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In Memoriam: Glenn Frey (1948–2016)

glenn freyDer Mitgründer, Gitarrist und Sänger der Eagles prägte den Sound der 70er Jahre – und unser Bild von Kalifornien, dem Land, wo Milch und Honig fließen. Manchmal aber auch Tequila Sunrise …

Kalifornische Hippies erfreuten sich schon Ende der 60er Jahre an rustikalen Country-Klängen, gerne angereichert mit Rock’n’Roll und einem Hang zur Improvisation. Dann erschienen 1971 in Los Angeles die Eagles auf der Bildfläche, und der Country-Rock avancierte zu einem weltweiten Phänomen. Der Kunstgriff: Die Herren Glenn Frey, Don Henley, Bernie Leadon und Randy Meisner kombinierten knorrig bodenständige Country-Rock-Klänge mit geschmeidigem, elegantem Westcoast-Pop.

Das Er­­gebnis war lässige Cowboy-Musik, die allerdings nicht nach Pferdemist und durchgeschwitztem Ledersattel roch, sondern nach Sommerbrise vom Meer und den Ledersitzen eines offenen Mercedes. Ein Erfolgsrezept, das die Eagles im Laufe der 70er Jahre in höchste Höhen katapultierte, kommerziell spielte die Band alsbald in der gleichen Liga wie damalige Superseller der Sorte Led Zeppelin und Fleetwood Mac.

Immer dabei und als Texter, Komponist sowie kreativer Kopf eine der beiden zentralen Figuren: Glenn Frey. Geboren wurde er 1948 im klimatisch und atmosphärisch rauen Detroit, also denkbar weit entfernt von der malerisch-milden Pazifikküste. Ge­­meinsam mit Don Henley, aus Texas stammend, kreierte er jedoch Bilder, die wohl noch heute unsere – zweifellos idealisierten – Vorstellungen von Nordamerikas zentraler und südlicher Westküste prägen: ein gelobtes Land, ein Hort der Freiheit und des Unkonventionellen, bevölkert von Individualisten. Und ständig scheint die Sonne.

„Ich weiß, dass es mein Leben für immer verändert hat, als ich 1970 Glenn Frey über den Weg lief. Ruhe in Frieden, mein Bruder.“ (Don Henley)

Frey sang ›Take It Easy‹, den ersten Song ihres Debütalbums, komponiert hatte er den späteren US-Top-20-Hit gemeinsam mit Kumpel Jackson Browne. Ab dem zweiten Werk kam das Autoren-Duo Henley/Frey dann richtig in Schwung, der Titelsong ›Desperado‹ und ›Tequila Sunrise‹ avancierten zu Klassikern. Ob mit oder ohne Don Henley: Als Co-Autor war Glenn Frey auch an Evergreens wie ›New Kid In Town‹ und ›Hotel California‹ beteiligt, Letzteres wohl die Eagles-Hymne schlechthin und vermutlich eines der populärsten Stücke der jüngeren Musikgeschichte.

Zunehmende Spannungen zwischen Frey und Henley, der Superstar-Wahnsinn der 70er Jahre, all das Geld und all das Nasenpuder besiegelten 1981 das vorläufige Ende der Eagles, Frey reüssierte fortan als Solist und verdingte sich bisweilen auch als Schauspieler. Als die Band 1994 wieder zusammenfand und ein Jahr später ein Konzert für MTV absolvierte, war es Glenn Frey, der die denkwürdigen Worte sprach: „Wir haben uns nie aufgelöst, sondern nur 14 Jahre lang Urlaub gemacht.“

Glenn Lewis Frey litt zuletzt unter Gelenkentzündungen, in deren Folge er sich eine Dickdarm- und Lungenentzündung einfing. Derart geschwächt, verstarb er am 18. Januar 2016 in New York. Er wurde 67 Jahre alt. Don Henley: „Ich weiß, dass es mein Leben für immer verändert hat, als ich 1970 Glenn Frey über den Weg lief. Ruhe in Frieden, mein Bruder.“

Foto: James Minchin

The Rolling Stones: ›Wild Horses‹ von GRRR LIVE!

