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Tygers Of Pan Tang: „Hellbound Spellbound Live 1981“ kommt im Dezember

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Tygers Of Pan Tang Hellbound SpellboundDie Tygers Of Pan Tang veröffentlichen ihren Auftritt aus dem Jahr 1981 in Nottingham – im klassischen Line-up.

Das Konzert-Album „Hellbound Spellbound Live 1981“ kommt in verschiedenen Formaten, darunter ein auf 500 Stück limitiertes Box-Set inklusive 2LPs, CD, einem von Robb Weir signierten Poster – und nicht zuletzt einem Gratis-Ticket für den Auftritt der Tygers Of Pan Tang beim Nordic Noise Rock Festival am 11. Mai 2019.

Die Aufnahmen stammen aus dem „Rock City“ in Nottingham – die Band bestand 1981 aus Jon Deverill, Robb Weir, John Sykes, Rocky und Brian Dick. Der Mitschnitt erscheint am 21. Dezember.

Die Setlist:

1. Take It
2. Rock’N’Roll Man
3. Black Jack
4. Tyger Bay
5. Insanity
6. Euthanasia
7. Mirror
8. Wild Cat
9. Money
10. Don’t Stop By
11. Gangland
12. Silver + Gold
13. Hellbound
14. Slave To Freedom
15. All Or Nothing
16. Raised On Rock

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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Und auch an diesem wunderbaren Freitag kommen natürlich unsere Alben der Woche daher. Diesmal mit Altrocker Mark Knopfler, mit Chris Cornell, den Smashing Pumkins und The Good, The Bad & The Queen.

Der ehemalige Dire Strait ist zwar ruhig und be­­dächtig unterwegs, aber kein Langweiler. Seinen Solo-Alben sind so spannend wie kurzweilig und amüsant. Da macht DOWN THE ROAD WHEREVER keine Ausnahme:

Hier findet ihr die Review..

Der 2017 nach langem Kampf gegen seine De­­pressionen verstorbene Soundgarden-Sänger Chris Cornell bekommt nochmal einen ausführlichen Karriererückblick geschenkt:

Hier findet ihr die Review..

Für Fans der frühen Smashing Pumpkins waren die letzten Jahre nicht leicht, jetzt hat sich die Band wieder zusammengefunden – und es geht mit HINY AND OH SO BRIGHT musikalisch bergauf:

Hier findet ihr die Review..

The Good, The Bad & The Queen kommen ohne große Refrains und konzise Songstrukturen aus. Dennoch will man sich die Stücke ihres zweiten Albums MERRIE LAND wieder und wieder anhören:

Hier findet ihr die Review..

Mark Knopfler – DOWN THE ROAD WHEREVER

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Mark Knopfler Down The Road Wherever

Unverhofft kommt oft: Mr. Knopfler mal ganz anders.

Der ehemalige Dire Strait hat mit einem grundlegenden Missverständnis zu kämpfen: Er ist zwar ruhig und be­­dächtig, aber kein Langeweiler. Wer bei seinen Alben genau hinhört, entdeckt viele spannende, kurzweilige und amüsante Nuancen. Auf DOWN THE ROAD WHEREVER sind sie so ge­­ballt wie nie zuvor. Das beginnt bei der Musik, die neben den bewährten Folk-, Blues- und Rock-Elementen auch erstmals Jazz-, Funk- und sogar Soul-Anleihen aufweist. Da gibt er in ›When You Leave‹ den großen Crooner in bester Tony-Bennett-Manier, laboriert in ›Good On You Son‹ mit dezenten Prince/Sly Stone-Refe­renzen und intoniert in ›Nobody Does That‹ lupenreinen Northern Soul in bester Van-Mor­rison-Manier. In ›Floating Away‹ greift er sogar – man höre und staune – zu Bossa Nova.

Das ist aber längst nicht alles, sondern der neue Mark (wenn es denn einer ist) setzt sich auch in den Texten fort: Im Opener ›Trapper Man‹ karikiert er den Turbokapitalismus, in ›Back To The Dancefloor‹ amüsiert er sich über die Co­­meback-Versuche abgehalfterter Kollegen, in ›Nobodys Child‹ sucht er nach den Wurzeln für die unermessliche Gier der Babyboomer-Generation, in ›Good On You Son‹ setzt er sich mit erfolgreichen Landsleuten in Holly­wood auseinander und in ›Drover’s Road‹ be­­schwört er die gute alte Zeit – vor Internet und Mobiltelefonen. Eine bessere Welt, so der Künstler. Und der hängt er auf so charmante, schelmische und perfide Weise nach, dass es einfach Spaß macht. Wer ihn jetzt noch als Schlaftablette erachtet, muss einfach genauer hinhören.

9/10

Mark Knopfler
DOWN THE ROAD WHEREVER
UNIVERSAL

Unser großes Interview mit Mark Knopfler in Classic Rock #76: Hier versandkostenfrei bestellen!

Chris Cornell – CHRIS CORNELL LIMITED DELUXE EDITION

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Chris Cornell Deluxe

Ausführlicher Karriereüberblick: von Soundgarden bis Audioslave, von Solowerken bis zu Projekten..

Dass das am 18. Mai 2017 nach lebenslangem Kampf gegen die De­­pressionen im Alter von 52 Jahren freiwillig aus dem Leben geschiedene US-Multitalent Chris Cornell in jeder Beziehung ein Ausnahmekünstler war, dürfte bekannt sein. Die CHRIS CORNELL LIMITED DELUXE EDITION widmet sich nun mit 64 Tracks auf vier CDs, optional mit einer Standard-CD oder dem leider auf zwei LPs eingedampften Set, dem Werdegang des Sängers, Gi­­tarristen, Komponisten und Texters. Weitgehend chronologisch werden die Karrierestationen auch durch elf bislang unveröffentlichte Songs abgehakt. CD Nummer eins bleibt mit 16 Tracks bekanntem Material von Soundgarden, Temple Of The Dog, des Hendrix-Tributes M.A.C.C. (Mike McCready, Jeff Ament, Matt Cameron, Chris Cornell) sowie der frühen Solo-Nummer ›Seasons‹ aus dem Soundtrack „Singles“ vorbehalten. Disc zwei reiht Material von Cornells diversen Solo­alben samt einem Steve-Aoki-Remix an superbe Tracks von Audioslave, die Bond-Hymne ›You Know My Name‹ sowie Kollaboration mit Eleven. Auf der dritten CD wird weiterer Solo- sowie Soundgarden-Stoff zutage gefördert. Zudem gesellen sich Kollaborationen mit Slash (›Pro­mise‹), Santana (›Whole Lotta Love‹), Gabin (›Lies‹), Konzertmitschnitte sowie diverse Soundtrack-Beiträge hinzu. Livemitschnitten der Jahre 1992 bis 2016 – sowohl von Soundgarden, Audioslave oder als Solist – widmet sich die vierte Scheibe. Zum 54 Seiten starken Booklet mit un­­veröffentlichten Fotos trugen die Weggefährten Kim Thayil, Matt Cameron, Tom Morello, Mike McCready und Brendan O’Brien bei.

9/10

Chris Cornell
CHRIS CORNELL LIMITED DELUXE EDITION
A & M RECORDS/UNIVERSAL

The Good, The Bad & The Queen – MERRIE LAND

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Good Bad Queen Merrie Land

Die Supergruppe um Damon Albarn überzeugt auch auf Album Nummer zwei.

Wie macht Damon Albarn das ei­­gentlich? Blur, Gorillaz, The Good, The Bad & The Queen. Überall liefert er, und zwar in quasi durchgehend hoher Qualität. Da macht auch MERRIE LAND keine Ausnahme. Im Verbund mit The-Clash-Bassist Paul Simonon, Afrobeat-Pionier Tony Allen, Gitarrist Simon Tong von unter anderem The Verve und Blur sowie Produzent Tony Visconti schafft er Tracks, die ohne große Refrains und konzise Songstrukturen auskommen, sich bisweilen fast windschief voran schieben und dennoch wieder und wieder gehört werden wollen. Thematischer Hintergrund der Platte ist das na­­hende Ausscheiden Großbritanniens aus der EU. „I see myself moving backwards in time“, heißt es in ›Nineteen Seventeen‹. Albarn sprechsingt, dazu schaffen Streicher, Flöten und Trompeten eine mal gespenstische, mal melancholische, mal zutiefst romantische Stimmung. Ein bisschen Music Hall hier, ein bisschen Reggae, ein bisschen Folk dort. So dringlich wie komplex. Am Ende dann das wunderschöne ›The Poison Tree‹, ein musikalisches Kleinod britischer Songschreiberkunst. Und jetzt singt Albarn doch noch.

8/10

The Good, The Bad & The Queen
MERRIE LAND
WARNER

Smashing Pumpkins – SHINY AND OH SO BRIGHT, VOL.1/LP: NO PAST. NO FUTURE. NO SUN.

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Smashing Pumpkins Shiny And Oh So Bright

Billy Corgan zieht den Hals aus der Schlinge.

Ganz ehrlich: Für Fans der frühen Smashing Pumpkins waren die letzten Jahre schmerzhaft. Billy Cor­­gan, zu Beginn der 90er noch als spinnertes Genie gefeiert, schien endgültig zum Wirrkopf verkommen zu sein. Er war jetzt Stammgast in der Show von Kons­pirations-Schreihals Alex Jones, verlor sein Geld als Wrestling-Liga Unternehmer. Die Alben seiner Post-Reunion-Smashing-Pumpkins versandeten, sein Soloalbum als WPC interessierte keine Sau. Jetzt zu sagen „okay, ich rufe die alte Truppe wieder zusammen“ und dann Gitarrist James Iha und Drummer Jimmy Chamberlin (nicht aber Bas­sistin D’Arcy Wretzky) aus der glorreichen Früh­phase der Band (GISH 1991, SIAMESE DREAM 1993, MELLON COLLIE… 1995) zurück an Bord zu holen, das roch nach Verzweiflung, nicht nach Inspiration. Aber manchmal scheint es sie echt zu geben, diese mystische Bandchemie. ZWINGT MICH NICHT DIESEN AFFIGEN TITEL AUS­ZUSCHREIBEN, BITTE entpuppt sich als erstaunlich relaxte, souveräne Alternativ-Pop-Platte. ›Knights Of Malta‹ läutet die acht Songs als Gospelgroove-Variante von ›Tonite, Tonite‹ ein, ›Silvery Sometimes‹ spiegelt ›1979‹ durch einen New-Order-Filter. Geht doch! Nur ›Marching On‹ verbreitet den Standard-Skischuh-Rock, den uns Corgan zur ZEITGEIST-Ära auftischte, ansonsten scheint der Refrain von ›Travels‹ Programm zu sein: „It’s where I belong“ wiederholt Billy hier. Iha und Chamberlin tun ihm gut.

7/10

Smashing Pumpkins
SHINY AND OH SO BRIGHT, VOL.1/LP: NO PAST. NO FUTURE. NO SUN.
NAPALM RECORDS/UNIVERSAL

Videopremiere: The Heard mit ›Tower Of Silence‹

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CLASSIC ROCK präsentiert das brandneue Video von The Heard zur Single ›Tower Of Silence‹.

Nach dem Ende ihrer früheren Band Crucified Barbara haben sich Klara, Ida and Nicki mit Skinny von den Deathstars und Sängerin und Burlesque-Künstlerin Pepper zusammengetan: Als THE HEARD setzen die Fünf jetzt ihre ganz eigene Vision von Doom, Hard Rock und Metal um.

Aus dem bereits veröffentlichten, ersten Album THE ISLAND – einem Konzeptwerk, das „irgendwo zwischen Traum und Realität“ spielt – seht ihr bei uns exclusiv das neue Musikvideo zu ›Tower Of Silence‹.

The Heard mit ›Tower Of Silence‹:

Joe Perry: Erstes Lebenszeichen nach Konzert-Kollaps

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Joe Perry geht es gut nach Kollaps bei Billy Joel Konzert„Es geht mir gut“: Joe Perry hat nach seinem Zusammenbruch infolge eines Gastauftritts bei Billy Joel hervorragende Neuigkeiten für uns.

Nachdem mehrere Tage nichts über seinen Zustand zu hören war, hat Joe Perry jetzt über Twitter Entwarnung gegeben. „Es geht mir gut“, schreibt der Aerosmith-Gitarrist da. „Danke für all die Liebe und Unterstützung!“

Perry war am Wochenende bei einem Billy-Joel-Konzert in New York auf die Bühne gekommen, um zusammen mit Joel ›Walk This Way‹ zu spielen. Nach dem Auftritt, sei er in der Umkleide zusammengebrochen und ins Krankenhaus gebracht worden, wie US-Medien berichteten.

Dasselbe war dem Gitarristen bereits 2016 bei einer Show mit den Hollywood Vampires passiert – damals auf der Bühne. Jetzt will der 68-Jährige aber Ende des Monats schon wieder auftreten.

Kurz vor seinem gesundheitlichen Update würdigte Perry die verstorbene Comic-Ikone Stan Lee: