-

Seether – POISON THE PARISH

■

seether poison the parishRau und emotional: Die Post-Grunger aus Pretoria überzeugen auf ganzer Linie.

Auf dem siebten Werk der schon vor gefühlten Ewigkeiten in die USA übergesiedelten Südafrikaner mischt erstmals Sevendust-Mitglied Clint Lowery als Lead-Gitarrist mit. Trotz­dem (oder gerade deshalb?) werden speziell ältere Fans der Gruppe sehr schnell feststellen, dass diese Stücke – sowohl den Sound, als auch den Stil betreffend – eng an Seethers Anfangszeiten anschließen. Und das ist gut so. War und ist das 2002er-Debüt DISCLAIMER doch eine großartige Scheibe. So ist etwa neuen Post-Grunge-Kompositionen wie ›Something Else‹ wieder durchaus angenehm der Einfluss von Alice In Chains anzuhören. Bei ›Betray And Degrade‹ kommt dagegen Seether-Mastermind Shaun Morgans jugendliche Bewunderung für Kurt Cobain erneut voll zur Geltung. Ein exzellentes Stück und ein sicherer Ohrwurm-Kandidat, ebenso wie ›I‘ll Survive‹. Auch in den ruhigeren Momenten, etwa beim von stimmigen Americana-Anklängen durchzogenen ›Against The Wall‹ oder dem atmosphärisch-verträumten ›Let Me Heal‹ macht das Quartett eine tolle Figur. Die Melodien sind die effektivsten und besten, die Morgan seit langer Zeit erschaffen hat. Er selbst präsentiert sich zudem in absoluter Hochform – sowohl was seinen rauen, dennoch emotionalen Gesang, aber auch die Texte angeht.

8/10

Seether
POISON THE PARISH
SPINEFARM/UNIVERSAL

- Advertisement -

Weiterlesen

Viper Queen – Munich Rock City

Die Zeiten, in denen München als weltweit gefragte Adresse für die internationale Rockszene galt, müssen nicht vorbei sein. Die fünf von VIPER QUEEN versuchen,...

Endlich am Kiosk & ab sofort im Online-Shop erhältlich: Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK!

Tony Iommy - Über die Vergangenheit mit Black Sabbath und sein brandneues Studioalbum. •• Aerosmith Der turbulente Weg zum großen 80er-Comeback. • Greta Van Fleet Die Kids werden...

Lebenslinien: Zakk Wylde

Er spielte jahrelang Gitarre für Ozzy und hörte sich endlose Geschichten von ihm und Lemmy an. Er war im Himmel, als er Elton John...
- Advertisment -