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Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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Hachja, Freitag ist ein schöner Tag. Das Wochenende steht kurz bevor und an den Plattentresen dieser Welt kann man wieder die besten Neuerscheinungen erwerben. Diese Woche von Myles Kennedy, Nathanie Rateliff und den Broken Witt Rebels.

Alter Bridge-Sänger und Slash-Kumpane Myles Kennedy möchte es jetzt wirklich wissen und liefert sein Solo-Debüt YEAR OF THE TIGER ab. Darauf zeigt er sich gewohnt rockig, aber auch stellenweise sehr einfühlsam:

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Southern und Hard Rock, dazu die nötige Portion Soul und Blues. Diese klassische Mischung gibt es auf dem selbstbetitelten Debüt von den BROKEN WITT REBELS zu hören:

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Nathaniel Rateliff und seine Band The Night Sweats versumpfen auch auf TEARING THE SEAMS auf wunderbare Weise in den Tiefen des Soul, R&B und des Grooves:

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Broken Witt Rebels – BROKEN WITT REBELS

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Bluesrock mit Soulattitüde.

Was EPs und Shows (unter an­­derem in Wacken, beim Down­load-Festival und auf der Isle Of Wight) betrifft, war die Band aus Birmingham schon in den vergangenen Jahren ganz gut aufgestellt. Was fehlte, war ein vollwertiges Studioalbum. Jetzt ist es da – und in Sachen hymnische Refrains liegen die Broken Witt Rebels schon recht weit vorne. Songs wie ›Georgia Pine‹, ›Guns‹ oder ›Howlin’‹ bleiben im Ohr. Wo die Haupt­einflüsse der Gruppe liegen, wird schnell klar, es sind der Hardrock der 70er, Blues- und Southern-Rock. Ihr Wille zum Pathos und ihre Unbedingtheit rücken die Stücke aber auch in die Nähe von Bands wie The Gaslight Anthem oder den Kings Of Leon, auch dank des emphatischen Gesangs von Danny Core. Ein ambitioniertes Debüt, ganz klar. Etwas aus dem Rahmen fällt das abschließende ›Wait For You‹, in dem die Ooh-ooh-Chöre rausgeholt werden. Hätte nicht unbedingt sein müssen, stört aber auch nicht grob.

7/10

Broken Witt Rebels
BROKEN WITT REBELS
SPINEFARM/UNIVERSAL

Myles Kennedy – YEAR OF THE TIGER

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Myles Kennedy Year Of The Tiger

Das sehr emotionale, musikalisch aber durchaus knackige Solodebüt des Alter-Bridge-Sängers.

Mit seinem ebenso kraftvollen wie emotionalen Gesang, irgendwo zwischen Chris Cornell und dem jüngeren Robert Plant, veredelt Ken­nedy in der Regel den Sound der Post-Grunge-Stars Alter Bridge sowie die Solowerke von Guns-N’-Roses-Gitarrist Slash. Nach mehrfacher Ankündigung und diversen Neustarts liefert der 48-Jährige nun seinen ersten Alleingang ab. Musikalisch entfernt er sich mit erdig-zeitlosem Rock nicht allzu weit von seinen Stamm-Acts, zeigt aber doch eigenes Profil. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass das Führungsinstrument solcher Num­mern wie des intensiven Titellieds, des sanften, atmosphärischen ›Love Can Only Heal‹ oder des breitwandigen ›The Great Beyond‹, aber auch des lebendigen Blues-Tracks ›Blind Faith‹ keine elektrische, sondern – das Cover-Artwork deutet es an – seine Akustikgitarre ist. Lyrisch verarbeitet Kennedy dazu in den meisten Texten den Tod seines Vaters, als er sich selbst noch im Vorschulalter befand. Dabei sieht der Amerikaner dankenswerterweise davon ab in persönliche Rührseligkeiten abzugleiten. Das nachdenkliche, in seiner Aussage absolut berührende, weil allgemeingültige ›Turning Stones‹ ist ein sehr gutes Bei­­spiel dafür.

