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CLASSIC ROCK präsentiert: Alice Cooper live!

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Alice Cooper PromoEin halbes Jahrhundert Alice Cooper! Das muss natürlich gefeiert werden…

… Und zwar mit seiner großen Jubiläumstour mit dem Titel „Ol‘ Black Eyes is Back“-Tour. Wenn im kommenden Herbst die Blätter fallen, kommt Sir Schockrock im Rahmen seines 50-Jährigen Bestehens für sechs Termine nach Deutschland, inklusive Guillotine, Zwangsjacken, Frankenstein und Co.

Alice Cooper live:

11.09.19 Mannheim, SAP Arena
13.09.19 Berlin, Max-Schmeling-Halle
18.09.19 Stuttgart, Porsche-Arena
23.09.19 Hamburg, Barclaycard Arena
30.09.19 Leipzig, Arena
01.10.19 München, Olympiahalle

Video der Woche: Swedish Metal Aid – ›Give A Helpin‘ Hand‹

Swedish Metal Aid 1985Weihnachten bedeutet Besinnlichkeit, für viele ist es auch die Zeit der Nächstenliebe und des Spendens. Aus diesem Anlass zeigen wir heute eines der witzigeren Charity-Videos der Rockmusikgeschichte…

Immer wieder zeigen sich Rockmusiker von ihrer besseren Seite und sammeln Spenden für Bedürftige. Besonders um die Weihnachtszeit sitzt bei vielen der Geldbeutel etwas lockerer und Spendenaufrufe stoßen auf offene Ohren. Der wohl berühmteste Charity-Song heißt ›Do They Know It’s Christmas‹ und wurde von Bob Geldof unter dem Namen „Band Aid“ im Jahr 1984 initiiert.

Auf diesen Aufruf hin folgten ähnliche Projekte, wie zum Beispiel das „Swedish Metal Aid“ von 1985, das sich „Band Aid“ zum Vorbild genommen hatte und unter der Leitung von Joey Tempest den Song ›Give A Helpin‘ Hand‹ aufnahm.

Das Video ist, nun ja, ehrlich gesagt etwas ulkig geraten: Die auftoupierten Mähnen von zahlreichen schwedischen Musikern türmen sich aneinander und der Gesang stimmt nicht immer ganz, aber trotzdem wurden mit dem Erlös vorbildlich Hilfsprojekte in Äthiopien unterstützt.

Swedish Metal Aid – ›Give A Helpin‘ Hand‹:

Die wahren 100 besten Alben der 80er: Platz 42-32

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Die wahren besten Alben der 80eIhr glaubt, die besten Alben dieser oft belächelten Dekade zu kennen? Dann lasst euch eines Besseren belehren. Wir präsentieren die Platten, die wirklich wichtig waren.

Willkommen zu unserem monumentalen Countdown der WAHREN 100 besten Alben der 80er – der Auswahl für echte Kenner. Bitte hereinspaziert zu Platz 42-32:

42
THE UPLIFT MOFO PARTY PLAN
Red Hot Chili Peppers
EMI, 1987

RHCP
Auf ihrem dritten Al­­bum zündete ihr Mix aus Punk und Funk endlich so richtig – mit umwerfendem Ergebnis. Die Energie auf Songs wie ›Fight Like A Brave‹, ›Backwoods‹ und ›Skinny Sweaty Man‹ ist auch heute noch grandios überdreht, während der berückend schöne Psychedelic-Pop von ›Behind The Sun‹ bewies, dass die Band mehr drauf hatte (und andeutete, welche Vielfalt an melodischeren Stilrichtungen sie später noch einschlagen würde). Wer wissen will, wo die Funk-Metal-Acts, die in ihrem Fahrwasser so groß wurden, ihren Zündfunken fanden, sollte sich diese Platte und ihren Nachfolger MOTHER’S MILK anhören. GP
Zeitzeugen: „Wird ziemlich schnell ziemlich ermüdend … Diese Band hat auf der Bühne alles unter Kontrolle, ist im Studio aber eher hilflos.“ Los Angeles Times

41
MURMUR
R.E.M.
I.R.S., 1983

REM
Als es danach aussah, als werde der Synthiepop die 80er dominieren, waren R.E.M. Teil einer Gitarren-Résistance in den USA, die wie Dream Syndicate und Hüsker Dü die melodischen Qualitäten der 60er mit der Mentalität des Punk verbanden. Doch Gitarrist Peter Buck erinnerte sich, dass es seine Band war, die bald zum Aushängeschild wurde. Der Titel dieses Debüts be­­schrieb ziemlich passend Michael Stipes geheimnisvollen Gesang, die flimmernde Atmosphäre der ländlichen Südstaaten und den Sound im Stil der Byrds. Dass diese Platte in den USA die Top 30 erreichte, schuf für Alternative überhaupt erst einen Platz im amerikanischen Radio, den Nirvana später explosionsartig übernehmen würden. NH

Zeitzeugen:
„R.E.M. haben sich gründlich verändert … Das Ergebnis klingt sowohl bekannt als auch komplett eigenständig.“ Creem

