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Brian Eno – FILM MUSIC 1976–2020

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Der Pop-Visionär und das Kino

Bei Roxy Music wollte er nicht mehr mitspielen, Ambient hatte er erfunden, jetzt war der Film dran. Den Soundtrack zu einem Kurzfilm hatte er schon gemacht, 1976 steuerte Brian Eno dann Musik zum avantgardistischen Historienstreifen „Sebastiane“ bei. Später veröffentlichte er ganze Alben, die MUSIC FOR FILMS oder ORIGINAL SOUNDTRACKS 1 hießen und deren Stücke zunächst gar keine tatsächlichen Auftragsarbeiten fürs Kino waren. Erst im Nachhinein sind viele davon dann doch dort aufgetaucht. Eno macht bis heute Filmmusik, vorliegende Kollektion versammelt 17 Songs daraus, die mehr einen Eindruck von seiner Arbeit in diesem Bereich geben, als dass sie eine umfassende Werkschau wären. Das zunächst hell klingelnde und dann dunkel tastende ›Final Sunset‹ stammt aus erwähntem „Sebastiane“, zu den bekanntesten Stücken zählen das sakrale ›Prophecy Theme‹ aus David Lynchs „Dune“ und natürlich ›Deep Blue Day‹, das zur Toiletten-Szene in „Trainspotting“ läuft. Dunkelmysteriöse Soundscapes dominieren, es gibt aber auch einen technisierten Dance-Beat und Enos Cover des Soul-Klassikers ›You Don’t Miss Your Water‹.

7 von 10 Punkten

Brian Eno, FILM MUSIC 1976–2020, UNIVERSAL

Death Dealer – CONQUERED LANDS

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Keep it true!

True-Metal-Fans aufgepasst! Death Dealer, die „Supergroup“ um Ex-Manowar-Gitarrist Ross The Boss, legt nach fünf Jahren nach. CONQUERED LANDS ist der dritte Longplayer der Combo und unterscheidet sich nur unwesentlich vom Vorgänger HALLOWED GROUND. Auch hier fühlt es sich an, als würde man irgendwo zwischen Helstar, Agent Steel, Exciter oder Vicious Rumors eine alte Schallplatte aus dem Regal ziehen und sich die volle Dröhnung Speed Metal geben.

Sieht man von der schrägen Ballade ›22 Gone‹ ab, ist die Qualität rundum ordentlich. Kein Wunder, schließlich sind/waren die Mitglieder auch bei Cage, Dungeon, Light Legion, Into Eternity oder – irgendwie naheliegend! – der Ross The Boss Band aktiv. Insbesondere Frontschreihals Sean Peck (Cage) weiß mit seinem hohen Reibeisengesang zu überzeugen und sorgt zusammen mit den messerscharfen Gitarrenriffs und der authentischen 80er-Produktion dafür, dass der True-Metal-Gehalt bei 100 % liegt.

7 von 10 Punkten

Death Dealer, CONQUERED LANDS, STEEL CARTEL/SOULFOOD

Alice Cooper: Neue Single ›Rock’n’Roll‹ veröffentlicht

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Am 26. Februar 2021 wird Alice Cooper seine neue Platte DETROIT STORIES veröffentlichen. Nach seiner letzten EP THE BREADCRUMBS zollt Cooper auch mit diesem Werk der Stadt Detroit weiter Tribut und covert darauf auch Künstler aus seiner Heimat.

Die erste Single ›Rock’n’Roll‹, ein Cover von The Velvet Underground, hier aber an das Cover der Band Detroit angelegt, gibt es schon jetzt zu hören.

Die Tracklist des kommenden Albums:
1. Rock & Roll
2. Go Man Go (Album Version)
3. Our Love Will Change The World
4. Social Debris
5. $1000 High Heel Shoes
6. Hail Mary
7. Detroit City 2021 (Album Version)
8. Drunk And In Love
9. Independence Dave
0. I Hate You
11. Wonderful World
12. Sister Anne (Album Version)
13. Hanging On By A Thread (Don’t Give Up)
14. Shut Up And Rock
15. East Side Story (Album Version)

AC/DC – POWER UP

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Das Jahr, in dem AC/DC POWER UP veröffentlichten…

