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Video der Woche: Tenacious D – ›POD‹

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Tenacious D POD VideoSeit dieser Woche ist bekannt, dass es einen zweiten Teil von „The Pick Of Destiny“ geben wird. Da widmen wir Tenacious D doch glatt unser „Video der Woche“.

Der Tenacious D-Film „The Pick Of Destiny“ (in Deutschland: „Kings of Rock – Tenacious D“) bekommt eine Fortsetzung. Das sagte Sänger Jack Black jüngst bei einem Konzert des komödiantisch begabten Rockduos.

Um die Vorfreude darauf noch ein wenig zu steigern, gibt’s Black und Kollege Kyle Gass diesmal in unserem „Video der Woche“. Und das natürlich mit ihrem Song ›POD‹ aus dem Soundtrack-Album zum ursprünglichen Film aus dem Jahr 2006.

Tenacious D mit ›POD‹:

Johnny Hallyday – SHAKE THE HAND OF A FOOL

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Johnny Hallyday Shake The Hand Of A Fool

Der französische Elvis im Land seiner Idole.

In seiner Heimat auf dem Sprung zum Superstar, ging das französische Teenie-Idol 1962 mit 19 Jah­ren für zwei Sessions nach Nash­ville, um sich an den Hits seiner amerikanischen Vorbilder zu versuchen. Produ­zent Shelby Singleton hatte einige der Top-Session-Musiker des Country-Mekkas engagiert, um mit seinem Schützling Klassiker des Rhythm & Blues und Rock’n’Roll aufzunehmen, von ›I Got A Woman‹ über ›Maybellene‹ bis zu ›Hound Dog‹, und ihn so in den Fußstapfen seiner Helden Ray Charles, Chuck Berry und Elvis Presley wandeln zu lassen. Dazu kam mit ›Hold Back The Sun‹ eine englischsprachige Version von ›Retiens La Nuit‹, mit dem Hallyday in Frankreich bereits einen Hit gelandet hatte, sowie das eigens für ihn geschriebene ›Shake The Hand Of A Fool‹. Der Sound ist fantastisch, ebenso die präzise wie furios aufspielende Begleitband.

Hallyday singt mit stark französischem Akzent und das Timing sitzt nicht immer so perfekt wie bei seinem Idol Elvis, doch in der Mischung aus Schüchternheit und Furor, die in seiner Stimme liegt, ist das Star­potenzial durchaus erkennbar, das ihn in seinem Heimatland angeblich um die 100 Millionen Ton­träger verkaufen ließ. Die beiden 180g-Vinyls kommen im Klappcover mit raren Fotos von 1962, die Liner Notes erzählen die Geschichte von Hallydays Nashville-Sessions. Zugleich ar­­beiten sie die immense Bedeutung heraus, die der Sänger für die Franzosen hat. Wenn auch später oft ein wenig belächelt, wie das eben so ist bei den ganz Großen, ist er in seiner Heimat doch der Inbegriff des Rock’n’Roll.

8/10

Johnny Hallyday
SHAKE THE HAND OF A FOOL
BEAR FAMILY

The Rolling Stones: Live-Album „San Jose 1999“ kommt im Juli

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rolling stones pressDie Rolling Stones setzen ihre „From The Vault“-Reihe fort. Als nächstes steht ein Konzert-Mitschnitt von kurz vor der Jahrtausend-Wende an.

Nachdem es zuletzt einen Auftritt aus dem Jahr 2015 zu sehen und hören gab, reisen die Rolling Stones in ihrer „From The Vault“-Reihe diesmal ein paar Jahre zurück.

„San Jose 1999“ enthält eine US-Show der Briten aus selbigem Jahr – mit Songs aus den 60ern ebenso wie von der damals neuesten Studioplatte BRIDGES TO BABYLON von 1997.

Das Live-Album erscheint am 13. Juli auf DVD, Blu-ray, DVD/2CD und als 3LP-Set. Einen Trailer dazu gibt’s schon jetzt zu sehen.

Die Songs auf „San Jose 1999“:

1. Jumpin’ Jack Flash
2. Bitch
3. You Got Me Rocking
4. Respectable
5. Honky Tonk Women
6. I Got The Blues
7. Saint Of Me
8. Some Girls
9. Paint It Black
10. You Got The Silver
11. Before They Make Me Run
12. Out Of Control
13. Route 66
14. Get Off Of My Cloud
15. Midnight Rambler
16. Tumbling Dice
17. It’s Only Rock’N’Roll (But I Like It)
18. Start Me Up
19. Brown Sugar
20. Sympathy For The Devil

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK MAGAZIN

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Classic Rock Roger Daltrey
Roger Daltrey im großen Interview: „Ich bin kein braver Junge“

Wer Roger Daltrey ist? Suchen Sie sich einen aus: Er ist der gewaltbereite Mod im schnieken Anzug, der Hippie-Halbgott mit blonder Lockenpracht, die hart rockende und ebenso hart arbeitende Rampensau, die auf der Bühne ihr Mikrofon herumwirbelt. Nicht zu vergessen: Daltrey, der Schauspieler. Und Daltrey, der Organisator von Benefizveranstaltungen.

