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The Rolling Stones: Erstes Album erschien heute vor 53 Jahren!

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Wenn das mal kein denkwürdiger Tag ist: Heute vor 53 Jahren erschien das erste Album der Rolling Stones. Wir blicken zurück.

Der 16. April 1964 markierte ganz offiziell den Beginn der Legendenwerdung einer der wichtigsten Rock’n’Roll-Bands aller Zeiten. Genau an diesem Tag nämlich veröffentlichten die Rolling Stones ihr selbstbetiteltes erstes Album in Großbritannien.

Das sechs Wochen später in den USA unter dem Titel ENGLAND’S NEWEST HIT MAKERS erschienene Debüt bestand komplett aus Coverversionen der großen Rhythm’n’Blues-Vorbilder der Stones. Hierzu zählen beispielsweise ›Honest I Do‹ von Jimmy Reed oder ›Carol‹ von Chuck Berry.

Einzige Ausnahme stellt der Song ›Tell Me (You’re Coming Back)‹, der aus der Feder von Keith Richards und Mick Jagger stammt.

Video der Woche: J. Geils Band mit ›Freeze Frame‹

In unserem „Video der Woche“ zu ›Freeze Frame‹ gedenken wir John Warren Geils Junior von der J. Geils Band.

In dieser Woche starb J. Geils im Alter von 71 Jahren. Am 11. April wurde wurde er tot in seinem Zuhause in Massachusetts aufgefunden.

In Gedenken an den Namensgeber und Gitarristen der J. Geils Band, mit welcher der Musiker vor allem Ende der 70er und Anfang der 80er große kommerzielle Erfolge feiern konnte, zeigt CLASSIC ROCK das Video zu deren 1981er Superhit ›Freeze Frame‹.

Seht hier die J. Geils Band mit ihrem zeitlosen Ohrwurm ›Freeze Frame‹:

Chicago – VI DECADES LIVE: THIS IS WHAT WE DO

Chicago VI Decades Live This Is What We Can Do

Vom Jazz-Rock zum Mainstream-Pop: geballte Live-Power von 1969 bis 2014.

Nicht kleckern, sondern klotzen – und das natürlich in gleich mehrfacher Hinsicht – lautete stets die Devise beim 1967 ge­­gründeten, von James William Guercio produzierten und nach seiner Heimatstadt benannten Ensemble: Sowohl das Debütalbum CHICAGO TRANSIT AUTHORITY (1969) als auch CHICAGO (1970) und CHICA­GO III (1971) empfahlen sich jeweils als Dop­pel-LPs, der Konzertmitschnitt CHICAGO AT CARNEGIE HALL (1971) füllte gar acht Vinyl-Seiten. Da verwundert es kaum, dass sich das mit bislang unveröffentlichtem Live-Material gefüllte und 24-seitigem Booklet ausgestattete VI DECADES LIVE: THIS IS WHAT WE DO über vier CDs und eine DVD verteilt.

Über die beiden ersten CDs breiten sich sämtliche zehn beim Isle Of Wight Festival 1970 aufgezeichneten Tracks aus. In jener Ära zählte die Truppe mit Peter Cetera (Bass, Gesang), Terry Kath (Gitarre, Gesang), Robert Lamm (Keyboards, Gesang), Danny Seraphine (Schlagzeug), Lee Loughnane (Trompete), James Pankow (Posau­ne) und Walter Parazaider (Saxofon, Flöte, Klarinette) zweifellos zu den Jazz-Rock-Inno­vatoren im progressiven Underground-Flügel. Epische Songs mit langen Instrumentalteilen, aber auch ohrwurmigen Hooks wie ›25 Or 6 To 4‹ oder die von der Spencer Davis Group ge­­borgte Rhythmusorgie ›I’m A Man‹ galten als ihr Markenzeichen. Auf dritter Disc vereinen sich Aufzeichnungen von 1969 aus Paris, 1971 in Washington DC, 1972 in Sydney, 1973 beim Heimspiel und 1977 in Oakland. Bei letztgenanntem Auftritt machten Chicago mit dem sanften Charthit ›If You Leave Me Now‹ längst Konzessionen an den Mainstream-Pop.