7/10

Myles Kennedy
YEAR OF THE TIGER
NAPALM/UNIVERSAL

Nathaniel Rateliff & The Night Sweats – TEARING AT THE SEAMS

Nathaniel Rateliff Tearing At The Seams

Ungeschönt und echt: ungestümer Oldschool-Soul ohne Retro-Muff.

Als Singer/Songwriter mit Bart und Bauch war Nathaniel Rateliff als knorriger Folkie eigentlich eine Idealbesetzung, doch der Am­­er­ikaner wollte mehr: Vor drei Jahren stürzte er sich mit seiner neuen Band The Night Sweats angriffslustig in einen herrlich knarzigen Vintage-Sound zwischen Rock, R&B und Soul, der den Legenden des Stax-Labels genauso viel verdankte wie Van Morrison zu Früh-70er-Glanz­zeiten, und löste damit überall ein geradezu euphorisches Echo aus. Auch der Nachfolger ist beseelt von den Einflüssen der Genre-Giganten, auf deren Schultern der inzwischen fast 40-jährige Tausendsassa steht, aber die vielen Konzerte der letzten Jahre haben seine ungemein spielfreudige Band zu sich selbst finden lassen. Wirkten Rateliff und die Seinen bei der letzten Platte teils noch wie Außenstehende, die ihren Idolen mit viel Inbrunst, aber doch auch gehörigem Respekt Tribut zollen, sind sie nun viel mehr eins mit ihrem wild lodernden Sound, bei dem unwiderstehlicher Groove, ins Herz treffende Bläser und Rateliffs vom Leben gezeichnete Stimme passend zum LP-Titel dafür sorgen, dass die Lautsprecher ihr Letztes ge­­ben. Mit einem Wort: Elektrisierend!

8/10

Nathaniel Rateliff & The Night Sweats
TEARING AT THE SEAMS
STAX/CAROLINE/UNIVERSAL

Judas Priest – FIREPOWER

Judas Priest FIREPOWER

Die beste Priest seit PAINKILLER (1990)…

…und das soll nicht heißen, dass die Alben zwischen dem legendären 90er-Output und FIREPOWER schlecht sind! FIREPOWER be­­sitzt aber im Gegensatz zu den Scheiben seit der Reunion mit Rob Halford diesen gewissen Funken Magie, der Platten wie BRITISH STEEL (1980), SCREAMING FOR VENGEANCE (1982), DEFENDERS OF THE FAITH (1984), TURBO (1986) oder eben PAINKILLER zu ab­­soluten Über-Alben erhob. Es gibt schlichtweg kein Füllmaterial, sondern nur perfekt ge­­schriebene Tracks, die allesamt vom Kollektiv Rob Halford, Glenn Tipton und Richie Faulkner komponiert wurden. Während der 14 Stücke (inklusive eines kurzen Instrumentals) keimt unweigerlich der Gedanke auf, dass 2011 der Einstieg von Faulkner nach dem Ausstieg von K.K. Downing durchaus eine Zellerneuerung auslöste. Schon während der Kreativphase des coolen Vorgängers REDEEMER OF SOULS (2014) involvierten Halford und Tipton den rund dreißig Jahre jüngeren Saitenvirtuosen ins Songwriting. Gute Entscheidung. Natürlich braucht es für ein derart ambitioniertes Pro­jekt wie FIREPOWER auch die richtigen Per­sonen am Mischpult. Hier gibt es genau wie innerhalb der Band ein Zusammentreffen der Generation: Da ist zum einen Tom Allom, der zuletzt 1988 während der RAM IT DOWN-Sessions ein JP-Studioalbum produziert hat. Alloms Kollege Andy Sneap veredelte in den letzten drei Dekaden Aufnahmen von Größen wie Megadeth, Dimmu Borgir oder Killswitch Engage und stellt mit seinem modernen Twist eine perfekte Ergänzung zu Toms klassischer Arbeitsweise dar. Was nun genau diesen Or­­kan an Sternenstaub auslöste, der FIREPOWER zweifellos umweht, kann und sollte auch nicht allzu genau aufgedröselt werden. Fakt ist al­­lerdings, dass Judas Priest mit dieser Scheibe wahrscheinlich eines der unweigerlich letzten wichtigen (klassischen) Heavy-Metal-Alben in der Geschichte des Genres veröffentlicht haben.

