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Start Blog Seite 554

The Monkees: Bassist Peter Tork ist tot

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MonkeesPeter Tork (auf dem Bild rechts) ist mit 77 Jahren gestorben. Der Bassist war Gründungsmitglied der Monkees und schrieb Songs wie ›Can You Dig It?‹ und ›For Pete’s Sake‹.

Monkees-Bassist Peter Tork ist am Donnerstag (21. Februar) mit 77 Jahren gestorben. Das berichtete seine Schwester Anne Thorkelson der Washington Post. Eine Todesursache wurde nicht genannt.

Tork kam 1942 in Washington zur Welt und ging Mitte der 60er nach Los Angeles. Dort bewarb er sich 1965 – auf Anraten seines Freundes Stephen Stills – für die TV-Show-Band The Monkees. Mit Erfolg.

Die Gruppe wurde dank Hits wie ›Last Train to Clarksville‹, ›I’m A Believer‹ und ›Daydream Believer‹ weltweit bekannt. Auch Tork betätigte sich als Songwriter und steuerte Tracks wie ›Can You Dig It?‹ und ›For Pete’s Sake‹ bei. Die Monkees lösten sich erstmals 1968 auf, kamen aber bis zuletzt für mehrere Reunions wieder zusammen.

2009 war bei dem Bassisten Zungenkrebs diagnostiziert worden, drei Jahre später vermeldete er allerdings seine Genesung. Ob er nun doch an der Krankheit gestorben ist, ist bisher nicht bekannt.

Nach seinem Tod meldeten sich mehrere frühere Weggefährten Torks zu Wort. Monkees-Bandkollege Michael Nesmith: „Mir wurde gesagt, dass er friedvoll gegangen ist. Trotzdem habe ich Tränen in den Augen, während ich das schreibe, und mein Herz ist gebrochen.“

Brian Wilson von den Beach Boys sagte: „Ich bin traurig über Peter Torks Tod. Ich finde, die Monkees waren großartig. Peter wird vermisst werden. Love & mercy an Peters Familie, seine Freunde und Fans.“

Greta Van Fleet: Europa-Tour abgesagt

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Greta Van Fleet 2018 Die Europa-Tour der Newcomer von Greta Van Fleet ist abgesagt. Ersatztermine gibt es schon.

Heute hätte das erste Konzert der Europa-Tour von Greta Van Fleet stattfinden sollen, doch kurzfristig mussten die Newcomer die gesamte Tournee krankheitsbedingt absagen. Sänger Josh leidet wohl an einer hartnäckigen Infektion der oberen Atemwege.

Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit, die Shows wurden auf November verschoben. (siehe unten)
Greta Van Fleet Tourabsage

Demon Head – HELLFIRE OCEAN VOID

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Demon Head Hellfire Ocean Void

Diabolisch.

Candlemass ist die erste Assoziation, die dem geneigten Doomster in den Sinn schleicht. Dafür sorgt der ungewöhnliche Gesang von Frontmann M.F.L., der in seiner epischen Theatralik stark an deren Debüt erinnert. Hexvessel und The Devil’s Blood sind weitere Anhaltspunkte, um Demon Heads Position in der Musiklandschaft zu triangulieren. Komplett analog im heimischen Studio eingespielt und von Flemming Rasmussen gemastert, verbreitet das dritte Album der Kopenhagener eine Stimmung von Kerzenlicht, Duftöl und Geister­beschwörung. Eingeleitet von einem düsteren Piano-Intro, das uns den Meister der Gerüchte vorstellt, entführt man uns direkt in den höllenfeurigen Ozeanabgrund, wo die Nacht unser ist. Über die flammende See verirren wir uns zur Stunde des Wolfs im Labyrinth. Dort gibt es seltsame Eier (was sonst?), wir erfahren die Einsamkeit des Todes, und zum Abschluss des Ausflugs gibt es noch Quecksilber und Schwefel. Musikalisch ist das ein durchaus leckeres Süppchen mit bekannten Geschmacksnoten, die in dieser Kombination ein ganz eigenes Aroma entwickeln. Was anfangs teils noch etwas ungelenk wirkt, läuft beim zweiten Durchlauf schon runter wie Öl und ergänzt die gekonnt großartigen Arrangements.

8/10

Demon Head
HELLFIRE OCEAN VOID
SVART RECORDS/CARGO

Text: Holger Jahnel

Matthew Logan Vasquez – LIGHT’N UP

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Matthew Logan Vasquez Lightn Up

Ein Umbruchswerk vom Delta-Spirit-Sänger.

