0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Start Blog Seite 737

European Bike Week: Danko Jones als Headliner angekündigt

0

Das Line-up der European Bike Week bekommt prominenten Zuwachs. Danko Jones sind einer von zwei Hauptacts.

Bisher war neben den Southern-Rockern Black Stone Cherry ganz konspirativ nur von einem zweiten Secret Headliner die Rede. Jetzt ist das Geheimnis gelüftet.

Das kanadische Hardrock-Trio Danko Jones, das im März mit WILD CAT sein jüngstes Studioalbum veröffentlicht hat, wird am Samstag, den 9. September, auf der European Bike Week spielen.

Die Jubiläumsausgabe zum zwanzigjährigen Bestehen des gigantische Motorrad/Musik-Events steigt vom 5. bis zum 10. September am Faaker See – präsentiert von CLASSIC ROCK.

Neil Young: Hier das Video zum neuen Song ›Children of Destiny‹ sehen

0

neil young 2012Für das dramatische ›Children of Destiny‹ hat sich Neil Young mit Promise Of The Real zusammengetan – dazu gibts Bilder von feiernden Kindern und Kampfbombern.

Ein gutes halbes Jahr nach seinem Album PEACE TRAIL ist Neil Young zurück mit neuer Musik – und natürlich wird auch darin protestiert: gegen Umweltverschmutzung, Kapitalismus und Krieg.

Zugleich ist ›Children of Destiny‹ eine Feier von Amerika als Land von Freiheit und Toleranz. „Stand up for what you believe/Resist the powers that be/Preserve the ways of democracy so the children can be free“, heißt es in den Lyrics.

Musikalisch ist der Song zweigeteilt: Einerseits gibt es wuchtige Gitarren und Bläser zu hören, andererseits ruhigere, fast kitschige Passagen, unterlegt mit Streichern. Aufgenommen wurde in den Capitol Studios in Kalifornien. Mit dabei waren Promise Of The Real, die schon auf THE MONSANTO YEARS von 2015 vertreten waren, sowie ein 56-köpfiges Orchester.

Im Clip sind feiernde Kinder und gewaltige Landschaften ebenso zu sehen wie Protestmärsche und Kriegsschauplätze.

Hier sind Neil Young und Promise Of The Real mit ›Children of Destiny‹:

Was macht eigentlich Yngwie Malmsteen?

Yngwie Malmsteen 100 beste gitarristenAm 11. März 2017 teilte Yngwie Malmsteen die Seite der Gary Moore Community und zollte damit seinem 2011 verstorbenen Gitarristenkollegen Tribut. Aber es war ein anderer Saitenvirtuose, der den jungen Schweden seinerzeit zur Musik brachte. Nachdem der als Joan Yngve Lannerbäck geborene Malmsteen eine Fernsehsendung über Jimi Hendrix gesehen hatte, beschloss er es diesem gleichzutun und ebenfalls gitarristische Spuren zu hinterlassen.

Ein weiterer großer Einfluss waren Ritchie Blackmore aber auch klassische Komponisten wie Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven. Deep Purple und Paganini fanden in Stil und Tempo des jungen Talents ebenfalls ihren Niederschlag.

Zu Beginn der 80er Jahre zog es den Stockholmer nach Amerika, wo er den Weg von Mike Varney und dessen shredderlastigem Label Sprapnel Records kreuzte und schon bald in Heavy- und Hardrock-Bands wie Steeler und Alcatrazz Melodien und Marken setzte.

Nach dem Ausstieg bei Alcatrazz begann Malmsteen seine Solokarriere, und gleich das Debüt RISING FORCE wurde für einen Grammy nominiert. Mit Sängern wie Jeff Scott Soto und Marc Boals setzte sich der Erfolg fort. 1987 ging es dann mit Joe Lynn Turner am Mikrofon, dem Album ODYSSEY und dem Singlehit ›Heaven Tonight‹ ab in höhere Chartsphären.

