Im Podcast „AC/DC: Beyond The Thunder“ gibt es ein bisher unveröffentlichtes Interview mit Lemmy Kilmister von 2015.
Im Podcast „AC/DC: Beyond The Thunder“ gibt es ein Interview mit Lemmy Kilmister zu hören. Zwar wurde das Gespräch bereits im Jahr 2015 aufgezeichnet, jedoch erst kürzlich veröffentlicht. In dem 25-minütigen Interview spricht Kilmister über Motörhead und AC/DC. Unter anderem erinnert Lemmy sich daran, wie er AC/DC in den 70ern zum ersten Mal live sah.
„Ich sah sie in einem Pub namens The Nashville in West Kensington, dort sah ich auch die Sex Pistols. Heute heißt es The Famous 3 Kings, ein großartiger Ort, wo jeder spielte. AC/DC waren damals aus Australien herübergekommen und Bon Scott rannte mit Angus Young auf seinen Schulter durch die Kneipe. […] Es war klar, dass sie groß werden würden. Manche Bands sah man einfach und wusste es. […] Wir und AC/DC kommen aus derselben Zeit. Wir sind Gleichgesinnte, wir spielen halt ein bisschen schneller als sie.“
Auf die Genre-Frage angesprochen meinte die Legende: „AC/DC sind eine Rock’n’Roll-Band, genau wie wir. Wir spielen keinen Metal und AC/DC spielen keinen Metal. Auch Deep Purple spielen keinen Metal. Wir wurden als Metal interpretiert, aber wir fanden ja schon statt, bevor sich der Begriff „Heavy Metal“ etabliert hatte.“ Er fügte hinzu: „Es gibt nicht allzu viel Metal, der meinen Geschmack trifft.“
Wenn Lemmy Kilmister sich für den AC/DC-Song schlechthin entscheiden müsste, würde er übrigens ›Can I Sit Next To You Girl‹ oder ›Whole Lotta Rosie‹ wählen.
Der ganze Podcast kann auf gängigen Streaming-Plattformen wie Spotify oder Itunes nachgehört werden.
Zu seinem anstehenden Geburtstag lässt sich Ringo Starr nicht lumpen…
Zu seinem 80. Geburtstag hat sich Ringo Starr wieder mal etwas Besonderes einfallen lassen. Er will seinen Ehrentag mit einem virtuellen Charity-Online-Stream feiern. Am 7. Juli werden in diesem Rahmen Starr selbst, Paul McCartney, Joe Walsh, Gary Clark Jr., Sheryl Crow, Ben Harper und viele mehr zu Hause performen – das Event kann dann auf Ringos Youtube-Kanal verfolgt werden.
In einem Interview meinte der Ex-Beatle dazu: „Viele wissen, dass ich meinen Geburtstag gerne mit meinen Fans verrbinge. Aber dieses Jahr möchte ich, dass alle sicher zu Hause bleiben. Deswegen habe ich ein paar Freunde angerufen und gemeinsam haben wir diese Geburtstagsshow auf die Beine gestellt, sodass wir meinen Geburtstag trotzdem mit großartiger Musik zugunsten einiger Wohltätigkeitsorganisationen feiern können. Ich hoffe, wir alle werdet mit dabei sein“
Die vier Stiftungen „Black Lives Matter Global Network“, „The David Lynch Foundation“, „Musicares“ und „Wateraid“ sollen von dem Event profitieren. Im Stream wird es unter anderem die Premiere des Covers von George Harrisons ›Give Me Love‹ zu hören und zu sehen geben, bei der neben Ringo auch Elvis Costello, Jackson Brown, Peter Frampton, Willie Nelson, Kenny Loggins, Steve Earle und viele mehr mitwirken.
Dass man als normaler Arbeitnehmer, der erst mal von München zurück nach Rosenheim pendeln muss, den Slot der allerersten Band (Das Kubinat) um 17:00 Uhr verpasst, darf einem an dieser Stelle bitte nicht Übel genommen werden. Dass man dann bei Nazareth aber auch erst zu ›Hair Of The Dog‹ aufs ausverkaufte Gelände des Rosenheimer Sommerfestivals gelangt, liegt daran, dass man am Eingang erst einmal beweisen muss, auch wirklich für CLASSIC ROCK zu schreiben und nicht einfach nur frech umsonst logieren zu wollen. Nach einigem Hin- und Her wird einem schließlich doch Glauben geschenkt (hachja, die Sorgen und Freuden einer Musikjournalistin), man durchschreitet den Sicherheitscheck hin zu diesem wunderbaren Line-Up und fragt sich umschweifslos, was da gerade mit dem Sound schiefläuft.