40
DISCIPLINE
King Crimson
E.G., 1981

KING CRIMSON
Nach einer siebenjährigen Pause hätte man befürchten können, dass King Crimson (mit Ro­­bert Fripp als einzigem verbleibenden Mitglied früherer Inkarnationen) hoffnungslos dem Zeitgeist hinterher hecheln würden. Stattdessen war DISCIPLINE genau am Puls der Zeit, vor allem mit dem technoiden Funk und dem Mutanten-Discosound der Talking Heads und dem Nebenprojekt von David Byrne und Brian Eno. Adrian Belews Gesang erinnert ebenfalls stark an Byrne, während der Opener ›Elephant Talk‹ genauso gut auf REMAIN IN LIGHT hätte sein können. Der Rest wechselte zwischen harten und richtig harten Rhythmen, komplexen Gitarren und fesselnden Ethno-Experimenten. PL

Zeitzeugen: „Musikalisch gar nicht übel – die Heads treffen auf ‚The League Of Gentlemen‘.“ Christgau‘s Consumer Guide

39
FRONTIERS
Journey
COLUMBIA, 1983

Journey_Frontiers
Wie zum Teufel sollten Journey nur den gigantischen Erfolg von ESCAPE (1981) toppen? Ganz einfach – indem sie demselben Prinzip aus melodischem Rock und sanften Balladen des Vorgängers folgten. Und genau das taten sie mit FRONTIERS. Während zudem andere etablierte Rockbands sich noch schwer damit taten, auf den Videoclip-Trend aufzuspringen und die wachsende Bedeutung von MTV zu erkennen, nutzten es Journey zu ihrem Vorteil mit dem beliebten (aber heute natürlich unfreiwillig komischen und veralteten) Clip zu ›Separate Ways (Worlds Apart)‹. Dazu gab es noch ›Faithfully‹, einen Song, der auf zahllosen Schulbällen von Küste zu Küste für Tränen und innige Umarmungen sorgte. NH

Zeitzeugen: „Große musikalische Begabung, aber es gibt hier nicht viel zu lernen, außer wie smarte Typen Heavy Metal spielen.“ Rolling Stone

38
THE FINAL CUT
Pink Floyd
HARVEST, 1983


Als Pink-Floyd-Al­­bum war THE FI­­NAL CUT eher enttäuschend. Doch wenn man es aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachtet, ist es ein großartiger Anfang für Roger Waters‘ Solokarriere und sollte als solcher auch neu bewertet werden.
Der Rest der Band war hier kaum noch anwesend. Rick Wright fehlt ganz, nachdem er drei Jahre zuvor ausgestiegen war, doch den meisten Fans war das nicht mal bewusst, bis sie die Credits lasen. David Gilmour und Nick Mason waren unterdessen zu Sessionmusikern degradiert worden. Mason sagte: „Das war eine furchtbare Zeit mit Roger, der uns immer mehr wie nutzloses Equipment behandelte, das Ganze komplett unter seine Kontrolle bringen wollte und drohte: ‚Wenn wir noch eine Platte machen wollen, wird es nach dieser hier anders sein‘.“

Waters war auf jeden Fall kein sehr zufriedener Mensch, immer noch verletzt nach kreativen Streitigkeiten mit dem Filmproduzenten Alan Parker über den Film zu „The Wall“. Er war vor allem wütend und verbittert, hasste seine Bandkollegen, und der Konflikt zwischen Großbritannien und Argentinien um die Falkland-Inseln machte es nicht besser.

Doch als es daran ging, all diese Negativität in A REQUIEM FOR THE POST WAR DREAM (so der Untertitel zu A FINAL CUT) zu gießen, lieferte Waters eine beißende Kritik an unseren Anführern und den Spielen, mit denen sie ihre Macht er­­halten, ab. Widerworte duldete er dabei nicht. „Die Tatsache war nun mal, dass ich diese Platte machte. Dave mochte sie nicht und sagte das auch. Da war kein Platz für irgendjemand sonst, um Songs zu schreiben. Ich spielte keine Gitarrensoli, Dave schrieb keine Texte.“

THE FINAL CUT schließt an THE WALL an, doch diesmal ist es persönlich. Waters fokussiert sich auf den Tod seines Vaters, den er nie kannte, weil er in der Schlacht von Anzio 1944 gefallen war, dann auf seinen Zorn über den Falkland-Krieg.

Unablässig fließt hier die Galle, vom Opener ›Post War Dream‹ mit seiner bitteren Attacke auf die Natur des Krieges zum finsteren Humor von ›The Fletcher Memorial Home‹, wo Waters seine Verachtung für die „unheilbaren Tyrannen“ der Welt ausspuckt, darunter Thatcher, Galtieri, Reagan und Breschnew.
Die bittere Pille wird von keinerlei radiofreundlichen Melodien versüßt, dafür gibt es jede Menge Dramatik – Waters‘ Paradedisziplin –, verstärkt durch eine neue holofonische Klangtechnik, die einen dazu bringt, sich instinktiv zu ducken, wenn man eine Rakete über seinen Kopf zischen hört. HF

Zeitzeugen: „Dies könnte das krönende Meisterwerk des Artrock sein.“ Rolling Stone

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STATE OF CONFUSION
The Kinks
ARISTA, 1983


Nachdem ihnen Ende der 60er das Touren in den USA verboten worden war, verbrachten die Kinks die 70er damit, verlorenen Boden gutzumachen. Der Gipfel war STATE OF CONFUSION. Das sehr englische ›Come Dancing‹ war ihr größter Hit seit ›Lola‹, während das Album die Sensibilität, den Witz, die Paranoia und rohe Kraft ihrer 60s-Hochphase für Reagans USA neu konfigurierte. Ein höchst persönlicher Stadionrock-Klassiker. NH

Zeitzeugen: „Niemand außer den Kinks hätte 1983 so eine Platte machen können, und keine Band verdient es mehr, an der Spitze zu stehen.“Rolling Stone

36
SURFING WITH THE ALIEN
Joe Satriani
RELATIVITY, 1987


Fast zehn Jahre nach Van Halen war es an einem ab­­­gebrannten ehemaligen Gitarrenlehrer, diesem Instrument zu seinem nächsten Quantensprung zu verhelfen. Joe Satriani konnte es technisch mit jedem in der Shred-Szene aufnehmen, aber ein Song wie ›Always With Me‹ platzierte die Melodie im Mittelpunkt, während ›Satch Boogie‹ den Groove über technische Fertigkeiten stellte. Das Fehlen eines menschlichen Kehlkopfes bedeutete, das ALIEN nie ganz den Mainstream erobern konnte, doch Platz 29 in den USA bewies immerhin, dass dieser Meilenstein des Instrumental-Rock nicht nur von Gitarren-Nerds gekauft wurde. HY

35
THE PROS AND CONS OF HITCH HIKING
Roger Waters
HARVEST, 1984


Waters präsentierte diese Idee 1977 seinen Bandkollegen von Pink Floyd, sie basierte auf einem seltsamen Konzept – irgendwas mit Midlife-Crisis. Die Band lehnte ab und machte stattdessen THE WALL. Als sein erstes Soloalbum wiederauferstanden, bot THE PROS einem frisch erstarkten Eric Clapton an der Gitarre eine Bühne. Bei der Veröffentlichung erntete die Platte viel Häme, u.a. für das Softporno-Cover, doch sie klingt ebenso bedrohlich imposant wie Waters‘ beste Arbeiten mit Floyd. PR

Zeitzeugen: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendjemand mehr als einmal diese ziemlich hässliche Platte anhört.“Rolling Stone

34
DUKE
Genesis
CHARISMA, 1980


Ausgerechnet der traurige Anlass des Scheiterns von Phil Collins‘ erster Ehe war das Katalysator dafür, dass Genesis die Charts eroberten. Nachdem sie jahrelang ihre Gefühle unter einem Tsunami aus Arpeggi und Paradiddles begraben hatten, schrieben Collins & Co. auf DUKE über Liebe und Herzschmerz. ›Turn It On Again‹, ›Man Of Our Times‹ und ›Misunderstanding‹ sind Paradebeispiele für Prog-Pop, mit cleveren Passagen für die „Luft“-Keyboarder und richtigen Melodien für die „Top Of The Pops“-Zuschauer, die noch nie ›The Return Of The Giant Hogweed‹ gehört hatten – und nie hören würden. MB
Zeitzeugen: „Peter Gabriels Witz geht ihnen schmerzlich ab … doch Genesis sind noch nicht reif für den Abschied.“ Rolling Stone

33
FREEDOM
Neil Young
REPRISE, 1989

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Er gab selbst zu, dass die 80er Jahre schwierig für ihn waren. Mit einer Reihe äußerst durchwachsener Al­­­­ben hatte er die Geduld selbst der eingefleischtesten Fans auf die Probe gestellt, bevor er einen Tiefpunkt erreichte, als ihn sein Label Geffen verklagte, weil er „unrepräsentative“ Musik mache. FREEDOM, je zur Hälfte elektrischer Rock und akustisch, riss das Ruder herum. ›Crime In The City‹ und ›Eldorado‹ bewiesen, dass seine Muse ihn noch nicht verlassen hatte, doch im Mittelpunkt stand natürlich ›Rockin‘ In The Free World‹ – so gut, dass es gleich zweimal drauf war. RH

Zeitzeugen: „Ein klassisches Neil-Young-Album, das die Folkstücke und den stampfenden Rock enthält, die ihn berühmt gemacht haben.“ Village Voice

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DRAMA
Yes
ATLANTIC, 1980

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Das zehnte Werk der Prog-Titanen war eines ihrer kontroversesten, nachdem Jon Anderson und Rick Wakeman ausgestiegen waren. Zuvor gebuchte Konzerte mussten ab­­solviert, ein neues Line-up gefunden und ein neues Album abgeliefert werden – und zwar schnell. Die Lösung kam in Form von Trevor Horn und Geoff Downes, des Duos also, das gerade als Buggles den Nr.-1-Hit ›Video Killed The Radio Star‹ gelandet hatten und das beim selben Management wie Yes war. Statt des affigen Synthiepops, den man nun be­­fürchten konnte, war DRAMA aber voller mächtiger, metallischer Riffs und überwältigender technischer Virtuosität. Der donnerhallende 10-Minuten-Opener ›Machine Messiah‹ allein war schon den Kaufpreis wert, während ›Into The Lens‹ klassisches Yes war, vielteilig und mit reichlich Tempowechseln. PL

Zeitzeugen: „Yes klingen hier mehr nach Yes, als sie es zuletzt mit ihren Originalmitgliedern taten.“ Sputnik Music

Die wahren 100 besten Alben der 80er: Platz 43

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Die wahren besten Alben der 80eIhr glaubt, die besten Alben dieser oft belächelten Dekade zu kennen? Dann lasst euch eines Besseren belehren. Wir präsentieren die Platten, die wirklich wichtig waren.

Willkommen zu unserem monumentalen Countdown der WAHREN 100 besten Alben der 80er – der Auswahl für echte Kenner. Bitte hereinspaziert zu Platz 43:

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DEAD RINGER
Meat Loaf
EPIC, 1981

Meat Loaf - Dead Ringe
Nach endlosen Tourneen zum unerwarteten Bestseller BAT OUT OF HELL war Meat Loaf vollkommen ausgebrannt. Das Allerletzte, was er wollte, war sein nächstes Album zu machen. Obwohl er dabei von einer Allstar-Band unterstützt wurde und ein Duett mit Cher singen durfte, sollte sein zweites Projekt mit Jim Steinman sie beinahe für immer und ewig entzweien.

DEAD RINGER war gar nicht als Meat Loafs zweites Al­­bum geplant. Das sollte RENEGADE ANGEL werden, die Platte, die Jim Steinman als Nachfolger von BAT OUT OF HELL konzipiert und geschrieben hatte. Doch lange Zeit schien es, als wolle keiner mehr eine Kollaboration der beiden hören, egal wie sie hieß.

Marvin Lee Aday, geboren 1947 in Dallas, Texas, als Sohn einer Lehrerin und eines alkoholkranken Polizisten, wurde von einem Football-Trainer auf der High School aufgrund seiner Körperfülle in Meat Loaf (Hackbraten) umgetauft. Mitte der 60er floh er vor den Problemen zuhause nach Los Angeles. Seine Stimme hatte ebenfalls Übergröße, und so tingelte er mit einer Reihe verschiedener Bands an der Westküste umher, bis er ins Ensemble der L.A.-Produktion des Musicals „Hair“ aufgenommen wurde, das später den Broadway eroberte.

In New York traf er dann Jim Steinman, als er für ein Musical vorsang, das dieser mitgeschrieben hatte, „More Than You Deserve“. Steinman war äußerst talentiert, aber auch ziemlich verschroben, schüchtern und verklemmt. In seiner überlebensgroßen neuen Bekanntschaft hatte er jedoch endlich seine Muse gefunden.
Die beiden nahmen 1974 die Arbeit an BAT OUT OF HELL in Angriff. Meat Loaf lieh den epischen Songs seine Stimme, die Steinman für ein Musical verfasst hatte, das er auf Basis von JM Barries „Peter Pan“-Geschichten entwickelt hatte. Das fertige Werk war ein fast perfektes Destillat seiner Vision: eine Rockoper zur „teenage angst“. Doch anfangs wurde es von jedem Label abgelehnt. Erst das wenig vielversprechende Indie-Label Cleveland International, das von der riesigen Sony Corporation geschluckt worden war, biss an. Ein Glücksfall, denn gleich nach der Veröffentlichung 1977 verkaufte sich das Album blendend. Meat Loaf wurde sofort auf Tour geschickt, Steinman spielte Klavier in seiner Band und sie traten sechsmal die Woche auf – der Anfang allen Ärgers.

Steinman sagte später: „Ich versuchte, das Label da­­zu zu bewegen, Meats Stimme ruhen zu lassen, dieses großartige Instrument, das sie jeden Abend auf die Bühne zwangen wie den Sänger einer Barband. Er machte seine Stimme wahnsinnig schnell kaputt.“

Körperlich und emotional fertig nach zehn Monaten ununterbrochenen Tourens, nahm Meat Loaf die Dinge schließlich bei einem Konzert in Ottawa, Kanada, selbst in die Hand. Während der Zugabe nahm er Anlauf und rannte von der sieben Meter hohen Bühne. Er brach sich das Bein, womit die Tour abrupt beendet war. „Sie hätten mich damals in eine Gummizelle sperren sollen“, sagte er Jahre später. „Ich war ein Wahnsinniger.“

Befreit von den täglichen Strapazen des Tourlebens, konnte Steinman endlich wieder neue Songs schreiben. Schon wie bei BAT OUT OF HELL waren sie wieder im Rock‘n‘Roll-Nimmerland aus Sex, Autos und nie endender Jugend angesiedelt. Die besten davon, etwa das wuchtige ›Surf‘s Up‹, waren auch kein bisschen weniger brillant und bombastisch. Als Titel wählte er RENEGADE ANGEL aus und holte Meat Loaf ins Studio. Doch das ganze Unterfangen krachte schnell auf den Boden der Tatsachen. „Ich verbrachte sieben Monate mit dem Versuch, einen Nachfolger zu BAT OUT OF HELL mit ihm zu machen“, so Steinman. „Er hatte seine Stimme verloren, sein Haus, und sein Verstand war als nächstes dran.“

„Zunächst war es psychosomatisch, weil ich es einfach nicht machen wollte“, sagte Meat Loaf über seine Unfähigkeit, zu singen. „Aber dann wurde aus der Verweigerung richtige Angst, denn selbst, als ich es wollte, konnte ich es nicht mehr. Ich hatte auch zu rauchen begonnen, und meine Stimme hält sowas nicht lange aus.“

Steinman beschloss, das Album allein aufzunehmen. Unter dem Titel BAD FOR GOOD erschien es 1981 – sein erstes und letztes Solowerk. Meat Loaf war wütend ob dieses Verrats, doch Steinman gab ihm fünf neue Stücke sowie zwei weitere, die er noch mal überarbeitet hatte.

Eine Behandlung bei einem Therapeuten in L.A. hatte Meat Loaf seine Stimme zurückgegeben. Mit einer Allstar-Band inklusive Pianist Roy Bittan und Schlagzeuger Max Weinberg von Bruce Springsteens E Street Band begab er sich ins New Yorker Record Plant Studio, um mit einiger Verspätung die nächste Platte einzuspielen.
Dabei ging es nur langsam voran. Sein Selbstvertrauen war so am Boden, dass Co-Produzent Stephen Galfas die Gesangsspuren in mühsamer Kleinstarbeit Phrase um Phrase zusammensetzen musste. DEAD RINGER erschien schließlich fünf Monate nach BAD FOR GOOD. In Großbritannien erreichte es Platz 1, doch in den USA floppte es und wurde allgemein nicht sehr geschätzt. Der „Rolling Stone“ tat es in einer kurzen Zwei-Sterne-Kritik als „beunruhigend furchtbar“ ab.

Aber dennoch war DEAD RINGER, abseits des übergroßen Schattens von BAT OUT OF HELL betrachtet, ein würdiger Nachfolger. Auf jeden Fall ist es die einzige Platte, die Meat Loaf oder Jim Steinman seither gemacht haben, ob zusammen oder im Alleingang, die auch nur in die Nähe dieses Geniestreichs kommt. Das Beinahe-Titelstück im Duett mit Cher war damals das offensichtliche Highlight, doch andere Tracks sind besser gealtert. Vor allem ›I‘m Gonna Love Her For Both Of Us‹ und ›I‘ll Kill You If You Don‘t Come Back‹ sind kein bisschen weniger bravourös als ›Hot Summer Night‹ oder ›Paradise By The Dashboard Light‹.

Meat Loafs spröde Stimme ist stellenweise schwach. Er sprach sogar einmal davon, DEAD RINGER neu aufzunehmen. Der „LA Times“ sagte er 1993: „Ich war damals außer Kontrolle. Ich wusste nicht, wie ich mit dem Berühmtsein umgehen sollte. Oder überhaupt mit irgendwas.“ (Text: Paul Rees)

Purser Deverill – SQUARE ONE

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Purser Deverill Square One

Schwere Geburt.

Komischer Vorname: Purser. Doch Moment, das ist ja gar kein Vor-, sondern ein Nachname. Nämlich der von Gitarrist Fred Purser, der sich für Purser Deverill mit seinem ehemaligen Tygers-Of-Pan-Tang-Mitstreiter Jon Deverill (Gesang) zusammengetan hat. Laut eigener Aussage war dieses Debütalbum seit sage und schreibe drei Jahrzehnten (!) in der Mache, aber was lange währt, wird bekanntlich endlich gut – und zum Glück klingt SQUARE ONE nicht halb so abgedroschen wie dieser Spruch. Purser und Deverill gelingt hier ein Stück zeitlose Rockmusik, das bei ihrer Ex-Band anknüpft, als diese beschloss, ihre Punk- und NWOBHM-Einflüsse über Bord zu werfen. Sprich: melodischer Classic Rock mit dezenten progressiven Einflüssen und großen Gesten. Als Einflussquellen nennen die beiden Yes, Pink Floyd, Queen und Led Zeppelin. Songs wie der Titeltrack oder ›Travel The World‹ erreichen den Hörer bereits bei der ersten Berührung – es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn Purser Deverill nicht bald bei einschlägigen Radiosendern rauf- und runterlaufen würden.

7/10

Purser Deverill
SQUARE ONE
MIGHTY MUSIC

Ted Nugent: Rock & Politik

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Ted nugent Best OfPolitik, Waffen und ein Mann außer Rand und Band: Er ist kontrovers, laut, schrill und vertritt seine Ansichten vehement! Der Motor City Madman ist nach wie vor ein dauerhaftes Thema, wenn es um politisch aktive Musiker geht. Anno 2017 spaltet die Rock‘n‘Roll Legende mehr als je zuvor die Geister.

Ein aktuelles Interview mit dem bekennenden Republikaner zu führen, erwies sich leider als unmöglich. Schon während der Anfrage beim für The Nuges Label zuständigen freundlichen Promoter gab es Fragezeichen auf der Stirn. Die Antwort der Plattenfirma („Unserer Meinung nach ist es besser, diese Story zu streichen“) sprach ebenfalls Bände. Beim direkten Kontakt zu Teds Management folgte nach einer Reihe bereits im Anschreiben beantworteter Fragen nur eine lapidare Antwort, dass Ted aufgrund seiner Sommertour nicht in der Lage sei, mit uns zu sprechen.

Warum sich ein Mann wie Ted Nugent weigert, zu seinem auserkorenen Lieblingsthema Stellung zu beziehen, ist mehr als schleierhaft. Vielleicht lag es daran, dass Europa und selbstredend die hier ansässigen Medien zu seinen erklärten Hasszielen zählen. Fakt ist jedoch, dass der inzwischen 69-Jährige immer noch und weit vor Musikerkollegen wie etwa Kid Rock das Paradebeispiel des konservativen Republican‘n‘Rollers darstellt und seine Meinung nicht nur mündlich, sondern auch in seinen beiden bisher erschienenen politikbezogenen Büchern „God, Guns & Rock‘n‘Roll“ und „Ted, White And Blue: The Nugent Manifesto“ zum Ausdruck brachte.

2013 jedoch führte CLASSIC ROCK als eines der wenigen europäischen Medien ein ausführliches und bisher unveröffentlichtes Interview mit dem Jagd- und Waffenfreund, dessen Brisanz 2017 genau so zutreffend ist wie damals.