„I fell in love with an angel from the north/We were happy in Texas/We got news her daddy was ill/So we plotted our exit.“ Die Zeilen aus dem schwermütigen, mit Streichern verzierten ›Oslo‹ skizzieren die Situation, in der Vasquez, sonst Frontmann von Delta Spirit, sein drittes Soloalbum aufnahm. Der Vater seiner Frau wurde krank, um bei ihm zu sein siedelte die Familie samt Sohn nach Norwegen über. Eine Zeit des Umbruchs also, die der Musiker jetzt in neun Songs verarbeitet hat. Bevor die Band loslegen darf, schickt Vasquez, nur zu akustischer Gitarre, den Liebesgruß ›Ballad In My Bed‹ an seine Frau. ›I Love My Boy‹ ist das an den Sohn gerichtete Pendant, zu Ak­­kordeon und Beatles-Harmonien singt er: „I want a big little hug from my little big man/That look in your eye that only dad understands.“ Man kann das anrührend finden, genauso gut aber auch ein wenig kitschig. Und noch eine dritte Liebeserklärung gibt es, die an die Heimat: ›Trailer Park‹ ist eine zupackende Heartland-Rock-Hymne auf das „immergrüne“ Texas und das Leben auf dem Land. Mit der hübschen Piano-Ballade ›Poor Kids‹ geht’s zurück in eine Außenseiterkindheit, bevor ›Character Assassination‹ – nicht ohne Selbstmitleid – die Überreste einer vergangenen Beziehung zerpflückt. Am Ende findet sich Vasquez in Oslo wieder.

7/10

Matthew Logan Vasquez
LIGHT’N UP
DINE ALONE RECORDS/CARGO

Andy Frasco & The U.N. – CHANGE OF PACE

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Andy Frasco Change Of Pace

Der amerikanische Sänger/Keyboarder zwischen Jugend und Reife.

Für Andrew Frasco wird es dringend Zeit, erwachsen zu werden. Die Jugend mit ihren typischen Ausfallerscheinungen, das unbeschwerte Leben eines sorglosen Teenagers, der wuchernde Prostata, verkalkte Arterien oder morsche Knochen allenfalls aus der Patientenakte seiner Urgroßeltern kennt: Frasco hatte sich in seiner juvenilen Unbedarftheit kommod eingerichtet. Mit CHANGE OF PACE will er dies ändern, will die kleinen Dramen unglücklicher Liebesaffären, die nicht enden wollenden Drogen-Hang-Over und das Fehlen tragfähiger Visi­onen gegen ein sinnvolles Leben eintauschen. „I wanna be the man you can tell your momma about“, singt er allen Ernstes in ›Waiting Game‹. Der Los Angeleno als Traum aller Schwiegermütter? Unvorstellbar. Ebenso undenkbar, dass Frasco seiner Musik die infantile Leichtigkeit nimmt. Mit Bläser-/Saxophonparts, eingestreuten Orgelklängen und fluffigen Grooves mischt die Scheibe Rock, Funk und Soul mit Americana, Reggae- oder Ska-Elementen. Letztendlich gehe es doch nur darum, im Leben irgendwie glücklich zu werden, philosophiert Frasco und hält sich damit für die drohende Ernsthaftigkeit ein kleines Hintertürchen offen.

7/10

Andy Frasco & The U.N.
CHANGE OF PACE
REPUBLIC OF MUSIC/GOOD TO GO

Dream Theater – DISTANCE OVER TIME

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Dream Theater Distance Over Time

Die Fünfmann-WG: mit schönen Grüßen aus dem Sommer-Camp.

Bald ist Jubiläum. DISTANCE OVER TIME ist bereits das vierzehnte Stu­dioalbum der Progressiv-Rocker Dream Theater, es erscheint genau 30 Jahre nach dem Debüt WHEN DREAM AND DAY UNITE, damals noch mit Sänger Charlie Dominici. Es war sein einziges Album mit der Band. Gitarrist John Petrucci und Basser John Myung gehören von Anfang an zum Traum-Theater, Sänger James LaBrie ist der unmittelbare Nach­folger Dominicis, Keyboarder Jordan Rudess ist seit 22 Jahren in der Band. Hugh Syme (u.a. Rush, Fates Warning) hat wie schon häufiger das Cover-Motiv entworfen, Gitarrist John Petrucci, wie zu­­letzt üblich, hat das Werk produziert. Und New-Kid-Drummer Mike Mangini ist nun auch schon wieder zum vierten Mal dabei. DISTANCE OVER TIME ist das erste Album beim neuen Label, unglaublich viel geändert hat sich dadurch allerdings nicht. Zumindest nicht musikalisch. Ob­­wohl: Das erste Mal nach über zwei Dekaden ist der Fünfer wieder einmal anders an den Aufnahme­prozess heran gegangen. Fünf gestandene Männer haben sich im letzten Sommer in einem gemeinsamen Haus in Monticello im US-Bundesstaat New York verschanzt, um zu ihren Wurzeln zurück zu finden.

Es wurde fokussiert gearbeitet und ge­­jammt, es wurde aber auch gelebt, gewohnt, ge­­kocht, gelacht, Bourbon getrunken und vor allem Spaß gehabt. Ein Umstand, eine Energie, die man DISTANCE OVER TIME anhört. Dream Theater finden wieder häufiger zur Melodie, wie schon die beiden zuvor bekannt gewordenen Tracks ›Un­­tethered Angel‹ und ›Fall Into The Light‹ beweisen. Mit gerade einmal 57 Minuten Spielzeit ist DISTANCE OVER TIME erst das dritte Album der Band unter einer Stunde und das kürzeste seit ihrem Debüt, kein einziger Song erreicht die Zehn-Minuten-Marke. ›At Wit’s End‹ und ›Pale Blue Dot‹ sind von der Textur her die typischsten Stücke für Dream Theater, die hier sehr viel richtig gemacht und dabei ihr vielleicht bestes Album seit AWAKE abgeliefert haben.

8/10

Dream Theater
DISTANCE OVER TIME
INSIDE OUT/SONY

C2C: Europas größtes Country-Festival kommt nach Deutschland!

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C2C FestivalKeith Urban, Brett Eldredge, Hunter Hayes: Beim C2C-Festival in Berlin trifft sich die Country-Elite. Wer schnell ist, kann noch dabei sein.

Europas größtes Country-Event feiert Deutschland-Premiere! Vom 2. bis zum 3. März geben sich Stars und Newcomer beim „Country To Country“-Festival die Klinke in die Hand.

Auf dem Areal der Verti Music Hall in Berlin werden auf vier Bühnen Top-Acts wie Superstar Keith Urban, Brett Eldredge, Hunter Hayes, CAM oder Drake White & The Big Fire auf der Bühne stehen. Dazu kommen begehrte Newcomer und Geheimtipps, darunter Twinnie, Ingrid Andress, Kenny Foster, Lindsay Ell und Logan Mize.

Wem der Sinn nach einem Spaziergang auf dem Veranstaltungsgelände steht, der kann in das pulsierenden „Country Village“ eintauchen. Dort warten neben noch mehr Musik spannende Eventtrucks und Verkaufsstände.

Das C2C-Festival fand bisher jährlich zeitgleich in London, Dublin und Glasgow statt. Berlin steht neu auf dem Plan – weshalb die Nachfrage selbstverständlich groß ist. Aber keine Angst: Es gibt noch Restkarten (www.c2c-countrytocountry.de) – dafür heißt’s aber natürlich schnell sein.

Wer es tatsächlich nicht auf das C2C-Festival schaffen sollte, für den gibt es Trost. Denn mit „Sound Of Nashville“ startet dieses Jahr eine brandneue Konzertreihe. In vier deutschen Städten treten im März zum Auftakt Country-Künstler wie Lindsay Ell, Lauren Kenkins und Craig Campbell in intimer Club-Atmosphäre auf. Mehr Infos dazu hier: www.soundofnashville.de

Mötley Crüe: Hier den Trailer zu „The Dirt“ sehen

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Mötley Crüe The Dirt TrailerGestern gab es bereits einen ersten Teaser zu bestaunen, heute ist der Trailer zu „The Dirt“ raus.

Am 22. März erscheint „The Dirt“ von Mötley Crüe nach jahrelangem Hin- und Her endlich bei Netflix. Der Film basiert auf der 2001 erschienenen Biographie der Band und illustriert eindrucksvoll die wildesten Eskapaden und krassesten Tiefschläge der vier Charaktere Sixx, Lee, Mars und Neil.

Nachdem gestern ein erster Teaser viral gegangen ist, gibt es heute den offiziellen Trailer in voller Länge zu sehen.