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Video der Woche: Rory Gallagher live bei der Rockpalast Nacht 1977

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In dieser Woche wäre Rory Gallagher 70 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass zeigen wir im ‚Video der Woche‘ seinen ganzen Auftritt bei der ersten Rockpalast Nacht im Jahr 1977.

Am 02. März 2018 hätte Rory Gallagher seinen 70. Geburtstag gefeiert. 1995 verstarb der Musiker an den Folgen von Alkoholismus und einer nicht geglückten Lebertransplantation.

In Gedenken an den Ausnahmegitarristen und Songschreiber gibt es im ‚Video der Woche‘ seine gesamte Performance bei der Rockpalast Nacht vom 23. Juli 1977 zu sehen. In der Essener Grugahalle eröffnete der irische Künstler die erste Rocknacht, ein Jahr zuvor hatte er bereits im „normalen“ Rockpalast, einer beliebten Musiksendung des WDR, gespielt.

Hier Rory Gallagher 1977 live sehen:

Leonard Cohen – TEN NEW SONGS/ SONGS FROM THE ROAD

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Leonard Cohen Ten New Songs

Leben nach dem Buddhisten-Kloster: zehn neue Songs und ein Konzertmitschnitt aus aller Herren Länder.

Fast zehn Jahre blieb die weltweite Fangemeinde ohne ein musikalisches Lebenszeichen ihres hochverehrten Poeten-Messias. Aus gutem Grund: Nach THE FUTURE (1992) begab sich Leonard Cohen erst auf ausgedehnte Konzertreisen, bevor sich der damals 60-Jährige 1994 für fünf Jahre ins „Mount Baldy Zen Center“ nahe Los Angeles als Mönch zu­­rückzog, den Dharma-Namen Jikan (Stille) annahm und als persönlicher Assistent seines hochbetagten Mentors Kyozan Joshu Sasaki Roshi agierte.

Cohens plötzliche Rückkehr 2001 mit dem von Sharon Robinson in Los Angeles produzierten TEN NEW SONGS ging allerdings nicht auf jene brisante Finanzaffäre zurück, die erst 2004 dank Cohens Tochter Lorca ins Rollen kam, als sich herausstellte, dass Cohens Lang­zeitmanagerin Kelley Lynch fast das gesamte Millionenvermögen ihres Klienten veruntreut hatte. Obwohl Cohen erfolgreich Klage einreichte, erhielt er bis zu seinem Tod 2016 im Al­­ter von 82 Jahren keinen Cent zurück. Die TEN NEW SONGS entstanden tatsächlich aus Lust am Musizieren. Sämtliche zehn von Cohen und Robinson in enger Kooperation verfassten, recht spartanisch arrangierten und auch ge­­meinsam von Cohen als Haupt- sowie Robinson als Backgroundstimme gesungenen Songs entfalten Ruhe, Entspannung und Kontemplation. Dass eine derart tiefenentspannte Sammlung trotzdem nicht zum Sedativum gerät, liegt an Cohens künstlerischer Größe, den philosophisch poetischen Worten (›In My Secret Life‹, ›Love Itself‹, ›You Have Loved Enough‹, ›The Land Of Plenty‹) und natürlich am sonoren Bass-Bariton.

Der Konzertmitschnitt SONGS FROM THE ROAD (2010) versammelt ein Dutzend zwischen Oktober 2008 und September 2009 auf Welttournee in sieben Ländern aufgezeichnete Stücke. Für Sammler und Komplet­tisten sicherlich interessant aufgrund weniger bekannten Materials (›Heart With No Compa­nion‹, ›That Don’t Make It Junk‹) und Va­­riationen der Klassiker ›Suzanne‹ und ›Bird On The Wire‹, mangelt es dem Lied-Sammelsurium ein wenig an Geschlossenheit.

TEN NEW SONGS: 8/10
SONGS FROM THE ROAD: 6/10

Leonard Cohen
TEN NEW SONGS/SONGS FROM THE ROAD
COLUMBIA/SONY

Video-Premiere: Birth Of Joy mit neuem Clip zu ›Let It Slide‹

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Birth Of Joy Let It SlideMitte Februar haben Birth Of Joy ihr Album HYPER FOCUS veröffentlicht. Zum Song ›Let It Slide‹ gibt’s jetzt ein Live-Video.

