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Mos Generator – SHADOWLANDS

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Mos Generator Shadowlands

Aus dem Jam heraus.

Sie wurden schon mit musikalischen Mächten wie Black Label Society und Sacred Reich verglichen, aber bei allen dezenten Pa­­rallelen zu diesen Bands bleiben Mos Generator aus Port Orchard im Staate Wa­­shington einzigartig. Das Trio um Gründungs­mitglied, Gitarrist, Sänger und Keyboarder Tony Reed bewegt sich erneut stimmig und abwechslungsreich zwischen Doom-, Hard- und Psyche­delic-Rock. Reed, der auch Hauptsongwriter ist, gibt an, dass die meisten der neuen Stücke aus Jams entstanden sind. Das hört man auch, bleibt doch immer noch – zumindest ansatzweise – der Improvisationscharakter erhalten. Was den starken Titeln mit den mitunter langen Instrumental­passagen aber auch wirklich gut tut. Die Spannung bleibt immer erhalten. Meint man schon mal ein gesangsloses Stück vor sich zu haben, kommt plötzlich doch die meist finstere Stimme hinzu und bringt etwas (schwarze) Farbe ins Spiel. Instrumental und vor allem gitarristisch wird aus dem Vollen geschöpft und mit interessanten Figuren und Konstellationen aufgefüllt und ausgeweitet. Weird und wuchtig arbeitet sich das Trio durch ein Album, das wirklich heavy und mit 70er-, aber auch ein paar verspulten 80er- und 90er-Anleihen generationsübergreifend rockt. Wobei der Fokus doch ganz klar auf Vintage, Stoner- und Jam-Rock liegt. Die archaischen Arrangements überraschen immer wieder mit Richtungswechseln und reichlich unerwarteten Gitarrenelementen. Sehr bärtig vom Flair und auch ziemlich bärig! Reed ist jedenfalls begeistert vom Ergebnis und der „Balance, nach der ich während der letzten Alben immer gesucht habe“. Zu recht!

7/10

Mos Generator
SHADOWLANDS
LISTENABLE/EDEL

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