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Ry Cooder – THE PRODIGAL SON

Ry Cooder The Prodigal Son

Der Meistergitarrist hat ein höchst politisches Americana-Album aufgenommen.

Der Begriff „Alterswerk“ kann et­­was Abfälliges haben, wenn man damit eine Altherren-Kapelle meint, die im Herbst ihrer Karriere weiter Musik veröffentlicht, die so klingt wie früher – leider nur schlechter. Ry Coo­der ist da ganz anders. Der 71-jährige Gitarrist aus Los Angeles, der mit den Stones, Captain Beefheart, den Beach Boys, Randy Newman und Ali Farka Touré gespielt, für Wim Wenders magische Filmmusikmomente geschaffen und mit BUENA VISTA SOCIAL CLUB das erfolgreichste Weltmusikalbum aller Zeiten aufgenommen hat, wird anscheinend im Alter immer wagemutiger, experimenteller und radikaler. Denn THE PRO­DIGAL SON ist auf der Oberfläche eine Reise zurück in historische Americana-Tiefen von Blues, Gospel und Country, funktioniert zugleich aber auch als politisch-künstlerische Auseinander-setzung mit vergangenen und höchst aktuellen Entwicklungen wie der Flüchtlingsproblematik (›Everybody Ought To Treat A Stranger Right‹) bis hin zu ›Gentrification‹. Besondere Brisanz erhalten die Songs durch die vom Archaischen ins Zeitgenössische fließende Spielweise von Ry Cooder und die abstrakt-verfremdeten Klang­landschaften einiger Stücke, die bisweilen an den späten Tom Waits erinnern.

7/10

Ry Cooder
THE PRODIGAL SON
FANTASY/UNIVERSAL

Stone Temple Pilots: Schmetterling aus der Asche

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Stone Temple Pilots InterviewOft kann der Weg zum Erfolg ziemlich steinig, schmerzhaft und entbehrungsreich sein. Und dann gibt es da noch den Pfad der amerikanischen Grunge-Pioniere Stone Temple Pilots, die schon seit Anbeginn ihrer fast drei Dekaden umfassenden Geschichte mit ständigen Rückschlägen und Tragödien zu kämpfen haben. Im vergangenen Monat veröffentlichten Robert DeLeo und seine neu formierte Kulttruppe ihr siebtes Studioalbum STONE TEMPLE PILOTS, mit dem das Quartett von der US-Westküste nun seinen dritten Neustart einläutet.

Totgesagte leben bekanntlich länger. Auf kaum eine Band trifft diese Rock’n’Roll-Weisheit besser zu als auf die Survival-Spezialisten der Stone Temple Pilots. Als stolzes Flaggschiff des Grunge prägte das unerschütterliche Quartett aus dem kalifornischen San Diego ab Anfang der 90er-Jahre eine ganze Hörergeneration. Nach insgesamt sechs Nr.-1-Hits und über 20 Millionen verkauften Alben löste sich die Band 2003 wegen ständiger Meinungsverschiedenheiten mit ihrem exzentrischen Frontmann Scott Weiland auf. Mitte 2010 folgte der Neustart mit dem selbstbetitelten Album STONE TEMPLE PILOTS, der ebenfalls unter keinem guten Stern stand. Nur drei Jahre später trennte man sich erneut von Weiland, der nach seinem Rauswurf von Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ersetzt wurde. Nachdem auch Bennington die Formation im November 2015 verließ, wurde Gründungsmitglied Scott Weiland einen Monat später tot aufgefunden.

Eineinhalb Jahre später nahm sich Bennington in seinem Haus nahe Los Angeles das Leben. Wo sich die meisten Combos auf diesem Ritt durch alle Höhen und Tiefen wahrscheinlich längst das Rückgrat gebrochen hätten, da präsentieren sich die krisenerprobten Ur-Mitglieder Robert und Dean DeLeo sowie Eric Kretz kämpferisch: Nach einem 18-monatigen Casting fand man in Jeff Gutt den dritten Sänger, der nun auf dem zur allgemeinen Irritation ebenfalls STONE TEMPLE PILOTS betitelten Album zu hören ist. Bassist Robert DeLeo im Gespräch über die Magie des Neuanfangs, die Schatten der Vergangenheit und die große Kunst, die Dinge einfach zu halten.

