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Im Stream: Lenny Kravitz, The Gaslight Anthem und Brody Dalle

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Die wichtigsten Neuerscheinungen des Tages von CLASSIC-ROCK für euch zusammengefasst!

Brody Dalle ›Don’t Mess With Me‹

Ex-Distillers-Frontfrau und Josh Homme-Gattin Brody Dalle wird im Video zur ersten Single ›Don’t Mess With Me‹ aus ihrem Solo-Debütalbum DIPLOID LOVE zur menschlichen Zielscheibe und röhrt „eine Hymne für die Opfer von Mobbing“, um gleichzeitig ähnliche Ereignisse aus ihrer eigenen Jugend zu verarbeiten.

The Gaslight Anthem ›Rollin‘ And Tumblin’‹

Nachdem Brian Fallon und seine Mannen vergangene Woche ihr neues Studioalbum GET HURT mit einem ersten Teaser-Video und Tourdaten ankündigten, könnt ihr nun die erste Single ›Rollin‘ And Tumblin’‹ daraus hören.

Lenny Kravitz ›The Chamber‹

Das letzte Kravitz-Album BLACK AND WHITE AMERICA liegt schon drei Jahre zurück, doch der Nachfolger STRUT steht schon in den Startlöchern und wird von Lenny selbst als „real rock’n’roll“-Platte beschrieben. Erscheinen soll sie am 22. September. Einen ersten Vorgeschmack bekommt ihr mit dem Lyric-Video zu ›The Chamber‹.

Lasst es lila Rosen regnen: Genau heute vor 30 Jahren erschien PURPLE RAIN!

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purple-rainMit seinen ersten fünf Alben hatte Prince sich schon an die Oberliga herangetastet, indem er Funk, Pop, Soul, R&B, Psychedelic Rock und ganz viel Sex zu einem aufregenden Zaubertrank zusammenbraute. Doch mit Album Nr. 6 platzte der Knoten endgültig, als der Multiinstrumentalist den Rock’n’Roll für sich entdeckte – und gleich mal neu definierte. Drei Megahits, 24 Wochen ununterbrochen Platz 1 der US-Albumcharts, nicht zu vergessen der semiautobiografische Film des gleichen Namens, der ebenfalls zum Blockbuster wurde, etablierten Prince als Legende, seine beängstigenden Gitarrenkünste brachten ihm den Titel „der neue Jimi Hendrix“ ein, und der erste unumstößliche, globale schwarze Rockstar war geboren. Ein Album für die Ewigkeit, das den Grundstein für kreative Höhenflüge legte, die kein Künstler mehr übertreffen würde.

Da der kleine Herr aus Minneapolis große Summen dafür ausgibt, das Internet von seiner Musik zu säubern, können wir an dieser Stelle leider kein Video zeigen. Dafür gibt es im neuen CLASSIC ROCK (ab morgen im Handel) eine Werkschau zu den besten Alben des Genies!

Tracklist und neue Single im Stream

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tednugentshutupalbum2014_638Hört nun die Single ›Everything Matters‹ aus dem kommenden Ted Nugent-Album!

Nach sieben Jahren Abstinenz kehrt Gitarrenmeister Ted Nugent mit einem neuen Studioalbum zurück. SHUTUP&JAM! soll am 7. Juli erscheinen. Als besonderes Schmankerl wird auf ›She’s Gone‹ Gastsänger Sammy Hagar zu hören sein!

Tracklist:

01. Shutup&Jam!
02. Fear Itself
03. Everything Matters
04. She’s Gone
05. Never Stop Believing
06. I Still Believe
07. I Love My BBQ
08. Throttledown
09. Do-Rags And A .45
10. Screaming Eagles
11. Semper Fi
12. Trample The Weak Hurdle The Dead
13. Never Stop Believing (Blues)

Der Stream zu ›Everything Matters‹ bietet schon mal einen Vorgeschmack:

Und hier geht’s zu ›She’s Gone‹:

KXM – Flotter Dreier mit Ü40

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Wieder wächst eine Band zusammen, die so nicht zusammengehört:
Ex-Dokken-Gitarrist und Lynch-Mob-Boss George Lynch, King’s-X-Sänger/Bassist Doug Pinnick und Korn-Schlagzeuger Ray Luzier hatten einfach Lust auf Musik. Letzterer freut sich tierisch darüber.

KXM„Mit 42 Jahren bin ich das Baby in der Band“, lacht Luzier. Trotz Jetlag hat er Zeit für ein Interview über sein neuestes Projekt. Mit Korn ist er am selben Tag in Hannover angekommen, um sich in „Scorpions-Land“ auf die anstehende Europa-Tour vorzubereiten: gemeinsame Proben, Checken des Equipments, Pressetermine. Dass er seinen Hauptarbeitgeber immer wieder zwischendurch erwähnt, ist professionell, sympathisch und ihm auch nicht übel zu nehmen. Schließlich hat er sich durch seinen Einstieg bei den New Metallern 2009 einen Traum erfüllt, „obwohl ich damit nie gerechnet hätte“, grient er. „Als der Anruf kam, dachte ich zuerst, die wollten mich verarschen, aber dann wurde es doch ernst.“

Trotz des voll gestopften Terminkalenders mit Korn bleibt aber immer noch genügend Raum fürs „Fremdgehen“. „Die anderen in der Band halten das genauso, wir haben alle andere noch unsere Nebenprojekte. So bleibt das Ganze immer schön frisch.“

Die ungewöhnliche Kombination aus einem Achtziger-Guitar Hero (Lynch), einem anerkannten Musiker- und Kritiker-Liebling (Pinnick) sowie einem der besten Drummer der Szene kam unspektakulär zustande, wie Luzier zugibt: Lynch kannte er von einigen Sessions im Rahmen seiner früheren Lehrtätigkeit. Es komme öfter vor, dass er mit bekannten Musikern zusammen jamme, lacht er. „Wenn ein Kirk Hammett vorbei kommt, um sich auf eine Tour vorzubereiten, lernt man eben ein paar Metallica-Stücke. George habe ich auch so kennengelernt.“ Und Pinnick habe er immer schon verehrt, Luzier outet sich als großer King’s X-Fan. „Als FAITH, HOPE, LOVE 1990 herauskam, war ich sofort infiziert und bin ihnen teilweise zu Konzerten nachgereist. Meiner Meinung nach hätte diese Band größer als die Beatles werden müssen, aber leider haben sie immer wieder Pech gehabt.“ Als Luzier Ende der 90er einen festen Job in der David-Lee-Roth-Band ergattert, kann er sich bei Pinnick revanchieren und setzt diesen mehrmals auf die Gästeliste, wenn DLR in Texas gastiert. Seine Freunde seien alle neidisch gewesen, berichtet er, und Doug sei ihm bis heute dafür dankbar.

Richie Sambora: München, Kesselhaus

Richie Sambora 2012 (4)Hut ab!

Richie Sambora und sein Publikum mögen in die Jahre gekommen sein, sind aber immer noch sehr gut bei Stimme, was beide mehrfach bei der Show im Kesselhaus in München bewiesen. Die ersten – vor allem weiblichen – Fans waren schon um 9.00 Uhr da, um einen Blick auf ihr Idol zu erhaschen oder zumindest als erste in der Halle zu sein.

12 Stunden später geht der Bon Jovi-Gitarrist auf die Bühne und beginnt besinnlich am Keyboard mit dem Leon Russell Cover ›A Song For You‹, bevor die ersten beiden Nummern der aktuellen CD AFTERMATH OF THE LOWDOWN folgen. Sambora brilliert – auch gesanglich, seine Band spielt souverän, bleibt aber bis auf die (Star-)Gastgitarristin Orianthi eher farblos. Nicht, dass Sambora überhaupt einen Sideman nötig hätte, aber bei Nummern wie dem mächtigen Finale mit Hendrix‘ ›Voodoo Child‹ entfachen beide ein echtes Saitenfeuerwerk.

Sieben Songs gibt es aus AFTERMATH OF THE LOWDOWN, aber auch die Vergangenheit wird nicht ausgespart und bei Bon Jovi-Hits wie ›Lay Your Hands On Me‹, ›I’ll Be There For You‹ und dem von einem Reggae-Part eingeleiteten ›These Days‹ agiert das Publikum als gigantischer und textsicherer Chor. Auch ›Stranger In This Town‹ das Titelstück vom Solo-Debüt wird lauthals mitgesungen.

Im Zugabenblock greift Sambora mit ›Livin‘ On A Prayer‹ und ›Wanted Dead Or Alive‹ noch zweimal in die Jovi-Kiste und nach zwei weiteren Solo-Songs und dem furiosen Hendrix-Abschluss geht nach zweieinhalb Stunden das Licht aus bzw. an und Sambora und Orianthi verlassen mit fast gleichen Hüten die Bühne. Hut ab vor dieser Show, Herr Sambora!

 

Marcus Hook Roll Band – Denn sie wussten (noch) nicht, wer sie waren

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Im Jahr 1973 nahm die Marcus Hook Roll Band ihr einziges Studioalbum auf. Hinter dieser Gruppe verbarg sich das neue Projekt der ehemaligen The Easybeats-Gitarristen Harry Vanda und George Young. Letzterer brachte seine Brüder, die später die Rockwelt als AC/DC revolutionieren sollten, mit zu den Aufnahmen. Die Platte geriet in Vergessenheit, bis sie nun doch erneut veröffentlicht wurde. Produzent Wally Waller erinnert sich im Interview mit CLASSIC ROCK gerne an die ersten Gehversuche von Angus und Malcolm zurück.

YoungYoungYoungPhilipMorris__1__Foto_Philip_MorrisWally, bist du stolz, dass TALES OF OLD GRAND-DADDY jetzt neuveröffentlicht wird und endlich die verdiente Aufmerksamkeit bekommt?
Nun, eigentlich gab es ja nie eine richtige Veröffentlichung. Jedenfalls nicht in Europa und den Staaten. Als ich damals mit der Marcus Hook Roll Band die Platte in England aufnehmen wollte, waren alle total begeistert, nur leider nicht unsere Plattenfirma EMI. Das war hoffnungslos mit diesen Schlipsträgern. Es war, als würde man mit der Regierung oder einem Amt zusammenarbeiten. Erst als die amerikanische Tochterfirma Capitol davon überzeugt war, wollten diese Geschäftsleute doch ein Album. Damals waren George und Harry aber bereits zurück nach Australien gegangen.

Neil Young – Back to Mono: Unterwegs in der Zeitkapsel

Neil Young ist derzeit nicht zu stoppen: Nicht nur, dass „King Rumpel“ die Zeit zwischen den Sommertourneen seiner Band Crazy Horse mit ausgewählten Solo-Akustik-Konzerten in kleinen US-Venues füllt und nach seiner erfolgreichen Kickstarter-Kampagne für seinen High-End-Musikplayer Pono den mp3s nun ganz offiziell den Kampf angesagt hat. Nein, mit A LETTER HOME veröffentlicht der 68-jährige Kanadier jetzt auch noch ein ziemlich experimentelles Album mit Coverversionen, bei dem kein Geringerer als Jack White seine Finger mit im Spiel hatte.

Neil_Young_New_Press_Picture_2012_13Schon im Vorfeld der Veröffentlichung hat Young sein neues Album als „Kunstprojekt“ und als „Zeitkapsel“ bezeichnet und unterstrichen, dass „die Aufnahmen anders klingen als alles, was man in letzter Zeit gehört hat“. Ein dezenter Hinweis darauf, dass es ihm hier – anders als bei seinem Pono-Projekt – viel mehr um nostalgische Gefühle und das größtmögliche Maß an Ursprünglichkeit bei den Aufnahmen ging als um die bestmögliche Klangwiedergabequalität. Entstanden ist der solo und akustisch eingespielte Nachfolger zu seinem Band-Album PSYCHEDELIC PILL aus dem Jahre 2012 mit einem restaurierten Voice-O-Graphen von 1947, den Tausendsassa Jack White in seinem Plattenladen Third Man Records in Nashville, Tennessee, installiert hat. Nach dem Motto „Make your own record“ kann man in den winzigen Kabinen Songs oder Sprachnachrichten direkt auf Vinyl bannen. Einst eine Attraktion in Kaufhäusern und auf Jahrmärkten, verschwanden sie in den 70ern aus dem kollektiven Gedächtnis, bis sie von White und Young mit ihrem ausgeprägten Faible für alte Americana-Traditionen nun wiederentdeckt wurden.

Brian Johnson hält Tour 2014 für „wahrscheinlich“

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AC/DC Perform In OsloLaut AC/DC-Frontmann Brian Johnson ist es wahrscheinlich, dass seine Band noch vor Ende des Jahres auf Tour gehen wird.

Im Mai gingen AC/DC ohne Rhythmus-Gitarrist Malcolm Young ins Studio, um an einem Nachfolger ihres 2008er Studioalbums BLACK ICE zu arbeiten. Da der jüngere Young-Bruder aus gesundheitlichen Problemen zu zu einer Auszeit gezwungen war,  konnte dieser nicht an den Sessions mit Produzent Brendan O’Brien teilnehmen.

Auf seiner Motorsport-Website bedankte sich Johnson nun bei seinen Fans für ihre Unterstützung seiner TV-Serie Cars That Rock, welche er neuerdings moderiert, und hatte außerdem überraschende Neuigkeiten für alle AC/DC-Liebhaber.

Johnson: „Wir hoffen, dass wir euch noch einige weitere Folgen bieten können. Jedoch gibt es da natürlich noch die geringfügige Ablenkung durch meinen Hauptberuf bei AC/DC – und es scheint sehr gut möglich, dass wir noch vor Ende des Jahres auf Tour gehen werden. Seid also bereit für mehr Musik – und mehr Cars That Rock.“

Frühe Gerüchte um Malcolm Youngs Gesundheitszustand hatten befürchten lassen, dass AC/DC nach 40 Jahren bandgeschichte vor dem Aus stehen könnten. Durch Brian Johnsons Botschaft kann nun wieder Hoffnung bestehen, dass doch kein Ende in Sicht ist.