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Chrissie Hynde: Das neue Soloalbum der Pretenders-Sängerin gewinnen!

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Chrissie Hynde Valve Bone Woe

Auf „Valve Bone Woe“ konzentriert sich Chrissie Hynde ganz auf ihre Stärken als Interpretin. Was das Songmaterial betrifft, verlässt sie sich auf die guten alten Klassiker. Und so covert die Pretenders-Sängerin auf ihrem zweiten Solowerk Brian Wilson, Ray Davies, Nick Drake oder John Coltrane. Aufgenommen hat sie die Lieder mit dem Valve Bone Woe Ensemble in den Air Studios in London.

Wir verlosen drei CDs!

[contact-form-7 id=“89505″ title=“Chrissie Hynde“](Teilnahmeschluss: 22.09.2019)

 

Sheryl Crow & Jason Isbell: Dylan-Cover in Tonight Show

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Sheryl Crow Jason Isbell covern Bob Dylans Everything Is BrokenSheryl Crow und Jason Isbell waren in der „Tonight Show“ – wo sie sich Bob Dylans düsteres ›Everything Is Broken‹ vorgenommen haben.

„Ain’t no use jiving/Ain’t no use joking/Everything is broken”: Sheryl Crow und Jason Isbell haben sich in der US-Fersehsendung „The Tonight Show Starring Jimmy Fallon“ zusammen getan und Bob Dylans pessimistisches ›Everything Is Broken‹ gecovert.

Der Song findet sich auch auf Crows aktuellem Album THREADS, auf dem neben Country-Star Isbell zum Beispiel Stevie Nicks, Willie Nelson, Eric Clapton, Sting, Keith Richards, Kris Kristofferson und Mavis Staples dabei sind.

Sheryl Crow & Jason Isbell mit ›Everything Is Broken‹:

Mick Jagger: Kritik an Trumps Umweltpolitik

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Rolling Stones Mick JaggerBei den Filmfestspielen in Venedig schlug sich Mick Jagger auf die Seite von Umweltaktivisten: „Die USA sollten führend sein im Umweltschutz, stattdessen gehen sie in die andere Richtung.“

Dass Mick Jagger kein Fan von US-Präsident Donald Trump ist, war klar. Jetzt hat sich der Stones-Sänger bei den Filmfestspielen von Venedig gegen die Klimapolitik der US-Regierung gestellt.

„Die USA sollten weltweit führend sein im Umweltschutz, stattdessen haben sie sich entschieden, in die Gegenrichtung zu gehen“, sagte Jagger, wie der Rolling Stone berichtet.

Seine Kommentare folgten auf eine Aktion von Klimaaktivisten, die in der Nähe des Filmfestivals „Listen to your children“ und „Make the red carpet green“ an Wände gesprüht hatten. „Ich bin so froh, dass den Leuten diese Sache so wichtig ist, dass sie protestieren wollen“, so Jagger. „Ich stehe voll hinter ihnen. Ich bin froh, dass sie es tun, denn sie sind es, die den Planeten erben werden.“

Die Situation sei schwierig im Moment, besonders in den USA, „wo all die Kontrollen zum Umweltschutz – die gerade mal ausreichend waren – von der aktuellen Regierung so weit zurückgefahren worden sind, dass sie quasi ausgelöscht wurden.“

Zugleich warf Jagger Trump und auch seinem eigenen Premierminister Boris Johnson vor, die Gesellschaften ihrer Länder zu spalten. Er sorge sich darum, wohin „all diese Polarisierung, Grobheiten und Lügen“ führten.

Jagger war bei den Filmfestspielen von Venedig, weil er im Thriller „The Burnt Orange Heresy“ mitspielt.

Glenn Hughes + Manfred Mann: Die besten Konzert-Fotos aus München

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Am 6. September warteten gleich zwei Headliner auf die Besucher im Münchener Circus Krone. Manfred Mann’s Earth Band und Glenn Hughes. Mann und Band spielten ein Set mit Klassikern wie ›Blinded by the Light‹ und ›The Mighty Quinn‹. Glenn Hughes verlegte sich auf Deep-Purple-Material – von ›Stormbringer‹ über ›Smoke On The Water‹ bis ›Highway Star‹. Unser Fotograf Björn Trotzki war live für uns dabei.

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Fotos: Björn Trotzki

Gewinnspiel: Freikarten für Phil Campbell And The Bastard Sons

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phil_campbell and the bastard sons promoJetzt mitmachen und freien Eintritt zu den Shows von Phil Campbell und seinen Bastard Sons gewinnen.

Ende November begeben sich Phil Campbell And The Bastard Sons mal wieder nach Deutschland, um die hiesigen Bühnenbretter ordentlich erzittern zu lassen.

Der ehemalige Gitarrist von Motörhead und seine deutlich jüngeren Bandkollegen (die meisten davon sind seine Söhne) liefern standesgemäß hochenergetischen Rock’n’Roll.

Phil Campbell Tour 2019

Für diese Spektakel verlost CLASSIC ROCK pro Stadt 1×2 Freikarten. Wenn ihr gewinnen wollt, nehmt bis zum 02. Oktober an unserer Verlosung teil. Vergesst nicht, eure Wunschstadt anzugeben.

Jetzt mitmachen und gewinnen:

[contact-form-7 id=“89315″ title=“Phil Campbell & Bastard Sons Tickets“]

Rückblende: Blondie – ›One Way Or Another‹

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Es ist dieser eine Song, der die Band aus den Punk-Clubs von New York in die Stadien dieser Welt katapultiert und Debbie Harrys Status’ als Chef-Sexbombe des Rock’n’Roll zementiert. Und all das nur wegen eines überaus aufdringlichen Stalkers…

Mit seinem verführerischen Knurren und dem eingängigen Riff schlägt ›One Way Or Another‹ eine Brücke – und zwar zwischen Blondies schmutziger CBGB-Vergangenheit und ihrer kommerziellen Hochglanz-Zukunft. Der Track ist die Quintessenz von PARALLEL LINES, dem dritten und ultimativen New Wave-Album der US-Amerikaner. Die Platte, die im September 1978 erscheint, wirft insgesamt sechs Singles ab und verkauft sich weltweit über 20 Millionen Mal.

Zwei Jahre zuvor sind solche Zahlen noch unvorstellbar. Blondie gelten selbst im schäbigen Punk-Milieu New Yorks als die wohl unwahrscheinlichsten Anwärter auf globalen Ruhm. Von den Ramones, Television und den Talking Heads erwarten alle, dass sie entweder Erfolg bei den Kritikern oder eben an der Ladentheke haben. Blondie dagegen und ihre Versuche, das Freche-Göre-Image mit Garagenrock zusammenzubringen, betrachten die Szenegänger eher als eine Art Witz.

1977 jedoch schießt ›Rip Her To Shreds‹, die Auskopplung des Debüts BLONDIE, in die australischen Top 5. Plötzlich erscheint es gar nicht mehr so abwegig, dass aus diesem platinblonden Sexbolzen, der von vier fast identisch aussehenden Musikern Rückendeckung bekommt, ein Mainstream-Renner werden kann. Was Anfang 1978, als das zweite Album PLASTIC LETTERS erscheint, auch geschieht: ›Denis‹, ›(I’m Always Touched By Your) Presence Dear‹ und ›Picture This‹ erreichen die Plätze zwei, zehn und zwölf der UK-Charts. Aber noch hat die Gruppe nicht den US-Markt geknackt. Diesen Job soll Mike Chapman übernehmen, der zuvor die Glam-Acts The Sweet, Suzi Quatro und Mud produziert hat. Er wird engagiert, um das Werk von Richard Gottlehrer, verantwortlich für PLASTIC LETTERS, zu vollenden und Blondie zu Weltstars zu machen.

„Ich weiß nicht mehr, ob wir ihn mit Absicht ausgewählt haben“, so Gitarrist und Chef-Songschreiber Chris Stein, „aber wir wussten, dass Chapman an einer Menge Nummer-eins-Alben beteiligt war.“ Chapman verpasst auf PARALLEL LINES Blondie den notwendigen Schliff: „Die Platte verbindet Pop und Punk, gerade was den Kontrast zwischen dem Gesang und den rauen Gitarren angeht“, so Stein. „Sie verfügt quasi über das Knurren des Punk und den Glanz des Pop.“

„PARALLEL LINES verbindet Pop und Punk, gerade was den Kontrast zwischen dem Gesang und den rauen Gitarren angeht“

Der Hit ›One Way Or Another‹ wird im Juni und Juli 1978 im New Yorker Record Plant aufgenommen. Blondie bringen in diesen dreieinhalb Minuten so einiges unter: einen schnittigen Gitarrenriff, Keyboard-Flächen, satte Rhythmusattacken, eine wirbelnde Orgel, eine Polizeisirene sowie einen Schlusspart, der die Sixties-Rock-Wurzeln der Band offenbart. Dadurch entsteht jene perfekte Mischung aus Melodie-Seligkeit und Gefahr, die das Lied zur Hymne macht.

Und dann ist da noch Debbie Harrys Stimme. Sie klingt in ›One Way Or Another‹ erst zart und behutsam, transportiert dabei jedoch schon einen Hauch eiskalter Verachtung. Dann aber setzt Harrys berüchtigter Jähzorn ein – bei „Get ya, get ya, get ya, get ya“, woraus schnell „Meet ya, meet ya, meet ya, meet ya“ wird. An diesem Punkt ist auf einmal nicht mehr klar, welche Rolle Harry in diesem Lied, das von einem Stalker handelt, wirklich spielt: die des Jägers oder die der Beute. „Er war so wild und zügellos. Da musste ich abhauen“, sagte Debbie Harry zwar einst über einen Ex-Freund, der tagsüber in einem Chemiewerk arbeitet und nachts – nachdem er volltrunken ist – anfängt, sie stündlich anzurufen und schließlich bei ihr vor der Haustür herumhängt. „Das Mädchen im Song ist bestimmt kein Opfer“, betont hingegen Stein. „sondern eine selbstsichere Gestalt.“

Der Text für ›One Way Or Another‹ stammt von Debbie Harry, die Musik hingegen geht zum Teil auf das Konto des gebürtigen Briten Nigel Harrison, der Blondie nach PLASTIC LETTERS als Bassist beitritt. Er hat die Idee zur grundlegenden musikalische Struktur des Songs. Die Details und Schnörkel steuert allerdings die gesamte Band in Gemeinschaftsarbeit bei, wie Stein erklärt: „Jeder durfte seine Meinung dazu sagen, und die Songs sind von uns allen im Studio geformt worden.“

Das klingt nach Harmonie und Demokratie, die Aufnahme-Session verlaufen jedoch nicht ent-, sondern angespannt. Produzent Chapman, ein in L.A. lebender Australier, empfindet sein erstes Treffen mit Blondie im Gramercy Park Hotel als ausgesprochen „nervtötend“. Vielleicht, weil die Band vermutet, dass er engagiert worden ist, um Blondie solange zu schleifen, bis aus ihnen eine gut geölte Charts-Maschine wird. „Sie probierten musikalisch viel zu viel aus“, urteilte Chapman, „und sie waren schockiert darüber, wie ich arbeitete.“ Der Produzent beschreibt Debbie Harry als „dunkel, schweigsam und ernsthaft“. Die anderen in der Band stellen ihre Feindseligkeit weitaus offener zur Schau, nachdem sie realisieren, wie hart sie Chapman rannehmen will, um aus ihren Demos (Chapman nennt sie „Emybros musikalischer Meisterwerke“) Monumente des Pop zu machen.