Mit einem großen Versprechen eröffnen AC/DC ihre neue Platte. „I got the power to electrify, make it plain to satisfy, feel the chills up and down your spine, I’m gonna make you fly“ und um ehrlich zu sein, läuft es einem beim bloßen Gedanken an dieses neue Werk schon heiß und kalt über den Rücken. Schließlich mussten Fans ganze sechs Jahre darauf warten. Sechs Jahre, die eine Zerreißprobe darstellten: Man wusste nicht, ob es AC/DC überhaupt noch gab, ob sich Phil Rudd wieder fangen würde, ob Axl Rose Brian Johnson aus dem Ring gedrängt hatte, ob Cliff Williams sich zu einer Rückkehr bewegen lassen würde, ob am Ende tatsächlich nur mehr Angus Young mit komplett neuer Besetzung zurückbleiben würde. Als dann 2018 die Paparazzi-Fotos von den „Warehouse Studios“ um die Welt gingen, machte sich eine große Erleichterung breit: Alle Jungs wurden zur selben Zeit im AC/DC-Studio der letzten Alben gesichtet. Das konnte ja nur Gutes bedeuten. Und so ist es dann auch gekommen und Fans rund um den ganzen Globus danken dem Rockgott auf Knien für die willkommene Wendung in diesem abgefuckten Jahr, man entschuldige bitte den Ausdruck.

Aber zurück zum eigentlichen Werk. Gleich mal eins vorneweg: Nein, es sind auch nach über 45 Jahren keine großen Experimente zu hören, und nein, es ist trotz des ähnlichen Titels kein zweites POWERAGE geworden und wer sich damit immer noch nicht abfinden kann, der soll die Band für sich einfach zu den Akten legen und ein trauriges Dasein ohne sie fristen. Selbst Schuld. Die Songs zeichnen sich nämlich an vorderster Front wieder einmal durch solidestes Handwerk ab, das in dieser Beständigkeit – und das vergessen viele gern – seinesgleichen sucht. AC/DC bedienen ihren Rock’n’Roll blind und mit eingespielten Handgriffen, eben weil er Tag und Nacht durch ihre Adern pumpt. Mit vollster Absicht wird an dieser Stelle auf den Begriff „Formel“ verzichtet, wie er derzeit gerne von vielen Presse-Kollegen bis zum Erbrechen reproduziert wird. Ja, AC/DC nennen natürlich gewisse Baukasten-Teile ihr eigen, die sich eigentlich immer in ihren Schöpfungen wiederfinden. Aber dem Wort Formel fehlt ganz gewaltig das Feuer, fehlt die Leidenschaft und deswegen wird es diesen Männern nicht gerecht.

Die haben hier nämlich unter den wachsamen Augen eines irgendwie immer noch allgegenwärtigen Malcolms dessen Erbe verwaltet. Es wäre also mehr als anmaßend, diesen vor allem für Angus Young äußerst emotionalen Vorgang als bloßes Abarbeiten eines „Schema Fs“ zu bezeichnen. POWER UP zeigt AC/DC eben genauso, wie sie im Jahr 2020 klingen und in dem Alter auch klingen dürfen bzw. sollen. Nach atemlosen Up-Tempo-Nummern wird man genauso vergeblich suchen wie nach unerwarteten Ausreißern, dafür findet man zwölf Tracks aus einem Guss und ohne (das Wort) „Rock“, die elektrifizieren und Aufbruchstimmung vermitteln. In den Refrains wird verstärkt auf Backingvocals gesetzt und ja, im zweiten ›Rejection‹ finden sich sogar AC/DC-untypische „Uhh Uhhs“ im Chorus, was einem sofort ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Im bösen ›Demon Fire‹, das an den Vibe von ›Safe In New York City‹ von der STIFF UPPER LIP erinnert, knurrt Brian Johnson eingangs mit tiefer ›Boogie Man‹-Stimme, was ihm eh äußerst grandios zu Gesichte steht. Das knochentrockene ›Kick You When You’re Down‹ mag einem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen, das Nostalgie induzierende ›Through The Mists Of Time‹ erinnert an eine Schunkel-Version von ›Money Talks‹, ›No Man’s Land‹ walzt sich behäbig und doch druckvoll durch den Gehörgang, während man bei ›System Down‹ sogar systemkritische Töne herauszuhören meint, was Angus Young im Interview jedoch nicht bestätigen will. Und das, obwohl Brian Johnson „we’re gonna kill the ocean“ und „this furnace is about to burst“ singt. Aber hier hat Angus das letzte Wort.

Natürlich könnte man jetzt jeden Song auseinandernehmen, ordentlich herum-gescheitmeiern und ständig mäkeln: Oh, das klingt wie schon mal gehört. Aber ganz ehrlich: Das ist nach 47 Jahren AC/DC schlichtweg nicht mehr nötig. Darum können sich ja zur Not die Feuilletons, die Rockstars gern als herumstolzierende „Erpel“ verlachen, oder die anderen selbsternannten Musikexperten auf dieser Welt, kümmern. Alleine, dass es diese Band in dieser Konstellation wieder gibt, grenzt an ein kleines Wunder. AC/DC haben mit diesem Album mal eben ein Loch in die Zeit gerissen. Wird man in ein paar Jahren auf 2020 zurückblicken, dann wird es das Jahr sein, in dem AC/DC POWER UP veröffentlicht haben. Corona-wer?

9 von 10 Punkten

AC/DC, POWER UP, COLUMBIA/SONY

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Doro: MAGIC DIAMONDS –BEST OF ROCK, BALLADS & RARE TREASURES

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Pralle Vollbedienung

Vorweihnachtszeit. Jetzt kommen sie wieder, die Box-Sets bzw. Veröffentlichungen mit allerlei Nützlichem oder auch unnützem Kram. Auch Doro hat in den Archiven gewühlt und dabei einiges an den Tag gefördert. Aber der Reihe der nach. Die Werkschau der Metal-Queen unterteilt sich in drei Rubriken: Rock, Balladen und eben Treasures. Das 56 Songs umfassende „Paket“ enthält in Sachen Balladen und Rock viel Bekanntes. Dennoch haben sich auch hier einige nette Überraschungen eingeschlichen. Richtig interessant sind dagegen die „Treasures“. Zwar finden sich auch hier einige bekannte Songtitel, aber eben in frühen Studio- oder bisher unveröffentlichten Liveversionen. Dass Doro hier mit viel Herzblut alles eigenhändig zusammengestellt hat, ist ein Indiz dafür, dass man den Fans etwas Besonderes bieten möchte. Weit heraus sticht in diesem Sammelsurium Doros Duett mit Udo Dirkschneider beim Judas-Priest-Cover ›Breaking The Law‹. Für Doro-Fans ist dieses Box-Set in verschiedenen Formaten sicher hochinteressant, zumal es auch eine Variante mit Parfüm gibt. Mögen derartige Veröffentlichungen bei manchen Musikkonsumenten vielleicht ein wenig verpönt sein, so darf man nicht vergessen, dass sie in der aktuellen Zeit oft die einzige Einkommensquelle von Künstlern darstellen, die mit beträchtlichen finanziellen Einbußen zu kämpfen haben. Deshalb: Daumen hoch!

Doro, MAGIC DIAMONDS –BEST OF ROCK, BALLADS & RARE TREASURES, RARE DIAMONDS PRODUCTIONS/ROUGH TRADE

Neil Young im Interview: „Es ist kein Vergnügen“

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Neil Young war nie eine große Plaudertasche, aber in den letzten Jahren ist er auf noch größeren Sicherheitsabstand zur Medienwelt gegangen. Einerseits denkt er sich vermutlich, dass von seiner Seite aus letztlich alles zu seiner Arbeit gesagt worden sei, andererseits hält er gar nichts davon, mit Fragen zu seinem Privatleben behelligt zu werden. Und Menschen, die sich ein wenig mehr für diesen Kanadier interessieren, wissen, dass es in Youngs Familie zuletzt einigermaßen turbulent zuging: Da war die Trennung von seiner langjährigen, mittlerweile verstorbenen Frau Peggy und die Ehe mit der Hollywood-Darstellerin Daryl Hannah, die neuerdings auch gerne die Plattencover für ihren Gatten entwirft, so wie auf dessen neuem Album COLORADO.


Anlässlich des neuen Werks hat Young überraschenderweise beschlossen, ein paar wenige Audienzen zu gewähren. Allerdings nur aus großer Distanz; deshalb ruft er an einem Tag im September eben an und zwar aus Colorado, wo er derzeit wieder arbeitet: „Das Studio ist für mich von Zuhause aus noch gut mit dem Auto zu erreichen und einfach ein wunderschöner Ort, an dem wir eine gute Zeit hatten“, sagt er.

