray zum Thriller „Green Room“ geht das geradezu perfekt – deshalb verlost CLASSIC ROCK je drei Exemplare davon.

Nachdem der Kino-Thriller „Green Room“ bei Fans und Kritikern gleichermaßen Begeisterung auslöste, wird er ab dem 09. Oktober auch in unseren Wohnzimmern für kalte Schauer sorgen – mit ein bisschen Glück könnt ihr „Green Room“ auf Blu-ray und den für Gänsehaut sorgenden Soundtrack dazu gewinnen!

Hier könnt ihr teilnehmen:
[contact-form-7 id=“48424″ title=“Blu-ray und Soundtrack Green Room“]

Hier könnt ihr euch den Trailer zu „Green Room“ ansehen:

Passend zur Dramatik des Films wartet der Soundtrack zu „Green Room“ mit schauderlichen Intrumentals, energiegeladenem Punk, düsterem Metal und beinhartem Rock auf.

Leonard Cohen: Hört das düstere neue Stück ›You Want It Darker‹

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leonard cohen 2012Songpoet Leonard Cohen präsentiert mit ›You Want It Darker‹ den mystisch-hypnotischen Titeltrack seines kommenden Albums.

Leonard Cohen, der gestern 82 geworden ist, hat das erste Lied aus seiner angekündigten Platte YOU WANT IT DARKER veröffentlicht. Auf dem Stück ist Cohens Reibeisenstimme zusammen mit dem Shaar Hashomayim Synagogue Choir zu hören – vor der Kulisse eines minimalistischen Drumbeats.

Laut Pressetext handelt es sich beim Song ›You Want It Darker‹ um eine „unerschrockene Erforschung des religiösen Geistes“. Cohen singt dunkle Verse wie: „A million candles burning for the love that never came/You want it darker, we kill the flame.“

YOU WANT IT DARKER erscheint am 21. Oktober. Es ist Cohens 14. Studiowerk und folgt auf POPULAR PROBLEMS aus dem Jahr 2014. Produziert wurde die Platte von Cohens Sohn Adam Cohen.

Hier den neuen Leonard-Cohen-Song ›You Want It Darker‹ hören:

Die YOU WANT IT DARKER-Titelliste:
1. You want it darker
2. Treaty
3. On the level
4. Leaving the table
5. If i didn’t have your love
6. Traveling light
7. Seemed the better way
8. Steer your way
9. String reprise/ treaty

leonard cohen you want it darker