Robert, glaubst du eigentlich an Schicksal?
Sagen wir es so: In der letzten Zeit ist viel passiert. Erlebnisse und Emotionen, die mit in dieses Album eingeflossen sind. Im Leben gibt es gute Zeiten und schlechte Zeiten. Einerseits haben wir schon immer versucht, unsere Erfahrungen in die Songs zu transportieren. Andererseits ist unsere Musik auch eine Art von Flucht aus dem Alltag gewesen. Als Künstler gibt es viele spannende Wege, mit dem Leben umzugehen.

Genau genommen hattet ihr es trotz eures enormen Erfolges zu keiner Phase wirklich leicht…
Alle unsere damaligen Probleme könnte man wohl auf einen Begriff reduzieren: Drogen. Wobei wir na­­türlich nicht die einzige Formation waren, die die zerstörerischen Effekte am eigenen Leib zu spüren bekam. Es ist eine endlose Geschichte. Es ist interessant, zu beobachten, wie uns die Drogensucht alle gleich macht und die unterschiedlichsten Menschen an denselben Ort bringt: die Hölle.

Nur die wenigsten Bands kommen in die Lage, ihre Sänger in kurzem Abstand zu verlieren. Kannst du dich noch an die Momente erinnern, in denen du erst vom Tod von Scott und später von Chesters Selbstmord gehört hast?
Natürlich. So etwas vergisst man nicht. Es versetzt einem jedes Mal einen tiefen Stich, wenn man plötzlich in E-Mails, Textnachrichten oder in Schlagzeilen das Wort „verstorben“ liest. Ich habe beide wie meine eigenen Brüder geliebt. Mit diesem Album gehen wir nun unseren Weg weiter. Ich bin sicher, dass wir noch ein gutes Stück dieses Weges vor uns haben, den wir nun gemeinsam mit einem neuen, großartigen Sänger gehen.

Jeff Gutt wurde nach einem mehrmonatigen Casting aus Tausenden von Bewerbern ausgewählt. Was gab den Ausschlag, sich für ihn zu entscheiden?
Wir haben nach jemandem gesucht, der sowohl den Songs von Scott gerecht wird als auch in der Lage ist, die Weiterentwicklung der Band voran zu treiben. Jeff hat seinen ganz eigenen Stil, der beide Aufgaben perfekt erfüllt. Wir haben uns sehr lange und reiflich überlegt, ob er tatsächlich zu uns passt und ob er dem hohen Druck auch gewachsen ist. Und wir sind sicher, dass wir eine gute Wahl getroffen haben. Als einer der ersten gemeinsamen Songs entstand dann ›The Art Of Letting Go‹.

„Es versetzt einem jedes Mal einen tiefen Stich, wenn man plötzlich in E-Mails, Textnachrichten oder in Schlagzeilen das Wort „verstorben“ liest. Ich habe beide wie meine eigenen Brüder geliebt.“ (Robert DeLeo über Scott Weiland und Chester Bennington)

Das neue Album trägt mit STONE TEMPLE PILOTS den gleichen Titel wie euer 2010 veröffentlichtes Werk. Ganz ehrlich: Gab’s da keine bessere Alternative ohne die Ge­­fahr allgemeiner Verwirrung?
Wir stehen nun mal nicht auf große, ausschweifende Albumtitel. Das war schon immer so. Ob mit CORE, ­PURPLE oder NO. 4. Je simpler, desto besser. Der Titel STONE TEMPLE PILOTS passt einfach am besten zu den Songs. Das sind wir. Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass es irgendwelche Verwechslungen mit unserem 2010er Album geben wird. Wir sind große Fans von Platten-Artwork und Frontcovern. Die Motive der beiden Scheiben sind komplett unterschiedlich. Ich habe schon die unterschiedlichsten Alternativtitel für das neue Werk gehört: das BUTTERFLY-Album, das BLACK AND WHITE-Album…

Wie entstanden die neuen Songs?
Es gab unterschiedliche Herangehensweisen: Wir hatten noch ein paar Songs in der Schublade, die wir ur­­sprünglich mit Chester umsetzen wollten. Doch leider verließ er schon vorher die Band. Ich hätte gerne ein ganzes Album mit ihm aufgenommen und nicht nur eine EP. Andere Stücke wurden gemeinsam geschrieben. Wir waren uns bei dieser Platte sofort einig, wohin die Reise gehen sollte. Natürlich ist es notwendig, hier und da Kompromisse zu machen. Doch man muss offen für Vorschläge sein und darf sich nicht persönlich angegriffen fühlen, wenn der Rest der Band deine Ideen scheiße findet. Am Ende des Tages tragen sie nur zu einem besseren Gesamtergebnis bei, mit dem alle zufrieden sind.

Gibt es eine Art versteckten Tributsong zu Ehren von Scott oder Chester?
Nicht bewusst. Natürlich kann jeder unsere Texte auf seine Art interpretieren. Es gibt im Leben immer gewisse Dinge zu bedauern. Es ist ein bittersüßes Gefühl, heute zurück zu blicken. Wir haben sehr viel Zeit verschwendet, die wir einfach sinnvoller hätten nutzen können. Alles ist vergänglich, deshalb sollten wir das Leben auskosten, solange wir können.

Howlin’ Wolf – HOWLIN’ WOLF (THE ROCKIN’ CHAIR ALBUM)

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Howlin’ Wolfs legendäres zweites Album.

Vor allem die junge britische Blues-Gemeinde stand lichterloh in Flam­men, als im Januar 1962 jenes selbstbetitelte zweite Album vom Chicago-Label Chess Records per Import erhältlich war. Von der Anhängerschaft dank Don Bronsteins Foto einer am Schaukelstuhl lehnenden Dart-Akustikgitarre bald als THE ROCKIN’ CHAIR ALBUM tituliert, galt das aus di­­versen Single-Veröffentlichungen der Jahre 1959 bis 1962 kompilierte runde Dutzend Songs schnell als heiliger Gral der aufstrebenden Groß-Lon­doner Blues-Szene. Sein Urheber, der mit exaltiertem Stimmtimbre ausgestattete Fast-Zweimeter­mann Chester Arthur Burnett, wie der bürgerliche Name der erst recht spät zu Ruhm gekommenen Blueslegende lautete, wurde bis zum Tod 1976 im Alter von 65 Jahren wie ein Prophet verehrt. Was sich 1971 auch im All-Star-Aufgebot (u.a. Eric Clapton, Steve Winwood, Bill Wyman, Charlie Watts, Ringo Starr) der LP THE LONDON HOW­LIN’ WOLF SESSIONS manifestierte.

Auf HOW­LIN’ WOLF, aufgezeichnet unter Mithilfe legendärer Chess-Koryphäen wie u.a. Gitarrist Hubert Sumlin, Pianist Otis Spann und Bassist Willie Dixon, reiht sich ein (zumeist von Dixon) komponierter Blues-Standard an den anderen. Allerdings nahm die weiße Welt Klassiker wie ›Spoonful‹, ›The Red Rooster‹, ›Wang Dang Doodle‹, ›Back Door Man‹ oder ›Down In The Bottom‹ mehrheitlich erst in Cover-Versionen von Cream, The Doors, Rolling Stones, Ten Years After oder den Pointer Sisters wahr. Mit signifikanten Zeilen aus ›Shake For Me‹ und ›Back Door Man‹ bestückten Led Zeppelin 1969 ihren ohnehin von Willie Dixons ›You Need Love‹ abgekupferten Durchbruchshit ›Whole Lotta Love‹. Und der T. Rex-Elfenmann Marc Bolan destillierte sich aus Howlin’ Wolfs Version von Dixons ›You’ll Be Mine‹ seinen europaweiten 71er-Charthit ›Jeepster‹.

10/10

Howlin’ Wolf
HOWLIN’ WOLF (THE ROCKIN’ CHAIR ALBUM)
WAX LOVE

Metallica: Kirk Hammett und Robert Trujillo spielen ›Dancing Queen‹

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metallicaErst Europe, jetzt Abba: Metallica sind auf Schweden-Tour unterwegs. Das Ergebnis sind, nun ja, unkonventionelle Coverversionen.

Bei ihrem ersten Konzert in Stockholm am vergangenen Samstag nahmen sich Metallica den unvermeidlichen Europe-Klassiker ›The Final Countdown‹ vor, beim zweiten Streich gestern Abend waren die schwedischen Popstars schlechthin dran: Abba.

Wie immer bei den mittlerweile zur Tradition gewordenen Interpretationen fremden Liedguts, gehörte die Bühne ganz Gitarrist Kirk Hammett und Bassist Robert Trujillo. Die beiden lieferten eine Fassung von ›Dancing Queen‹, wie es sie ohne Übertreibung bisher sicher ganz, ganz selten zu hören gab.

Metallica mit ›Dancing Queen‹:

Gewinnspiel: CLASSIC ROCK verlost das Soloalbum von Derek Smalls

Derek Smalls Meditations Upon AgeingJoe Satriani, Chad Smith, Donald Fagen, Peter Frampton, Steve Vai, Rick Wakeman und viele mehr: Die Gästeliste dieses Debütalbums beeindruckt. Doch kein Wunder, geht’s doch um Spinal Tap-Bassist Derek Smalls. Wir verlosen sein SMALLS CHANGE dreimal auf CD.

Um teilzunehmen, sendet einfach eine Mail mit dem Betreff „Derek Smalls“ an verlosung@crmag.de. Viel Erfolg!

 

Beat Beast Legends: Alex Van Halen – Trommel-Hedonismus und Comic-Technologie

Welches ist das legendärste Drumkit von Alex Van Halen? Diese Frage ist schlichtweg nicht zu beantworten! Daher wollen wir uns mit der diesmaligen Ausgabe unserer „Beat Beast Legends“ einen runden Überblick über die größten Kuriositäten in seinem Trommelstall verschaffen.

Alex Arthur Van Halen aus den Niederlanden ist ein Trommler wie von einem anderen Stern – wie auch seine Band ist er seit dem Tag, als er mit Bruder Eddie die Gitarre gegen die Drums tauschte, getrieben von Kreativität, unglaublicher Technik und Größenwahn getarnt als Humor – sowie Humor getarnt als Größenwahn. Exakt aus diesen Komponenten und einer weiteren Zutat namens „finanzielle Möglichkeiten“, die mit der Zeit wuchs, setzte sich auch stets das Design-Konzept seiner Drumsets zusammen.

Mit jedem neuen Kit, das er seit 42 Jahren in Zusammenarbeit mit Ludwig entwirft, kam eine aberwitzige „technische Errungenschaft“ hinzu. Mal mag deren Wirkung offenkundig nicht über den Show-Effekt wie den des Kühlschranks in einer seitlichen Bassdrum (2007) oder den eines fest installierten Feuerlöschers (1977er-„Ludwig Silver Sparkle“) hinausgegangen sein, mal waren es aber zumindest in gewisser Hinsicht logisch erscheinende, immerhin hypothetisch mögliche Sound-Optimierungen.

Nachdem Alex bereits hinter seine beiden Bassdrums je eine zweite, identische Trommel zur Maximierung der Kesseltiefe befestigen ließ (1977) und diese wiederum mittels Schläuchen mit zwei „Außenbassdrums“ hatte verbinden lassen (1981 „Striped Ludwig Vista Lite“), wusste er diesen Wahnwitz tatsächlich noch zu toppen. In die Resonanzfelle aller vier Bassdrums (Wir zählen nochmal durch: eigentlich zwei Hauptpaare und zwei einzelne Trommeln an den Seiten.) eingelassene Radial-Hornlautsprecher als Schallverstärker sollten erstmals 1983 im kussmundigen „Lips & Mouth“-Kit dem Punch mehr Höhen verleihen. Selbstverständlich wurden diese elektronischen „Hilfsmittel“ allesamt wiederum mit Mikrofonen abgenommen. Diese Signale wurde dann mit denen der Schlagfelle gemischt.

All diese Features besaß auch Alex‘ 1985er- „5150“-Kit (siehe oben), nur kamen hier und beim mit Spiegel-Mosaik geschmückten Vorgänger „1984“ ein paar gravierende Änderungen hinzu. Alex Van Halen hatte alle seine Stand- und Roto-Toms durch die topmodernen E-Drums von Simmons ersetzt. Weil diese schmucklosen, platten Flundern allerdings optisch nicht so viel hermachten, wie es die Unterhaltungs-Maxime von Van Halen verlangte, wurden sie hinter eine seit Ende der 70er ebenfalls brandheiße Neuheit gepackt: Acht Octobans vom Erfinder der schmalen Röhren Tama in unterschiedlichen Längen landeten – eher als Sichtschutz, denn als praktisches Instrument – über den Monster-Kicks.

So offensichtlich experimentierfreudig der geniale Spinner Alex auch sein mag, seinen Partnern bleibt er treu. Wie von seiner Trommelfirma trennte sich Alex Van Halen auch nie von seiner Schweizer Becken-Manufaktur Paiste, mit der er nun seit 1983 zusammenarbeitet. Sogar der von ihm bevorzugten Cymbal-Serie „2002“ wandte er sich mehr oder minder nie ab. Daher ist es wenig verwunderlich, dass Alex im Jahr 2010 von seiner „Herzensblechschmiede“ das eigens für ihn und mit ihm entwickelte, knapp drei Kilo schwere und 24“ mächtige „2002 Reverend Al‘s Big Ride“ gewidmet bekam.

Metallica: ›The Final Countdown‹-Cover in Stockholm

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metallica 2016Metallica setzen ihre neue Tradition fort, live einen Klassiker ihres Gastlandes zu spielen. In Schweden waren jetzt Europe dran.

Seit Wochen sorgen Metallica mit teils ungewöhnlicher Songauswahl für Schlagzeilen. Der Grund: Die Metal-Superstars haben es sich zur Aufgabe gemacht, bei ihren Shows je eine auf ihren jeweiligen Auftrittsort abgestimmte Coverversion zu spielen.

So gab’s in Deutschland etwa ›Skandal im Sperrbezirk‹ von der Spider Murphy Gang zu hören, ›Major Tom‹ von Peter Schilling oder Drafi Deutschers ›Marmor, Stein und Eisen bricht‹.

Am vergangenen Samstag in Stockholm nahmen sich Robert Trujillo und Kirk Hammett nun den Europe-Megahit ›The Final Countdown‹ vor.

Metallica mit ›The Final Countdown‹:

Steven Van Zandt: Bruce Springsteen führt Kumpel in Hall Of Fame ein

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Bruce Springsteen Steven Van Zandt Hall Of FameSteven Van Zandt ist neues Mitglied der New Jersey Hall of Fame. Die Laudatio hielt Bruce Springsteen, auch einen Song spielten die beiden zusammen.

Bruce Springsteen hat seinen Gitarristen Steven Van Zandt in die Hall of Fame ihres gemeinsamen Heimatstaats New Jersey eingeführt. Seit den 70ern ist Van Zandt alias Little Steven (mit Unterbrechung in den 80ern und 90ern) Teil von Springsteens E Street Band.

Obwohl in Boston geboren, gebe es keine reinere Destillation des Jersey-Ethos als Van Zandt, so Springsteen. Außerdem nannte er seinen Bandkollegen „einen der größten lebenden weißen Soul-Performer und -Songschreiber“ und einen „Freund fürs Leben“.

Dazu würdigte er das Soloschaffen Van Zandts mit Alben wie VOICE OF AMERICA oder jüngst SOULFIRE sowie seinen Auftritt als Silvio Dante in der Mafia-Serie „The Sopranos“.

Am Ende der Zeremonie standen beide gemeinsam auf der Bühne und spielten den von Van Zandt geschriebenen Southside-Johnny-Klassiker ›I Don’t Want To Go Home‹.