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Stratovarius – UNDER FLAMING WINTER SKIES – LIVE IN TAMPERE

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stratovariusEin lautes und schönes Goodbye.

Viele Veröffentlichungen feiern große Jubiläen, doch UNDER FLAMING WINTER SKIES von Stratovarius feiert einen Abschied – und zwar in der schönsten Form, die man sich vorstellen kann. Es geht um den Abschied von Schlagzeuger Jörg Michael, der seit 1995 ein unverzichtbarer Bestandteil der finnischen Band war. 2011 gab Michael seinen Ausstieg bekannt. Doch er verschwand nicht einfach sang- und klanglos, sondern ging mit seinen Mitmusikern noch einmal auf ausgedehnte Herbsttournee, um sich von den Fans und seinen Kollegen würdig zu verabschieden. UNDER FLAMING WINTER SKIES wurde am Schnapszahlt Tag (11.11.11) im finnischen Tampere aufgenommen. Knapp zwei Stunden stehen die fünf Musiker auf der Bühne und hauen einen Hit nach dem anderen heraus. Los geht es mit dem titelgebenden ›Under Flaming Skies‹ aus ihrem aktuellen Album ELYSIUM (2011). Es folgen ›I Walk My Own Song‹, ›Darkest Hours‹ oder ›Hunting High And Low‹. Bild- und Tonqualität sind top. Zum Schmunzeln gibt es auch so einiges, so beispielsweise der Borussia Dortmund Schal, der während des Konzerts am Schlagzeug von Jörg Michael (der übrigens gebürtiger Dortmunder ist) hängt. Das Konzert gibt es zudem als Blu-ray und als Doppel-Live-CD. Ein schöner Abschluss für Michael und ein toller Abschied für die Fans.

 

Taste – ON THE BOARDS

tasteMut zur Sensibilität: Wenn ich nicht singe, weine ich.

Gerade mal zwei Jahre lang tummelte sich die irische Blues-Rock-Formation im Rampenlicht, bevor Gründer Rory Gallagher 1970 die Reißleine zog – der filigrane Gitarrenvirtuose, stimmstarke Vokalist und bescheidene Antistar in Jeans und Ka- rohemd startete seine Solokarriere. Das 1966 aus der Taufe gehobene und zwei Jahre später mit Schlagzeu-ger John Wilson und Bassist Richard McCracken um-besetzte Trio hinterließ je zwei Studio- und Live-Alben und konnte sich zudem bei unzähligen Auftritten ei-nen Ruf als Konzertattraktion erspielen. Auf ON THE BOARDS, dem finalen Studiowerk von 1970, zogen Taste noch einmal sämtliche Register: ›What’s Going On‹, ein rockender Auftakt mit markantem Gitarrenriff, erschien auch im Singleformat und markierte den Ap- petizer für eine Top-20-Platzierung des Albums in den UK-Charts. Mit Bottleneck-Kunststücken brillierte ›Eat My Words‹, ›Railway And Gun‹ verband Blues, Blue-grass, Folk und Country. Balladesk gab sich das semiakustische ›If The Day Was Any Longer‹, als Boogie-Rock empfahlen sich ›Morning Sun‹ und ›If I Don’t Sing I’ll Cry‹. Verquere Jazznoten dominierten die beiden Titel mit Überlänge: ›It Happen Before, It Happen Again‹ und ›On The Boards‹.

 

West, Bruce & Laing – WHY DONTCHA

west, bruce & laingWarum auch nicht: Reanimation eines Erfolgskonzepts.

Im Power-Blues-Rock-Trio Cream mit Eric Clapton und Ginger Baker definiert Sänger, Bassist und Komponist Jack Bruce von 1966 bis 1968 virtuos den progressiven Pop-Zeitgeist. Relativ glücklos als Solist trotz seines Ausnahmewerks Songs For A Tailor, versucht sich Bruce ab 1972 noch einmal zwei Jahre lang am Konzept „Supergroup“: Ihm zur Seite stehen Kraftpaketschlagzeuger Corky Laing und Gitarrenschwergewicht Lesley West, beides ehemalige Mitglieder der amerikanischen Cream-Epigonen Mountain. Dynamisch produziert von Andy Johns mit der Band, ist das Debüt WHY DONTCHA eine zwar schnörkellose, aber auch vorhersehbare Visitenkarte. Zwischen kompakten Hard-Rock-Riff-Krachern wie ›Shake Ma Thing (Rollin’ Jack)‹ und ›Why Dontcha‹, zeitlupenhaften Ausflügen in den Blues-Rock (›Love Is Worth The Blues‹, ›Third Degree‹), der countryesken Stippvisite ›While You Sleep‹ und dem seltsam deplazierten Pop-Ohrwurm ›Pollution Woman‹ lassen West, Bruce & Laing zwar einiges an Potenzial erkennen, kommen aber über wenig wagemutige Hausmannskost, die allzu deutlich in den Vorgängerbands Cream und Mountain wurzelt, nicht hinaus. Eine Anschaffung rechtfertigt sich durch den Slide-Gitarren-Beschwörer ›The Doctor‹, das episch balladeske ›Out Into The Fields‹ mit Jack Bruce in Höchstform und das mystische ›Turn Me Over‹ mit vehementer Blues-Mundharmonika.

 

Howiln Rain – „Rockmusik ist die wahre Liebe in all ihren Formen.”

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Howlin RainDie Amerikaner verzauberten sogar Produzent Rick Rubin.

Der klassische Rock der 70er erlebt gerade mit Bands wie den Rival Sons oder Graveyard ein glanzvolles Co-meback. Auch Howlin Rain zählen zu den Vertretern dieses Revivals. Die fünf haarigen Musiker aus San Francisco zelebrieren nämlich einen erdigen Rock, der direkt aus dem Jahr 1972 zu uns hereingeweht zu sein scheint. THE RUSSIAN WILDS ist ihr drittes Studioalbum – und damit erobern sie die klassische Rockwelt im Sturm.

Obwohl Bandkopf Ethan Miller mit Rock aufwuchs, wurde er zunächst vom Pop der 80er Jahre infiziert. Madonna, Prince und Michael Jackson faszinierten ihn. „Damals wurde meine Liebe zur Musik geboren. Seitdem sind die Musik und ich intim miteinander verbunden“, blickt er zurück. Danach entdeckte er auch noch den Punk der 70er, den New York Jazz oder den Chicago Blues für sich – nicht zu vergessen den Rock‘n‘Roll. „Rockmusik ist wie die wahre Liebe in all ihren Formen“, philosophiert Miller. „Egal ob Punk, Classic Rock, Little Richard oder Elvis – die Musik entsteht in deinem Inneren. Letztendlich musst du darauf vertrauen, was ganz natürlich aus dir herauskommt.“

Einer ihrer größten Fans ist Produzenten-Guru Rick Rubin. Als er ihr Album MAGNIFICENT FIEND hörte, nahm er sie gleich bei seinem Label American Recordings unter Vertrag und unterstützte Miller anfangs sogar beim Songwriting. Miller selbst ist mit ihrem aktuellen Langspieler THE RUSSIAN WILDS überaus zufrieden. „Ich mag es wirklich sehr“, sagt er zurückhaltend. „Seitdem das Album draußen ist, können wir uns wieder auf Konzerte konzentrieren. Das ist wirklich befreiend. Es ist ein tolles Gefühl, die neuen Songs live zu spielen.“

Neuigkeiten zu: Saga

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Gratulation! Die kanadische Prog Rock-Legende Saga feiert in diesem Jahr ihren 35. Geburtstag. Und das zelebrieren sie mit einem weiterem Jubiläum -ihrem 20. Studioalbum, das sie ganz schlicht 20/20 tauften. Endlich ist Gründungsmitglied und Ausnahmestimme Michael Sadler wieder an Bord, Keyboarder Jim Gilmour hat seine Augenoperation gut überstanden und ihr neuer Schlagzeuger Mike Thorne ist eingespielt. Saga nehmen volle Fahrt auf, mit einem sehr zuversichtlichen und gutgelaunten Sadler.

