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    Review: Airbourne – BREAKIN‘ OUTTA HELL

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    Review: Airbourne – BREAKIN‘ OUTTA HELL

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    airbourne albumDampfhammer-Rock aus Australien – Airbourne bleiben sich treu.

    Schon beachtlich, was die O’Keeffe-Brüder und ihre Kumpanen mittlerweile erreicht haben. Mit ihrem unkomplizierten Rock’n’Roll haben sie es nicht nur geschafft, regelmäßig (vor allem in Deutschland) große Hallen zu füllen, sondern auch, sich immer nachdrücklicher für den nach wie vor vakanten Posten der legitimen AC/DC-Nachfolger zu empfehlen. Ihrem Rezept (und dem der übermächtigen Vorbilder) bleiben sie dabei auch auf ihrem neuesten Album treu: knackige Riffs, griffige Melodien, jugendlicher Übermut und ganz dicke Eier. Auch hier wird es den zahlreichen Fans keine Probleme bereiten, selbst mit dem siebten Bier in der Hand noch einigermaßen im Rhythmus mitzugehen und die Refrains mitzujohlen. Über Bier: BREAKIN‘ OUTTA HELL zeigt expliziter denn je ein Herz für Promillesünder und widmet ihnen mit ›Thin The Blood‹ und ›When I Drink I Go Crazy‹ gleich zwei Songs. Daneben dürfen auch die anderen üblichen Standardthemen nicht fehlen: zotige Sexkapaden (›Down On You‹) und natürlich die nie erlahmende Liebe zum Rock’n’Roll selbst (›It’s All For Rock’n’Roll‹ und ›It’s Never Too Loud For Me‹). Nix Neues im Hause Airbourne also? Ähhhh … nicht wirklich, nein. Aber warum auch? Die Epigonen der Gebrüder Young sind mit ihrer Masche bisher bestens gefahren und glänzen weiterhin mit subtilitätsbefreitem Hardrock ohne echten Makel. Was für AC/DC seit über 40 Jahren funktioniert, kann eben immer punkten. Zumindest, wenn es so leidenschaftlich und kompetent umgesetzt wird wie von diesen Jungs. Weiter so!

    6/10

    Airbourne
    BREAKIN‘ OUTTA HELL
    Vertigo/universal

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