Nun veröffentlicht er mit AS LONG AS I HAVE YOU ein neues Soloalbum, auf dem er sich mehrheitlich seiner ersten großen Liebe widmet: R&B und Soul. Wir sprachen mit ihm darüber. Ebenso wie über The Who, seine Freundschaft zu Pete Townshend, seine Heimat, die Liebe und den Rock‘n‘Roll.

Das neue Heft ist ab dem 17. Mai im Handel erhältlich. Hier könnt ihr euch schon jetzt die neue Ausgabe online und versandkostenfrei bestellen …

 

Grateful Dead Lineup

Jam Bands: Helden der Impro-Kunst – The Allman Brothers, Grateful Dead, Derek Trucks & Co.

Und jetzt alle zusammen…! Von einem Rekorde brechenden Festival in den 70er Jahren bis zur boomenden Szene von heute werfen wir einen Blick auf die innovativen, aber im Verborgenen waltenden Improvisatoren des umtriebigen Jam-Band-Kosmos.
 

Graveyard 2018 Peace

Graveyard: Ein bisschen Frieden

Wenn eine Band nach vier sehr erfolgreichen Alben und Tourneen auf der ganzen Welt ihre Auflösung bekanntgibt, muss etwas wirklich Ernstes vorgefallen sein. Wenn sie dann aber nach nur wenigen Monaten ihr Comeback verkündet, darf man sich freuen, aber dennoch fragen, was zum Henker da eigentlich genau los ist.

Und da besagte Band nicht irgendeine ist, sondern Graveyard, jene Schweden also, die vor einigen Jahren quasi im Alleingang dafür gesorgt haben, dass Classic Rock wieder von jungen Menschen geliebt wird, dann steckt gewiss eine interessante Geschichte dahinter. Die erzählt Bassist und Sänger Truls Mörck – und teilt ganz nebenbei mit, wie das bislang beste Album, das gewaltige PEACE, zustande gekommen ist.
 

darkness 2017

Plattenladen-Challenge: The Darkness

CLASSIC ROCK traf die Briten bei Rough Trade East, jenem Plattenladen/Hipster-Treffpunkt im trendigen Londoner Stadtteil Shoreditch. 50 Pfund zum schuldfreien Ausgeben sollen sie hereinlocken, doch schon der Gedanke, durch Regale voller Musik zu stöbern reicht vollkommen als Anreiz. Am Ende gehts u.a. mit Alben von Neil Young und T. Rex nach Hause.
 

DeWolff Interview

DeWolff: „Jim Morrison würde uns für ziemliche Pussies halten“

Seit der Veröffentlichung ihrer ersten EP im Jahr 2008 hat sich bei DeWolff aus Geleen in den Niederlanden einiges getan. Vom Untergrund einer gerne mal als Schildbürgerort veräppelten
Stadt hat sich das blutjunge Powertrio an die Spitze der Retrorock-Bewegung hochgearbeitet. 2018 erscheint das sechste Album THRUST und markiert eine Schnittstelle in der Karriere der Band, an der sowohl erste Bilanzen gezogen werden können als auch mit auf Neuerungen fokussiertem Blick in eine helle Zukunft geschaut werden darf.

Im Interview mit CLASSIC ROCK plauderte der gut aufgelegte Gitarrist und Sänger Pablo Van de Poel über die neue Platte und den Lebensstil junger Rockbands, wegen dem sich ein Jim Morrison wohl im Grabe umdrehen würde…

Außerdem im Heft: Girlschool, Klaatu, Uriah Heep, Bon Jovi, Pat Benatar, Dizzy Reed, Ry Cooder, Greta Van Fleet u.v.m.

Wie immer inklusive Heft-CD, u.a. mit Songs von Reef, DeWolff, Graveyard, Parker Millsap, Lindi Ortega, Dr. Dog, Gloria Volt u.v.m.

Das neue Heft ist ab dem 17. Mai im Handel erhältlich. Hier könnt ihr euch schon jetzt die neue Ausgabe online und versandkostenfrei bestellen …

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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Ry Cooder mit Gitarre 2018Gitarren-Könner Ry Cooder hat ein höchst politisches Americana-Werk aufgenommen. Dazu gibt’s neue Platten von Mos Generator, Loreena McKennitt und Vega.

Ry Cooder verbindet Blues, Gospel und Country mit aktuellen politischen Themen wie Migration und Gentrification. Hier ist der Trailer zu seinem Album THE PRODIGAL SON:

Hier geht’s zur Review…

Auf SHADOWLANDS überzeugen Mos Generator mit generationsübergreifendem Vintage, Stoner- und Jam-Rock. So klingt der Titelsong:

Hier geht’s zur Review…

Nach acht Jahren erscheint mit LOST SOULS wieder ein neues Album von Loreena McKennitt. Darauf bleibt sie ihrem Mix aus Folk, Weltmusik, Klassik, Kel­ten, Mystik, Orient und Okzident treu:

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Mehr stilistische Eigenstän­digkeit hätte den Songs auf ONLY HUMAN, der fünften Platte von Vega, nicht schlecht getan. Auch wenn das Hören trotzdem Spaß bereitet:

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Vega – ONLY HUMAN

Vega Only Human

Traditionelles aus Großbritannien.