„Er war ein strenger Zuchtmeister“, entsinnt sich Stein. „Er ließ uns einen Part immer und immer wieder durchgehen, bis wir die richtige Version drauf hatten. Diese Arbeitsweise kannten wir bis dato nicht. Beim Album danach, EAT TO THE BEAT, ging es viel lockerer zu. Das war im Vergleich zu PARALLEL LINES wie Ferien.“ Stein kommt vergleichsweise glimpflich davon, Harrison jedoch nicht: Während einer Session piesackt ihn Chapman so sehr, „dass er mir drohte, mich Stück für Stück auseinander zu nehmen, wenn ich ihn nicht augenblicklich in Ruhe lassen würde“, so der Produzent heute. „Niemand war von meiner Arbeitsweise angetan.“

Allerdings: Sie funktioniert. ›One Way Or Another‹ klettert in den US-Charts auf Platz 24 – und zeigt einen neuen Typus, den der weiblichen Rampensau: die Urform der Glamour-Mieze, mindestens genauso tough wie Poly Styrene (Frontfrau von X-Ray Spex – Anm.d.R.) oder Siouxie Soux (Frontfrau von Siouxie And The Banshees – Anm.d.R.), jedoch gekleidet im Stile des Bohemian- oder Soho-Chics. Ganz so, als wäre Patti Smith von Andy Warhol neu entworfen worden.

Blondie live 1978:

Video der Woche: Dokken mit ›Breaking The Chains‹

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Dokken Breaking The Chains Video2Dummer Mick Brown hat heute Geburtstag und wir widmen ihm und Dokken das Video dieser Woche.

Aus heutiger Sicht waren die 80er schon eine ulkige Angelegenheit: Haarsträubende Outfits, haarsträubendes Haar und schauspielerische Höchstleistungen in den gerade erst so richtig anlaufenden Musikvideos für MTV.

Zum Geburtstag von Schlagzeuger Mick Brown, der im Laufe seiner Karriere bei Dokken, Ted Nugent, Xciter und weiteren Truppen getrommelt hat, zeigen wir heute deshalb den witzigen Clip zum Dokken-Song ›Breaking The Chains‹ von 1983.

Dokken mit ›Breaking The Chains‹:

Black Star Riders – ANOTHER STATE OF GRACE

Black Star Riders Another State Of Grace

Alte Pfade, frischer Wind

Alle zwei Jahre ein neues Album. Diesem Turnus haben sich die Black Star Riders seit ihrem Erstling aus dem Jahr 2013 verschieben. Auf ihrem vierten Longplayer debütieren Chad Szeliga am Schlagzeug und Christian Martucci an der Gitarre. Scheinbar eine gute Wahl, denn ANOTHER STATE OF GRACE klingt frisch und hungrig. Mancherorts, wie beispielsweise in ›Ain’t The End Of The World‹ oder im Opener ›Tonight The Moonlight Let Me Down‹ mit schönem Saxophon-Solo, schimmert vor allem bezüglich der Melodien und Gitarrenarbeit nach wie vor die Thin-Lizzy-Vergangenheit der Band durch, der Brückenschlag zu ihrem ganz eigenen Klangbild gelingt Scott Gorham, Rick Warwick und Co. jedoch auch hier wieder mal ausgezeichnet. Bis auf den Ausreißer und gleichzeitigen Titeltrack des Albums, der sich fast schon wie eine Dropkick-Murphys-Nummer anhört (dafür ein Punkt Abzug), liefern die Riders erwartungsgemäß ab: Mal geradlinige Hard-Rock-Klopfer, mal entspannte, trotzdem rockige Riffs mit funkigem Orgelteppich als Basis, dann wieder getragene Fast-Balladen mit Anti-Waffen-Aussage. Zehn (bzw. je nach Gusto neun) runde, schlüssige Songs eben.

7/10

Black Star Riders
ANOTHER STATE OF GRACE
NUCLEAR BLAST/WARNER