Im Juli 2021 spielt Bluesman Robert Cray fünf Shows in Deutschland.
Nach über 40 Jahren Bühnenkarriere und Studioerfahrung weiß Robert Cray immer noch ordentlich abzuliefern. Auf seiner jüngsten Platte THAT’S WHAT I NEED zelebriert der Gitarrist und Sänger ein Gemisch aus Blues, Soul, Rock und Gospel und auch live wird dieser Mix standesgemäß den Ton angeben.
Im Juli nächsten Jahres macht der Bluesmann hierzulande an fünf Stationen Halt, das Set wird dabei einige Überraschungen und Improvisationsflächen bieten.
„Wir haben einen Grundstock von ca. 50 Songs und da kommen immer welche hinzu. Aber glaube mir, bis kurz vor der Show wissen wir noch nicht,womit wir anfangen. Wenn wir dann kurz vor der Bühne sind, sage ich den Jungs welchen Song wir als Erstes spielen werden, oder ich frage unseren Bassisten Richard.“, so Cray selbstbewusst.
Seit ihrer ersten, selbstbetitelten EP befinden sich diese fünf Schweden auf Abenteuerreise. Auf einem wilden Trip durch Zeit und Raum, welcher nun mit dem dritten Konzeptwerk CONUNDRUM sein Ende finden soll. Nicht umsonst bezeichnen Hällas ihren musikalischen und ästhetischen Kosmos als Adventure Rock, schließlich treffen hier Prog, ein Haufen Synthesizer, Retro Sound, Space Rock und ein eigentümliches Narrativ irgendwo zwischen Mittelalter, Sci-Fi, Weltraum und ach was weiß ich aufeinander.
Oder, um es kurz zu sagen: Hällas klingen, als hätte Gustav Doré einen Kupferstich von „Krieg der Sterne“ angefertigt. „Nach EXCERPTS FROM A FUTURE PAST hatten wir einen hohen Anspruch an uns selbst. Wir wollten die Hällas-Trilogie mit mehr Komplexität und Tiefe beenden, mit einem Knall, wenn man so will.
Ich hatte dabei eine Kreuzung aus Genesis’ SELLING ENGLAND BY THE POUND und Rushs SIGNALS vor Augen, wie es gerade ein von Mercyful Fate besessenes Multiversum durchstreift“, so Gitarrist Marcus Pettersson. „Auch weitere äußere Einflüsse wie Videospiele oder Filme beeinflussen Sound und Ästhetik, oft inspirieren wir uns aber auch gegenseitig. Die Idee eines Bandmitglieds ist der beste Inspirationsfunke.“ So verzweigt und verkopft sich das alles bei bloßer verbaler Beschreibung anhören mag, so angenehm und fast schon unschuldig klingt CONUNDRUM.
Denn statt sich völlig in abgefahrenen Sphären zu verlaufen, schaffen Hällas den Spagat hin zu einem melodischen Gesamteindruck: „Vielleicht kommt das daher, dass wir fast nie jammen, sondern immer mit einer konkreten Idee im Hinterkopf proben. Außerdem ist unsere Musik sehr Riff-basiert, die spacigeren Arrangements sind meistens kontinuierliche Variationen mit vielen Instrumenten auf einmal. Das ist lediglich eine Frage der Präsentation. Wie auch immer: Eine gewisse Dynamik ist uns sehr wichtig. Wir versuchen stets, unsere Musik über diverse Wendungen in andere Wege zu leiten, als man anfangs vermuten mag. Ab und zu klappt das ziemlich gut“, sinniert der Gitarrist weiter. Subjektiv betrachtet erfüllen Hällas diesen Anspruch nicht nur manchmal, sondern sogar relativ oft.
Denn so sehr ihr Sound auch an Orientierungshilfen wie Genesis, Yes, Wishbone Ash oder Hawkwind erinnern mag, so sehr haben diese Schweden doch mit Offenheit und großen Visionen ihr ganz eigenes Gesamtkunstwerk aus dem Nährboden der 60er und 70er Jahre gehoben. „Wir würden natürlich nie behaupten, ein Gesamtkunstwerk zu sein, weil das so anmaßend klingt. Da sich durch unsere Band jedoch die Möglichkeiten eröffnen, auf vielerlei Weise künstlerisch tätig zu sein – von Lichtinstallationen über Bühnenklamotten hin zum Storytelling – könnte man wohl sagen, dass wir unser Konzept gerne sorgfältig auf allen Ebenen weiterentwickeln.“
Alcatrazz-Gründungsmitglied, Frontmann und Ausnahmesänger Graham Bonnet hat es geschafft, einen Großteil seiner alten Bandleute erneut zu versammeln, um ihren anspruchsvollen Melodic-Hardrock wieder aufleben zu lassen. Zugegeben, es haben sich nicht alle alten Recken auf BORN INNOCENT künstlerisch verausgabt, die wahren Stars sind eigentlich die Gastbeiträge. Diese sind so zahlreich, dass man die Platte auch genauso gut als „Alcatrazz & Friends“ betiteln hätte können. So hat Riot-Bassist Don Van Stavern die Hälfte aller Bass-Spuren übernommen, auf dem Up-Tempo-Opener bzw. Titelstück, ›Born Innocent‹, war es Chris Impellitteri, der die Musik schrieb und alle Gitarren einspielte.
Sehr beeindruckend ist auch der virtuose japanische Gitarren-Maestro Nozomu Wakai auf ›Finn McCool‹. Sogar Ex-Alcatrazz-Aushängeschild Steve Vai ließ es sich nicht nehmen, mit dem Song ›Dirty Like The City‹ die stimmigste Nummer des Albums beizusteuern. Bonnets Stimme ist auf allen Stücken eine Bank und wirkt besonders auf Vais Song geradezu explosionsartig. Einziger Wermutstropfen: Der angepriesene neue Leadgitarrist der Band, Joe Stump, durfte nur bei wenigen Liedern sein Talent zur Schau stellen. Er konnte allerdings bereits vorab auf der Single ›Polar Bear‹ zeigen, dass er vielleicht schon bald auf eine ähnliche Stufe wie seine namhaften Vorgänger klettern könnte.
Sie standen nie in der ersten Reihe, wurden nie zu den ganz großen Ikonen der 80er gerechnet und hatten nie den einen Hit, der auch weniger beleckten Zeitgenossen bis heute ein Begriff wäre – doch es sagt viel über die tatsächliche Bedeutung der Psychedelic Furs aus, dass fast 30 Jahre nach ihrer letzten Platte mit neuem Material noch einiges Aufhebens um ihre Rückkehr gemacht wurde. Das mag zum einen daran liegen, dass sie bei ihren Fans dank einigermaßen fleißiger Live-Aktivitäten über die vergangenen 15 Jahre hinweg nie ganz in Vergessenheit gerieten. Vor allem aber ist es der Tatsache geschuldet, dass ihr anhaltender musikalischer Einfluss sich erst aus der Distanz der Dekaden offenbarte. Zahllose Acts nennen sie heute als Inspirationsquelle, und in jeder Band des neuen Millenniums, die in Richtung Wave und 80s-Indie schielt, kann man die Spuren von Richard Butler & Co. hören. Was natürlich längst nicht automatisch heißt, dass man anno 2020 noch ein neues Album der Briten braucht. Wie so oft bei kultisch verehrten Formationen, die nach langer Schaffenspause wieder ein kreatives Lebenszeichen von sich geben, lautet die bange Frage also: Kann das dem Vermächtnis irgendetwas Hörenswertes hinzufügen oder schmälert es eher dessen Relevanz? Und wird das dann zu einem irritierenden Versuch, sich seinen Platz in der Gegenwart mit gezwungen klingender Trendsurferei zu erkämpfen, oder gar nur ein platter Abklatsch vergangener Ruhmestaten? In diesem Fall ist so ziemlich das Beste daraus geworden, was man sich erhoffen konnte. Auf MADE OF RAIN können die Psychedelic Furs ihr größtes Ass im Ärmel nämlich effektvoll wie nie ausspielen: Sie hatten schon immer ihren ganz eigenen Sound, der sich nie wirklich einer Stilrichtung oder Epoche zuordnen lassen musste. Und so gelingt ihnen das äußerst rare Kunststück, auf Anhieb vertraut und eigentlich wie immer zu klingen, aber dennoch frisch, zeitgemäß und sogar energiegeladen wie selten zuvor. Eine mehr als willkommene Rückkehr also – und ein Paradebeispiel für die Tatsache, dass wahre Klasse kein Alter kennt. Anspieltipp: ›You’ll Be Mine‹
The Psychedelic Furs, MADE OF RAIN, COOKING VINYL/SONY
Die perfekte musikalische Untermalung für Lockdown-Gartenfestivals in Single-Haushalten
Es mag nur ein Detail sein, aber dieses Ausrufezeichen im Titel spricht Bände. Es will uns nämlich sagen, dass der Inhalt groß und pompös ist und keinerlei Scham dabei hat, über die eigenen Witze zu lachen und sich selbst auf ein Podest zu stellen. Mit anderen Worten: 100 Prozent Dee Snider. Oder wie er sich selbst vorstellt: „Dee! Fucking! Snider!“ Es geht mit Vollgas los und fährt weiter wie eine massive Überdosis Koffein.
Der einstige Frontmann von Twisted Sister ballert durch alte Klassiker (›We’re Not Gonna Take It‹ darf natürlich nicht fehlen), brandneue Songs und so inbrünstig-breitbeiniges Scherzen, dass es schon an manisch grenzt. Exakt der Adrenalinstoß, den alle brauchen, die im großen Festivalentzug dieses Sommers Matsch und Kameradschaft vermissen.
7 von 10 Punkten
Dee Snider, FOR THE LOVE OF METAL – LIVE!, NAPALM/UNIVERSAL
Lionheart-Mitgründer Dennis Stratton ist nicht nur als Gitarrist vom ersten Iron-Maiden-Album bekannt, sondern prägte auch maßgeblich den Sound der NWOBHM-Kollegen Praying Mantis in den 90ern. Diesen melodischen Stil brachte Stratton auf Lionhearts Reunion-Album von 2017 bereits mit ein. Auf THE REALITY OF MIRACLES wurden besagte Ansätze hörbar erweitert und mit einer Prise mehr Hard Rock verfeinert. Die Songs fühlen sich durchwegs kraftvoll an, was auch an den meist vierstimmig eingesungen Refrains liegt. Highlights der Scheibe sind ›High Plains Drifter‹ und das ausdrucksstarken ›Outlaws Of The Western World‹. Auch wenn die Platte einen erkennbaren Praying-Mantis-Stempel trägt, ist das eher als eine organische Wegentwicklung zu verstehen. Wenn das Songwriting auf diesem Pfad weitergeführt wird, werden auch künftig noch viele Melodic-Rock-Fans Spaß mit Lionheart haben.
7 von 10 Punkten
Lionheart, THE REALITY OF MIRACLES, METALVILLE/ROUGH TRADE
Im Jahr 2017 hat Chefin Filippa Nässil das Line-Up bei Thundermother einmal komplett ausgetauscht. THUNDERMOTHER von 2018 war somit die zweite Feuertaufe in Plattenform, mit HEAT WAVE jetzt scheint die Sache geritzt zu sein: Die Schwedinnen rocken genauso geradlinig nach vorne, wie man es von ihnen und dem Albumtitel erwartet. Gleich der Opener ›Loud And Alive‹ gibt die bewährte Marschrichtung der weiteren 12 satt produzierten Songs vor und changiert irgendwo zwischen AC/DC, Airbourne und Motörhead. Manchmal neigt man sich mehr Richtung Blues oder Boogie-Rock, dann wieder verstärkt in die drückende Oldschool-Metal-Richtung.
Die Strukturen der Hymnen-haften „Faust in die Luft“-Songs sind dabei nach klassischem Rezept gehalten, oft vorhersehbar und machen trotzdem oder gerade deswegen ziemlich viel Spaß. Dazu muss man Sängerin Guernica Mancini eine wirklich starke Gesangsleistung attestieren. Als kleinere Ausreißer im positiven Sinn können die Powerballade ›Sleep‹, der Dire-Straits-Gitarrenpart in ›Bad Habits‹ sowie das mit warmen Orgelklängen und zähem Wah-Wah unterfütterte ›Purple Sky‹ genannt werden – hier trauen sich Thundermother ein paar Zehen breit in andere Gewässer hinein und das steht ihnen wirklich gut.
1978 rekonfigurierte ein 19-jähriges katholisches Mädchen aus Süd-London die Rocklandschaft. Ein seltsames Phänomen, das auch über 40 Jahre später noch anhält…
Drei Monate sind seit dem Erscheinen von NEVER MIND THE BOLLOCKS vergangen, als eine 19-Jährige aus einem südöstlichen Vorort von London, die ihren Geburtstag mit Emily Brontë teilt, bei „Top Of The Pops“ über die Bühne schwebt und dabei von Heathcliff und Cathy singt – das perfekte Abbild düsterer Romantik, mit reichlich Interpretationstanz und gestikulierenden Händen.
›Wuthering Heights‹, ihre Debütsingle im Januar 1978, wurde verschoben, weil die Sängerin unzufrieden mit dem Foto auf dem Cover war. So vermied sie es glücklicherweise, von der alles andere verdrängenden Weihnachtshymne ›Mull Of Kintyre‹ der Wings erstickt zu werden. Damit wies sie auch das britische Chartdebüt einer anderen Sängerin – ›Denis‹ von Blondie – in die Schranken und stieß im März ABBA vom Thron. Dort hielt sie sich dann einen ganzen Monat. Wir hatten sie durchs Fenster hereingelassen und nun widersetzte sie sich allen Gesetzen der Logik, der Schwerkraft und des Punk. Und das tut sie bis heute.
