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Videopremiere: Seht hier Simo in ihrem neuen Clip zu ›Shine‹

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simo press CLASSIC ROCK präsentiert euch Simo mit ihrem brandneuen Video zum Song ›Shine‹ von ihrer aktuellen Platte RISE & SHINE.

Für Fans von retrolastiger und rock-akzentuierter Musik sind Simo längst kein Geheimtipp mehr. Das Trio rund um Mastermind JD Simo aus Nashville, Tennessee hat sich eigenen Angaben zufolge der Psychedelic Soul Music verschrieben und sticht auch mit seinem neuen Studioalbum RISE & SHINE aus der Schwemme nostalgieverliebter Bands heraus.

Im Video werden die Herren hauptsächlich klassisch in schwarz weiß präsentiert und – ähnlich wie schon in ihrem letzten Clip zu ›People Say‹ – bei dem gezeigt, was sie am besten können: Sich live die Seele aus dem Leib spielen.

Hier sind Simo mit ›Shine‹:

The Ronettes feat. Veronica – THE COLPIX YEARS 1961–1963

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Ronnie Spectors und The Ronettes‘ famoses Frühwerk.

Schon in frühen Kindertagen sangen die Schwestern Estelle und Veronica Bennett mit ihren Cousinen Nedra, Diane und Elaine Talley bei jeder Gelegenheit Mehrstimmiges. Aufs Trioformat mit Veronica alias Ronnie, Estelle und Nedra verkleinert sowie als Ronnie And The Re­­latives annonciert, unterzeichneten die Mädels 1961 beim New Yorker Label Colpix Records in jenem Look, den Dekaden später Amy Winehouse für sich adaptieren sollte: toupierte pechschwarze Beehive-Frisuren, kontrastreiches Augen-Make-up und glamourös Hautenges am zarten Leib. Noch minderjährig, entwickelte sich das Trio mit der Hausband Joey Dee And The Starliters im Rücken binnen Wochen zur Sensation in New Yorks Nightclub-In-Spot The Peppermint Lounge.

Auf THE COLPIX YEARS 1961 – 1963 versammeln sich diverse Single-Veröffent­lichungen und weitere Aufnahmen, bevor Ronnie erst als Frontgirl von The Ronettes mit den Million­ensellern ›Be My Baby‹ und ›Baby I Love You‹ brillierte, um dann als Ehefrau in die Fänge des soziopathischen Genies Phil Spector zu geraten. ›I Want A Boy‹/›(What’s So Sweet About) Sweet Sixteen?‹ und ›I’m Gonna Quit While I’m Ahead‹, zuerst mit ›I’m On The Wagon‹ danach noch einmal mit ›My Guiding Angel‹ als B-Seite veröffentlicht, vereinten Highschool Pop, Doo-Wop und Fifties-Rock’n’Roll-Balladen. Tendenzen hin zur Twist-Ära transportierten ›Silhouettes‹/›You Bet I Would‹, ›Good Girls‹/›Memory‹ und das erst im Nachhinein veröffentlichte ›He Did It‹/›Recipe For Love‹.

7/10

The Ronettes feat. Veronica
THE COLPIX YEARS 1961–1963
CORNBREAD

CLASSIC ROCK präsentiert: Tourdaten von Alice Cooper, Kadavar und vielen mehr!

TOUR DES MONATS: KADAVAR
nuclearblast.de
Gute Zeiten, harte Zeiten erwarten euch auf der kommenden Konzertreise von Kadavar. Auf ihrer Headliner-Tour, bei der die Berliner Neu-Giganten des Rock von ihren Kollegen Mantar und Death Alley begleitet werden, stellen sie ihr neues Album ROUGH TIMES vor.