Obwohl Nazareth um ihren seit 2015 neuen Frontmann Carl Sentance live ziemlich frisch klingen – etwas, das einem bereits bei Veröffentlichung ihrer letzten Platte TATTOOED ON MY BRAIN positiv aufgefallen ist – klingt ihr Auftritt, als würden bockige Katzen wahllos mit ihren Pfötchen übers Mischpult streifen. Mal ist der Gesang viel zu leise, dann plötzlich sehr viel lauter, ein andermal die Gitarre nicht hörbar, nur um dann beim Solo völlig unverhältnismäßig massiv durch die Luft zu zittern. Als Resultat hört sich die ganze Show leider unrund an und dafür können Nazareth wirklich nichts.
Immerhin hat sich das Sound-Problem bis zum Auftritt von The Sweet gelöst und das Publikum kann ihre Lieblinge des Abends in angemessener Qualität genießen. Mit ›Hellraiser‹ stürmen Andy Scott und Konsorten – allesamt mit glänzend-schimmernden Aufdrucken auf den Shirts – die Bühne. Pete Lincoln ist an jenem Freitag schon nicht mehr mit an Bord, dafür teilen sich nun Tony O‘ Hora und Paul Manzi (heute in Rosenheim ist erst seine vierte Show mit Sweet) die Gesangsaufgaben. Das folgende ›New York Groove‹ mit kurzem Alicia-Keys-Interlude versetzt fast alle Anwesenden – und mit Verlaub gesagt sahen nur die wenigsten davon nach Rock’n’Roll aus – zügig in einhelliges Stampfen und (nicht ganz rhythmisches) Klatschen.
Danach spielen Sweet mal eben ein paar Songs von ihrer 1974 erschienenen Platte SWEET FANNY ADAMS und können damit vor allem bei Frau Autorin mächtig punkten. Damals lösten sich die Bubblegum-Rocker langsam aus dem Würgegriff von Chinn und Chapman und knallten ihre ganz eigenen, um einiges härteren Songs raus. Man merkt Andy Scott an, dass er Bock hat auf diese Nummern, mit einer Bierflasche der ortsansässigen Brauerei spielt der Engländer mit dem trockenen Humor Slidegitarre und nippt zwischendurch mit den Worten „I know it’s a bit early but who cares“ an seinem Cuba Libre.
Alleine das Ende von ›Set Me Free‹ ähnelt schon fast einer frühen Speedmetal-Nummer, was man dann sogleich auch an der allgemeinen Stimmung merkt: Fragezeichen machen sich breit auf den Gesichtern des bunt gewandeten Publikums, so haben sie die ulkigen Sweet aus dem Radio aber bestimmt nicht in Erinnerung behalten! Auch an der Band geht dies nicht unbemerkt vorbei und gezwungenermaßen ziehen sie die Hörer mit den gefälligen ›Wig Wam Bam‹, ›Little Willy‹, ›Love Is Like Oxygen‹ und dem abschließenden Überflieger ›Ballroom Blitz‹ wieder vollends auf ihre Seite und man kann es den Zuschauern nicht verdenken: Auch nach fast 50 Jahren sitzen die Harmonien – selbst die höchsten aller Töne – immer noch solide, die quirligen Poprock-Oldies fahren auch heute noch schlagartig in die Beine.
Nach braver Jubelei und einer kleinen Umbaupause bequemt sich dann der Headliner des Abends auf die um ein riesiges Heep-Banner ergänzte Bühne: Mick Box, bewaffnet mit einer blauverspiegelten Sonnenbrille (und einem schwarzen Shirt mit Glitzer-Totenkopf. Was haben diese älteren Rockstars nur immer mit ihrem Glitzerzeug?), führt seine Band mit zwei neueren Songs in das Set und wirft einen dann schließlich mit ›Rainbow Demon‹ endlich zurück in das güldene Jahrzehnt der Musik (im Allgemeinen und auch von Uriah Heep) – in die frühen 70er.
Während einer relativ unverstaubten, dafür auch leider weniger knochigen Interpretation von ›Stealin’‹ verweilt man noch ein wenig in dieser Dekade, dann führt Sänger Bernie Shaw mit seinem entzückend gebrochenen Deutsch weiter durch den Abend und obwohl fast niemand der Anwesenden auch nur einen Song außer ›Gypsy‹, ›Lady In Black‹ und ›Easy Livin’‹ (liebe Lokalmedien: ›This Flight Tonight‹ ist übrigens von Nazareth) zu kennen scheint, wippen die meisten im Takt mit und bestaunen Boxs Gitarristenhabitus, im Zuge dessen er die schwebenden Töne gerne mit der freien Hand nachzeichnet und dabei wirkt wie ein cooler, weißhaariger Dirigent, der sein Orchester fest im Griff hat. Um Punkt 22:00 Uhr dann ertönt der letzte Schlag von ›Easy Livin’‹ und man tritt ungewöhnlich früh den Heimweg an…
80er-Jahre-Flair und 0,0 Meter Mindestabstand: David Bowie und Mick Jagger im Video zu ›Dancing In The Street‹.
Heute im Jahr 1985 nahmen David Bowie und Mick Jagger gemeinsam den Song ›Dancing In The Street‹ in den Abbey Road Studios auf. Die Nummer war ein Cover von Martha & The Vandellas.
Anlass war das anstehende Live-Aid-Event. Eigentlich wäre der Plan gewesen, dass Bowie den Song im Londoner Wembley-Stadion performt, während Jagger ihn zur selben Zeit im John F. Kennedy Stadion in Philadelphia zum Besten gibt.
Leider durchkreuzte die Verzögerung von einer halben Sekunde bei der Satellitenübertragung diesen Plan. Nichtsdestotrotz wurde die Single in den UK ein Nummer-1-Hit. Das zugehörige Video, das Bowie und Jagger bei diversen Tanzeinlagen zeigt, gewann 1986 bei den MTV Video Music Awards in der Kategorie „Best Overall Performance“ – und strotzt nicht nur wegen Jaggers Jogging-Outfit aus Ballonseide vor 80er-Jahre-Flair.
Warnung: Der Mindestabstand von 1,5 Metern wurde in diesem Video zu keiner Zeit eingehalten.
David Bowie und Mick Jagger mit ›Dancing In The Street‹:
Der Newcomer aus Sacramento bietet rauen Singer/Songwriter-Stoff
Am Beispiel des aus Sacramento stammenden Musikers Tré Burt lässt sich trefflich der Einfluss der Sozialisierung auf das musikalische Ergebnis nachprüfen: Der Opa war Soul-Fan, stand auf Marvin Gaye und Otis Redding, der ältere Bruder spielte Gitarre, war dem Folk zugetan und Neil Young-Verehrer. Als Tré Burt dann noch an einem Schulprojekt über Folky-Hero Woody Guthrie mitwirkte, war’s um ihn geschehen – und die Singer/Songwriter-Karriere kam in die Gänge. Zunächst stockend und mit einigen Ortswechseln (Oregon, Australien) verbunden.
Immerhin: 2018 veröffentlichte er in Eigenregie sein Debüt CAUGHT IT FROM THE RYE, das schließlich die Verantwortlichen des Jon-Prine-Labels Oh Boy Records überzeugte, wodurch das Album jetzt neu aufgelegt wird. Es bietet rauen, hemdsärmeligen, mitunter durchaus poetischen Singer/Songwriter-Stoff, bei dem all die erwähnten Helden seiner Jugend ihre Spuren hinterließen. Mit starken Songs wie dem krachenden Folk von ›Franklin St Tunnel‹, dem Hobo-Track ›Undead God Of War‹ und dem scheppernden Folk-Rocker ›Real You‹ bringt es Tré Burt glatt selbst noch zum Vorbild.
Tré Burt, CAUGHT IT FROM THE RYE, OH BOY RECORDS/THIRTY TIGERS/MEMBRAN
Dieses Stück stellte nicht nur Ian Paices Talent zur Schau, es wurde zum Maßstab für alle Rockschlagzeuger der 70er. Heute kennt man es vor allem für sein arschtretendes Solo auf Purples bahnbrechendem Live-Album MADE IN JAPAN.
Das Internet ist ein gefährlicher Ort, eine Quelle der Fehlinformationen, Nicht-Fakten, Gerüchte, Anspielungen…und glatten Lügen. Ein Paradebeispiel: ›The Mule‹ von Deep Purple, ursprünglich auf FIREBALL von 1971 erschienen. Wie die meisten Kompositionen des Mk-II-Line-ups wurde auch dieser Song dem klassischen Quintett aus Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Jon Lord, Roger Glover und Ian Paice als gleichberechtigte Autoren zugeschrieben. Aber Moment mal – gibt man den Titel bei Google oder jeder anderen Suchmaschine ein, erscheint noch ein sechster Name: der von Jethro-Tull-Mastermind Ian Anderson.
Paice kichert von seinem Landsitz in Henley-on-Thames ins Telefon: „Ich kann absolut kategorisch festhalten, dass bei der Entstehung von ›The Mule‹ keinerlei AQUALUNG-Einflüsse beteiligt waren. Anderson ist nur einfach mein zweiter Vorname – Ian Anderson Paice.“ Irgendwo in einem Paralleluniversum gibt es eine Live-Version von ›The Mule‹ mit einem endlosen Flötesolo. In der Realität passierte allerdings Folgendes…
Nach seinem Erscheinen auf FIREBALL wurde das Stück zum festen Bestandteil von Purples Live-Set und Fokuspunkt für Paices Schlagzeugtalent. Live wurde es auch wesentlich länger: Die Albumversion dauert 5:21 Minuten, die Fassung auf MADE IN JAPAN hingegen doppelt so lang.
Die Fähigkeiten, die Paice auf ›The Mule‹ demonstrierte, sendeten Schockwellen durch die Rockszene der 70er. Vor allem Cream-Fans waren überwältigt ob des geschickten Einsatzes von kontrollierter Kraft und überragender Technik des Purple-Trommlers. Ginger Bakers ›Toad‹ („Kröte“) – bis dato der Maßstab für derartige Solo-Spielereien – wurde unter den donnernden Hufen dieses Maultiers („mule“) zerquetscht.
„Ich suchte mir die Lieder für Drum-Soli im Wesentlichen aufgrund ihrer Rhythmen aus“, so Paice. „Wenn mir der Rhythmus einen guten Startpunkt für ein Solo gab, war das wesentlich leichter für mich. ›The Mule‹ wurde fast mit einem Schlagzeugsolo im Hinterkopf geschrieben, aber natürlich weiß man dann erst auf der Bühne, ob es wirklich funktioniert.“
Neben seinem verspielten Blackmore-Riff findet sich in dem Stück auch ein untypisch repetitives Drum-Pattern, inspiriert von Ringo Starrs Stil. Die Präzision und Konstanz von Paices Spiel sind so beeindruckend, dass man fast glauben könnte, es handle sich um eine Bandaufnahme in Endlosschleife. „Die Idee kam von ›Tomorrow Never Knows‹ [vom REVOLVER-Album der Beatles]“, offenbart Paice. „Ringo spielt wundervoll, aber sein Pattern ist viel dunkler und unheimlicher als meins. Ich übernahm einfach die rhythmische Betonung und spielte sie etwas kräftiger. Ich bin ein großer Fan von Ringo. Er ist einer der großen unbesungenen Helden unter den Rock’n’Roll-Schlagzeugern – und nicht nur, weil er ein Buddy-Rich-Typ ist wie ich. Jedes Lied, auf dem Ringo spielt, fühlt sich einfach toll an. Von dem frühen Cavern-Material zu seiner komplexeren Arbeit auf ABBEY ROAD ist jedes Stück brillant. Und das ist kein Glück, das ist reines Talent – das Wissen, warum etwas so oder so zu sein hat.“
Mit Fury In The Slaughterhouse stieg Kai Wingenfelder in den deutschen Rockolymp auf und geht in diesem Sommer einmal mehr auf große Tournee. Hier offenbart der 60-jährige Sänger, welche Alben ihn zu seiner langen Karriere inspirierten.
Genesis THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY 1974
Genesis waren meine erste große musikalische Liebe. Es startete mit FOXTROT, aber THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY war für mich so einzigartig, dass ich sogar ein Referat in der Schule darüber gehalten habe. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich auf dem Sperrmüll aus den alten Radios die Lautsprecher ausgebaut und sie in Reihe an meinen alten Kassettenrekorder gehängt habe. Und dann: ›Carpet Crawlers‹, bis es gezerrt hat oder meine Mutter kam und mir den Marsch geblasen hat.
Lou Reed TRANSFORMER 1972
Zusammen mit HORSES von Patti Smith und ABSOLUTELY LIVE von den Doors mein Soundtrack zum Leben, als ich 16 war. Lou Reed war immer mein Liebling. ›Perfect Day‹ war mein Song. 11. Klasse, in den Freistunden zu meinem Kumpel Shiloh, Earl Grey getrunken und – da die Eltern nicht da waren – im Wohnzimmer rumgehangen und unsere Musik gehört. Und TRANSFORMER war immer dabei. Die Liebe zu Lou Reed ist geblieben und ich bin froh, ihn einmal live gesehen zu haben.
Tom Petty INTO THE GREAT WIDE OPEN 1991
Tom Petty kam eigentlich spät in meinem Leben dazu. Dann aber gewaltig, denn gepaart mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer, war seine Musik ein einmaliges Erlebnis. Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen: Ich habe mir in L.A. einen Mustang gemietet, bin den Sunset Boulevard runtergefahren und habe mir bei Tower Records das Tom-Petty-Tape gekauft. Rein in den Recorder und rausgefahren in die Wüste, wissend, dass man in einem halben Jahr mit seiner Band durch Amerika touren wird. Mehr geht nicht! Tom Petty hatte für mich immer etwas ungemein Lässiges und Entspanntes.
U2 THE JOSHUA TREE 1987
Bis heute eines der, wenn nicht sogar DAS Album, das am meisten dazu beigetragen hat, dass ich das tue, was ich bis jetzt tue: singen! Es hat meine Vorliebe für melancholische Melodien geprägt. Immer noch ein Meilenstein der Rockmusik! U2 haben damals schon mit ihren ersten Alben meinen Musikgeschmack auf links gezogen, aber mit THE JOSHUA TREE alles getoppt. Ich habe letztes Jahr die Tour in Berlin im Stadion gesehen und war immer noch berührt und begeistert. Ich bin halt auch noch Fan.
CANNONBALL ADDERLEY/ MILES DAVIS SOMETHING ELSE 1958
Ich habe eine alte Braun-Röhrenanlage von 1963 nebst gleich altem Plattenspieler. Das Album ist ein Jahr älter als ich. Ich mag die frühen Sachen von Miles Davis lieber. Ab den 70ern drehte er dann schon öfter mal am Rad. SOMETHING ELSE gehört eigentlich in jeden Plattenschrank! Es gibt nichts Besseres, als die Vinylplatte aufzulegen und für 20 Minuten den Kopf zuzumachen. Dann muss man sie nämlich umdrehen, damit es weitergeht. Der Jazz kam mit dem Alter und wird bleiben. Aber demnächst gibt’s Rammstein.
In Gedenken an eine der berüchtigsten Rock’n’Roll-Venues überhaupt...
Heute im Jahr 1971 musste das Fillmore East schließen. Die Konzerthalle in New York City wurde im Jahr 1968 von Promoter Bill Graham eröffnet und beherbergte in ihrer kurzen Bestehensdauer zahlreiche bekannte Bands und Musiker, weswegen sie auch als „Church Of Rock’n’Roll“ bezeichnet wurde.
Aus diesem Grund zeigen wir heute in unserer Rubrik „Video(s) der Woche“ ein paar legendäre Shows und Auftritte aus dem Fillmore East. Den Anfang machen die Allmann Brothers, deren Konzert im Jahr 1971, das auch als Album mit dem Titel AT FILLMORE EAST erschien, zu den ganz besonderen Nächten zählte.
Ebenfalls ein besonderer Abend The Byrds live im Fillmore East: