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Video der Woche: Guns N‘ Roses ›It’s So Easy‹

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Wir widmen unser Video der Woche dieses Mal Steven Adler. Der erste Schlagzeuger von Guns N‘ Roses feier heute seinen 58. Geburtstag.

Eigentlich grenzt es schon an ein Wunder, dass Steven Adler heute seinen 58. Geburtstag feiern kann. Immerhin kämpft der ehemalige Schlagzeuger von Guns N‘ Roses seit nunmehr knapp 40 Jahren gegen seine Drogensucht und deren Folgen. Durch einen durch eine Überdosis ausgelösten Schlaganfall 1996 ist sein Sprachvermögen bis heute beeinträchtigt. 2019 gelangte er in die Schlagzeilen, weil er sich aus nicht erklärten Gründen ein Messer in den Bauch rammte…

Bei all den Geschichten über seine Drogenprobleme geht oft seine Rolle in der Anfangszeit von Guns N‘ Roses unter. Er trat der Band zusammen mit seinem Freund Slash bei. Nachdem der ursprüngliche Schlagzeuger Rob Gardener und Gitarrist Tracii Guns die Band verließen, holte Duff McKagan – der mit beiden schon früher Musik gemacht hatte – sie 1985 zur Band. Der Rest ist Geschichte. Leider hielt Adler dem plötzlichen Erfolg nicht Stand und verfiel immer mehr seiner Drogensucht, die 1990 schließlich zu seinem Rauswurf bei Guns N‘ Roses führte.

Beim Video ›It’s So Easy‹ (gedreht 1989) vom Debüt APPETITE FOR DESTRUCTION sitzt Adler noch hinter den Kesseln. Es wurde von der Band selbst produziert und zeigt sie live auf der Bühne des Cathouse Nightclubs in Hollywood. Leider war es nicht sonderlich erfolgreich. Es wurde nicht auf ihre DVD „Welcome To The Videos“ aufgenommen und auch MTV zeigte kein Interesse. Schließlich wurde es im Mai 2018 noch einmal veröffentlicht und ist seither sehr erfolgreich auf den Internetplattformen unterwegs:

Rival Sons: Neue Single ›Rapture‹

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Nach einer VÖ-Verschiebung bringen die Rival Sons nun am 2. Juni 2023 ihr neues Album raus. DARKFIGHTER wird das siebte Studiowerk der Band, gleichzeitig der Nachfolger zu FERAL ROOTS aus dem Jahr 2019, heißen. Eine erste Single namens ›Nobody Wants To Die‹ gab es bereits zu hören, jetzt legt die Truppe aus Long Beach, Kalifornien eine weitere Single mit dem Titel ›Rapture‹ nach.

Obendrauf wird die Band Ende 2023 ein weiteres Album veröffentlichen, das mit dem Titel LIGHTBRINGER den Kontrastpunkt zu DARKFIGHTER darstellen wird.

Hier das Video zu ›Rapture‹ sehen:

Sänger Jay Buchanan dazu: „Im Vergleich zu unseren früheren Platten haben wir uns reichlich Zeit gelassen – sowohl was das Schreiben angeht, als auch das Aufnehmen. Als wir uns an die Arbeit machten, war unser Hauptantrieb, so tief wie möglich zu graben. Noch bevor das Werk überhaupt Gestalt annahm, waren wir uns darin einig, dass wir die Landkarte wegschmeißen und uns unseren eigenen Weg durch das Dickicht schlagen wollten, um einen neuen Pfad zu erschließen. Dann schlug der Lockdown zu und das ganz verdammte Land entschloss sich, ebenfalls die Landkarte wegzuschmeißen. Ich persönlich kann sagen, dass sich 2022 wie eine achtstufige Rakete einschneidender Geschehnisse anfühlte. Jedes Mal, wenn ich dachte, mit dem Schreiben fertig zu sein, galoppierte ein neuer Stier durch die Wäscheleine und riss alles zu Boden. Und zack, gab es wieder etwas Neues, das ich einfließen lassen musste. Am Ende stand eine Geschichte, die aus zwei unterschiedlichen Seiten erzählt wird. Auf der einen Seite bekämpfst du die Dunkelheit, auf der anderen bringst du dein eigenes Licht dorthin, wo keines ist. Die eine Seite hängt in der Ecke in den Seilen, die andere ist auf dem Vormarsch und räumt den Ring auf. Ohne eine Unterbrechung, eine Phase des neuerlichen Kräftesammelns, wäre der Brocken zu groß gewesen, um ihn zu schlucken. Daher war es das einzig Richtige, es in zwei Hälften aufzuteilen.“