9/10

Judas Priest
FIREPOWER
Columbia/Sony

Hier die Single ›Lightning Strikes‹ hören:

Hier den Titeltrack ›Firepower‹ hören:

In der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK gibt es ein ausführliches Interview mit Rob Halford zu lesen.

Sir Ge­­orge Martin: Die Kiste der Pandora

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Beatles Produzent George MartinAls Produzent der Beatles hat Sir George Martin gleich seitenweise Musikgeschichte geschrieben. Seine eigenen Kompositionen blieben dagegen weitestgehend unveröffentlicht – bis jetzt.

Er gilt als der fünfte Beatle, als Mann hinter John, Paul, George und Ringo und einer der innovativsten Produzenten der Popgeschichte. Doch Sir Ge­­orge Martin, der im Januar 2016 im Alter von 90 Jahren verstarb, war auch ein talentierter Musiker und Komponist. Das un­­terstreicht THE FILM SCORES AND ORIGINAL ORCHESTRAL MUSIC OF GEORGE MARTIN, ein Album mit bislang un­­­­bekannten Stücken des Briten, aufgenommen von seinem Kollegen Craig Leon. In London traf CLASSIC ROCK den einstigen Produzenten der Ramones, von Blondie und Suicide, der mittlerweile in der Klassik zu Hause ist.

Herr Leon, wie gut kannten Sie Sir George?
In den 80ern habe ich oft in den Londoner Air Studios gearbeitet, die ihm gehörten – und mich mit ihm unterhalten. Wobei ich versucht habe, mir bestimmte Techniken abzuschauen – was er garantiert amüsant fand, weil das jeder probiert haben dürfte. Zwischendurch haben wir uns in den Abbey Road Studios getroffen, und vor ein paar Jahren wurde ich gefragt, ob ich mich an einem Buch beteiligen wolle – mit lithographierten Versionen seiner Original-Manuskripte. Darunter die Streicher-Parts für ›Yesterday‹ und ›Eleanor Rigby‹. Ich sollte sie analysieren, und das hat mir tiefe Einblicke in seine Arbeit gewährt. Ich habe zum Beispiel erkannt, wie viel von ›Yesterday‹ von ihm stammt und dass er so etwas wie ein musikalischer Übersetzer oder Katalysator war. Wenn Paul McCartney meinte: „Ich möchte Trompeten, kann sie aber nicht selbst spielen“, dann hat er das übernommen. Weil da aber noch viel mehr war, schlug ich seinem Sohn Giles Martin vor, die Sachen, die zum Beispiel im „Yellow Submarine“-Film unter den Dialogen versteckt sind, noch einmal aufzunehmen. Seine Reaktion war, mir eine Kiste in die Hand zu drücken, die er in Georges Arbeitszimmer gefunden hatte.

Eine musikalische Kiste der Pandora?
Genau! Ich habe sie geöffnet und da waren all seine Original-Manuskripte. Die meisten handschriftlich – und jede Menge, von denen ich noch nie gehört hatte. Mir war schon beim ersten Lesen klar, dass sie auf ein Al­­bum gehörten, das den Musiker statt den Produzenten in den Vordergrund rückt.

Warum ist diese Seite weitestgehend unbekannt?
Weil er vor dem Erfolg der Beatles einfach ein Angestellter von Parlophone war. Da bestand seine Arbeit vor allem darin, klassische Mu­­sik für das damals neue LP-Format zu arrangieren. Er war ein Plattenfirmen-Mann – mehr als alles andere.

Das unterstreicht der Vertrag, den er mit den Beatles abgeschlossen hat – und der ihnen einen Penny pro verkauftem Tonträger zusprach. Ein Schnäppchen!