Nachdem bereits im Dezember der Clip zum Titeltrack von HYPER FOCUS bei uns Premiere feierte, ist jetzt die aktuelle Single ›Let It Slide‹ dran. Das zugehörige Video zeigt das Psychedelic-Trio bei den Vorbereitungen und während eines Live-Auftritts.

„Es ist Zeit, dass wir uns von all dem befreien, was uns niederdrückt. Wir sind keine Maschinen, sondern Wesen mit Bewusstsein“, fassen Birth Of Joy die Botschaft des Songs zusammen.

Birth Of Joy live 2018:

10.04. Münster, Cafe Sputnik
11.04. Hamburg, Hafenklang
12.04. Bremen, Tower
13.04. Berlin, Musik & Frieden
14.04. Nürnberg, Club Stereo
15.04. Leipzig, Naumanns
18.04. München, Ampere
23.04. Konstanz, Kulturladen
24.04. Stuttgart, Goldmarks
25.04. Heidelberg, Halle 02 Club
26.04. Wiesbaden, Schlachthof
28.04. Köln, Blue Shell
(präsentiert von CLASSIC ROCK)

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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Für alle Musikhungrigen steht wieder heißer Stoff in den Läden: Heute erscheinen die neuen Platten von Marco Mendoza, Stone Broken und The Breeders.

Neben seinem Vollzeitjob bei den Dead Daisies hat Marco Mendoza noch genug Energie für eine neue Soloplatte. VIVA LA ROCK heißt das gute Stück, aktuell gibt es die Songs auch live auf seiner Deutschlandtour zu hören:

Hier geht’s zur Review…

Modernen Alternative Rock im Stil von Nickelback oder 3 Doors Down präsentieren die vier Jungs von Stone Broken auf ihrem zweiten Album AIN’T ALWAYS EASY:

Hier geht’s zur Review…

Mit ihrem Projekt The Breeders vereint Kim Deal, ehemals Bassistin und Sängerin der Pixies, auf ALL NERVE gekonnt Lärm mit Poesie und Atmosphäre mit großen Geschichten:

Hier geht’s zur Review…

Stone Broken – AIN’T ALWAYS EASY

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Stone Broken Ain't Always Easy

Stadionrock-Nachwuchs.

Wüsste man es nicht besser, könnte man hinter Stone Broken eine US-ameri­kanische Band vermuten, klingen die vier jungen Musiker doch wie eine Kreuzung aus Nickelback, Stone Sour, Shinedown und 3 Doors Down. Die Formation stammt allerdings aus dem britischen Walsall. AIN’T ALWAYS EASY ist klassischer Stadionrock mit großen Chorussen und viel Druck im Kessel. Das ist zwar nicht sonderlich innovativ, aber definitiv erfolgversprechend. Der 11-Tracker wurde ordentlich produziert und vereint ein gehöriges Mainstream­potenzial mit Modern-Metal-Anleihen, sodass auch Freunde härterer Sounds auf ihre Kosten kommen. Dass die Band noch recht frisch dabei ist – das Debüt ALL IN TIME erschien Anfang 2016 – hört man dem Longplayer ebenfalls nicht an, denn die Scheibe klingt grundsolide. Sollten die genannten Formationen also eines Tages den Löffel abgeben, steht hier schon der vielversprechende Nachwuchs in den Startlöchern.

6/10

Stone Broken
AIN’T ALWAYS EASY
SPINEFARM/UNIVERSAL

Marco Mendoza – VIVA LA ROCK

Marco Mendoza Viva La Rock

Feier- und Lehrstunde.

Marco Mendoza nennt VIVA LA ROCK eine „Feier von Musik, Leben, Rock’n’Roll, Frieden und Lie­be“. Dementsprechend ambitioniert und vielfältig groovt und rockt das neue Werk des Bassisten der Dead Daisies, der auch schon bei Thin Lizzy, Blue Murder, White­snake und Black Star Riders tätig war. Vom treibenden Hardrock-Opener ›Viva La Rock‹, über den leicht souligen Kracher ›Sue Is On The Run‹ und das lässige ›Rocketman‹ mit dezentem R’n’B-Flair, bis hin zu der seiner Ehefrau gewidmeten Ballade ›Leah‹ hängt sich der Vollblutrocker voll rein. Und das nicht nur instrumental, sondern auch stimmlich ziemlich gelungen. Neben starken Melodien hat Mendoza immer wieder auch ein paar echt coole Screams drauf. Auch die übrigen Songs wie ›Sweetest Emotions‹, ein weiterer Soul-Rocker, und die beiden Cover ›Chinatown‹ von Thin Lizzy zusammen mit Mike Tramp am Mikrofon und ›Hey Baby‹ von Ted Nugent können sich hören lassen. Amtlich ebenso das etwas wuchtigere ›Burned‹ und das an Lenny Kravitz erinnernde ›Love 2 U‹. Die Nummer ›Let It Flow‹ beginnt chillig und endet als echter Rockkracher. Sie bildet auch den Abschluss des rundum stimmigen ersten Solo­werks seit sieben Jahren des in Los Angeles ansässigen Musikers.

8/10

Marco Mendoza
VIVA LA ROCK
MIGHTY MUSIC/SOULFOOD

The Breeders – ALL NERVE

The Breeders All Nerve

Das Leben nach den Pixies.

Ursprünglich waren die Breeders ein reines Neben- und Spaßprojekt. Daraus wurde erst ein klassisches One-Hit-Wonder (›Cannonball‹), dann ein tragisches Kapitel Musikgeschichte (Drogen & knastbedingte Auszeit) und schließlich eine Teilzeit-Band zwischen Pixies und The Amps. Sprich: Eine For­mation, die keine richtige Karriere verfolgte, sondern nur als Notnagel und Ausweichmöglichkeit diente. Doch seit Kim Deal ihre Stammformation verlassen hat und Schwester Kelley wieder clean ist, scheint sich das geändert zu haben: ALL NERVE ist das erste Album in der Besetzung, die den 93er-Meilenstein THE LAST SPLASH eingespielt hat – und längst nicht so brachial, spröde und krachig, wie das Gros seiner Vorgänger. Die elf Stücke weisen richtige Songstrukturen, starke Melodien, viel Atmosphäre und narrative Texte auf. Ein Grenzgang zwischen Harmonie, Krach und intensiver Klangmalerei. Mit viel Raum, Platz und Luft. Jeder Menge scharfer Kanten sowie lyrischen Figuren, die von einem weiblichen Major Tom über verblasste Sterne und depressive Gothic-Girls bis hin zu notorischen Losern reichen. All das zeugt von kompositorischer Klasse und hat mit ›Wait In The Car‹ einen grandiosen „Hallo Wach“-Moment.

7/10

The Breeders
ALL NERVE
4AD/BEGGARS/INDIGO

The Rolling Stones: Neues Album in Planung

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rolling stones pressGerade erst haben die Rolling Stones weitere Live-Shows im Zuge ihrer „No-Filter“-Tour angekündigt, jetzt spricht Keith Richards von einem neuen Album…

„Ich höre mich jetzt bestimmt wie Trump an mit meinem „Es wird passieren, macht euch keine Sorgen“, aber wir sind schon in den Startlöchern“
, erläuterte Keith Richards jüngst in einem Interview mit dem Wall Street Journal und beantwortete so die Frage, ob Fans mit einem neuen Album der Rolling Stones rechnen dürfen.

„Wir haben schon Zeug, das interessant ist. Es wird ein bisschen schwieriger für uns, je weiter weg wir voneinander sind. Aber das kann beim Schreibprozess auch manchmal von Vorteil sein, wenn wir alle unterschiedlich an die Sache herangehen. Es ist auch eine schöne Herausforderung, für Mick zu schreiben. Es bringt nichts, ihm einen Song vorzusetzen, den er nicht gut singen kann oder mit dem er sich nicht wohl fühlt. Ich will einen Song schreiben, wo Mick sofort dabei ist. Das versuche ich gerade, schließlich schreibe ich für den Leadsänger der fucking Rolling Stones. Das ist mein Job, ihm ein Riff vorzusetzen, auf das er sofort anspringt.“, meinte Keith außerdem im Gespräch.

Erst vor kurzem hatten die Stones weitere Live-Shows für 2018 im Rahmen ihrer „No Filter“-Tour angekündigt.