Heutzutage ist Ted mit der politischen Lage seines Heimatlands absolut zufrieden und war sogar vor wenigen Wochen zu einem Besuch mit anschließendem Dinner bei Präsident Donald Trump geladen. Knapp vier Jahre zuvor sah das noch komplett anders aus und der in Michigan geborene Rocker ließ kein gutes Haar an der damals amtierenden Regierung.

Um trotz der Interviewverweigerung einen Überblick über den Istzustand 2017 in Nuge Country zu erhalten, besuchten wir den US-Tourstop von „Ted Nugent Rockin‘ America Again“ in Henderson, Nevada.

Ted, wie ist die aktuelle Lage in Amerika?
Ich feiere nach wie vor die musikalische Perfektion und es ist bis jetzt eins der besten Jahre meiner Karriere! Politisch hingegen ist es ziemlich hässlich! Wir haben einen lügenden, rassistischen Präsidenten (gemeint ist Barack Obama – Anm.d.A.), dazu eine verkommene und korrupte Regierung, die schlimmer ist als alles was zuvor an der Macht war.

Du bist kein Befürworter von Obama – worin ist diese Abneigung begründet?
Naja, Amerika verwandelt sich zusehends in ein Land der Schafe. Die amtierende Regierung bietet der Bevölkerung irgendwelches Zeug an, nur um wiedergewählt zu werden. Das ist doch nicht der Sinn der Sache! Was mich wirklich schwer betroffen macht, ist das ich meinen Präsidenten kritisieren muss. Ich will das eigentlich genauso wenig wie über die gesamte Exekutive negativ zu sprechen. Aber wenn jemand wie Eric Holder (ehemaliger United States Attorney General – Anm.d.A.) die Verfassung mit Füßen tritt und mexikanische Drogenbanden mit Waffen versorgt, habe ich als Bürger die Pflicht um mich gegen diese kriminellen Machenschaften zu erheben! Alle guten Amerikaner sind dabei auf meiner Seite und die die die USA in ein zweites Europa verwandeln möchten hassen mich, denn ich stehe ihnen im Weg! Unsere Gesetzeslage ist so marode, dass beispielsweise Kinderschänder aus dem Gefängnis freigelassen werden, die sofort wieder in die Straffälligkeit schliddern !
Ich habe noch nicht einmal angefangen zu kämpfen…die werden sich wundern!

Was denkst du über Obama generell?
Obama ist ein Abzocker! Er hat keinerlei Berechtigung der Präsident zu sein – ganz ehrlich, der Typ ist doch nicht mal in der Lage meinen Tourbus zu fahren! Er besitzt keinerlei Fähigkeiten – dafür aber einen Friedensnobelpreis. Ich frage mich, ob mir irgendwer auf diesem Planeten erklären kann, warum gerade Obama einen Friedensnobelpreis verliehen bekommt?! Er hängt mit Terroristen und zwielichtigen Gestalten ab und das reicht aus um Präsident der USA zu sein? Das ist eine Tragödie! Zum Glück formt sich gerade ein Widerstand, denn Barack ist an nichts anderem als an der Zerstörung Amerikas interessiert! Diesen Selbstmordkurs verfolgt er schon seine gesamte Amtszeit!

Du bist eines der Vorstandsmitglieder der NRA (National Riffle Association – Waffenlobby der USA – Anm.d.A. ). Was sind dort eure Hauptaufgaben?
Wir sind in unzähligen Charityorganistationen involviert. Unser Aufgabengebiet reicht dabei von Militär- bis hin zu Kinderhilfseinrichtungen. Bei Letzteren gibt es wohl keine Einzige, die von uns nicht unterstützt wird. Ich spende dauerhaft für die gute Sache und organisiere allerlei Dinge für Bedürftige wie etwa Lebensmittel, Gitarren, Waffen, (Jagd-)Bögen, Pfeile, ermögliche ihnen Jagdausflüge oder Freikarten für Konzerte. Es gab auch schon Wagenladungen Fleisch für diverse Suppenküchen. Dafür danken mir diese liebenswürdigen Menschen, denen ich damit eine große Freude bereite. Es gibt allerdings Leute, die mich genau dafür hassen. Sie werfen mir vor, dass ich die Lichter eines hilflosen Tiers für dieses Fleisch ausgeknipse. In solchen Momenten fühle ich mich gelinde ausgedrückt total veralbert. Wenn man darüber nachdenkt, wie gehirntot solche Personen sind, wird mir ganz anders! Ich nehme ja quasi nur eine erneuerbare Resource und verteile sie an Hungrige! Ihre Einstellung ist doch einfach nur unglaublich dumm! (lacht)

Denkst du die Medien haben damit etwas zu tun?
Die Berichterstattung heutzutage – und das solltest gerade du als Deutscher wissen – ist sowas wie eine Josefph-Goebbels-Propagandamaschine! Der Großteil der amerikanischen Medien sind Lügner und voll von linkem Bullshit! Liberale Personen erhalten ungefähr eine Berichterstattung von circa 1000 Wörtern. Wohltätige Konservative bekommen hingegen nichts! Ich werde beispielsweise mit meinen vorhin angesprochenen Charityprojekten totgeschwiegen! Dafür setzen sie über mich bösartige Lügen in die Welt und die verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Das ist doch schier unglaublich! (lacht) Der Grund dafür ist schnell erklärt: Amerika ist in eine gute und böse Hälfte aufgeteilt. Ich stehe dabei auf der guten Seite mit all den rechtschaffenden Bürgern und das treibt die Bösen schlichtweg in den Wahnsinn! Das merkt man besonders bei meinen Konzerten, denn die Fans sind mit Herz und Seele dabei…so laut und intensiv wie nie zuvor. Der Auslöser dafür ist eine aufkeimende Politik der Freiheit, die die Freiheitshassenden von den Freiheitsliebenden trennt. Die Ted Nugent Shows sind dadurch genussvoller, mitreißender und natürlich auch erfolgreicher den je. Es weht über diesen Veranstaltungen ein wunderbarer Geist und der liefert die Kernaussage! Die Medien besitzen kurzum keine Seele! Sie sind doch nur daran interessiert Amerika zu entwaffnen und Amerikaner in europäische Schafe zu verwandeln. Ihnen sind Freigeister zuwider und jeder, der eine eigene Meinung besitzt – aber darauf basiert schließlich unsere Verfassung! Der Grundgedanke der Vereinigten Staaten ist die Antithese zu Imperatoren, Königen, Sklaventreibern und Nazis. Genau dafür stehe ich auch und die Geschichte wird zeigen, dass meine heutigen Aussagen in diesem Gespräch 100% richtig sind. Ich werde immer auf der Seite der Freiheit und des Recht des Einzelnen stehen.

Warum sieht man dich eigentlich nicht mehr auf deutschen beziehungsweise europäischen Bühnen?
Ach, ich würde euch gerne besuchen, denn euer Essen ist großartig und ihr seid so leidenschaftlich, wenn es um meine Musik geht. Allerdings muss ich meinen gesamten Tourtross bezahlen und den besten Verdienst gibt es für uns nun mal in den USA.

Sind die hohen Steuern für ausländische Künstler eventuell ein Grund?
Yeah! Da spürt man den wiederkehrenden Sozialismus! Ich weiß zwar nicht genau wie viel wir abdrücken müssen – es ist aber in jedem Fall viel zu viel. (lacht) Wenn ich anstelle meiner Band euere Regierung zahlen muss, rechnet sich das für mich kein Stück.
Ich besitze übrigens eine deutsche Walther PPK (Maschinenpistole – Anm.d.A.) und die liebe ich!

Hast du eine Lieblingswaffe?
Mein M-16 Maschinengewehr! Mit ihm schieße ich Schweine vom Helikopter aus ab! Das macht echt soviel Spaß, dass ich es fast nicht in Worte fassen kann!

Was machst du danach mit den Schweinen?
Die sind unter Anderem Teil meiner Fleischspenden – es ist das leckerste und komplett organische Schweinefleisch der Welt!

Abseits von Rock‘n‘Roll, Politk und deiner Freude an Waffen hattest du in deinem ganzen Leben noch nie etwas mit Alkohol, Drogen oder Tabak am Hut.
Exakt! Auf die Liste gehören noch Junk Food und fette Pussies! (lacht)

Für einen Mann in seinen 60ern bist du wirklich überdurchschnittlich fit…viele deiner Kollegen gleichen Alters sind es definitiv nicht mehr…
Das ist eh eine absolute Schande und ich verfolge diesen Verfall schon seit ich denken kann. Ich war zum Glück als Kind schon schlau genug um zu begreifen, dass das ganze Zeug nichts taugt! Damals gab‘s noch die Beatniks – so nannte sich das Gesocks vor den Hippies. Sie konsumierten Alkohol und Drogen, torkelten umher und kotzten überall hin. Ich dachte mir nur: „Mein Gott, so ein Trottel möchte ich niemals werden!“ Es ist echt faszinierend, wenn ich gefragt werde, wie ich denn wirklich von dem ganzen Shit die Finger lassen konnte – meine Standardantwort darauf ist: „Aus dem selben Grund in dem ich mir keinen Eispickel ins Auge schlage!“ (lacht) Über Gruppenzwang stand ich seit jeher – also fickt euch! (lacht) .

Aktuelle Ausgabe: Das erwartet euch im neuen CLASSIC ROCK MAGAZIN

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Die größten Songs von David Bowie

Seine Biografie ist bestens dokumentiert, nach seinem Tod vor drei Jahren erschienen zahllose Nachrufe und Würdigungen dieses zweifellos außergewöhnlichen Künstlers. CLASSIC ROCK wählt in dieser Ausgabe eine andere Herangehensweise an David Bowies Vermächtnis: Wir zeichnen seine Karriere anhand von Songs nach, darunter Klassiker und Hits, aber auch weniger prominente Stücke seines umfangreichen Gesamtwerks.

Kommentiert werden die Werke von Kollegen, Fans und Wegbegleitern Bowies, darunter Glam-Rock-Zeitgenossen wie Jim Lea und Andy Scott, aber auch Tony Iommi, Little Steven und Lenny Kravitz, Joe Elliott, Gene Simmons, Joe Bonamassa und viele andere mehr – wobei sich so manche persönliche Erinnerung offenbart.

Das neue Heft ist ab dem 20. Dezember im Handel erhältlich. Hier könnt ihr euch die neue Ausgabe schon jetzt online und versandkostenfrei vorbestellen…

Das große Special: Die Geburt des Glam Rock (mit Sweet, Slade, T. Rex, Roxy Music, Queen u.v.m.)

sweet
Als die 60er in die 70er übergingen, wurde der Rock ein bisschen arg ernst und verlor seinen Glanz. Dann trat ihm jemand mit einer Plateausohle in den Hintern und brachte wieder Spaß, Extravaganz, Aufregung, Farbe und Glitter in die Musik. Der Glam Rock mit all seinem Pomp, Tüll und Make-up war gelandet!