Für das Label bestimmt. Aber ich bin mir sicher, dass George keine Gewinnbeteiligung hatte, sondern für ein festes Gehalt gearbeitet hat. Gleichzeitig – und unbemerkt – hat er eigene Musik geschrieben. Einiges davon ist sehr avantgardistisch, anderes sind elegante Filmmusiken. Ich habe zum Beispiel ein Skript von 1969 gefunden, von dem keiner weiß, wofür es gedacht war: Ein wunderbares Stück namens ›Belle Etoile‹, das sehr 60s- mäßig ist. Da kann man seine Einflüsse hören, die ich als „genreübergreifend“ be­­schreiben würde. Er hat mit „Musique concrète“ gearbeitet, aber auch mit englischem Folk, mit Jazz und Filmmusiken.

›Whisper Who Dares‹ aus dem Soundtrack LIVE AND LET DIE weist sogar Elemente des Blaxploitation-Funk auf.
Richtig! Und in ›Baron Samedi‹ verwendet er Voodoo-Trommeln. Insofern kann man sagen: Er hat starke Klangbilder gemalt.

Warum sind viele seiner Kompositionen unveröffentlicht geblieben?
Ich schätze, es wusste niemand davon. Er war ein bescheidener, schüchterner Mensch. Deshalb denke ich auch nicht, dass er je vorhatte, ein eigenes Album aufzunehmen. Er hat die Jobs erledigt, für die er engagiert wurde. Das war sein Ding. Und wenn man ›I Am The Walrus‹ oder ›A Day In The Life‹ hört, ist das, was daran so anders klingt, der revolutionären Technik geschuldet, die er entwickelt hat. Die hat er auf Pop-Platten eingesetzt, die vor allem Teenager kauften – und ihnen somit auch klassische Musik untergejubelt. Ich glaube nicht, dass man vor ›Yesterday‹ ein Streichquartett auf einer Nummer-1-Pop-Single gehört hatte.

Wenn noch so viel spannende Sachen in Sir Georgs Kiste sind, wird es weitere Veröffentlichungen geben?
Wenn sich noch Sachen finden, die veröffentlichungswürdig sind, ja. Es gibt zum Beispiel noch mehr „Yellow Submarine“-Stücke, die wir nicht verwenden konnten, weil wir für diese CD eine repräsentative Auswahl treffen mussten. Außerdem Sachen, die nicht orchestral waren. Er schrieb zum Beispiel die erste Titelmusik für BBC1 – die Van der Graaf Generator dann coverten. Ein heftiger, fast Gothic-mäßiger Song. Zudem hat George elektronische Sachen ge­­macht, die geradezu typisch für die frühen 60er waren. Also für die Zeit vor den Beatles. Er nahm etwa ein paar Singles mit dem BBC Radio-Workshop auf, den er mit elektronischen Klangerzeugern begleitete. Unter dem wunderbaren Pseudonym Ray Cathode – nach der Kathodenstrahlröhre in Elektrogeräten. (lacht) Eine weitere Seite von ihm, die zeigt, dass er nicht nur der Typ hinter den Beatles war. Er hat auch unglaubliche Jazz-Arrangements für Jeff Beck angefertigt.

Stimmt es, dass Sie vorhaben, mit dem Album zu touren?
Daran arbeite ich gerade. Es soll eine große Produktion mit Orchester, Multimedia-Elementen und visuellen Komponenten werden – um ein vollständiges Bild von Georges Leben und Schaffen zu vermitteln.

Aber ein Hologramm fahren Sie hoffentlich nicht auf, oder?
(lacht) Auf keinen Fall!

Dabei ist das der neueste Trend – von Elvis über Ronnie James Dio und demnächst auch bei Abba.
Ich halte das für eine schreckliche Entwicklung. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie so eine Tour mit Hologrammen aussehen könnte. Was ich interessanter finde, ist das, was jemand in Deutschland macht: Er baut riesige Roboter, die Heavy Metal spielen. Sie sehen aus wie die Kreaturen auf dem Plattencover von Cans MONSTER MOVIE. Eben vier Stück davon, die sieben Arme haben und sieben Gitarren bearbeiten. (kichert) Das ist um Klassen besser. Ich meine, ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen als zu meiner Frau zu sagen: „Schatz, lass uns zur Hologramm-Show von Elvis gehen, bei der er zu einem Orchester singt.“ Das klingt nicht richtig. Ganz abgesehen davon: Die guten Sachen von Elvis sind ohnehin die ohne Orchester. (lacht)

Benjamin von Stuckrad-Barre – Remix 3

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Benjamin von Stuckrad-Barre Ich glaub mir gehts nicht so gut ich muss mich mal irgendwo hinlegen

Best-of der letzten acht Jahre.

Erst der große autobiografische Roman („Panikherz“), dann die wie nebenbei hingeworfene, tagebuchartige Erzählung („Nüchtern“) und jetzt also die Text­sammlung „Remix 3“. Stuckrad-Barre arbeitet, er schreibt um seinen Status als popkultureller Chronist der Gegenwart. Und als solcher nimmt er sich die Großen vor. Wimbledon-Schauen mit Wimbledon-Sieger Boris Becker, Essengehen mit Oscar-Preisträger Florian Henckel von Don­nersmarck, auf Partys rumstehen mit Courtney Love. Alles kein Problem. Ob alles so passiert ist? Wer weiß, wenn jemand die Connections hat, dann Chateau-Marmont-Stammgast Stuckrad-Barre. Klatsch ist das nicht, auch kein billiges Ran­schmeißen, der Blick ist der des teilnehmenden Beobachters, freundlich, aber auch subtil ironisierend. Da es sich um Texte aus den vergangenen acht Jahren handelt, wirkt manches ein bisschen aus der Zeit gefallen, besonders der Jahresblick 2013 mit Harald Schmidt. Rainer Brüderle war damals noch Thema, Papst Benedikt gerade zurückgetreten. Amüsant allemal, aktuell nicht mehr so. Brillant sind die gleichzeitige Heldenverehrung und Abrechnung mit Rainald Goetz, das freundschaftliche Porträt von Christian Ulmen oder die Texte zu Madonna und Pharrell Williams. Und, nicht zuletzt, das gemeinsame Drehbuchschreiben mit Helmut Dietl. Der wurde schon in „Panikherz“ gewürdigt, ein Zitat aus „Kir Royal“ ist dem neuen Buch vorangestellt, dazu der letzte Satz aus Jörg Fausers „Roh­stoff“. Gut gewählt!

8/10

Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen. Remix 3
Von Benjamin von Stuckrad-Barre
Kiepenheuer & Witsch

Record Store Day 2018: Die Liste der Veröffentlichungen ist da

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springsteenZum Record Store Day im April stehen jedes Jahr exklusive Releases in den Plattenläden. Welche es dieses Jahr sind, steht jetzt fest.

Eins der Highlights für Rockfans dürfte die Wiederveröffentlichung des AC/DC-Klassikers BACK IN BLACK sein. Das Album erscheint als Neuauflage als Kassette im Original-Design von 1980.

Auch Bruce Springsteen hat eine Überraschung auf Lager: Seine GREATEST HITS von 1995 wird es auf nummeriertem, rotem Doppel-Vinyl geben. Songwriter-Kollege Bob Dylan gönnt uns sein Live-Album mit Grateful Dead von 1989, DYLAN & THE DEAD, auf rot-blauem Vinyl.

Pink Floyd haben THE PIPER AT THE GATES OF DAWN als Schallplatte in limitierter Auflage für uns, die Rolling Stones ihr THEIR SATANIC MAJESTIES REQUEST und The Who LIVE AT THE ISLE OF WIGHT VOL. 1 und VOL. 2.

Dazu gibt es exklusives Material von den Byrds, Buffalo Springfield, Johnny Cash, David Bowie, Eric Clapton, Lou Reed, Elvis Presley, Rory Gallagher, Tom Waits und vielen mehr.

Hier geht’s zur kompletten Liste der „Record Store Day“-Veröffentlichungen…

Das Rap-Duo Run The Jewels ist RSD Botschafter 2018: