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    Review: Thundermother – HEAT WAVE

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    Review: Thundermother – HEAT WAVE

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    thundermother heat wave

    Zementiert

    Im Jahr 2017 hat Chefin Filippa Nässil das Line-Up bei Thundermother einmal komplett ausgetauscht. THUNDERMOTHER von 2018 war somit die zweite Feuertaufe in Plattenform, mit HEAT WAVE jetzt scheint die Sache geritzt zu sein: Die Schwedinnen rocken genauso geradlinig nach vorne, wie man es von ihnen und dem Albumtitel erwartet. Gleich der Opener ›Loud And Alive‹ gibt die bewährte Marschrichtung der weiteren 12 satt produzierten Songs vor und changiert irgendwo zwischen AC/DC, Airbourne und Motörhead. Manchmal neigt man sich mehr Richtung Blues oder Boogie-Rock, dann wieder verstärkt in die drückende Oldschool-Metal-Richtung.

    Die Strukturen der Hymnen-haften „Faust in die Luft“-Songs sind dabei nach klassischem Rezept gehalten, oft vorhersehbar und machen trotzdem oder gerade deswegen ziemlich viel Spaß. Dazu muss man Sängerin Guernica Mancini eine wirklich starke Gesangsleistung attestieren. Als kleinere Ausreißer im positiven Sinn können die Powerballade ›Sleep‹, der Dire-Straits-Gitarrenpart in ›Bad Habits‹ sowie das mit warmen Orgelklängen und zähem Wah-Wah unterfütterte ›Purple Sky‹ genannt werden – hier trauen sich Thundermother ein paar Zehen breit in andere Gewässer hinein und das steht ihnen wirklich gut.

    7 von 10 Punkten

    Thundermother
    HEAT WAVE
    AFM RECORDS

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