The Rolling Stones: Ronnie hat den Blues

ron wood
Eine neue, von den Rolling Stones kuratierte Blues-Compilation ist soeben erschienen, da erinnert sich Woody an die bahnbrechenden US-Gitarristen, die in den 60ern London zum Beben brachten.

Die 50 Alben des Jahres 2018


Zwölf Monate, hunderte von neuen Alben, tausende von Songs – gute, schlechte, grandiose Stücke. Wer kann da den Überblick bewahren? Gut, dass es die CLASSIC ROCK-Redaktion gibt. Wir sind in der Zeit herumgereist, haben uns für euch angestrengt erinnert, haben gesammelt, recherchiert, diskutiert, bewertet, und auch gekämpft. Das ist dabei herausgekommen: Die 50 besten Alben des Jahres 2018!

Jimi Hendrix: 50 Jahre ELECTRIC LADYLAND

jimi hendrix live
„The real thing“ und „der Pfau von einem anderen Planeten“… Niemand rockte den Blues so wie Jimi Hendrix. Zum 50. Geburtstag seines bahnbrechenden Albums ELECTRIC LADYLAND beleuchten wir, was ihn zum ersten echten Star einer sehr „weißen“ Szene machte.

Creedence Clearwater Revival: Von Egos, Bruderhass, Ruin und Tod

CCR
Ende der 60er waren Creedence Clearwater Revival enorm erfolgreich. Sicher lag noch größerer Erfolg vor ihnen. Doch was keiner von ihnen vorhersehen konnte: Stattdessen lauerten jenseits des Horizonts aufgeblasene Egos, Bruderhass, bittere Fehden, finanzieller Ruin und die Tragik des Todes.

Suzi Quatro: „Ich fürchte nichts und niemanden“

Suzi Quatro
Achtung, Suzi kommt! Susan Kay Quatro aus Detroit bedarf keinerlei Vorstellungsrunde. Seit ihrem ersten Megahit ›Can The Can‹ von 1973 ist das Energiebündel ein nicht wegzudenkender Teil der Musikgeschichte. Auch mit 68 Jahren streift Suzi noch regelmäßig ihr Leder über und entlockt ihrem Bass selbstbewusst ein mächtiges Donnergrollen. Im Interview spricht die Ikone über ihr neues Album und die kommende Deutschlandtour.

Rival Sons: Unbändig ungebändigt

Rival Sons
Seit zehn Jahren produzieren die talentierten Herren aus Long Beach in Kalifornien nun schon genialsten Rock’n’Roll zusammen – Rock’n’Roll, der die Seele berührt und gleichzeitig wie ein Blitz in den triebhaften Teil des limbischen Systems einfährt. Auf ihrer Neukreation FERAL ROOTS geht es genau um diesen wilden und unzähmbaren Teil des Menschseins.

Außerdem im Heft: Kiss, David Crosby, UFO, Pearl Jam, Richie Sambora, T Bone Burnett, John Niven u.v.m.

Classic Rock 77 CD

Wie immer inklusive Heft-CD, u.a. mit Songs von Orango, Eric Gales, Walter Trout, Trapper Schoepp, The Night Is Still Young, Accept und Jason Becker!

Das neue Heft ist ab dem 20. Dezember im Handel erhältlich. Hier könnt ihr euch die neue Ausgabe schon jetzt online und versandkostenfrei vorbestellen…

Fleetwood Mac: Lindsey Buckingham nennt aktuelle Besetzung „Cover-Band“

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Lindsey Buckingham GitarreDer Frust über seinen erzwungenen Abschied von Fleetwood Mac scheint immer noch tief zu sitzen bei Lindsey Buckingham. Er schießt vor allem gegen Stevie Nicks.

Lindsey Buckingham hat sich in einem neuen Interview mit „Stereogum“ zur aktuellen Situation bei Fleetwood Mac geäußert. So sieht er die momentane Besetzung mit den beiden Neuen Mike Campbell und Neil Finn als „eine Art Cover-Band“. „Stevie Nicks mag das gefallen, und dann ist es ja gut“, so Buckingham.

Das gebe ihm im Gegenzug die Möglichkeit, mit Leuten zu arbeiten, „denen wirklich wichtig ist, was ich mache, und nicht nur, mit Fleetwood Mac Geld zu machen“.

Die aktuelle Lage der Band sei Folge von Nicks‘ Handeln. „Ich muss den anderen vergeben, es geht um Stevie, die bedürftig ist nach einer bestimmten Art von Aufmerksamkeit und wohl auch nicht mit der Vitalität, die in mir steckt, konkurrieren will.“

Dennoch schließt Buckingham eine Rückkehr zu Fleetwood Mac nicht aus. „Wenn sie mich fragen würden, ob ich zurückkomme? Sicher!“ Denn der Sänger und Gitarrist hätte gerne „eine ordentliche Abschiedtournee, die das Vermächtnis, das wir zu fünft so ausdauernd aufgebaut haben, nicht untergräbt“. Und genau das geschehe gerade.

Aktuell sind Fleetwood Mac auf Nordamerika-Tour unterwegs, im Sommer steht ein Konzert in Berlin auf dem Programm. Buckingham ist seit seinem Rauswurf im April nicht mehr bei der Band.