„Ich glaube, mit diesem Album haben wir unseren Ur-Sound wiedergefunden“, strahlt Sadler. „Wir waren schon immer in erster Linie eine tolle Rockband mit deutlichen Einflüssen aus dem Prog. Aber wir waren nie eine Progressive Rockband im traditionellen Sinn. Unsere Songs waren immer eher kurz gehalten und keine 15-minütigen Epen. Und dieses Rezept haben wir bei diesem Album wieder angewendet.“ Sadler hatte die Band 2007 verlassen. 2009 veröffentlichten seine Kollegen ohne ihnTHE HUMAN CONDITION. War das für ihn nicht seltsam? „Ja, es war wirklich komisch für mich, dieses Album zu hören“, gibt er zu. „Es war eine starke Platte. Aber irgendwie fehlte meiner Meinung nach etwas. Einige Passagen hätte ich anders gemacht. Ich weiß nicht. Es war einfach seltsam.“

Sadler war 2007 aus familiären Gründen ausgestiegen. „Ich wurde damals Vater“, erklärt der Sänger. „Und ich wollte einfach nicht ständig unterwegs sein und dann am Telefon von meiner Frau erfahren, dass mein Sohn endlich seine ersten Schritte gemacht hat. Ich wollte daran teilhaben.“ Doch der Ausstieg war für ihn nie eine endgültige Entscheidung. „Ich hatte immer im Hinterkopf, dass ich vielleicht irgendwann zurückkehren könnte“, grinst er. „Ich hätte nur nie gedacht, dass dies schon so bald sein würde. Ich hätte eher damit gerechnet, dass es noch weitere fünf Jahre dauern würde. Doch Jim [Crichton; Bassist] und ich stimmten darin überein, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt gekommen war – sowohl für die Band als auch für mich.“ Man wird ja schließlich nicht jünger. „Damit hängt es auch zusammen, ja“, gibt Sadler grinsend zu. „Wir sind alle keine jungen Hüpfer mehr. Das Tourleben wird für einen immer anstrengender. Und ich möchte mit 70 Jahren wirklich nicht mehr über die Bühne krie- chen. Und ich merke das Alter. Mein Sohn ist jetzt vier Jahre alt und wenn ich einen intensiven Tag mit ihm hinter mir habe, fühle ich immer, dass ich nunmal keine 20 mehr bin.“

Während Michaels Abwesenheit übernahm Rob Moratti den Job hinterm Mikrofon. Wie reagierte er darauf, die Band so schnell wieder verlassen zu müssen? „Nun, er war nicht wirklich überrascht“, erklärt Sadler. „Soweit ich weiß, verlief die ganze Sache sehr freundschaftlich. Die anderen hatten mit Rob schon etwa zwei Songs des neuen Albums aufgenommen. Deswegen war er wohl etwas verwirrt, als sie ihm sagten, dass ich zurückkomme. Dafür möchte ich mich offen bei ihm entschuldigen.“

Scheint fast so, als wäre alles in Butter im Hause Saga und bereit für ausgibige Feierlichkeiten. Um all das mit ihrem Fans teilen zu können, werden die Kana- dier dieses Jahr ausgibig touren auch in Deutschland. Nach ein paar kleinen Festivalauftritten im Sommer zieht es die Musiker von Mitte Oktober bis Mitte November in die deutschen Clubs. Da bleibt uns nur noch zu sagen: Happy Birthday!