Black Star Riders: WRONG SIDE OF PARADISE

Positiv denken und finster rocken

Etwas finsterer und nicht ganz so hymnisch-harmonisch wie in der Vergangenheit kommen die Black Star Riders auf WRONG SIDE OF PARADISE stark um die Ecke. Allein das Cover von ›Crazy Horses‹ ist ein echt grantiger Groover. Auch ›Burning Rome‹ klingt nicht unbedingt fröhlich, fasziniert aber mit Melancholie und Melodik. Dann aber mit ›Don‘t Let The World (Get In The Way)‹ ein typischer Black-Star-Riders-Kracher mit griffigen Vocals und punktgenauen Riffs. Noch catchier und bereits auf Position drei platziert der Feelgood-Gassenhauer ›Better Than Saturday Night‹, inklusive Backing Vocals von Def Leppards Joe Elliot. Der vorletzte Song, ›Green And Troubled Land‹, kommt mit einem kraftvollen und kämpferischen Chorus. Und trotz des leicht negativen Grundtenors rockt das Album auch ohne Scott Gorham powervoll und positiv und lebt besonders von den Gitarren. Ricky Warwick, der vokal gewohnt cool und gritty abliefert, bringt es auf den Punkt: „Ich kann nur über persönlich Erlebtes schreiben, Familie, Freunde und wie meine Sicht auf die Welt ist, die zerfällt und sich schneller verändert, als wir es verstehen können. Trotz allem glaube ich fest an die Kraft des positiven Denkens, das ist auch etwas, das dieses Album wiedergibt.“

7 von 10 Punkten

Black Star Riders/WRONG SIDE OF PARADISE/EARACHE/EDEL

Metallica: Neue Single ›Screaming Suicide‹

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Von ihrem neuen Album 72 SEASONS, das am 14. April erscheint, haben Metallica nun eine zweite Single namens ›Screaming Suicide‹ veröffentlicht. Der Nachfolger zu ›Lux Æterna‹ macht sich für einen offeneren Umgang mit Themen wie mentaler Gesundheit und Selbstmord stark.

Ab 05. April im Handel: CLASSIC ROCK präsentiert „Metallica – das Sonderheft“! 148 Seiten über die gesamte History und das neue Album der mächtigsten Metalband der Welt!

„Laut ‚Suizid‘ zu rufen thematisiert die Tabuisierung des Wortes ‚Suizid'“, so Frontmann James Hetfield über den Hintergrund des neuen Songs. Es müsse Schluss sein mit der Tabuisierung von Themen wie Selbstmord. Vielmehr müsse man sich darüber austauschen und düstere Gedanken, die wohl viele von uns schon einmal hatten, miteinander teilen, um vor allem eines zu signalisieren: „Du bist nicht allein“.

Metallica live erleben:

26. Mai 2023 Hamburg, Volksparkstadion

28. Mai 2023 Hamburg, Volksparkstadion

24. Mai 2024 München, Olympiastadion

26. Mai 2024 München, Olympiastadion

David Crosby: So reagiert die Musikwelt auf seinen Tod

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David Crosby, Gründer von Crosby, Stills & Nash und den Byrds, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das teilte seine Frau Jan Dance am 19. Januar der Öffentlichkeit mit. „Mit großer Trauer müssen wir mitteilen, dass unser geliebter David Crosby nach langer Krankheit verstorben ist“, so ihr schriftliches Statement gegenüber der Variety.

Sein ehemaliger musikalischer Partner Graham Nash verabschiedete sich auf Instagram: „Unter großer Trauer musste ich erfahren, dass mein Freund David Crosby gestorben ist. Ich weiß, dass viele sich gerne auf den wankelmütigen Einschlag unserer Beziehung fokussieren, doch was für David und mich immer wichtiger war, war die pure Freude an der Musik, die wir gemeinsam erschaffen hatten. An dem Sound, den wir miteinander entdeckt hatten und an der tiefen Freundschaft, die wir über all diese langen Jahre aufrecht erhielten. David war sowohl in der Musik als auch im Leben furchtlos. Er hinterlässt ein riesige Lücke an Persönlichkeit und Talent in dieser Welt. Er drückte seine Meinung, sein Herz und seine Leidenschaft durch wunderschöne Musik aus und hinterlässt ein unglaubliches Erbe. Das zählt am meisten. Im Herzen bin ich bei seiner Frau Jan, seinem Sohn Django und all den Leuten, die er in dieser Welt berührt hat.“

Beach-Boys-Genius Brian Wilson verabschiedete sich ebenfalls auf Social Media: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll, außer dass es mir das Herz bricht. David besaß ein unglaubliches Talent, was für ein großartiger Sänger und Songwriter. Und ein wunderbarer Mensch. Mir fehlen die Worte. Liebe und Beileid an Davids Familie und Freunden. In Liebe, Brian.“

Pink-Floyd-Mann David Gilmour twitterte: „Wir sangen gemeinsam, wir spielten gemeinsam und hatten eine tolle Zeit zusammen. Ich werde The Croz mehr vermissen, als man es mit Worten ausdrücken kann. Sail on.“

Nicky Chinn und Mike Chapman: Songwriting-Riesen

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Ehre, wem Ehre gebührt: Ohne Mike Chapman – und seinen Kollegen Nicky Chinn – wäre der Soundtrack der 70er-Jahre nicht der, der er ist.

Eingefleischte Sweet-Fans mögen verzeihen, aber um 1971 galt der nach England emigrierte Australier Mike Chapman, Jahrgang 1947, tatsächlich als Antichrist. Zumindest unter den erwachseneren Freunden der Rockmusik, die Led Zeppelin, Genesis und Deep Purple vergötterten, für den frühen Bubblegum-Pop von Brian Connolly & Co. aber eher Verachtung übrig hatten. Nur: The Sweet entwickelten sich bekanntlich weiter, und auch Chapman, der im Gespann mit Nicky Chinn für einen Großteil ihrer Hits verantwortlich zeichnete, blieb beileibe nicht bei ›Poppa Joe‹ stehen. Sagen wir es so: Was auch immer Chinnichap, so der Name ihrer Firma, und The Sweet berührten – es wurde in der ersten Hälfte der 70er-Jahre zu purem Gold. Produzieren ließen sie meist von Phil Wainman, was sich allerdings im Laufe ihrer Kooperation änderte: Suzi Quatro, ihr nächstes heißes Eisen im Glam-Rock-Feuer, produzierten die beiden Autodidakten gerne selbst, was der Welt deftige Girl-Rock-Granaten wie ›Can The Can‹ und ›48 Crash‹ bescherte. Auch für Mud und Smokie saßen Chapman und Chinn gemeinsam am Mischpult, doch die in den 70er- Jahren so unglaubliche Dominanz der Chinnichap-Produktionen mit ihren Dutzenden von Top-40-Hits neigte sich langsam dem Ende zu.

›Kiss You All Over‹ der Band Exile trug zwar noch 1978 beide Autorennamen, produziert wurde das Stück allerdings von Chapman alleine, da Chinn zunehmend an privaten Problemen zu laborieren hatte und zur eigentlichen Studioarbeit traditionell ohnehin wenig beitrug. Schon bevor Chinnichap 1983 final die Segel strich, verdingte sich Chapman als freischaffender Produzent – und zwar mit einigem Erfolg. Manche Produzenten verfolgen den eher technischen Ansatz, andere – so wie Chapman – agieren weitaus intuitiver: Gut ist, was gut klingt, ganz unabhängig davon, ob es den Regeln entspricht oder nicht. Seit 1975 in den USA beheimatet, entdeckte Chapman per Zufall die New Yorker Band Blondie, deren bisherige Tonträger er allerdings nicht unbedingt goutierte. Im Sommer 1978 war es dann endlich soweit: Er produzierte ihr kommendes Album PARALLEL LINES, das für die Band nicht nur wegen des Über-Hits ›Heart Of Glass‹ den internationalen Durchbruch markierte.

Keyboarder Jimmy Destri erinnerte sich später: „Er kannte das Mischpult wie niemand sonst und sagte Dinge wie: ‚Wenn du jetzt das Licht ausmachst, werde ich den Equalizer nach Gehör einstellen‘. Also ohne überhaupt hinzusehen!“ Drei weitere Alben mit Blondie folgten, doch dazwischen verhalf Chapman noch dem One-Hit-Wonder The Knack zum Welthit ›My Sharona‹. Ab den 80ern ließ es Chapman ruhiger angehen und widmete sich erneut dem Songwriting statt der Produktion, wovon etwa Tina Turner, Pat Benatar und Rod Stewart profitierten. Heute ist er 75 Jahre alt, lebt in den USA, schreibt noch immer Songs und betreibt seine eigene Radioshow.

Kiss: Durch weibliche Gunst zum Erfolg

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Vor ihrem Album DESTROYER hätten nur 15 jährige Teenagerjungs auf Kiss gestanden. Das erzählte Produzentenlegende Bob Ezrin jüngst im „Raconteurs Podcast“, den Bassist Guy Pratt und Gitarrist Gary Kemp (spielen beide u.a. bei Nick Mason’s A Saucerful Of Secrets) miteinander ins Leben gerufen haben.

Erst als Bob Ezrin sich der New Yorker Schockrocker bei DESTROYER angenommen hatte, gelang der Band seiner Meinung nach der Durchbruch. Der Grund dafür: Er erklärte ihnen, dass sie etwas mehr wie Marlon Brando im Film „The Wild One“ sein mussten. Bad Boys mit einem Hauch Verletzlichkeit.

Wörtlich soll er gesagt haben: „Aktuell seid ihr Lee Marvin. Und damit stoßt ihr gegen eine gläserne Decke. Wir werden es damit nie weit bringen. Nur die 15-jährigen Jungs werden sagen ‚Oh, das ist cool.‘ Wir wollen aber expandieren, wir wollen, dass jedes Mädchen in Amerika euch sieht und sich denkt: ‚Ich kann sie retten. Ich liebe ihn und ich werde ihn retten.'“ Daraufhin verwandelten sie die ursprünglich raue Version von ›Beth‹ in eine sanfte Ballade. Laut Bob Ezrin einer der Schlüsselmomente für den Erfolg von Kiss.

https://youtube.com/watch?v=kHkojuUSDO8

Ramkot: Neue Single ›One More‹

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Am 17. Februar bringen Ramkot ihr Langspiel-Debüt mit dem Titel IN BETWEEN BORDERLINES heraus. Nach zwei ersten EPs wird das Trio aus Belgien weiterhin eine eigenständige, tanzbare Spielweise von modernem Alternative Rock präsentieren. Zu ihren Einflüssen zählt die Truppe Bands wie Queens Of The Stone Age, Triggerfinger oder The Racounteurs.

Als Vorgeschmack auf das Album gibt es jetzt die Single ›One More‹ mit leichtem Rage-Against-The-Machine-Einschlag inklusive Video zu hören und zu sehen.

Hier Ramkot live erleben:

21.01.2023 Hamburg, Molotow

26.03.2023 Stuttgart, ClubCANN