Stone Broken – AIN’T ALWAYS EASY

-

Stone Broken – AIN’T ALWAYS EASY

Stone Broken Ain't Always Easy

Stadionrock-Nachwuchs.

Wüsste man es nicht besser, könnte man hinter Stone Broken eine US-ameri­kanische Band vermuten, klingen die vier jungen Musiker doch wie eine Kreuzung aus Nickelback, Stone Sour, Shinedown und 3 Doors Down. Die Formation stammt allerdings aus dem britischen Walsall. AIN’T ALWAYS EASY ist klassischer Stadionrock mit großen Chorussen und viel Druck im Kessel. Das ist zwar nicht sonderlich innovativ, aber definitiv erfolgversprechend. Der 11-Tracker wurde ordentlich produziert und vereint ein gehöriges Mainstream­potenzial mit Modern-Metal-Anleihen, sodass auch Freunde härterer Sounds auf ihre Kosten kommen. Dass die Band noch recht frisch dabei ist – das Debüt ALL IN TIME erschien Anfang 2016 – hört man dem Longplayer ebenfalls nicht an, denn die Scheibe klingt grundsolide. Sollten die genannten Formationen also eines Tages den Löffel abgeben, steht hier schon der vielversprechende Nachwuchs in den Startlöchern.

6/10

Stone Broken
AIN’T ALWAYS EASY
SPINEFARM/UNIVERSAL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Blues Boom: Robert Johnson

Walter Trout über den Einfluss des Königs des Delta Blues und die Legende von der Sache mit der Weggabelung. Robert...

In Memoriam: Aretha Franklin

Heute im Jahr 2018 ist eine der ganz Großen von uns gegangen. Sie war die erste Frau, die in...

Werkschau: Unser Album-Guide zu Elvis Presley

Wir suchen uns die Highlights in der Karriere des hüftwackelnden, Eltern provozierenden ehemaligen Lkw-Fahrers heraus, der zum unangefochtenen König...

Wucan: Krautig und wunderbar kauzig

Wucan in eine plakativ beschriftete Retro-Rock-Schublade zu packen, wäre zu einfach. Zwar versprüht die Band einen deutlichen Vintage-Vibe, beruft...

Video der Woche: Crosby, Stills, Nash & Young mit ›Almost Cut My Hair‹

David Crosby wird heute 81 Jahre alt. Zur Feier des Tages blicken wir deshalb auf das Jahr 1974 zurück...

Meine erste Liebe: Kevin Cronin über CROSBY, STILLS & NASH

Der Frontmann von REO Speedwagon über das Debüt der Folkrock-Supergroup. Ich war ein Riesenfan von Buffalo Springfield, The Byrds und...

Pflichtlektüre

Dead Moon – IN THE GRAVEYARD / UNKNOWN PASSAGE / DEFIANCE

Toter Mond über Portland: CD-Triple der Lo-Fi-Kulthelden. Grenzenloser Enthusiasmus, brennende...

Axel Rudi Pell – Bewährtes Rezept, neu abgeschmeckt

Der 53-Jährige bleibt seinen Wurzeln auch auf Album Nr....
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen