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VV: NEON NOIR

Zurück auf Los

Ville Valo, seines Zeichens ehemaliger Frontmann von HIM, wagt – benannt nach seinen Initialen – einen musikalischen Neustart und präsentiert mit NEON NOIR seinen Soloeinstand, der zwar in vielerlei Hinsicht an HIM erinnert, aber auch zahlreiche Neuerungen enthält. Die wichtigste Änderung fand wohl hinter den Kulissen statt, denn Ville spielte das Album komplett alleine im eigenen Heim ein. Musikalisch erinnert NEON NOIR während der ersten Songs an die poppige Seite von HIM. Villes Art des Songwritings und Singens sind omnipräsent, die Tracks wurden jedoch statt mit schweren Riffs vermehrt mit leichteren Indie-Gitarren, 80s-Synthpop-Keyboards oder elektronischen Beats ausstaffiert und wirken dadurch vielfach leichter. So durchzieht die erste Albumhälfte und Songs wie ›Run Away From The Sun‹, ›The Foreverlost‹ oder ›Salute The Sanguine‹ durchaus ein gewisses New-Wave-Feeling – kombiniert mit einer düster-romantischen Stimmung, dem charismatischen Schluchzen des Protagonisten und viel „ear candy“ in den Arrangements. Gegen Ende des Albums indes wird es epischer, doomiger und düsterer mit Nummern wie ›Saturnine Saturnalia‹ oder ›Vertigo Eyes‹. So oder so: eine gelungene Rückkehr!

8 von 10 Punkten

VV/NEON NOIR/SPINEFARM/UNIVERSAL

Gaz Coombes: TURN THE CAR AROUND

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Originelles Köpfchen für meisterliches Brit-Songwriting

Wem wurde nicht warm ums Herz, als Supergrass als eine von Taylor Hawkins’ ewigen Lieblingsbands wiedervereint auf der Bühne des Wembley Stadions standen? Taylor wusste eben Bescheid. Das Trio aus Oxford war immer schon viel mehr als nur ›Alright‹, ihr Überhit der Britpop-Ära. Dies war eine der cleversten und dynamischsten Britbands aller Zeiten, originell, flippig und wild. Man hätte gewettet, dass Frontmann Gaz Coombes und seinen glorreichen Koteletten nach der Trennung eine brillante Solokarriere auf Paul-Weller-Level bevorstehen würde, aber irgendwie hat’s noch nicht gefunkt. Die Krautrock- und Psychedelia-Experimente seiner ersten drei Alben hatten zweifellos Niveau, aber nicht den Fokus seiner Supergrass-Hits. Auf der Vierten nun greift es besser. Denn zwischen Jaques Brel-ismen, blumigem Psycherock, Post-Britpop-Balladen, Zirkusmusik und Jazzdrumming schlängeln sich auch die Ohrwurmmelodien, die immer Coombes’ größte Stärke waren. So wird TURN THE CAR AROUND zu der Platte, die man als verspäteten Nachfolger von Supergrass’ vorletztem Album, dem leisen und oft übersehenen Meisterwerk ROAD TO ROUEN (2005), ansehen darf.

7 von 10 Punkten

Gaz Coombes/TURN THE CAR AROUND/VIRGIN/UNIVERSAL

Beyond The Black: BEYOND THE BLACK

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Selbstfindung geglückt

Auf ihrem fünften Album sind Beyond The Black bei sich selbst angekommen. All ihre Stärken auf den Punkt gebracht, entstanden so zehn Songs, die alle extrem eingängig und auf Hitcharakter
getrimmt sind. Den schmalen Grat zwischen Popappeal und Metal-Härte treffen Beyond The Black sicher und die sinfonischen Elemente rücken wieder stärker in den Vordergrund. Die Band um Frontfrau Jennifer Haben scheint sich bewusst entschieden zu haben, mit dem 42-minütigen Longplayer alles richtig machen zu wollen: keine Experimente, einfach gute Songs. Highlights, bei denen dieses Vorhaben gelungen ist, sind das ohrwurmige ›Is There Anybody Out There‹, das mit Growls ergänzte ›Reincarnation‹ und das „Game Of Thrones“-Tribut ›Winter Is Coming‹. Ein homogenes Werk, das Freunden des klassischen Female Fronted Symphonic Metal ebenso taugen dürfte wie jenen Power-Metal-Fans, die es auch mal femininer mögen.

7 von 10 Punkten

Beyond The Black/BEYOND THE BLACK/NUCLEAR BLAST/ROUGH TRADE

Lisa Marie Presley: Sängerin mit 54 Jahren gestorben

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Lisa Marie Presley, die Tochter von Elvis und Priscilla Presley, ist am 12. Januar im Alter von 54 Jahren gestorben. Das teilte ihre Mutter mit. Lisa Marie verstarb wohl aktuellen Nachrichtenberichten zufolge an einem Herzstillstand, kurz zuvor war sie bereits ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Lisa Marie Presley, unter anderem bekannt für ihre kurze und von vielen (später auch ihr selbst) als PR-Kampagne angesehene Ehe mit Michael Jackson, sang und veröffentlichte im Lauf ihres Lebens drei Studioalben. Ihre letzte Platte STORM & GRACE war im Jahr 2012 erschienen.

Lisa Marie Presley hinterlässt ihre Tochter Riley sowie zwei weiter Töchter im Teenageralter. Ruhe in Frieden, Lisa Marie Presley.