Neuigkeiten zu: Duane Eddy

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Die späten Fünfziger und frühen Sechziger waren die Jahre von Duane Eddy. Zwischen 1958 und 1962 konnte der Rock-Gitarrist diverse Hits in den internationalen Charts platzieren. 1960 wurde er von den Lesern des „New Musical Express“ zur „Herausragenden Musikpersönlichkeit weltweit“ gewählt und stieß Elvis Presley vom Thron. Diese goldenen Zeiten können sich Interessierte nun nach Hause holen. Mit TWANGIN‘ FROM PHOENIX TO L.A. – THE JAMIE YEARS veröffentlichte die Bear Family auf fünf CDs Eddys Gesamtwerk für Jamie Records mit bekannten und bisher unveröffentlichten Titeln. Komplettiert wird die Sammlung durch ein hochwertiges Buch über den Küstler.

Neuigkeiten zu: Robert Francis

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Mit neun bekam Robert Francis seine erste Gitarre von Slide-Legende Ry Cooder geschenkt. Als Teenie unterrichtete ihn John Frusciante, mit 19 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum ONE BY ONE (2007) und steigt seitdem Sprosse für Sprosse die Erfolgsleiter nach oben.

STRANGERS IN THE FIRST PLACE heißt nun sein drittes Werk. Für die Aufnahmen mietete er sich ein Haus unweit der Malibu Hills, nahe des Pazifik, um ein Gefühl von Weite und Freiheit einzufangen. Dieses findet man auf seinem neuen Album wieder, zusammen mit Geschichten über Liebe und Verlust und der immer präsenten Hoffnung.

Dieser Rückzug ließ ihn auch als Musiker reifen und neue Wege entdecken. „Was bei der Entstehung dieses Albums anders lief, fängt bei den Texten an“, erklärt Francis. „Ich fing an, Texte zu schreiben und wartete auf die Melodien, die rhythmisch dazu passten. Wenn diese zwei Welten sich trafen und Eins wurden, dann fühlte es sich so an, als wären sie dazu bestimmt, zu einem Song zu werden. Das war ein spannen- der Prozess für mich, denn ich erfuhr immer wieder neue Überraschungen dabei. Ich ließ mich von Gedichten inspirieren, schrieb Gedichte und vertonte sie. Diese Herangehensweise nahm mir den Druck und half mir, Herz und Verstand beim Schreiben zu öffnen.“

STRANGERS IN THE FIRST PLACE dokumentiert auf musikalischem Weg das Erwachsenwerden eines begabten Künstlers-packend, romantisch, mit Klang und Poesie.

Neuigkeiten zu: Glenn Frey

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Endlich ist es soweit: Nach 17 Jahren veröffentlicht Glenn Frey sein sechstes Solowerk AFTER HOURS. Über zwei Jahre hat der Eagles-Musiker, der schon sechs Grammys sein eigen nennen darf, an diesem Projekt gearbeitet. Es umfasst eine Sammlung zeitloser Lovesongs und entstand aus der Begeis- terung für die Songs von Künstlern wie Tony Bennett, Nat King Cole oder Dinah Washington. Frey interpretiert Lieder aus den Vierzigern wie ›Sentimental Reasons‹ oder ›My Buddy‹ und vereint diese mit Stücken seiner musikalischen Wegbegleiter wie Brian Wilsons ›Caroline No‹ oder ›Same Girl‹ von Randy Newman. Insgesamt finden sich auf AFTER HOURS 14 Songs wieder.

„Als Sänger war es besonders spannend zu sehen, ob ich diese Songs wirklich zu meinen eigenen machen und sie neu interpretieren könnte“, erklärt Glenn einen der Anreize. „Ich bin wirklich froh, dass ich die Herausforderung angenommen habe. Ich hatte schon von Anfang an das Gefühl, dass diese Songs darauf gewartet haben, von mir gesungen zu werden. Die Arbeit an diesem Album hat mich definitiv zu einem besseren Sänger gemacht.“