Review: Chris Cornell – CHRIS CORNELL LIMITED DELUXE EDITION

Chris Cornell Deluxe

Ausführlicher Karriereüberblick: von Soundgarden bis Audioslave, von Solowerken bis zu Projekten..

Dass das am 18. Mai 2017 nach lebenslangem Kampf gegen die De­­pressionen im Alter von 52 Jahren freiwillig aus dem Leben geschiedene US-Multitalent Chris Cornell in jeder Beziehung ein Ausnahmekünstler war, dürfte bekannt sein. Die CHRIS CORNELL LIMITED DELUXE EDITION widmet sich nun mit 64 Tracks auf vier CDs, optional mit einer Standard-CD oder dem leider auf zwei LPs eingedampften Set, dem Werdegang des Sängers, Gi­­tarristen, Komponisten und Texters. Weitgehend chronologisch werden die Karrierestationen auch durch elf bislang unveröffentlichte Songs abgehakt. CD Nummer eins bleibt mit 16 Tracks bekanntem Material von Soundgarden, Temple Of The Dog, des Hendrix-Tributes M.A.C.C. (Mike McCready, Jeff Ament, Matt Cameron, Chris Cornell) sowie der frühen Solo-Nummer ›Seasons‹ aus dem Soundtrack „Singles“ vorbehalten. Disc zwei reiht Material von Cornells diversen Solo­alben samt einem Steve-Aoki-Remix an superbe Tracks von Audioslave, die Bond-Hymne ›You Know My Name‹ sowie Kollaboration mit Eleven. Auf der dritten CD wird weiterer Solo- sowie Soundgarden-Stoff zutage gefördert. Zudem gesellen sich Kollaborationen mit Slash (›Pro­mise‹), Santana (›Whole Lotta Love‹), Gabin (›Lies‹), Konzertmitschnitte sowie diverse Soundtrack-Beiträge hinzu. Livemitschnitten der Jahre 1992 bis 2016 – sowohl von Soundgarden, Audioslave oder als Solist – widmet sich die vierte Scheibe. Zum 54 Seiten starken Booklet mit un­­veröffentlichten Fotos trugen die Weggefährten Kim Thayil, Matt Cameron, Tom Morello, Mike McCready und Brendan O’Brien bei.

9/10

Chris Cornell
CHRIS CORNELL LIMITED DELUXE EDITION
A & M RECORDS/UNIVERSAL

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