Gegen Ende des Jahrzehntes hatte der Schwede und Pionier des sogenannten Neoclassical nicht nur zahlreiche andere Gitarristen beeinflusst, etwa Vinnie Moore. Als zweitem Künstler nach Eric Clapton wurde ihm die Ehre eines eigenen Signature-Gitarren-Models von Fender zuteil.

In den 90ern veröffentlichte er weiter Studio- und Live-Alben, in Amerika allerdings mit geringerem Erfolg als zuvor. In Europa lief es besser und in Japan erreichte er mit FIRE ICE und Sänger Göran Edman sogar die Spitze der Charts. Auch nach dem Millenniumswechsel wurde weiter getourt und aufgenommen. Sänger wie Jorn Lande, Doogie White und Tim „Ripper“ Owens kamen und gingen.
Im Rahmen von G3 – zusammen mit Steve Vai und Joe Satriani – war Malmsteen ebenso unterwegs wie mit seiner eigenen Band. Nebenbei veröffentlichte er auch noch Lehrvideos und spielte Gastparts auf Platten virtuoser Kollegen, etwa für Derek Sherinian von Dream Theater.

Aktuell ist der Flitzefinger mit Steve Vai, Zakk Wylde, Nuno Bettencourt und Tusin Abasi unter dem Namen Generation Axe in Japan unterwegs – ein gutes Pflaster für technisch versierte Saitenhelden.

Anschließend steht eine große US-Tournee auf dem Programm, zur Promotion des 2016er-Werkes WORLD ON FIRE. Passend zum Tourmotto und CD-Titel wird Malmsteen, der neben viel Rockmusik auch das symphonische Werk CONCERTO SUITE FOR ELECTRIC GUITAR AND ORCHESTRA auf der Habenseite hat, zwischendurch auf ausgewählten europäischen Konzerten das Griffbrett in Flammen setzen.

Video der Woche: Blondie – ›Heart Of Glass‹

In unserem „Video der Woche“ seht ihr unser heutiges Geburtstagskind Debbie Harry mit ›Heart Of Glass‹.

Alles Gute zum Geburtstag, Debbie Harry!

Zu ihrem 72. Jubeltag haben wir für unser neues „Video der Woche“ ihren zweiten Auftritt mit Blondie in der TV-Show „Midnight Special“ ausgegraben. Seht hier ihre Performance des Hits ›Heart Of Glass‹ im Oktober 1979, bei dem sie beweist, dass auch eine Art Müllsack ihrer Ausstrahlung rein gar nichts anhaben kann.

Seht hier Blondie live mit ›Heart Of Glass‹:

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

0

Bevor wir ins Wochenende starten, geht es noch in den Plattenladen! Dort warten heute ganz frisch Amplifier, Cellar Darling und Tuesday The Sky auf euch:

Amplifier aus Manchester gehen einen Pakt mit dem Teufel ein:

Hier findet ihr die Review zu TRIPPIN‘ WITH DR. FAUSTUS …

Cellar Darling bringen freundliche Melo­dien, Gothic, Metal und Klassik in Radio-Form:

Hier findet ihr die Review zu THIS IS THE SOUND …

Jim Matheos beweist mit seinem neuen Projekt Tuesday The Sky erneut Geschmack:

Hier findet ihr die Review zu DRIFT …

Tuesday The Sky – DRIFT

Jim Matheos gehört zu einer Handvoll elitärer Musiker, deren unschlagbar guter Geschmack mittlerweile zahllose Songs und Alben unter anderem von Fates Warning oder OSI veredelt hat. Mit Tuesday The Sky hat Matheos ein neues Projekt ins Leben gerufen, das sich zukünftig um einen rein instrumentalen Prog-Rock verdient machen will und seine größte Attraktivität aus der wunderbaren Gitarrenarbeit seines Machers be­­zieht. Wer nun befürchtet, hierbei handele es sich nur um egomanisches Saitengeschrammel, das außer seinem Erschaffer nur einigen wenigen Gitarrenfetischisten Gänsehaut beschert, ist völlig auf dem Holzweg: Auf DRIFT stimmen Kompositionen, Arrangements, Sounds und stilistische Vielfalt. Klassische Gitarrensoli im Geiste der Herren Malmsteen, Satriani oder Vai finden hier nahezu gar nicht statt. Hörenswert!

Tuesday The Sky
DRIFT
INSIDEOUT/SONY

Cellar Darling – THIS IS THE SOUND

0

Mit Elfenkitsch auf die Erfolgsspur.

Diese Band aus der Schweiz gründete sich im Sommer 2016 aus der Asche von Eluveitie. Mit Merlin Sutter am Schlagzeug und Ivo Henzi an Gitarre und Bass werden freundliche Melo­dien mit Gothic, Metal und Klassik garniert. Und zwar so, dass sie auch im Format-Radio stattfinden können. Manchmal sind sie verdächtig nah an der träumerischen Welt von Nightwish, aber Sängerin Anna Mur­phy gibt diesem Quartett einen ganz eigenen Vibe. Der Song ›Black Moon‹ ist fein gesponnener Elfenkitsch mit kräftigem Beat und wohltemperierter Metalgitarre, auch Stücke wie ›Six Days‹ oder ›Fire, Wind & Earth‹ sind gefällige Fingerübungen zwischen Mainstream und geheimnisvollem Pathos. Bei den Coversongs beweisen sie nochmal ein Händchen für Breitwand-Gefühle jenseits von Gut und Böse. ›The Cold Song‹ zum Beispiel stammt aus der Feder des Komponisten Henry Purcell und wurde in den frühen 80er-Jahren schon von Klaus Nomi vertont. Diese Version ist gelebte Leidenschaft – und bestens geeignet für die Freunde der italienischen Oper und anderer Spielarten, die weit oben auf der großen Gefühlstonleiter stehen. Etwas poppiger ist ›Mad World‹, das im Original von den Synthie-Poppern Tears For Fears stammt. Cellar Darling sind mit THIS IS THE SOUND auf einem guten Weg sich mit vielen kleinen gefälligen Sound-Mosaik­steinchen zu einer echten Marke zu entwickeln.

7/10

Cellar Darling
THIS IS THE SOUND
NUCLEAR BLAST/WARNER

Amplifier – TRIPPIN‘ WITH DR. FAUSTUS

0


Ein Pakt mit dem Teufel.

Amplifier aus Manchester betreten mit ihrem sechsten Studioalbum die Rock-Bühne. Erwartungsgemäß be­­grüßen einen zunächst fette Gitarrenriffs auf hypnotischen Rhythmusfiguren. Gleich der Einstieg ›Rainbow Machine‹ und mehr noch der zweite Titel ›Freak­­zone‹ stehen exemplarisch dafür. Beide Stücke zusammen bringen es schon auf fast 15 Minuten Spielzeit. Es folgen weitere Tracks an der Sechs-Minuten-Grenze, die alle nach ähnlichem Muster gestrickt sind – nach kurzem Intro füllt eine Gi­­tarrenbreitwand das Theater. Nur ›Anubis‹, mit 3:45 der kürzeste Song des Albums, geht einen anderen Weg und bleibt komplett akustisch. Die Ab­­wechslung tut nach dem ganzen Gitarrengewitter richtig gut. Thematisch, der Albumtitel deutet es an, geht es um Habgier, Verlockung, Egoismus, kurz den Pakt mit dem Bösen, um unbegrenzten Erfolg zu haben. Der Titel ›Silvio‹ ist der Ausgangspunkt für diese Geschichte und bezieht sich auf den italienischen Medienunternehmer und Politiker Ber­lusconi. Amplifier werden oft in die Prog-Rock-Ecke gerückt. Vermutlich liegt das an ihrer Vorliebe für vergleichsweise lange Songs und ihren Hang zum konzeptionellen Überbau. Dabei spielen sie eindeutig Alternative-Rock, und zwar richtig gut und spannend.

7/10

Amplifier
TRIPPIN‘ WITH DR. FAUSTUS
ROCKOSMOS/ALIVE