Lange Zeit später, im März 2014, kündigt Kate Bush 22 Konzerte von August bis Oktober im Hammersmith Apollo in London an, wo sie 35 Jahre zuvor zum letzten Mal live aufgetreten war. Die Karten gehen innerhalb von 15 Minuten weg und in jenem Herbst wird sie zur ersten Künstlerin, die jemals gleichzeitig acht Alben in den britischen Top 40 platzierte. Nur die Beatles und Elvis übertreffen diese Zahl, und David Bowies Tod bringt ihn später ebenfalls in diesen illustren Kreis. Diese Konzerte sind der gehypte Event des Jahres, noch bevor sie stattgefunden haben. Als sie dann endlich über die Bühne gehen, regiert sie sämtliche Titelseiten, obwohl sie kaum einen ihrer Hits spielt. Und all das, obwohl sie sich konsequent wie nur wenige andere von den Medien ferngehalten hat.
Kate Bush ist heute als nationales Kulturgut und ewiges Mysterium etabliert. In einer Karriere, in der sie meistens das genaue Gegenteil dessen tat, was logisch gewesen wäre, hat sie sich einen einzigartigen Status als innig verehrte musikalische Pionierin bewahrt und sich weit über ihren anfänglichen Ruf als schräges Hippie-Mädel mit der kieksigen Stimme hinweggesetzt. Für folgende Künstlerinnen war sie natürlich ein auf alle Zeiten unverrückbarer Einfluss, doch Bushs Bedeutung hat rein gar nichts mit ihrem Geschlecht zu tun. Ihre Kunst und ihre Haltung ermutigten alle exzentrischen Kreativen, die sich nicht an Formeln halten. Sie bleibt ihre ganz eigene Institution, und wir gewähren ihr die Bewunderung – und gelegentlich die Vergebung –, die nur den wahrhaft Einzigartigen vorbehalten ist. Sogar, dass sie Theresa May als „wundervoll“ bezeichnete, hat sie überlebt. Die Regeln und der gesunde Menschenverstand haben in ihrer Welt nun mal nichts verloren. Wie hat sie das nur geschafft?
„Ihre direkten Ausführungen über Lust und Erotik aus einer weiblichen Perspektive waren damals etwas aufregend Neues.“
Kate Bush war immer eine Art Wunderkind. Vor bald 41 Jahren brachte ›Wuthering Heights‹, die erste Nr. 1 in den britischen Single-Charts, die von einer Sängerin selbst geschrieben worden war, eine frische, ehrliche neue Stimme in die Musik. Wenige Wochen später folgte ihr Debütalbum THE KICK INSIDE, dessen Großteil sie schon in ihren mittleren Teenager-Jahren verfasst hatte. Die Songs strotzten nur so vor prätentiösen Referenzen (was in diesem Fall gut so war). Brontë und Gurdjeff wurden mit jener aufrichtigen Ernsthaftigkeit erwähnt, die junge Menschen an den Tag legen, die noch nicht viele Bücher gelesen haben, aber dafür wirklich intensiv auf die wenigen reagiert haben, die sie schon gelesen haben. Und genau so reagierten die meisten von uns auf Bushs Musik.
Ihre direkten Ausführungen über Lust und Erotik aus einer weiblichen Perspektive waren damals etwas aufregend Neues. Natürlich gab es davor auch schon Bessie Smith und Joni Mitchell, aber die Norm war das bei Weitem nicht. Und in einer Zeit, in der Punk groß wurde, war sie – zumindest auf dem Papier – das exakte Gegenteil. Ihre Stimmungen, ihre Akkorde und ihre Theatralik (betreut von ihrem Mentor David Gilmour) hatten mehr mit dem Prog gemeinsam. Ihre Songs schwelgten und seufzten mit Romantik und Verlangen – nichts, das in jener Zeit besonders angesagt gewesen wäre. Doch eines teilte sie mit dem Punk: ihren Freigeist, die Ambition, die Dinge auf ihre Art zu tun. Dieselbe junge Generation, die Schlange stand, um sich von The Damned anspucken zu lassen, schloss sie ins Herz.
Gilmour war begeistert vom Erfolg seines jungen Schützlings: „Kate ist absolut einzigartig“, sagte er. „Mir fällt niemand ein, der so ist wie sie. Joni Mitchell ist auch einzigartig, ein Original, aber Kate ist völlig anders.“ Auf dem Debüt hatte sie keine Selbstkontrolle walten lassen. Die Songs waren ungefiltert und überschwänglich. Bedürfnisse, Fieber, Visionen, alles ungeschönt. Irgendwie setzte sie sich über die gewöhnlichen Kategorien des Hier und Jetzt hinweg.
Sie war atypisch und völlig aus der Zeit gefallen. Pansexuell. Wir wissen alle, was für eine beeindruckende Karriere sie seither hatte, in der sie sich diese Andersartigkeit und diesen Individualismus immer bewahrt hat. Auf diesem Weg hat sie sich von einem Stammgast im Unterhaltungsfernsehen zu einem zufälligen Sexsymbol und schließlich zur wohl rätselhaftesten Einsiedlerin im gesamten Business entwickelt, die stets nur zu ihrem eigenen, exzentrischen Rhythmus marschierte.