12.10. Essen, Zeche Carl
13.10. Hamburg, Markthalle (ohne Mantar)
14.10. Leipzig, Conne Island
25.10. CH-Monthey, Pont Rouge
26.10. CH-Aarau, Kiff
27.10. München, Backstage
28.10. A-Wien, Flex
29.10. A-Graz, PPC
05.11. Nürnberg, Hirsch
08.11. Hannover, Capitol
15.11. Köln, Bürgerhaus-Stollwerck
16.11. Wiesbaden, Schlachthof
17.11. Stuttgart, LKA Longhorn
18.11. Berlin, Columbiahalle
18.12. A-Dornbirn, Conrad Sohm
20.12. Bremen, Tower
21.12. Mannheim, ALte Feuerwache
22.12. Münster, Sputnikhalle
28.12. Chemnitz, AJZ Talschock
27.12. Hamburg, Sankt Hell im Gruenspan
29.12. Siegen, Vortex
Hier Tickets sichern…

BEN MILLER BAND
contrapromotion.com
Rock, Blues, Bluegrass und Country mit Instrumenten wie Waschbrettern, Löffeln oder einem selbstgebastelten Tonnenbass. Bei der Ben Miller Band geht es urig und modern zugleich zu.

27.10. Düsseldorf, Pitcher
28.10. Hannover, Bluesgarage
29.10. München, Backstage
weitere Termine im November

BLOOD, SWEAT & TEARS
contrapromotion.com
„1967 To 2017 – 50 Years Of Touring The World“: Nicht viele Bands können das von sich behaupten. Die Legende Blood, Sweat & Tears gehört dazu und das feiern sie im Oktober in Leipzig.

31.10. Leipzig, Haus Auensee

BONFIRE
bonfire.de
Bonfire gehören zu den Urgesteinen der deutschen Hardrock-Szene und sind trotzdem noch lange nicht müde! Und genau das werden die Herren auf ihrer ausgiebigen Deutschlandtour beweisen.

20.10. Mannheim, MS Connexion
21.10. Memmingen, Kaminwerk
weitere Termine im Dezember

BRIAN DOWNEY‘S ALIVE & DANGEROUS
mfpconcerts.com
Als Gründungsmitglied einer Legende schrieb er Rockgeschichte. Jetzt kommt der Ur-Drummer von Thin Lizzy auf Tour und lässt mit seiner Band den Meilenstein LIVE & DANGEROUS noch einmal rocken.

17.10. Frankfurt, Nachtleben
20.10. Dortmund, Piano
22.10. Bruchsal, Fabrik
24.10. Hamburg, Knust
26.10. Dresden, Tante Ju
28.10. Nürnberg, Der Cult
29.10. München, Garage Deluxe

BUSH
globalconcerts.de
Eine der größten Alternative-Rock-Bands (oder war es irgendwann doch Grunge?) des Planeten haucht den vielen Songs ihrer Mega-Erfolgsalben live neues Leben ein!

09.10. München, Theaterfabrik

THE CADILLAC THREE
wizpro.com
Schon auf Platte bietet das Trio aus Nashville eine ganz besondere Mischung aus SouthernRock und Country-Hits. Live kommt noch etwas hinzu: eine riesige Party!

01.11.  Berlin, Columbia Theater
02.11.  Hamburg, Uebel & Gefährlich
03.11.  Köln, Luxor
04.11.  München, Technikum

ALICE COOPER
alicecooper.com
Unter dem Motto „Spend The Night With Alice Cooper“ spielt die Schockrock-Legende im August und September sieben Konzerte in Deutschland. Treten Sie ein und genießen Sie die Horror-Show!

18.11. Krefeld, Königspalast
20.11. Aurich, Sparkassen-Arena
21.11. Frankfurt, Jahrhunderthalle
23.11. Berlin, Tempodrom
24.11. Neumarkt, Jurahalle
25.11. Ludwigsburg, MHP Arena
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CRYPTEX
cryptexmusic.com
Nach einer längeren Schaffenspause führt ihre „Anthems Of Glory“-Tour die vier jungen Prog-Rocker von Cryptex wieder dahin, wo sie hingehören: auf die Bühnen vor ihr Publikum.

10.10. Bremen, Meisenfrei
20.10. Mannheim, 7er
21.10. Mainz, Alexander The Great
24.11. Hamburg, Marias Ballroom
25.11. Braunschweig, Barnaby’s Blues Bar
08.12. Fürth, Kofferfabrik
09.12. Bamberg, Live-Club
10.12. Augsburg, Spectrum

DEAD KENNEDYS
fkpscorpio.com
Eine Punk-Legende kommt! Seitdem 2001 die Reunion (ohne Sänger Jello Biafra) perfekt war, verbreiten die Dead Kennedys wieder ihre unbremsbare Energie in der ganzen Welt. Im Oktober steht Deutschland auf der Liste!

22.10. Köln, Kantine
23.10. Hamburg, Markthalle
25.10. Berlin, SO 36

JAIMI FAULKNER
jaimifaulkner.com
Blues- und Roots-Sound auf Australisch bringt der begnadete Jaimi Faulkner ab September in zahlreiche deutsche Städte:

08.10. Dortmund, Piano
12.10. Berlin, Auster Club
13.10. Fürstenwalde, Kulturfabrik
14.10. Ludwigsfelde, Klubhaus
18.10. Ingolstadt, Neue Welt
19.10. Villingen, Die Scheuer
20.10. Dachau, Kulturschranne
21.10. Wendelstein, Jegelscheune
22.10. Schwäbisch Gmünd, Theaterwerkstatt
weitere Termine im November

FISCHER-Z
assconcerts.com
Die fabelhaften Fischer-Z kommen im Rahmen ihrer nach dem neuesten Album benannten „Building Bridges“-Tour zurück nach Deutschland. Besucht eine ihrer Shows im Oktober und lasst euch begeistern!

14.10. Osnabrück, Rosenhof
15.10. Karlsruhe, Tollhaus
16.10. Augsburg, Spectrum
18.10. Essen, Lichtburg
19.10. Hamburg, Fabrik
20.10. Aschaffenburg, Colos Saal
21.10. Köln, Die Kantine
23.10. Nürnberg, Hirsch
24.10. Freiburg, Jazzhaus
25.10. Stuttgart, Im Wizemann
26.10. Bensheim, Rex Musiktheater
28.10. Worpswede, Music Hall
29.10. Berlin, Columbia Theater
30.10. Hannover, Capitol
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PRIME CIRCLE
wizpro.com
Mit ihrem modernen Rock beherrschen Prime Circle die südafrikanische Musikwelt seit vielen Jahren. Im Herbst beehren sie erneut Europa.

08.10. Dresden, Club Puschkin
10.10. Karlsruhe, Substage

CHUCK PROPHET & THE MISSION EXPRESS
chuckprophet.com
Sein aktuelles Album BOBBY FULLER DIED FOR YOUR SINS führt ihn für zwei weitere Konzerte nach Deutschland. Wer den Mann live erleben möchte, der mit seinen Songs zur musikalischen Untermalung von Erfolgsserien wie „True Blood“, „Californication“ oder „Sons Of Anarchy“ beitrug, ist bei Chuck Prophet genau richtig!

29.10. Frelsdorf, Kulturtransport
05.11. Frankfurt, Nachtleben

ROCKLEGENDEN
semmel.de
Die ROCK LEGENDEN sind das Gipfeltreffen deutscher Rockmusik im Jahr 2018. Von Januar bis Juni gehen Karat, City und Maschine (ehemals Puhdys) auf gemeinsame Tour durchs Land. Hier wird Interaktion nicht nur mit dem Publikum, sondern auch unter den Musikern groß geschrieben. Ein enthusiastisches Miteinander: leidenschaftliche Kollaborationen, ungeahnte Duette und spannende Konstellationen versprechen außergewöhnliche Konzerterlebnisse!

SANKT HELL
sankthell.com
Mit einem erstklassigen Line Up erfreut das Sankt Hell in Hamburg auch 2018 wieder Freunde der abwechslungsreichen Metal- und Rockmusik. Mit Bands wie Mantar oder DeWolff bis hin zu The Brew und Kadavar werden hier vielerlei Genres abgedeckt und uns die Zeit zwischen den Jahren versüßt!

27. – 28.12. Hamburg, Gruenspan

DOUG SEEGERS
wizpro.com
Ein obdachloser Straßenmusikant in Nashville wird von einer schwedischen TV-Sendung entdeckt, nimmt einen ersten Song in Johnny Cashs Studio The Cabin auf und die Karriere läuft. Unglaublich? Überzeugt euch live von Doug Seegers!

12.10. Hamburg, Nochtspeicher
13.10. Isernhagen, Blues Garage
14.10. Berlin, Roadrunner Paradise

STATUS QUO
pa-co.eu
Rockhymnen ganz ohne elektrischen Gitarrensound? Wer an dieser Idee noch zweifelt, der sollte sich von den Urgesteinen Status Quo eines Besseren belehren lassen. Alte Hits in neuem, akustischem Gewand!

18.11. Regensburg, Donau Arena
21.11. Bielefeld, Stadthalle
22.11. Hannover, Kuppelsaal
11.12. Berlin, Friedrichstadt-Palast
12.12. Frankfurt/M., Jahrhunderthalle
13.12. Baden Baden, Festspielhaus
15.12. Stuttgart, Liederhalle
16.12. Halle/Saale, Friedrich Händel Halle
18.12. Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
19.12. Hamburg, Mehr! Theater
21.12. Nürnberg, Meistersingerhalle
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TEXAS
wizpro.com
Seit fast 30 Jahren sind Texas nun eine Pop-Rock-Institution und eine Garantie für Hits. Diese werden sie auch bei ihren beiden Deutschland-Konzerten im November auf der Setlist stehen haben.

01.11. Berlin, Huxleys
03.11.  Frankfurt, Batschkapp

THE WEIGHT
theweightrock.com
Die Wiener Band The Weight atmet die zweite Hälfte der 60er und die frühen 70er-Jahre! Das Ergebnis ist kraftvolle, erdige, ungeschliffene Rockmusik, die bald wieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu hören sein wird!

28.10. A-Graz, Orpheum
weitere Termine im November

THE WHISKEY FOUNDATION
thewhiskeyfoundation.de
Wer sich selbst stilistisch zwischen The Doors und The Black Keys einordnet, der verspricht auf jeden Fall eines: großartige Live-Konzerte. Entdeckt die neuen Vertreter des Blues, Rock und Psychedelic!

21.10. Bayreuth, Liebesbier
24.10. Würzburg, MS Zufriedenheit
25.10. Bamberg, Live-Club
27.10. Leipzig, Moritzbastei
28.10. Nürnberg, Pop Festival
30.10. Cham, LA
weitere Termine ab November

Video(s) der Woche: Tom Pettys schönste Meisterwerke

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In Gedenken an das Vermächtnis von Tom Petty zeigt CLASSIC ROCK dieses Mal fünf seiner Clips statt nur ein Video der Woche.

Am 02. Oktober verstarb der amerikanische Sänger und Gitarrist Tom Petty im Alter von 66 Jahren. Sein Tod ist ein großer Verlust für die Musikwelt, der Schock und die Trauer sitzen immer noch tief. Dass unser Video der Woche deshalb seinem Lebenswerk gewidmet werden musste, stand außer Frage.

Angesichts der Fülle an verfilmten Kurzerzählungen schien es jedoch unangemessen, sich auf nur einen Clip zu beschränken. Deswegen zeigt CLASSIC ROCK heute fünf Videos der Woche, um das Schaffen von Tom Petty und seinen Heartbreakers zu ehren.

Tom Petty war nicht nur einer der einflussreichsten Musiker und Geschichtenerzähler, auch seine Musik-Clips sind bis heute legendär. Als das Musikfernsehprogramm MTV am 1. August 1981 zum ersten Mal auf Sendung ging, war Tom Pettys gemeinsame Performance mit Stevie Nicks unter den ersten Videos, die ausgestrahlt wurden.

Ab da folgte eine glorreiche Zeit für den Künstler, die über die rein musikalische Rezeption seiner Werke hinausging: In regelmäßigen Abständen veröffentlichte Petty Kurzverfilmungen zu seinen wunderbaren Songs und prägte somit auch die ästhetischen Grundkonstanten einer ganzen Videogeneration nachhaltig.

Unvergessen bleibt sein Auftritt im Märchenonkel-Kostüm oder Johnny Depps Rolle als Eddie in ›Into The Great Wide Open‹ sowie die pettyeske Version von Alice im Wunderland in ›Don’t Come Around Here No More‹. Tom Petty, wir werden dich vermissen.

Zusammen mit Stevie Nicks: ›Stop Draggin‘ My Heart Around‹

›Don’t Come Around Here No More‹

›Free Fallin’‹

›Into The Great Wide Open‹

›Mary Jane’s Last Dance‹

The Clash – GIVE ´EM ENOUGH ROPE

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clash give em enoughThe Clashs Zweite setzte 1978 auf Stilerweiterung und Ironie.

Recht rasch nach der Gründung 1976 im Zentrum der Londoner Punk-Be­wegung potenzierte sich The Clashs Drang, den allzu archaischen Klängen zu entsagen. Als die in Freundschaft verbundenen Kontrahenten Sex Pistols Anfang 1978 nach vier exzellenten Singles und dem LP-Meilenstein NEVER MIND THE BOLLOCKS ausgerechnet auf US-Tournee in der Hippie-Enklave San Francisco implodierten, blieb das Quartett um die Frontmänner Joe Strummer und Mick Jones in der Spur.

Was unter Punk-Puristen seinerzeit noch Schnappatmung auslöste, lässt sich längst als cleverer Schachzug abhaken: Für den im November 1978 erschienenen, in London und San Francisco eingespielten Zweitling GIVE ‚EM ENOUGH ROPE engagierten The Clash ausgerechnet den amerikanischen Produzenten San­dy Pearlman (u.a. Blue Öyster Cult, Mahavishnu Or­­chestra, Pavlov’s Dog, The Dictators). Versiert verpasste Pearlman Aufrührerischem, Anklagendem und Anarchistischem wie ›Safe European Home‹, ›English Civil War‹, ›Last Gang In Town‹ und ›Tommy Gun‹ nicht nur ein wesentlich satteres Klangbild, sondern arbeitete auch Pop-, Folk- und Rock-Phrasen mit ein.

Beim Pop-Ohrwurm ›Julie‘s Been Working For The Drug Squad‹ klimperte lässig ein Boogie-Woogie-Piano, für die augenzwinkernde Terror-Reportage ›Guns On The Roof‹ – Bassist Paul Simon­on und Schlagzeuger Topper Headon hatten vom Dach ihres Hauptquartiers in Londons Camden Market mit Luftgewehren auf Tauben geschossen – reanimierte das Riff von The Whos ›I Can‘t Explain‹. Vom Glam Rock infiziert zeigten sich ›Drug Stabbing Time‹ und sowie das Mott The Hoople, David Bowie und Ian Dury gewidmete ›All The Young Punks (New Boots And Contracts)‹.

8/10

The Clash
GIVE ´EM ENOUGH ROPE
COLUMBIA/SONY

Slade – SLADE ALIVE

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slade aliveKnow who you are: Slades exzellente Live-Visitenkarte.

Einen erstaunlich langen Weg an die Spitze der britischen Charts legte das Quartett aus dem britischen Wolver­hampton hin: Seit Mitte der Swinging Sixties pausenlos auf Achse, gelang Noddy Holder (Gesang, Gitarre), Dave Hill (Solo­gitarre), Jim Lea (Bass) und Don Powell (Schlagzeug) über diverse Stil- und Imagewechsel unter der Ägide von Ex-Animals-Bassist und Jimi-Hendrix-Manager Chas Chandler der internationale Durchbruch. Als im Herbst 1971 ›Coz I Luv You‹, die erste von insgesamt sechs UK-Nummer-1-Platzierungen die Charts hochkletterte, lud das Quartett den lokalen Fanclub für einen Konzertmitschnitt unter Profibedingungen vom 19. bis 21. Oktober 1971 in die Command Studios am Londoner Piccadilly Circus.

Es war noch nicht allzu lange her, dass die vier Jungs mit Dreimillimeter-Frise, hochgekrempelten Jeans und schweren Nietenstiefeln eine Skinhead-Gang markierten und überall Türen zu statt auf gingen. Mittlerweile langhaarig, auf Pla­teauboots und im Glam-Look von King’s Road-Bou­tiquen wie Alkasura und Granny Takes A Trip gehüllt, klappte der neuerliche Anlauf auf Anhieb.

Mehrheitlich Cover-Versionen verwandten Slade für ihren vom exquisiten Superschreihals Noddy Holder angeführten hartmetallischen Donnerhall von SLADE ALIVE, das als Neuauflage in der Reihe The Art Of The Album im ursprünglichen Aufklappcover mit Comicgrafik auf der Innenseite erscheint: Der Adrenalin-Opener ›Hear Me Calling‹ stammte von Ten Years After, die Ballade ›Darlin‘ Be Home Soon‹ fand sich im Repertoire von The Lovin‘ Spoonful und an ›Get Down And Get With‹, in der Studioversion Slades erste amtliche UK-Top-20-Notierung, schrie sich Little Richard schon 1966 heiser. Nahtlos lässig integrierten sich die Slade-Originale ›In Like A Shot From My Gun‹, ›Know Who You Are‹ und ›Keep On Rocking‹. Als Rausschmeißer diente eine mehr als achtminütige Uptempo-Fassung von Step­penwolfs Bikergang-Hymne ›Born To Be Wild‹.

9/10

Slade
SLADE ALIVE
BMG/SANCTUARY

Daniel Kramer – Bob Dylan. A Year And A Day

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Daniel Kramer Bob Dylan A Year And A Day

An der Schwelle zur Unsterblichkeit.

Zum ersten Mal sieht Daniel Kra­mer Bob Dylan 1964 in der „Steve Allen Variety TV Show“. So be­­richtet er es in der Einleitung zu vorliegendem Bildband. Dylan spielt ›The Lone­some Death Of Hattie Carroll‹ – und Kra­mer weiß, dass er diesen aufmüpfigen jungen Mann vor seiner Kamera haben muss. Nach einigen Telefonaten findet er sich auf dem Anwesen von Dylan-Manager Albert Grossman in Woodstock wieder, wo er seine ersten Aufnahmen des Musikers schießt, schwarzweiß in körniger Optik, wie spontan eingefangen. Dylan beim Zei­tunglesen, beim Rauchen, beim Auf-Bäume-Klet­tern.

Es ist der Auftakt einer gut einjährigen Zusam­menarbeit, in der der Songschreiber sich vom Pro­test-Folksänger zum exzentrischen Rockpoeten wandelt, die wichtigste Neuerfindung seiner Karriere, der Schritt zur Unsterblichkeit. Kramer schießt die Coverfotos für Dylans epochale Alben BRINGING IT ALL BACK HOME und HIGHWAY 61 – und er ist dabei, als der streitbare Star 1965 im Forrest Hill Sta­dium in New York – zum Unmut vieler An­­hänger – seine akustische Gitarre gegen die elektrische tauscht, seine Band auf die Bühne holt und seinen Sound elektrifiziert. Ein magischer Moment.

Viele der Foto­grafien in diesem Buch sind längst zu Ikonen geworden: Dylan neben einem kleinen Jungen beim Schach, beim Anzugkaufen, mit Sonnenbrille und Gitarre im Studio. Doch es finden sich auch den Fans nicht unbedingt bekannte Aufnahmen, die den Sänger etwa mit Joan Baez zeigen, mit Johnny Cash oder an der Seite seiner späteren Frau Sara Lowndes. Kramer war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, ganz klar. Schön sind auch seine so kurzen wie persönlichen Erinnerungstexte zwischen den Bildern.

9/10

Bob Dylan: A Year And A Day
Von Daniel Kramer
TASCHEN

Deep Purple: Hier das neue Video zu ›The Surprising‹ sehen

Im aktuellen Deep-Purple-Video betreten die Herren Gillan, Paice & Co. animiertes Neuland.

Deep Purple haben einen Videoclip zu ›The Surprising‹ veröffentlicht. Der Song stammt von INFINITE, dem jüngsten Album der Briten. Erstmals wagen sich die Rocklegenden hierbei in die Welt der Animation – und übergaben das Steuer in die Hände von Illustrator Matt Rooke.

Der zauberte einen sechsminütigen Clip, der den Zuschauer zusammen mit der Band durch die musikalische Vergangenheit von Deep Purple führt.

Seht selbst, wie viele Anspielungen ihr im Clip zu ›The Surprising‹ herauslesen könnt:

Am 03. November werden Deep Purple eine limitierte Gold-Edition von INFINITE herausbringen. Das Set besteht aus dem Album sowie einer Blu-ray, die eine bisher unveröffentlichte Live-Show beim Hellfest 2017 und weiteres Bonusmaterial bereithält.