Nach dem tragisch frühem Tod von Kath, der sich 1978 eine Kugel in den Kopf schoss, blieb nichts mehr wie es war, wie weitere zehn Aufnahmen in nunmehr immer wieder wechselnden Beset­zungen von 1978 bis 2014 veranschaulichen. Einen echten Leckerbissen hält hingegen die DVD in Ton und Bild bereit: Zum einen den kompletten Auftritt (19 Tracks in zwei Stunden) im WDR Rockpalast vom 12. Februar 1977 in der Essener Grugahalle, der auch noch ergänzt wird um eine Bonus-Perfor­mance: ›What’s This World Comin‘ To‹ aus dem 73er-ABC-TV-Special „Chicago In The Rockies“.

8/10

Chicago
VI DECADES LIVE: THIS IS WHAT WE DO
RHINO/WARNER

Meilensteine: „Ladies And Gentlemen, The Rolling Stones“ kommt ins Kino

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rolling stones15. April 1974: Der 72er-Konzertfilm „Ladies And Gentlemen, The Rolling Stones“ feiert im New Yorker Ziegfield Theatre Premiere.

Als sich die im französischen Steuerexil befindlichen Rolling Stones 1972 auf US-Tour begaben, blieb garantiert nichts dem Zufall überlassen: Größer als je zuvor wollte sich das durch Saxophonist Bobby Keys, Trompeter Jim Price sowie die Pianisten Nicky Hopkins und Ian Stewart verstärkte Quintett auf der vom 3. Juni (Pacific Coliseum, Vancouver) bis zum Finale an Mick Jaggers 29. Geburtstag am 26. Juli (Madison Square Garden, New York) dauernden Konzertreise in­­szenieren.

Wie schon auf der 69er-US-Tour ließen die Steine Konzerte audiosvisuell mitschneiden und sich von Autoren (Truman Capote, Terry Southern, Robert Greenfield) begleiten. TV-Talk-Host Dick Cavett zeigte gar ein einstündiges Special. Gleich zwei Kinofilme entstanden: Robert Franks Cinéma Vérité „Cocksucker Blues“, gedreht mit Kameras, die jedem Tourmitglied zur Verfügung standen, erwies sich als he­­donistisches Sex-Drugs-Rock‘n‘Roll-Happening, das offizielles Aufführungsverbot erhielt und seither nur viermal jährlich in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt werden darf.

Stattdessen feierte am 15. April 1974 im New Yorker Ziegfield Theatre der Konzertfilm „Ladies And Gentlemen, The Rolling Stones“ Premiere, produziert von Regisseur Rollin Binzer und Rolling-Stones-Records-Chef Marshall Chess. Gefilmt in 16mm während zwei Shows im Tarrant County Convention Center von Fort Worth (24.6.) und zwei weiteren im Hofheinz Pavilion in Houston (25.6.). Aufgeblasen auf 35mm und abgemischt auf 32 Tonspuren, diente der als Steuerabschreibungsprojekt initiierte Streifen zur exklusiven Vermarktung als „Limited Road Show“.

Das letzte Wort – Ritchie Blackmore

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Ritchie Blackmore PressDer Branchen-Buschfunk vermutete es schon lange, jetzt ist die Sensation bestätigt: Ritchie Blackmore wird im Juni 2016 zwei Rock-Konzerte mit Deep-Purple- und Rainbow-Material spielen. Die Fragen liegen auf der Hand, hier die exklusiven Antworten vom man in black.

Fast 20 Jahre nach dem letzten Rainbow-Gig sind drei Shows, zwei davon in Deutschland, gebucht. Das wird die Fans freuen. Welche Gründe gibt es für diese überraschende Entscheidung? Was führte dazu? Irgendein spezieller Moment? Vielleicht der Tod von Jon Lord?
Der Hauptgrund ist ganz einfach: Es geht um nostalgische, gute Musik für die Fans. Ich mag es manchmal, harte Klänge zu spielen, aber eben nicht die ganze Zeit. Mit Blackmore’s Night haben wir auch drei oder vier Hardrock-Songs im Programm. Es ist ein bisschen Spaß und Nostalgie, hoffe ich zumindest.

Es wird gemunkelt, du hättest mit David Coverdale über eine Reunion von Deep Purple Mark III gesprochen, die aber aus dem erwähnten Grund nicht stattgefunden hat. War das möglicherweise auch ein Grund für die Entscheidung, Ritchie Blackmore‘s Rainbow jetzt wiederzubeleben?
Nein. Ich korrespondiere manchmal mit David, aber wir haben es nie wirklich ge­­schafft, die musikalische Seite der Dinge zu organisieren. Hauptsächlich, weil ich mich mehr auf die frühen Rainbow-Zeiten konzentrieren wollte, was er nicht ganz so gut fand.

Warum gibt es eigentlich nur drei Shows in Europa? Warum nicht auch in Japan, wo Rainbow immer groß waren? Der letzte Gig vor der ersten Auflösung während der Turner-Ära fand auch dort statt.
Es wird zwei Shows in Deutschland und eine in England geben. Einige andere mussten erst einmal auf Eis gelegt werden, da sich die Termine mit einigen Gigs von Blackmore‘s Night überschnitten. Wenn ich auf Tour bin, mag ich es nicht, länger von Zuhause weg zu sein. Wenn ich alle Shows gemacht hätte, die für den „Rock Event“ in Frage gekommen wären, müsste ich viel länger unterwegs sein, als ich gewollt hätte. Wenn das Projekt allerdings funktioniert und die Leute es mögen, werden wir vielleicht später weitere Shows spielen.

Zwei Konzerte in Deutschland, das ist toll. Hattest du Einfluss auf die Wahl der Orte? Ich frage wegen der Loreley, ein idealer Schauplatz für dich und diese Art von Musik.
Die Loreley ist schon immer eine meiner Lieblings-Arenen gewesen, also lag es nahe, sie mit in die engere Auswahl zu nehmen.

Seit die Gerüchte über diese Konzerte dank Joe Lynn Turner be­­kannt wurden, hat dein Telefon vermutlich den ganzen Tag gebimmelt, oder? War es hart, die Musiker für diese Events auszuwählen?
Nicht wirklich. Die Initialzündung kam, als ich unseren Sänger hör­­te, der Rest fügte sich schnell dazu. Es gab natürlich andere Künstler, die gerne dabei wären, aber ich bevorzugte eine frische, aufregende Band. Ich wollte nicht mit berühmten Leuten nur deswegen zusammen spielen, weil sie berühmt sind – ich wollte es frisch halten.

Welche Fähigkeiten mussten die Musiker mitbringen? Es wäre für dich einfach gewesen, ein Allstar-Line-up mit „alten Freunden“ aus den 70ern auf die Beine zu stellen. Ian Gillan zum Beispiel meinte, zwischen euch gebe es keinen Streit mehr. Warum hast du das nicht gemacht?
Ganz einfach: Ich wollte gute Musiker, die Lust hatten. Ich glaube nicht daran, jemanden in der Band haben zu müssen, nur weil er berühmt ist.

Wer wird denn alles dabei sein? Wer ist der neue aufregende Sänger, der laut deiner Aussage eine Mischung aus Ronnie James Dio und Freddie Mercury ist? Oder hast du verschiedene Sänger für verschiedene Songs?
Das alles wird in Kürze bekannt gegeben.

Neulich sagtest du, dass du deine eigene Musik nicht hörst. Jetzt musst du aber, um dich vorzubereiten. Ist das aufregend oder eher ein komisches Gefühl? Kommen da nicht einige Erinnerungen hoch?
Ich muss natürlich viel Rainbow- und Purple-Zeug hören, um meine Sachen wieder zu lernen, aber ich höre meine Musik wirklich nicht mehr, sobald sie aufgenommen ist. Es sei denn, ich sitze irgendwo in einem Restaurant oder sie spielen es im Radio. Aber ich habe nicht einmal eine Sammlung meiner eigenen Sachen, sondern nur ein paar Platten. Das ist nicht herablassend bezüglich der Musik gemeint, es ist nur einfach so, dass ich nach den Aufnahmen andere Dinge machen möchte.

Es gibt eine Menge Material zur Auswahl, wie entscheidest du, welche Songs ihr spielen werdet? Was können wir erwarten? Ich möchte nicht in deiner Haut stecken, denn du wirst es nicht allen recht machen können.
Es ist eigentlich einfach: Ich nehme die bekanntesten Songs und packe sie zusammen. Bis jetzt habe ich eine Liste von vielleicht 13 oder 14 Songs. Es ist einfach, wenn man weiß, was die Leute am meisten mögen.

Können wir auch Material von Blackmore‘s Night erwarten? Viele der Songs sind atmosphärisch nicht weit entfernt von Klassikern wie ›Stargazer‹. Wird deine Frau Candice auch dabei sein? Sie kennt die Songs ja auch, weil sie 1997 Backgroundsängerin war.
Meine Frau wird mit einer anderen Sängerin dabei sein, um einigen Songs ein bisschen mehr Glanz zu geben, den sie benötigen. Wir werden wahrscheinlich keine Blackmore‘s Night-Stücke spielen, obwohl wir dort ›Soldier Of Fortune‹ als Akustikversion im Programm ha­­ben. Vielleicht werden wir sie spielen.

Little Hurricane – SAME SUN, SAME MOON

little hurricaneDas Duo aus San Diego lotet die Grenze zwischen Mainstream-Affinität und authentischem Blues aus.

Zugegeben, die Sorte Blues, die Little Hurricane auf ihrem vierten Soloalbum spielen, ist nicht in dunklen und einsamen Kaschem­men zu Hause. Es ist eher Blues-grundierter Pop, der weiteren Kreisen einen Zugang ermöglicht. Das ist nicht verwerflich, denn Anthony Catalono und Celeste Spina sind vor allem gute Songwriter, die für ihr neues Album besonders heftig von der Muse geküsst worden sind. Zwischen den Riffs, die auf Könnerschaft und Spielfreude hindeuten, gibt es Songs mit feinfühligen Refrains wie in ›For Life‹ oder ›You Remind Me‹. Das Tempo wird in der Regel nicht angezogen, die Band verweilt im Midtempo und verliert im Fast-Stomper ›March Of The Living‹ nur kurz die Beherrschung. Eine zu große Kratzbürstigkeit würde zu dieser Band auch einfach nicht passen. Dass der thematische Fokus des Blues auf unerwiderter Liebe liegt, haben die Amerikaner verstanden. Und wenn wie im Abschlusssong ›Moon‘s Gone Cold‹ dafür kurzfristig ganz tief in die Klischeekiste gegriffen wird („There is no mountain, I can climb“), dann geht das absolut in Ordnung. Denn ein guter Song ist ein guter Song.

7/10

Little Hurricane
SAME SUN, SAME MOON
CAROLINE/ROUGH TRADE

Sam Outlaw – TENDERHEART

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sam outlawNicht etwa gesetzloser Wildwest-Rock, sondern Wohlklang in Bakersfield-Tradition.

Sam Morgan hatte einen guten Job in einer Werbeagentur in Los An­­geles. Seine wahre Leidenschaft aber galt der klassischen Country-Music. Als seine Mutter, eine geborene Outlaw, früh starb, änderte er sein Leben, nahm zu Ehren seiner Mom deren Geburtsnamen an und widmete sich nur noch seiner Passion. Nicht der Lebenslauf, den man von einem Stetson-Träger namens Outlaw erwartet hätte, was? Nix da mit Wurzeln im ländlichen Süden, kein Vor­strafen­register. Sein Name mag Outlaw sein, aber der 34-Jährige ist kein räudiges Raubein. Geradezu glänzend poliert führt er auf seinem zweiten Album TENDERHEART fort, was er auf seinem gefeierten Debüt ANGELENO (2015) begann: Eine glasklare, samtene Musik, die Outlaw „SoCal-Country“ nennt, weil er sich auf den Bakersfield-Sound (Buck Owens, Merle Haggard, Gram Parsons) beruft. Für Qualität bürgt Outlaws Team, in dem sich u.a. Joachim Cooder (ja, Rys Sohn) die Americana-Experten Taylor Goldsmith (Dawes) und Bo Koster (My Morning Jacket) befinden. Das alles ergibt in der Summe einen Ohrenschmeichler auf enorm hohem Niveau.

7/10

Sam Outlaw
TENDERHEART
SIX SHOOTER/THIRTY TIGERS/ALIVE

Queen: Neuigkeiten zu Freddie Mercury Biopic

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Endlich gibt es Neuigkeiten über das geplante Biopic über Freddie Mercury: Rami Malek wird die Hauptrolle spielen, erscheinen soll der Film im nächsten Jahr.

Seit vier Jahren wird an dem Biopic über Freddie Mercury gearbeitet. Lange gab es ein Hin und Her bezüglich der Besetzung der Hauptrolle. Erst war Harry-Potter-Star Daniel Radcliff im Gespräch, der lehnte jedoch dankend ab mit der Begründung, sicherlich nicht der Richtige für die Verkörperung der Legende zu sein. Nächster Kandidat war Sacha Baron Cohen, der jedoch nach einem Disput mit Brian May gefeuert wurde.
Doch jetzt steht der Hauptdarsteller endlich fest: Rami Malek, bekannt aus „Mr. Robot“, wird die Sängerlegende verkörpern.

In einem Interview mit The Daily Star äußerte sich Brian May auch näher zur Veröffentlichung des Biopics: „Der Film über Freddie kommt früher als ihr erwartet, nämlich schon im nächsten Jahr.“

Auch musikalisch wollen Queen wieder Gas geben und planen sie weitere Auftritt mit Adam Lambert.