Jeff Beck: So reagiert die Rockwelt auf seinen Tod

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Am 10. Januar verstarb der großartige Jeff Beck im Alter von 78 Jahren. Er zählte zu den einzigartigsten britischen Gitarristen und prägte mit seiner Spielweise bei den Yardbirds, seiner Jeff Beck Group und zahlreichen Solo- und Kollaborationsprojekten eine Reihe an nachfolgenden Gitarrenhelden. Wir haben einige Reaktionen der Rockwelt auf den Tod eines überlebensgroßen Musikers festgehalten:

Rolling-Stones-Mann Mick Jagger schrieb: „Mit dem Tod von Jeff Beck haben wir einen wundervollen Mann und einen der besten Gitarristen der Welt verloren. Wir alle werden ihn sehr vermissen.“

Ozzy Osbourne schrieb auf Twitter: „Ich kann gar nicht sagen, wie traurig mich die Nachricht von Jeff Becks Tod macht. Was für ein schrecklicher Verlust für seine Familie, Freunde und seine vielen Fans. Es war so eine Ehre, ihn gekannt zu haben. Und eine unglaublich Ehre, dass er auf meinem jüngsten Album PATIENT NUMBER 9 spielte. Lang lebe Jeff Beck!“

Gene Simmons von Kiss twitterte: „Herzzereißende Nachrichten: der große Jeff Beck ist traurigerweise verstorben. Niemand spielte Gitarre wie Jeff. Bitte führt euch die ersten beiden Alben der Jeff Beck Group zu Gemüte und erfahrt wahre Größe. RIP.“

Paul Stanley von Kiss schrieb bei Twitter: „WOW. Was für eine schreckliche Nachricht. Jeff Beck, einer der größten Gitarrenmeister, ist gestorben. Seit The Yardbirds und The Jeff Beck Group ebnete er einen Weg, dem niemand so leicht folgen konnte. Spiele in Ewigkeit!“

Jennifer Batten sagte einmal über Jeff Beck: „Er hört sich sehr abgehobene Sachen an, etwa Ornette Coleman oder irgendwelchen durchgeknallten Jazz, aber ich war auch schon bei ihm, wenn die Spice Girls im Fernsehen liefen, und das sah er sich dann an. Er ist einer dieser Typen, die den Kern aus allem rauspicken können, was sie hören“.

Jeff Beck: Künstler mit 78 gestorben

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Gitarrenlegende Jeff Beck ist am 10. Januar im Alter von 78 Jahren gestorben. Das wurde vor kurzem auf dem Twitter-Account des Künstlers bekannt gegeben. Beck ist wohl an den Folgen einer bakteriellen Meningitis verstorben.

Mit den Yardbirds und später der Jeff Beck Group spielte sich Jeff Beck in den Gitarrenolymp und kollaborierte im Laufe seiner Karriere mit zahlreichen Künstlern. Zuletzt hatte er 2022 das Album „18“ mit Johnny Depp veröffentlicht. Jeff Beck gilt als Vorbild zahlreicher namhafter Gitarristen. Zuletzt hatte Mick Box von Uriah Heep in einem Interview mit CLASSIC ROCK angegeben, sich Ende der 60er Jahre nur wegen Jeff Becks Gitarrenspiel auf dem Album TRUTH ein Wah-Wah-Pedal gekauft zu haben.

U2: Neue Version von ›Pride (In The Name Of Love)‹

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Am 17. März veröffentlichen U2 ihr neues Album SONGS OF SURRENDER. Die Platte wird neueingespielte Versionen von zahlreichen Klassikern der Band enthalten. Insgesamt 40 Stücke werden auf SONGS OF SURRENDER versammelt werden. Einen ersten Vorgeschmack liefern die Iren jetzt mit der ersten Single ›Pride (In The Name Of Love)‹.

Gitarrist The Edge, auch Produzent von SONGS OF SURRENDER, über die Entstehung der Platte: „Musik ermöglicht einem Zeitreisen. Wir wollten wissen, wie es wohl wäre, unsere frühesten Songs in die Gegenwart zu bringen und sie neu zu interpretieren. Was als Experiment begann, wurde ziemlich schnell zu einer Obsession, da viele unserer Songs eine Neuinterpretation hergaben. Wir ersetzten Post-Punk-Dringlichkeit mit Intimität. Neue Tempi, neue Tonarten kamen zu uns und in manchen Fällen sogar neue Akkorde und Texte. Ein großartiger Song ist im Grunde unzerstörbar. Der Auswahlprozess der Songs begann mit einigen Demos. Ich sah mir an, wie ein Song zusammenhielt, wenn man alles außer der wirklich nötigen Basis wegnahm. Das andere Hauptziel war es, mehr Intimität in die Songs zu bringen, da die meisten von ihnen ursprünglich für die Bühne geschrieben worden waren. Zusammen mit Produzent Bob Ezrin sah ich diese skizzenhaften Aufnahmen durch und uns wurde relativ schnell klar, welche Vorhaben sofort funktionieren würden und welche mehr Zeit brauchten. Wir arbeiteten nach dem Motto: weniger ist mehr.“

Iggy Pop: Live bei Jimmy Kimmel mit Begleitband The Losers

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Iggy Pop And The Losers traten live im US-Fernsehen in der Jimmy Kimmel Show auf. Die Band bestand aus Duff McKagan, Chad Smith und Josh Klinghoffer. Zusammen performten sie Iggys neue Single ›Frenzy‹ vom kommenden Album EVERY LOSER.

Die Eröffnungszeile “Got a dick and two balls, that’s more than you all” wurde extra fürs Fernsehen in „Got a D and two balls“ umgeändert.

https://youtube.com/watch?v=gSMwvywH_OM