Das „wir“ steht in diesem Fall für Young und seine altgediente Begleitband Crazy Horse, also dieser Tage: Ralph Molina, Billy Talbot und Nils Lofgren. Beim Gespräch sitzt er offenbar in seinem Auto. Natürlich fragt der Künstler den Fragesteller vorab, ob er das neue Album gehört habe. Klar hat er das, allerdings nur am Computer als MP3-Datei, was Young vermutlich nicht erfreut, dennoch lacht er als er erklärt: „Ich bin gerade in Colorado unterwegs. Hier habe ich einen Verstärker, daran angeschlossen einen Rechner, der die Daten in High-Res-Audio umwandelt und immerhin Koss-Kopfhörer. Das funktioniert ganz gut. Schlimmer, als Sie es getan haben, kann man Musik dummerweise kaum anhören“. Und schon sind wir bei des Meisters Lieblingsthema Nummer 1: Der Sound-Qualität von Musik, die ihn so sehr beschäftigt, dass er sogar an einem Buch zum Thema mitgewirkt hat, das ebenfalls dieser Tage erscheint: „To Feel The Music: A Songwriters Mission To Save High Quality Audio“. Aber wenn man nicht stundenlang mit Young über Sounds sprechen will, muss man rasch das Thema wechseln …


Von den zehn neuen Songs des Albums haben Sie acht bereits in den vergangenen Monaten bei Konzerten aufgeführt. Variieren Sie dann gerne noch oder gibt es eine endgültige Version eines Songs, sobald er im Studio eingespielt wurde?
Ich versuche schon immer, so dicht wie möglich an der Studio-Vorlage zu bleiben. Und als ich die neuen Songs zuletzt aufführte, waren die meisten schon mit Crazy Horse im Studio aufgenommen. Nur ›Olden Days‹ haben wir bei Konzerten gespielt, bevor wir damit im Studio waren.

Wie und wann entscheiden Sie, was Sie aus ihrem umfangreichen Werk bei einem Konzert aufführen?
Zuletzt war ich mit der Band Promise Of The Real auf Tour. Mit denen habe ich eine Liste mit ungefähr 120 Songs, aus denen ich dann spontan auf der Bühne auswähle. Vorab ist eigentlich nur klar, womit wir beginnen, alles andere ergibt sich dann. Wir haben zwar immer eine Setlist, aber die ist nicht bindend, ich entscheide da gerne nach meinem Gefühl. Das macht es für mich einfacher, weil es weniger Arbeit und weniger Nachdenken bedeutet.


Sie haben viele Alben veröffentlicht, die von Ideen und Themen zusammengehalten wurden. In diesem Jahrtausend streamen immer mehr Menschen nur noch einzelne Songs und Alben gelten als Auslaufmodell. Interessiert Sie diese Entwicklung?
Das ist mir so was von egal. Ich verschwende auf das Thema nicht allzu viel Zeit. Ich mache einfach meine Arbeit; ein Album zu konzipieren, ist, wie ein Buch zu schreiben. Das war schon immer meine Herangehensweise. Einfach nur „Tracks“ zu produzieren, entspräche nicht meiner Vorstellung von diesem Job: Eine Idee zu haben, die von Musik zusammengehalten wird, die ein paar Musiker produzieren, die eine gemeinsame Haltung und Herangehensweise verbindet. Und, dass sie das gemeinsam an einem Ort machen. Das neue Album haben wir in elf aufeinanderfolgenden Tagen eingespielt. Damit war die Sache erledigt.


Entscheiden Sie vorab, dass elf Tage im Studio reichen müssen?
Bevor es losgeht, weiß ich gar nichts. Da ist absolut nichts vorab durchdacht! Wir gehen einfach mit den Songs ins Studio und spielen sie ein. Und irgendwer muss sie dann noch aufnehmen. Wir haben eine ziemlich coole Dokumentation über die Aufnahmen zum neuen Album produzieren lassen. Die sollte eigentlich vorab veröffentlicht werden, aber dann haben wir beschlossen, dass es besser sei, wenn die Leute schon die Musik, um die es da geht, gehört haben. Der Film dauert ein paar Stunden und zeigt wirklich sehr offen, was im Studio passiert. Ein langer Blick auf den kreativen Prozess und, ich sage Ihnen, das ist kein Vergnügen.


Was genau meinen Sie damit?
Na, den unverfälschten, ungeschönten Blick, den wir da auf die Studioarbeit werfen. Warten Sie es ab. Auf dem neuen Album ist auch ein 13-minütiger Song.

Macht es Ihnen besonders viel Freude, so etwas Ausuferndes einzuspielen?
Ja, das macht Spaß, sehr viel Spaß! Da geht es einfach nur darum, dass wir spielen, unseren Job machen und es genießen, bis wir fertig sind. Manchmal geht das schnell und manchmal dauert es eben etwas länger. Das ist nichts, worüber wir uns groß den Kopf zerbrechen.

Aber einer muss dabei doch Regie führen und entscheiden, wie lang gespielt wird, oder ergibt sich das zufällig im Studio, aus der Gruppendynamik heraus?
Nein, das bin immer ich: Ich beginne als erster und die Band folgt mir dann. Und wenn ich das Gefühl habe, dass es reicht, höre ich auf und mit mir die Band.

Der neue Song ›A Rainbow Of Colours‹ ist ein klares Statement für Toleranz. Wird Kunst in herausfordernden Zeiten wichtiger?
Kunst und Konflikte sind untrennbar miteinander verbunden. Und dieser Tage gibt es ganz offensichtlich sehr viel Gesprächsbedarf über das, was in der Welt so vor sich geht. Dass es eine eindeutige Verbindung von unserer Musik zu diesen Geschehnissen gibt, ist doch offensichtlich. Wenn ich morgens aufwache, denke ich natürlich auch darüber nach, was in der Welt so vor sich geht. Und manchmal setze ich mich dann hin und schreibe einen Song über dieses Grübeln.


Verfolgen Sie, was in Europa politisch vor sich geht?
Für mich sind Politiker alle gleich; dabei müssten sich die Leute doch nur um ein bisschen mehr Nachhaltigkeit bemühen und sich den anderen, die alles korrumpieren wollen, widersetzen. Das große Problem mit der Nachhaltigkeit ist doch, dass sie für die meisten Menschen nicht selbstverständlich ist.

Würden Sie sich als Optimisten bezeichnen?
Das bin ich ziemlich sicher sogar. Ich vertraue einfach auf die Liebe.


Dann sagt Neil Young, dass er leider noch viel zu tun habe, verabschiedet sich und
empfiehlt freundlich, das neue Album noch mal in guter Qualität zu hören
. (Text: Joe Cable)

Alice Cooper: Neues Album fertig

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Nach AC/DC und den Foo Fighters lässt jetzt auch Alice Cooper die Album-Bombe platzen.

Am 26. Februar 2021 wird Alice Cooper seine neue Platte DETROIT STORIES veröffentlichen. Nach seiner letzten EP THE BREADCRUMBS zollt Cooper auch mit diesem Werk der Stadt Detroit weiter Tribut und covert zahlreiche Künstler aus seiner Heimat.

Alice Cooper dazu: „Detroit war wirklich der Ort für Heavy Rock. Im Eastown zum Beispiel konnte man an einem Abend Alice Cooper, Ted Nugent, The Stooges und The Who sehen, und das alles für 4$! Dann am nächsten Wochenende im Grande standen MC5, Brownsville Station und Fleetwood Mac auf der Bühne, oder auch Savoy Brown und die Small Faces. Als Soft-Rock-Band hatte man da echt nichts verloren.”

Eine erste Single wird am 13.11. erscheinen, das Album kann bereits vorbestellt werden.

alice cooper detroit stories cover

AC/DC: Neue Single ›Realize‹ veröffentlicht

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Zwei Tage vor der Veröffentlichung ihres neuen Studioalbums POWER UP haben AC/DC jetzt eine weitere Single namens ›Realize‹ ausgekoppelt. Der Opener der Platte ist somit der zweite Song, der von POWER UP bekannt ist. Ein weiteres Lied namens ›Demon Fire‹ wurde lediglich mit einem kurzen Snippet angeteasert.

Lest hier unsere Rezension zu POWER UP.

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