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Start Blog Seite 1089

Drummer Phil Rudd fehlt auf neuem Promobild

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acdcpressphoto2014bigger_638AC/DC haben ihr erstes neues Promobild für ROCK OR BUST veröffentlicht – mit neuem Gitarristen Stevie Young aber ohne Phil Rudd. Der Schlagzeuger fehlte bereits beim Videodreh zu den beiden neuen Singles ›Play Ball‹ und ›Rock Or Bust‹ am 03. und 04. Oktober in London. Brian Johnson erzählte angeblich ein paar Fans, dass familiäre Probleme Rudd zwangen, nach Australien zurück zu kehren. Offiziell bestätigt wurde diese Aussage jedoch nicht.

Im August veröffentlichte Phil sein erstes Soloalbum HEAD JOB. In Interviews dazu wirkte er sehr zuversichtlich, was die Arbeit mit AC/DC betraf: „In der Band läuft es super! Wir wollen wieder richtig Gas geben!“

Rudd trat AC/DC 1974 bei, verließ 1983 die Band jedoch und wurde von Simon Wright und danach Chris Slade ersetzt. 1993 kehrte er zurück.

Warum der Schlagzeuger auf dem Bild nicht zu sehen ist, wurde bis dato auch noch nicht kommentiert.

 

Kinotipp zum Wochenende – „THE SALVATION“

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maxresdefaultDer Kinotipp zum Wochenende ist „The Salvation – Spur der Vergeltung“.

Amerika 1871. Sieben Jahre hat der dänische Auswanderer Jon (MADS MIKKELSEN) im Schweiße seines Angesichts geschuftet, um sich im Grenzland des Wilden Westens eine bescheidene Existenz aufzubauen. Endlich ist die Zeit gekommen, seine Frau und seinen Sohn zu sich nach Amerika zu holen. Doch die Wiedersehensfreude währt nicht lange: Marie und Kresten werden von Outlaws ermordet. Jon zögert keine Sekunde mit seiner Rache – und macht sich damit den grausamen Bandenanführer Delarue (JEFFREY DEAN MORGAN) und die stumme Witwe eines der beiden Killer (EVA GREEN) zum Feind: Als er auch noch von den Bewohnern seiner Stadt verraten wird, ist Jons Leben keinen Cent mehr Wert.

Seht hier den Trailer zu „The Salvation – Spur der Vergeltung“:

Weitere Informationen unter:
https://salvation-film.de

Hört hier den neuen Song ›Something From Nothing‹

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foo_sonic2Am 10. November erscheint das neue Album der Foo Fighters. Jetzt veröffentlichten sie die erste Single ›Something From Nothing‹.

Gestern Nacht enthüllten die Foo Fighters den ersten von acht neuen Tracks, die auf SONIC HIGHWAYS zu finden sein werden und jeweils in einer anderen US-Stadt komponiert sowie aufgenommen wurden. ›Something From Nothing‹ entstand in Chicago bei Steve Albini, der 1993 Nirvanas IN UTERO produziert hatte. Als Gastmusiker ist am Ende des Songs Cheap Trick-Gitarrist Rick Nielsen zu hören.

Hört hier den ersten Song aus SONIC HIGHWAYS:

Alle Details zu allen Songs erfahrt ihr in unserer großen Track-By-Track-Review.

Ab heute im Plattenladen

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idol, billyAb heute stehen wieder viele neue CDs in den Regalen – hier unsere vier Empfehlungen.

Seht hier eine kleine Doku zur Entstehung von Status Quos neuem Werk AQUOSTIC:

Hier findet ihr unsere Review zu AQUOSTIC…

Seht hier Behind-The-Scenes-Material zu Billy Idols KING & QUEENS OF THE UNDERGROUND:

Hier findet ihr unsere Review zu KINGS & QUEENS OF THE UNDERGROUND…

Hier erklärt euch Alice Cooper, worum es in RAISE THE DEAD-LIVE AT WACKEN geht:

Hier findet ihr unsere Review zu RAISE THE DEAD…

Hört hier den Titeltrack zu Justin Townes Earles neuem Album SINGLE MOTHERS:

Hier findet ihr unsere Review zu SINGLE MOTHERS…

Alice Cooper – RAISE THE DEAD – LIVE FROM WACKEN OPEN AIR 2013

Alice CooperWerkschau, Kellerfunde und Komplettistenfutter.

Im Sonnenuntergang über Wacken betreten Alice Cooper und seine fünf Musiker die aus Sicht der 75.000 Fans linke Hälfte der imposanten Doppelbühne des W:O:A, um den ersten Akt eines Konzerts zu starten, das einer Rock-Legende mehr als gerecht werden soll. Die ersten zehn Songs bilden eine schnörkellose, wuchtige Glam-Rock-Show, die in Soli von Drum-mer Glen Sobel, Bassist Chuck Garric und Gitar-ren-Nymphe Orianthi kulminiert. Mit ›Welcome To My Nightmare‹ wird sodann das zweite Seg-ment des 2013er Wacken-Auftritts eingeleitet. Es wird düster und morbid. Zu ›Feed My Franken-stein‹ wird Herr Cooper in ein vier Meter großes Monster verwandelt, zu ›Ballad Of Dwight Fry‹ in eine Zwangsjacke verfrachtet, um schließlich zu ›I Love The Dead‹ zum gefühlt 16.666. Mal enthauptet zu werden. Dabei setzt Cooper die selben Effekte und Requisiten wie vor Jahrzehnten ein. Schocken kann er damit nicht. Das will er auch nicht. Was hier auf die Bühne gestellt wird, ist eine sympathische, nostalgische Classic-Rock-Lehrstunde, deren wichtigstes Kapitel im letzten Drittel des Gigs stattfindet. Nun erweckt der wiederauferstandene Cooper die Toten und covert ›Break On Through‹ von den Doors sowie ›My Generation‹ von The Who. Wie Ton und Bild präsentiert sich auch Alice, zur Zeit der Auf-zeichnung 65 Jahre jung, in bester Verfassung. Abgerundet wird diese großartige Performance durch ein Interview, in dem Alice Cooper über das Konzept der Show und seine Leidenschaft für Musik sinniert, sowie zwei die gesamte Show umfassende CDs, die der DVD beigelegt sind.

Billy Idol – KINGS & QUEENS OF THE UNDERGROUND

idol, billyKlasse statt Masse.

Neuneinhalb Jahre sind seit DEVIL’S PLAYGROUND vergangen und spätestens seit IDOLIZE YOURSELF: THE VERY BEST OF BILLY IDOL (2008), das die neuen Perlen ›New Future Weapon‹ und ›John Wayne‹ als Bonus inne hatte, wuchs der Wunsch der Fans nach einem weiteren Album von William Michael Albert Broad – so der bürgerliche Name von Idol. In den folgenden Jahren schien das neue – und immer wieder verschobene – Werk der zweitberühmtesten Lippe im Musikbusiness zu einem zweiten CHINESE DEMOCRACY zu mutieren. Live präsentierten Billy, Steve Stevens plus Band seit Mitte 2010 bis zu acht neue Songs pro Show. Es sollte jedoch weitere 48 Monate dauern, bis im Sommer 2014 die offizielle Ankündigung von KINGS & QUEENS OF THE UNDERGROUND zu vernehmen war. Die große Frage, die sich unweigerlich bei einer derartigen Odyssee stellt: Kann das Album den sehr hohen Erwartungen standhalten? Ja und wie! Billy ist mit KINGS & QUEENS OF THE UNDERGROUND das Kunststück gelungen, seine bislang vielschichtigste Scheibe aus der erhobenen Faust zu schütteln. Von Rock bis Punk verschmelzen in den hervorragend komponierten Stücken die Genregrenzen. Dabei verlieren Idol/Stevens jedoch nie den Fokus auf ihre Trademarks und klingen dabei frischer – gar hungriger – als so manche Newcomer-Band. Ein weiterer Pluspunkt von KINGS & QUEENS OF THE UNDERGROUND sind die geschmackvollen und sehr unterschiedlichen Arrangements: von aufs Wesentliche reduzierter (z.B. ›Nothing To Fear‹) bis hin zur bombastischen, sich stetig steigernden Instrumentierung wie etwa in ›Bitter Pill‹. Lyrisch bewegt sich der ehemalige Genera-tion-X-Sänger auf extrem hohem Storyteller-niveau – hier werden Erinnerungen an WHIPLASH SMIILE (1986) wach. Unterm Strich nimmt die siebte Langrille in Billy Idols (Solo-)Karriere eine absolute Ausnahmestellung ein und beschert „Mr. Rebel Yell“ einen dritten Frühling.

Justin Townes Earle – SINGLE MOTHERS

townes earlVergangenheitsbewältigung, schön reduziert.

So einiges hat sich getan im Leben von Justin Townes Earle. Der Wechsel der Plattenfirma nach fünf Alben für den Indie Bloodshot Records war dabei das Unwichtigste. Viel signifikanter: Schon seit 2010 lebt der Sohn von Country-Rock-Evergreen Steve Earle abstinent. Letztes Jahr heiratete er, bezeichnet sich als glücklich. Beraubt das den 32-Jährigen, dessen bisheriges Werk schließlich vornehmlich aus hundeäugig-reuigen (Selbstan-)Klageliedern über zu viel Alkohol, Drogen und die zahlreichen ihn nach kurzen, stürmischen Beziehungen allein lassende Ladies bestand, womöglich aller Dämonen? Wie klingt ein sesshaft gewordener, ausgenüchterter JTE? Längst noch nicht sonnig und happy. Aber der Sturm und Drang früherer Alben ist auf SINGLE MOTHERS (Earle Senior verließ die Familie, als Justin Townes zwei Jahre alt war) einer rückblickenden Was-wäre-wenn-Me-lancholie gewichen. Frühere Country/Bluegrass-Ein-flüsse sind inzwischen vollständig von reduziertem Zeitlupen-Blues verdrängt worden, als streife Earle bewusst alles Überflüssige ab, um zu seinem Kern als Songwriter vorzudringen. Was letztlich heißt: SINGLE MOTHERS hält zwar den hohen Level, für den Earle schon 2009 mit dem Americana-Award (damals als bester Newcomer) ausgezeichnet wurde, aber es fehlt ein echter Aufreger.

Status Quo – AQUOSTIC

status quoMacht euch nackig!

Francis Rossi und Rick Parfitt mögen es gerade spartanisch. Alles Un- nötige muss weg! Deswegen zogen sie auch beim Shooting zur ihrem neuen Album AQUOSTIC blank (siehe Titel der letzten CLASSIC ROCK-Ausgabe) bis auf das Essentielle: die Akustik-Gitarre. Und die gibt auch beim neuen Album AQUOSTIC den Ton an. Hier haben Status Quo nämlich 22 Songs aus ihrer Karriere ausgewählt und diese stromlos erneut eingespielt. Das Spektrum erstreckt sich chronologisch von ihrer ersten offiziellen Single ›Pictures Of Matchstick Man‹ von 1968 bis zu ›Rock ‚Til You Drop‹ aus dem Jahre 1991. Dabei scheint HELLO! (1973) das Lieblingswerk der beiden Briten zu sein, denn von ihm befinden sich gleich fünf Stücke auf dem Album, darunter natürlich auch ihre damalige Hit-Single ›Caroline‹ in einer fetzigen Version mit Klavier. Auch ihr erster Nummer-Eins-Single-Hit ›Down Down‹ erstrahlt in neuem, sehr peppig arrangiertem akustischen Gewand. ›Rockin‘ All Over The World‹ hat einen leichten Touch von Udo Jürgens, was anfangs etwas befremdlich wirkt, doch schnell Spaß macht. ›Paper Plane‹ wird durch das dominante Akkordeon zur neuen Bierzelthymne, ›Claudie‹ lädt gar zum Schunkeln ein, ›What You’re Proposing‹ erinnert durch die dramatischen Streicher ein wenig an ABBA. Dabei zeigen die neuen Arrangements vor allem, dass die Songs von Status Quo keinesfalls platt sind, was ihnen ja seit Jahrzehnten von vielen Kritikern vorgeworfen wird, sondern durchaus komplexe Strukturen aufweisen. AQUOSTIC ist ein Album, bei dessen Entstehung Rossi und Parfitt sicherlich großen Spaß hatten – und den geben sie bei jedem Song an den Hörer weiter.