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Am 10. Februar 2023 erscheint GRRR LIVE! von den Rolling Stones. Die Platte stellt das Live-Pendant zum Greatest-Hits-Album GRRR! von 2012 – die Songs für die nun erscheinende Best-of wurden am 15.12.2012 in Newark/New Jersey aufgenommen. Gewürzt mit Gastauftritten von Stars wie The Black Keys, Gary Clarke Jr, John Mayer, Lady Gaga, Bruce Springsteen und Mick Taylor soll GRRR LIVE! eine ganz besondere Compilation sein.

Heute liefern die Stones einen ersten Vorgeschmack mit ›Wild Horses‹:

Mick Taylor: Ein ruhender Stein

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Mick Taylor - Mick TaylorMick Taylor war Mitglied der Rolling Stones zu deren prächtigster Blütezeit. Kollege Slash erklärt die Besonderheit seines oftmals unterbewerteten Gitarrenspiels.

Mick Taylor war von 1969 bis 1974 Leadgitarrist der Rolling Stones und nahm den freien Posten ein, den Brian Jones hinterließ. Seine Spielweise prägte einige der wichtigsten Alben der Band. Der Bluesbreakers-Absolvent brachte die Gabe eines Slide-Maestros zu den Stones und man kann behaupten, dass keiner seiner Mitstreiter Keith Richards jemals so motiviert hat. Doch leider ging er zu schnell und hatte nicht die Energie, solo durchzustarten. Wohl deshalb wird Taylor oft vergessen, wenn die Namen der größten Gitarrengötter aufgezählt werden.

Im CLASSIC ROCK-Feature „Die 100 besten Gitarristen aller Zeiten“ jedoch wurde Mick Taylor die ihm gebührende Ehrerbietung zuteil und Nachwuchskollege Slash von Guns N‘ Roses erklärte die Besonderheit seiner Saitenkunst.

Slash über Mick Taylor:

„Er war mein größter Einfluss, und zwar ohne, dass es mir bewusst war. Mick Taylor spielte auf meinen drei Lieblings­alben der Stones: BEGGARS BANQUET, LET IT BLEED und ­STICKY FINGERS. Ich hörte sie schon als Junge, und als ich älter wurde und selbst Gitarre spielte, habe ich mich instinktiv an seinem Stil orientiert. Die Leute nennen immer Jimmy Page, Jeff Beck oder Angus Young – die offensichtlichen Kandidaten also –, aber es gab Gitarristen wie Mick Taylor und Joe Walsh, die ebenso wichtig waren. Taylor hatte diesen coolen, runden, bluesigen Ton, der ungemein effektiv war. Eines seiner größten Soli kann man auf ›Can’t You Hear Me Knocking‹ hören – es ist fast wie klassischer Eric Clapton: ganz simpler Stoff, aber die Töne werden meisterhaft platziert. Das ist etwas, das viele der jungen Gitarristen vergessen: dass es nicht das zweihändige Tapping, sondern diese einfache, aber effektive Spielweise ist, mit der man die Leute wirklich packt.“

Saxon: Neues Album MORE INSPIRATIONS

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Am 24. März veröffentlichen Saxon ihr neues Album MORE INSPIRATIONS, den thematischen Nachfolger zu INSPIRATIONS aus dem Jahr 2021. Auch auf MORE INSPIRATION finden sich wieder saxonisierte Coverversionen von Songs, die die Band maßgeblich beeinflusst haben.

Als ersten Vorgeschmack gibt es bereits jetzt eine erste Auskopplung der Platte zu hören. Diesmal haben sich die britischen Heavy-Metal-Urgesteine um Frontmann Biff Byford den Song ›The Faith Healer‹ von der Sensational Alex Harvey Band zur Brust genommen:

Stevie Nicks: Im Höhenflug mit BELLA DONNA

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Vor (über) 40 Jahren kehrte Stevie Nicks dem Chaos und der Kontrolle von Fleetwood Mac den Rücken und bewies mit ihrem Solodebütalbum voller Hits, dass sie alleine ebenso bemerkenswerte Höhen erklimmen konnte.

Es ist September 1980. Von der Terrasse des Hauses in Pacific Palisades, das Stevie Nicks mit ihrem neuen Lebensgefährten, dem Produzenten Jimmy Iovine bewohnt, kann man den hypnotisch rauschenden Rhythmus des Ozeans hören. Drinnen hingegen, zwischen den tropischen Pflanzen, Perserteppichen und den Gemälden von Drachen und Zigeunern ertönt der noch verführerischere Klang von drei Sirenenstimmen, die in perfekter Harmonie singen. Stevie und ihre beiden besten Freundinnen, Lori Perry und Sharon Celani, verbrachten hier oft Stunden am Klavier und sangen alles, von alten Country-&-Western-Covers bis zu Stevies neuesten Songs.

Und hier sollte der Keim von BELLA DONNA ersprießen, Stevies Solo-Bestseller, der nicht nur die Dynamik bei Fleetwood Mac, sondern auch Nicks’ Leben als Künstlerin für immer verändern würde. Die 32-jährige Sängerin, erschöpft von dem zwei Jahre währenden gigantischen Drama um die Aufnahmen des epischen Doppelalbums TUSK und der begleitenden Tournee, genoss das entspannte Umfeld und die stressfreie Kameradschaft mit ihren Freundinnen. „Bei Fleetwood Mac gibt es immer irgendein Chaos“, sagte Nicks 2003. „Das ist nicht leicht für uns. Das wird es auch niemals sein, und war es noch nie. Wann immer wir uns wieder in einem Raum einfinden und anfangen, zu arbeiten, sind wir uns über vieles uneins. Und wir haben durch jede einzelne Platte hindurch gestritten, die wir je gemacht haben.“

Ein Teil dieser Kämpfe war, Songs in die Endauswahl zu bringen. Drei Songwriter bei Fleetwood Mac bedeuteten, dass Nicks nach sechs Jahren in der Band einen Haufen an exzellentem, nicht verwendetem Material angehäuft hatte. „Wann immer wir ein Album machten, hörten sie sich 15 meiner Songs an und suchten sich ausnahmslos immer die zwei aus, die ich am wenigsten mochte“, beklagte sie. „Einige meiner Lieblingsstücke wurden abgelehnt.“ Iovine stimmte zu, mit ihr an einem Soloprojekt zu arbeiten, mit einem Ansatz, bei dem die sorgfältig durchgeplanten Konzepte von Mac durch einen eher liveartigen Sound ersetzt wurden. Zuvor hatte er Werke von Julian Lennon, Meat Loaf und Bruce Springsteen betreut. Doch es waren Iovine Platten mit Tom Petty & The Heartbreakers, die Nicks wirklich gepackt hatten.

Sie sagte ihm, sie wolle eine „Mädchenversion“ von Pettys Sound. Außerhalb von Fleetwood Mac hatte Nicks schon mit anderen Projekten geflirtet. Sie schrieb für einen Film einen Songzyklus über die mythologische walisische Göttin Rhiannon (der allerdings nie gedreht wurde, trotz eines Drehbuchs vom Autor von „Der Mann, der zur Erde fiel“). Sie sang außerdem mit Kenny Loggins auf ›Whenever I Call You Friend‹ und mit Walter Egan auf ›Magnet And Steel‹, die beide zu Hits wurden. Doch der Gedanke, ein ganzes Album unter eigenem Namen zu veröffentlichen, machte ihr noch etwas Angst. „Es ist eine große Sache, wenn man das erste Mal eine Soloplatte macht“, sagt Benmont Tench. Der Keyboarder der Heartbreakers war von Iovine angefragt worden, als „musikalischer Leiter“ für BELLA DONNA zu fungieren. „Und man darf nicht vergessen, dass wenn damals jemand in einer riesigen Band ein Soloalbum machte, man zuallererst dachte: ‚Wow, löst sich die Band auf?‘ Es war sehr ungewöhnlich und riskant, etwas auf eigene Faust zu machen.

Aber Stevie dachte sich vielleicht einfach: ,Nun, ich habe diese Songs, lass uns eine Platte ohne all den Familienballast machen, der Fleetwood Mac umgibt.‘ Stevie, Christine [McVie] und Lindsey [Buckingham] bekamen nur drei Songs pro Platte. Deshalb schaffte es ›Silver Springs‹ nicht auf RUMOURS. Um Himmels Willen, gebt der Frau einen vierten Song!“ (lacht) Tench hatte Nicks kurz kennengelernt, als die Heartbreakers im Jahr zuvor bei einer Aufnahme von ›Outside The Rain‹ als ihre Backingband gespielt hatten (das auch auf BELLA DONNA erschien). Doch er gibt zu, dass er seinen ersten Eindruck von ihr revidierte. „Ich hatte Fleetwood Mac spielen gesehen, und bei Stevie kapierte ich es einfach nicht“, sagt er. „Sie konnte singen, oh Mann, absolut. Aber ich verstand nicht, warum sie diesen Zylinder trug, oder das Herumwirbeln und das ganze Hexenzeug. Doch dann kaufte ich die Single ›Go Your Own Way‹, drehte sie um, und da war ›Silver Springs‹. Herr im Himmel, was für ein Song! In der Sekunde, in der ich ihn hörte, dachte ich: ,Jetzt verstehe ich es. Das ist Stevie. Sie künstelt nichts, sie ist echt. Sie ist alles andere als eine Poserin. Sie ist ein kreatives Perpetuum Mobile. Das ist eine Person, mit der ich wirklich gerne Musik spielen würde.‘“

Videos der Woche: In Gedenken an Jeff Beck

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Am 10. Januar 2023 verstarb Gitarrenlegende Jeff Beck unerwartet an den Folgen einer bakteriellen Meningitis. R.I.P.!

Jeff Beck zählte zu den größten Gitarristen der Rockwelt. In den frühen 60er Jahren verdingte er sich als Sessionmusiker, bis er 1965 Eric Clapton bei den Yardbirds ablöste und ins Rampenlicht trat. Es folgten unzählige Kooperationen mit ebenso unzähligen namhaften Rockgrößen.

Wir haben euch eine kleine Sammlung von Videos zusammengestellt, um Becks musikalische Wandlungsfähigkeit zu würden:

Jeff Beck ›She’s A Woman‹ (Live):

Jeff Beck Group ›Tonight I’ll Be Staying Here With You‹:

Jeff Beck, Eric Clapton & Jimmy Page ›Layla‹:

Jeff Beck, Jimmy Page, Ron Wood, Joe Perry & Metallica ›Train Kept A Rollin’‹:

Jeff Beck bei seiner Induction in die Rock And Roll Hall Of Fame:

Jeff Beck und Rod Stewart ›People Ger Ready‹:

Jeff Beck ›Ambitious‹:

Jeff Beck & Johnny Depp ›This Is A Song For Miss Hedy Lamarr‹:

Pop Evil: Neue Single ›Dead Reckoning‹

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Am 17. März veröffentlichen Pop Evil ihr neues Album SKELETONS. Die Platte wird elf Songs enthalten, von denen bereits ›Eye of the Storm‹ und ›Paranoid (Crash & Burn)‹ als Single ausgekoppelt wurden. Heute legt die Band aus den Staaten nochmal mit dem Track ›Dead Reckoning‹ nach.

Frontmann Leigh Kakaty über das Album: „Hier geht es darum, dass wir als Band alles bis auf die Knochen herunterbrechen. Es ist mehr Uptempo, es hat größere Riffs, und wir versuchen, die Energie unserer Live-Show einzufangen.“

CLASSIC ROCK präsentiert: Barclay James Harvest live

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Im März kommen die britischen Prog-Rock-Urgesteine von Barclay James Harvest für einige Shows nach Deutschland. Die Formation um Gründungsmitglied Les Holroyd wird das Publikum mit „alten“ Klassikern und eingen jüngeren Eigenkompositionen verzaubern.

Hier Barclay James Harvest feat. Les Holroyd live erleben:

07.03. Berlin, Admiralspalast

08.03. Düsseldorf, Capitol Theater

09.03. Bremen, Metropol

10.03. Erfurt, Alte Oper

13.03. Gießen,Kongresshalle

14.03. Darmstadt, Centralstation

15.03. Magdeburg, AMO

17.03. Reutlingen, Stadthalle