Mit ONLY HUMAN kehren die Briten mit einer schnörkellosen und grundsoliden Scheibe zurück. Die poppig gehaltenen Stücke, zwischen AOR und Hardrock an­­gesiedelt, rangieren im Fahr­­wasser großer 80er/90er-Veröffentlichungen der Marke Danger Danger, House Of Lords oder Firehouse. Dass hier Freunde derartiger Klänge auf ihre Kosten kommen, liegt auf der Hand. Der Knack­punkt ist, dass man die Kompo­sitionen schon kennt, bevor man sie zum ersten Mal gehört hat. Mehr Eigenstän­digkeit wäre auch auf der fünften LP der 2009 gegründeten Band wünschenswert gewesen. Trotz der Vorher­sehbarkeit macht die Scheibe dennoch Spaß. Eine feine Abwechslung zu den Klassikern im CD-Regal.

5/10

Vega
ONLY HUMAN
FRONTIERS/SOULFOOD

Loreena McKennitt – LOST SOULS

Loreena McKennitt Lost Souls

Acht Jahre nach ihrem letzten Album geht es nun noch tiefer in den Klangkosmos der Kanadierin.

Es gibt nur wenige Künstler, von denen man sagen kann, dass sie sich eine ganz eigene Welt ge­­schaffen haben. Die 61-jährige McKennitt gehört zweifelsfrei dazu: Ihre versponnenen Kompositionen im freien Feld zwischen Folk, Weltmusik, Klassik, Kel­ten, Mystik, Orient und Okzident haben ihr eine verschworene Fangemeinde beschert, die ihr bereitwillig in diese Welt folgt – live und auch bei den zunehmend selten werdenden Alben. Nach acht Jahren erscheint nun mit LOST SOULS ein neues Studiowerk, das den Faden von THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY aufnimmt und noch tiefer in das Universum der Loreena McKennitt vorstößt. Und je mehr man sich darauf einlässt, umso tiefer wird man selber hineingezogen in den archaisch anmutenden Klangkosmos aus feingliedrig arrangierten Stücken, die oft die Sechs-Minuten-Marke überschreiten. Dabei fesselt das traumwandlerische Zusammenspiel der einstigen Straßenmusikerin an Piano, Harfe oder Akkordeon mit ihren Musikern, die trotz einer akustischen Ausrichtung ungemein dynamisch agieren. Dass sie die meisten Songs schon vor längerer Zeit geschrieben hat, spielt dabei in der Welt von Loreena McKennitt, in der Raum und Zeit ohnehin ganz eigenen Regeln folgen, keinerlei Rolle.

7/10

Loreena McKennitt
LOST SOULS
QUINLAN ROAD/EDEL

Mos Generator – SHADOWLANDS

Mos Generator Shadowlands

Aus dem Jam heraus.

Sie wurden schon mit musikalischen Mächten wie Black Label Society und Sacred Reich verglichen, aber bei allen dezenten Pa­­rallelen zu diesen Bands bleiben Mos Generator aus Port Orchard im Staate Wa­­shington einzigartig. Das Trio um Gründungs­mitglied, Gitarrist, Sänger und Keyboarder Tony Reed bewegt sich erneut stimmig und abwechslungsreich zwischen Doom-, Hard- und Psyche­delic-Rock. Reed, der auch Hauptsongwriter ist, gibt an, dass die meisten der neuen Stücke aus Jams entstanden sind. Das hört man auch, bleibt doch immer noch – zumindest ansatzweise – der Improvisationscharakter erhalten. Was den starken Titeln mit den mitunter langen Instrumental­passagen aber auch wirklich gut tut. Die Spannung bleibt immer erhalten. Meint man schon mal ein gesangsloses Stück vor sich zu haben, kommt plötzlich doch die meist finstere Stimme hinzu und bringt etwas (schwarze) Farbe ins Spiel. Instrumental und vor allem gitarristisch wird aus dem Vollen geschöpft und mit interessanten Figuren und Konstellationen aufgefüllt und ausgeweitet. Weird und wuchtig arbeitet sich das Trio durch ein Album, das wirklich heavy und mit 70er-, aber auch ein paar verspulten 80er- und 90er-Anleihen generationsübergreifend rockt. Wobei der Fokus doch ganz klar auf Vintage, Stoner- und Jam-Rock liegt. Die archaischen Arrangements überraschen immer wieder mit Richtungswechseln und reichlich unerwarteten Gitarrenelementen. Sehr bärtig vom Flair und auch ziemlich bärig! Reed ist jedenfalls begeistert vom Ergebnis und der „Balance, nach der ich während der letzten Alben immer gesucht habe“. Zu recht!

7/10

Mos Generator
SHADOWLANDS
LISTENABLE/EDEL