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Ray Charles – 18 CLASSIC ALBUMS

ray charlesKnapp 200 Tracks auf zehn Silberscheiben zum Spottpreis.

Schon vor einiger Zeit ließ sich die Box RAY CHARLES – THE GE­­NI­­US mit 17 Originalalben auf zehn CDs erwerben. 18 CLASSIC AL­­BUMS setzt bei gleicher Schei­ben­zahl noch einen drauf: ein Album mehr und insgesamt 187 Tracks zum Spartarif. Im Paket enthalten sind in Gänze die LPs für das New Yorker Label Atlantic sowie Alben aus der Umbruchphase, als Charles 1959 zu ABC-Para­mount Records wechselte. Aus der Atlantic-Ära stammen die R&B-Werke RAY CHARLES (1957), YES INDEED (1958), RAY CHARLES AT NEWPORT (1958), WHAT’D I SAY (1959) und RAY CHARLES IN PERSON (1960).

Mit ›I Got A Woman‹ und dem Crossover aus Gospel, Jazz und Blues gelang ihm die erste R & B-Nummer-1, der u.a. ›A Fool For You‹, ›Drown In My Own Tears‹, ›Mary Anne‹, ›Hallelujah I Love Her So‹ und ›What’d I Say‹ folgten. Parallel zum R & B entwickelt er auf THE GREAT RAY CHARLES (1957) seinen Hang zum instrumentalen Jazz. Big-Band-Sound und Streicher-Balladen lieferte THE GENIUS OF RAY CHARLES (1959). Ins 12-Bar-Genre tauchte 1961 THE GENIUS SINGS THE BLUES ein, dem Sub-Jazz-Genre Hard Bop widmete sich THE GENIUS AFTER HOURS (1961). Lounge-Jazz entwarfen SOUL BROTH­ERS (1958) und SOUL MEETING (1961) mit Vib­­ra­­phonist Milt Jackson vom Modern Jazz Quartet.

Charles‘ Weltkarriere setzte sich auf ABC-Paramount mit THE GENIUS HITS THE ROAD (1960) samt Balladenhit ›Georgia On My Mind‹ fort. Zwölf weibliche Namen nach Noten deklinierte er auf DEDICATED TO YOU (1961) durch, im Duett präsentierten sich RAY CHARLES & BETTY CARTER (1961). Auf dem Jazz-Label Impulse kam noch im gleichen Jahr Quincy Jones‘ Big-Band-Arrangement von GE­­NI­­US + SOUL = JAZZ. Enttäuscht von ihrem Idol zeigten sich 1962 zahllose Fans, doch der zweiteilige Genre-Ausflug MODERN SOUNDS IN COUNTRY AND WESTERN MUSIC VOL. 1 & 2 bescherte Ray Charles erstmals eine US-Num­­mer-1. Im letzten Songdutzend finden sich dann die Gassenhauer ›Hit The Road Jack‹, ›Unchain My Heart‹, ›Hide Nor‘ Hair‹ und ›At The Club‹.

9/10

Ray Charles
18 CLASSIC ALBUMS
REAL GONE JAZZ/H’ART

The Rolling Stones: Macht euch bereit! Gleich beginnt der Ticket-Vorverkauf!!!

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Sichert euch jetzt und hier schnell Platin-Tickets für die Deutschland-Konzerte der Rolling Stones in Hamburg, München und Düsseldorf!

Seit gefühlt mehreren Jahrzehnten ist es nun eine Tradition: die Angst namens „Es könnte ihre lezte Tour sein!“. Und da sieh einer an, haben sich The Rolling Stones tatsächlich noch einmal für einige Europa-Termine im September 2017 angemeldet!

Am heutigen Freitag, den 12. Mai, beginnt um 12:00 Uhr der Kartenvorverkauf der „Stones No Filter“-Tour und damit das große Rennen auf die gefragten Platin-Tickets. Deshalb seid schnell und schlagt hier zu!

Jetzt hier Tickets sichern …

The Rolling Stones live 2017:
09.09. Hamburg, Stadtpark > Tickets …
12.09. München, Olympiastadion > Tickets …
16.09. (AT) Spielberg, Austria Spielberg
20.09. (CH) Zürich, Letzigrund Stadion
09.10. Düsseldorf, Esprit Arena > Tickets …

Tickets für die Deutschland Termine sind ab dem 12.05.17 um 12:00 Uhr hier erhältlich …

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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seether poison the parishHeute gibt’s musikalischen Nachschub von Seether, den Piggyback Riders, Current Swell und Sea.

Auf POISON THE PARISH überzeugen Seether mit einigen ihrer effektivsten und besten Melodien seit langer Zeit. Hier gibt’s das offizielle Video zu ›Let You Down‹:

Hier findet ihr die Review zu POISON THE PARISH…

Der britische Gitarrist Chris Spedding, Sulo Karlsson von den Diamond Dogs und die schwedische Sängerin Idde Schultz haben sich zu den Piggyback Riders zusammengetan. So klingt die neue Single ›Hardly Satisfied‹:

Hier findet ihr die Review zu MIDNIGHT AT THE TENTH OF ALWAYS…

Current Swell haben sich zwischen Americana und Alternative eingerichtet. ›It Ain’t Right‹ ist die aktuelle Single der Kanadier:

Hier findet ihr die Review zu WHEN TO TALK AND WHEN TO LISTEN…

Klassischer als die Klassiker klingen? Sea machens möglich. Hier der Clip zu ›Once We Were Dead‹:

Hier findet ihr die Review zu THE GRIP OF TIME…

The Piggyback Riders – MIDNIGHT AT THE TENTH OF ALWAYS

piggyback ridersCharmanter Country-Pop.

Treffen sich ein Glamrocker, ein Punkproduzent und eine schwedische Hit-Sängerin und gründen… eine Country-Band. Unverhofft kommt oft, und wer sich diese ungewöhnliche Truppe genauer anschaut, kommt zu dem Schluss, dass sich ihre Mitglieder mit unerwarteten Wendungen auskennen. Sören ›Sulo‹ Karlsson tourte fast zwanzig Jahre und zehn Alben lang mit seiner Glam-Boogie-Band Diamond Dogs durch ganz Europa, landete nebenbei aber Erfolge als Songwriter für Punk-, Pop- und Country-Künstler. Der britische Gitarrist Chris Spedding war der Legende nach 1975 Mick Jaggers Wunschkandidat für die Nachfolge von Mick Taylor und produzierte jenes schicksalsträchtige Sex-Pistols-Demo, das den Punk-Ikonen zum Plattenvertrag verhelfen sollte. Karriere machte er aber nicht hauptsächlich als Rockstar, sondern als Studiogitarrist unter anderem für Sir Paul McCartney, Pete Townshend und Brian Eno. Idde Schultz ist im Background-Chor so einiger erfolgreicher Platten zu hören – ihr selbst war erst Mitte der 90er ein Hit vergönnt. Es liegt auf der Hand, dass die Piggyback Riders auch keinen klassischen Country liefern. Ihr handwerklich einwandfreier und durchwegs süffiger Sound ist charmant und bewegt sich zwischen Radiopop, ungestümem Pub-Rock und Breitwand-Americana-Sound. Das ist bisweilen mitreißend – verharrt aber streckenweise zu sehr im genretypischen Hang zum Kitsch.

6/10

The Piggyback Riders
MIDNIGHT AT THE TENTH OF ALWAYS
Wild Kingdom Records/Rough Trade

Text: Christoph Ulrich

Seether – POISON THE PARISH

seether poison the parishRau und emotional: Die Post-Grunger aus Pretoria überzeugen auf ganzer Linie.

Auf dem siebten Werk der schon vor gefühlten Ewigkeiten in die USA übergesiedelten Südafrikaner mischt erstmals Sevendust-Mitglied Clint Lowery als Lead-Gitarrist mit. Trotz­dem (oder gerade deshalb?) werden speziell ältere Fans der Gruppe sehr schnell feststellen, dass diese Stücke – sowohl den Sound, als auch den Stil betreffend – eng an Seethers Anfangszeiten anschließen. Und das ist gut so. War und ist das 2002er-Debüt DISCLAIMER doch eine großartige Scheibe. So ist etwa neuen Post-Grunge-Kompositionen wie ›Something Else‹ wieder durchaus angenehm der Einfluss von Alice In Chains anzuhören. Bei ›Betray And Degrade‹ kommt dagegen Seether-Mastermind Shaun Morgans jugendliche Bewunderung für Kurt Cobain erneut voll zur Geltung. Ein exzellentes Stück und ein sicherer Ohrwurm-Kandidat, ebenso wie ›I‘ll Survive‹. Auch in den ruhigeren Momenten, etwa beim von stimmigen Americana-Anklängen durchzogenen ›Against The Wall‹ oder dem atmosphärisch-verträumten ›Let Me Heal‹ macht das Quartett eine tolle Figur. Die Melodien sind die effektivsten und besten, die Morgan seit langer Zeit erschaffen hat. Er selbst präsentiert sich zudem in absoluter Hochform – sowohl was seinen rauen, dennoch emotionalen Gesang, aber auch die Texte angeht.

8/10

Seether
POISON THE PARISH
SPINEFARM/UNIVERSAL

Current Swell – WHEN TO TALK AND WHEN TO LISTEN

current swell albumKanadische Americana, die mehr Profil bräuchte.

Das sechste Album der Kanadier Current Swell beginnt ganz wundervoll. ›Marsha‹ bezaubert als liebliche Gitarrenpopnummer im relaxten Big-Star-Teenage-Fan­club-Style mit einem Hauch California-Seebrise. Da fragt man sich gleich, warum man das aus Victoria auf Vancouver Island stammende Quartett bisher nie wirklich auf dem Schirm hatte. Die folgenden zehn Songs liefern leider die Erklärung. Nicht, weil sie mies wären, sondern weil Sänger Scott Stanton und seine Band zwischen Americana und Alternative keine konsequente Linie finden. ›You Got It Easy‹ mit seinem aufwallenden Refrain wird Mumford & Sons-Fans gefallen, das fröhliche ›Like I Fight For You‹ klingt wie eine Folk-Version des Two Door Cinema Club, ›Staying Up All Night‹ nach Classic 70s-Radio-Nachmittagsprogramm. Was ja alles schön und gut ist. Prima, dass Current Swell so viel Ab­­wechslung drauf haben, könnte man sagen. Andererseits fehlt das gewisse Etwas, eine ausgeprägte, markante Eigenheit, die eine Band unverwechselbar macht. Keine Frage, WHEN TO TALK… ist eine Platte auf hohem Alternative-Rock-Niveau, leider halt ohne den Schuss Genialität, der sie aufs Spitzenlevel heben könnte.

6/10

Current Swell
WHEN TO TALK AND WHEN TO LISTEN
NETTWERK/SOULFOOD

Sea – THE GRIP OF TIME

sea the grip of timeKlassischer als die Klassiker.

Es beginnt verhalten instrumental und geht in ganz großem Classic-Kino auf. Allein schon im Opener ›Rust‹ ist alles drin, was diese Band auch im weiteren Verlauf des Albums auszeichnet: Gitarren, Gitarren, nochmals Gitarren und Gesang und nochmals Gesang, inklusive drängender Grooves, Dramatik dank Tempo­wechseln und leichten Progressive-Anleihen. Die Dänen wuchten mächtigen Heavy Rock aufs Tapet, der teilweise sogar klassischer als die Vorbilder klingt. Kaliber wie frühe Iron Maiden, Deep Purple und vor allem Thin Lizzy – besonders die Trade­mark-Twin-Gitarren – sind allgegenwärtig. Wobei Sea meist etwas düsterer und dezent doomiger als die Altmeister rocken. Spannung herrscht dabei nicht nur über die komplette Spielzeit hinweg, sondern auch innerhalb der einzelnen Songs. Immer wieder gibt es kleine, manchmal unerwartete Spielereien – und natürlich Soli satt! Zum Ende wird mit ›The Stranger Within‹ in unterschiedlichen Geschwindigkeiten noch mal so richtig Vintage-Maiden-mäßig aufgetrumpft. Die Orientierung an den Großen des Genres wirkt dabei nie übertrieben, sie verleiht dieser Band vielmehr eigene Größe und dank der spielerischen und kompositorischen Finesse auch eine durchaus eigene Note. Nach neun Powertiteln geht es wie begonnen mit der 10. Nummer ›Sea‹ akustisch und ohne Gesang zu Ende. Was für eine Classic-Rock-Sause!

7/10

Sea
THE GRIP OF TIME
MIGHTY MUSIC/SOULFOOD

Iron Maiden: Trailer für zweiten Teil ihrer Vinyl-Re-Issue-Serie veröffentlicht

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Am 19. Mai beginnt die Veröffentlichungsreihe von Iron Maidens zweiter Vinyl-Re-Issue-Offensive, dieses Mal mit ihren Alben aus den Jahren 1990-2015. Was das alles ist, verrät der neue Trailer.

2014 veröffentlichten Iron Maiden all ihre Alben aus den 80er Jahren, beginnend mit den beiden ersten noch von Originalsänger Paul Di’Anno eingesungenen Platten IRON MAIDEN (1980) und KILLERS (1981) sowie ihr großes Durchbruchsalbum und Bruce Dickinsons Debüt THE NUMBER OF THE BEAST (1982), gefolgt von PEACE OF MIND (1983), POWERSLAVE (1984), LIVE AFTER DEATH (1985), SOMEWHERE IN TIME (1986) und SEVENTH SON OF A SEVENTH SON (1988).

Am 19. Mai, 23. Juni und 21. Juli werden nun die restlichen Alben der Band aus den Jahren 1990-2015 als hochwertige 180g Vinyl neu aufgelegt. Nun hat die Band einen Trailer veröffentlicht, der zeigt, was alles in dieser eindrucksvollen Box zu finden ist.

Seht hier den Trailer zu THE COMPLETE ALBUMS COLLECTION 1990-2015:

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