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Start Blog Seite 1051

Black Star Riders – THE KILLER INSTINCT

Black Star RidersEin bisschen Thin Lizzy, noch mehr Black Star Riders.

Sie haben es tatsächlich geschafft! Mit ihrem zweiten Album legen die Black Star Riders noch eine Schippe drauf und lassen ihr fulminantes Debüt ALL HELL BREAKS LOOSE von 2013 ein gutes Stück hinter sich. Dabei sind die Zutaten unverändert geblieben. Auch in THE KILLER INSTINCT steckt der Geist von Thin Lizzy – aus deren letzter Live-Besetzung die BSR hervorgegangen sind –, aber mehr noch die unbändige Leidenschaft für handgemachten Rock’n’Roll. Neu dagegen ist, dass die nordirische Band um Ricky Warwick und Scott Gorham dieses Mal mehr Facetten offenbart. Gab es auf dem Debüt praktisch keine Atempausen, überrascht nun ›Blindsided‹ mit Akustikgitarren und epischen Power-Balladen-Dimensionen. Es ist nicht zuletzt Produzent Nick Raskulinecz (Foo Fighters, Rush, Alice In Chains) zu verdanken, dass die Platte hörbar dynamischer und organischer klingt als der herrlich ungehobelte, aber bei aller Qualität etwas eindimensionale Erstling. So lassen die BSR mit dem Titelstück die vielleicht offensichtlichste Thin-Lizzy-Hommage gleich zu Beginn des Albums hinter sich und feilen danach mit betont eingängigen Nummern wie ›Finest Hour‹ und tiefgründigen Tracks wie ›Soldiertown‹ höchst erfolgreich an einer eigenen Classic-Rock-Identität. Mitreißend!

Scorpions – RETURN TO FOREVER

Scorpions Return To ForeverGeblieben, um zu bleiben.

Sie sind zurück! Oder besser: Sie sind noch immer da. Lang und breit hatten sich die Scorpions doch über Jahre hinweg von ihren Fans verabschiedet und nun das. RETURN TO FOREVER heißt das neue, 18. Studioalbum der erfolgreichsten deutschen Rockband aller Zeiten. Bei Herren, die wie Schenker, Jabs und Meine den Beruf des Rockstars schon seit etlichen Jahren ausüben, besteht in einem solchen Fall leider immer die Gefahr, dass die Bühnensucht den Blick auf das Haltbarkeitsdatum des eigenen Produktes trübt. Dass die Scorpions von ihrem Rücktritt 2015 zurücktreten, ist allerdings keineswegs eine traurige Entscheidung. Hatte man sich in vergangenen Jahrzehnten für die 80er und den eigenen, die Dekade prägenden Stil geschämt, waren diesmal Demos aus genau dieser Zeit der Anhaltspunkt für einen großen Teil der neuen Aufnahmen. Oktaviert gedoppelte Gitarren, Mega-Drums, Texte in denen gefühlt jedes siebte Wort „Rock“ ist und Meines bis heute unverändert hohe Stimme galten lange Zeit als die Definition des Begriffs „uncool“. Diese Phase (und damit auch die Zeit, in der man „uncool“ sagte) ist aber vorbei. Außerdem stehen die Scorpions auf diesen zwölf Songs mehr als viele Male zuvor zu dem, was sie groß gemacht hat. Deshalb ist RETURN TO FOREVER der richtige Karriereweg für die Scorpions und obendrein ein „cooles“ Album.

Kid Rock – FIRST KISS

Kid Rock First KissDer American Badass ganz zart.

Robert James Ritchie war schon immer ein sicherer Lieferant von Klatsch, Tratsch und Skandälchen, ob er nun sein Badass-Image pflegte, Pamela Anderson mehrmals ehelichte oder – das ist seine neueste Marotte – mit Ted Nugent auf die Jagd geht. Exzentrisch war er ja schon immer, dieser Kid Rock, und wild. Auch wenn er musikalisch seit ROCK N ROLL JESUS (2007) ruhigere Töne anschlug. Dabei steht ihm die Southern Rock- und Country-Schiene sehr gut, auch wenn einige alte Fans ihm diese Neubesinnung immer noch übel nehmen, ihn zeitweise sogar lahm schimpfen. Sollen sie doch, Kid Rock scheint es nicht zu kümmern, denn auch auf FIRST KISS schreitet er seinen staubigen Weg vergnügt weiter. Er singt über seine Liebe zu Hank Williams, Johnny Cash und Tom Petty, übers Biertrinken und eine gute Zeit mit den Jungs in einer lauen Sommernacht, wandelt nach wie vor auf den Spuren Lynyrd Skynyrds und der Allman Brothers und zückt hier und da auch ein bisschen Bryan Adams. Ein solides Werk, wenn auch etwas schwächer als seine beiden Vorgänger BORN FREE (2010) und REBEL SOUL (2012).

Led Zeppelin – PHYSICAL GRAFFITI

Led Zeppelin Physical Graffiti BoxDie einzigartige Sechste, erweitert um Rohfassungen und frühe Versionen.

Ist dies das beste Doppelalbum aller Zeiten? Als ob es da irgendeinen Zweifel gäbe. Bis heute ist es ein wildes, unzähmbares, aber auch unbeschreibliches Mysterium. Was uns aber nicht davon abhalten soll, es zu versuchen.
Fangen wir an mit ›Custard Pie‹. Schon das dreckige Riff sprüht nur so vor berauschender Lust und weist den Weg zu einer epischen Blues-Orgie, in der nichts zählt außer dem Streben nach Glück, Genuss und Geilheit. Dass der Titel (Sahnetörtchen) ein alter Euphemismus für „Vagina“ ist und das ganze Lied ein tantrisch-shivaistischer Aufruf zum Oralsex, spricht Bände. Der schräge Funk der Rhythmussektion, so primitiv und voodoo-durchtränkt, die rassiermesserscharfen Gitarren und Plants lüsternes Geheul verdichten nur den Eindruck von wilder sexueller Begierde. Doch in Shivas Tempel wird nicht nur der Promiskuität und ungehemmtem Verlangen gehuldigt – auch das Streben nach der elementaren, grundlegenden Natur der Musik steht hier im Fokus und demonstriert einmal mehr, welche Genies hier am Werk waren. Ein furchtloser Sprung in den Wahnsinn, der folgt.
Gleich auf dem nächsten Stück ›The Rover‹ darf Jimmy Page dann demonstrieren, dass er nicht nur der unangefochtene Gitarrengott, sondern eben auch ein großartiger Arrangeur und Produzent war. Der gigantische Breakbeat am Anfang zerstört alles, was sich in den Weg stellt, worauf Bonzo seinen unvergleichlich gnadenlosen Donnerhall entfesseln darf. In seinem übernatürlichen Groove schlägt er diverse Haken, doch Stoiker John Paul Jones nagelt den Rhythmus trotzdem fast telepathisch fest. Einmal mehr bewiesen Led Zeppelin hier, dass das Unerwartete wirklich unvermeidlich war.
Zeit, wirklich die Zähne zu fletschen – ›In My Time Of Dying‹ überwältigt mit Selbstvertrauen, Entschlossenheit und Starrköpfigkeit. Elf Minuten, die alles aus dem Weg blasen, vor allem das Original von Blind Willie Johnson oder die spätere Fassung von Bob Dylan. Robert Plant macht diese frühen Einflüsse zunichte wie ein durchgedrehter Anarchist, der den Ast absägt, auf dem er sitzt. Es ist tragisch und euphorisch, ohne Kompromiss oder Widerspruch.
Weiter geht es mit dem Funk-Glam von ›Houses Of The Holy‹ und dem ähnlich gearteten ›Trampled Under Foot‹, dessen Titel (Unter dem Fuß zertrampelt) sich mal wieder auf unwiderstehliche sexuelle Versuchungen bezieht. Unterdrücktes Verlangen führt zu Krankheit, so ein weiser Spruch, und hier zeigt sich die Natur ungestüm und unzähmbar.
›Kashmir‹. Was kann man über diese Nummer noch sagen, das nicht schon gesagt wurde? Bonham beweist hier aufs Epischste, dass er der wohl beste Rock-Drummer aller Zeiten ist. Ein simpler Beat trifft auf eine seltsame Zeitsignatur, gemischt mit viel Voodoo-Magie. Ekstatisch, tranceartig – schlichtweg einer der monumentalen Eckpfeiler der Rockhistorie überhaupt.
Auf dem folgenden ›In The Light‹ ist es John Paul Jones, der sein Genie demonstrieren darf. Die Synthies am Anfang dieses keltisch-vedischen Opus sind ein Meisterwerk an Atmosphäre, dessen Groove einem den Atem verschlägt, untermalt von Pages verdrogter Unverfrorenheit.
Kurze Atempause. ›Bron-Yr-Aur‹ greift das keltisch-vedische Thema wieder auf, ist aber wunderbar fragil und melancholisch – und somit ein absolut gelungener Kontrapunkt in der Gesamtdynamik dieses Albums. Auch ›Down By The Seaside‹ führt zunächst in weniger rocklastige Gefilde, bis der Mittelteil dann doch wieder ein paar Gänge hochschaltet, doch das nächste atmosphärische Highlight ist fraglos ›Ten Years Gone‹. Unsere Helden nähern sich dem Ende ihrer Reise, Heroin und Kokain haben bereits ihre Spuren hinterlassen und sie sind des Kämpfens gegen ihre chemischen Dämonen hörbar müde. Ist es ein Wunder, dass Led Zeppelin nie wieder solche unfassbaren Höhen erklimmen würden?
›Night Flight‹, noch so ein Outtake, eine B-Seite, auf der andere Bands ganze Karrieren aufbauen würden, trabt dann wieder böswillig-beseelt voran, während ›The Wanton Song‹ weibliche Promiskuität zelebriert. Ob der mörderische Beat, das dreckige Riff, Plants kehlige, lüsterne Schreie oder das psychedelische Flowerpop-Gitarrensolo: Dies war wohl der Zenit der Band, und möglicherweise ihr einflussreichtes Stück überhaupt.
Ein bisschen New-Orleans-Vibe mit Ragtime-Geschmack gefällig? So biegen wir hier nämlich mit ›Boogie With Stu‹ auf die Zielgerade ein, bevor mit ›Black Country Woman‹ ein ganz eigener Blick auf einen geradlinigen, akustischen Country-Blues-Stampfer geworfen wird.
Das große Finale aber ist ›Sick Again‹. Das Ende, nun ist es wirklich da. Zehn Jahre beispielloser Dekadenz auf diversen Tourneen fordern ihren Tribut, während das Schicksal schon einen prophetischen Finger erhebt und auf die anstürmende Barbarenherde am Horizont zeigt: den Punk. Trotz eines kleinen Adrenalinschubs in der Mitte bleibt das Stück schwermütig und gedämpft. Und doch setzt es einen ergreifend schönen Schlusspunkt mit einer Sologitarre, viel Echo und, als düstere Vorahnung der anrollenden Lawine, die Led Zeppelin bald alt und träge aussehen lassen würde, ein über die Saiten schrammendes Plektrum – ganz à la Sex Pistols.
Nicht Mal diese wohl größte Rockband aller Zeiten hätte die Wucht der Punk-Revolution erahnen oder ihr standhalten können, das konnte allerdings niemand. Doch mit 40 Jahren Abstand wissen wir, wer den längeren Atem hatte. Das haben wir nicht zuletzt dem Led-Zep-Veteranen John Davies zu verdanken, der das Album remasterte. Gerade beim Mastering hatten wir ja in der Vergangenheit fürchterliche Fehler bei den CD-Veröffentlichungen der Band zu beklagen, doch hier ist der Klang großartig, satt, klar und so unumstößlich wie das Werk selbst. PHYSICAL GRAFFITI gilt als letzter der Zeppelin-Klassiker. Und in dieser aktuellen Version wird einmal mehr unterstrichen, warum das so ist.

Neues Album erscheint im August

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Mike TrampMike Tramp arbeitet an seinem nächsten Studiowerk, das im August rauskommen soll. Außerdem hat der Sänger einen neuen Vertrag mit Target Records unterschrieben.

Mike Tramp gönnt sich keine Pause: Nachdem er erst im vergangenen Jahr mit MUSEUM seine neunte Soloplatte veröffentlicht hat, steht schon der Termin für den Nachfolger fest. Das neue Werk wird im August in den Läden stehen. Außerdem steht in diesem Jahr eine große Europa- und US-Tour an.

Dazu hat sich der Däne diese Woche einen neuen Vertrag gesichert. Target Group-CEO Michael H. Andersen durfte sich über Tramps Unterschrift freuen. Das kommende Album wird die vierte Veröffentlichung des 54-Jährigen für Target Records sein.

Live-Event zur Wiederveröffentlichung von PHYSICAL GRAFFITI

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Led-Zeppelin-1975-AtlanticMorgen kommt die Deluxe-Edition des Led Zeppelin-Klassikers PHYSICAL GRAFFITI von 1975 raus. Jimmy Page stellt das Set heute Abend ab 20 Uhr vor und beantwortet Fan-Fragen. Seid hier live mit dabei.

Led Zeppelin veröffentlichen morgen mit PHYSICAL GRAFFITI den nächsten Meilenstein in ihrer Reissue-Serie. Aus diesem Anlass verrät uns Gitarrist und Produzent Jimmy Page heute Abend ab 20 Uhr Details zum neuesten Re-Release. So stellt er die Companion-Tracks vor und präsentiert unveröffentlichte Aufnahmen. Im Anschluss daran beantwortet Page Fragen der Fans, die ihr über den Twitter-Hashtag #ledzeplive an ihn richten könnt.

Und das Beste ist: Die ganze Veranstaltung wird ab 20 Uhr live übertragen. Und zwar direkt aus den Olympic Studios in London – dem Ort, an dem die legendäre Platte vor 40 Jahren entstanden ist. Wenn es soweit ist, könnt ihr euch den Live-Stream hier ansehen.

Hört hier einen Song vom neuen Album live

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Faith No More liveFaith No More haben bei einem Konzert in Tokio mit ›Cone Of Shame‹ einen der Tracks vom kommenden Album SOL INVICTUS gespielt.

Bei einem Auftritt in Tokio haben Faith No More gestern (18. Februar) ein Stück vom neuen Studiowerk zum Besten gegeben. Der Song trägt den Titel ›Cone Of Shame‹ und erscheint am 5. Mai auf SOL INVICTUS. Die Platte ist die erste der Gruppe seit 1997. Bereits im vergangenen Jahr haben die Mannen aus San Francisco mit ›Motherfucker‹ nach 17 Jahren wieder einen neuen Track veröffentlicht.

Außerdem sind weitere Live-Shows angekündigt.

Hier sind die aktuellen Termine:
06.06. Berlin, Zitadelle
23.06. Hamburg, Sporthalle

Seht hier Faith No More live in Tokio mit dem neuen Song ›Cone Of Shame‹:

Hört hier den neuen Song ›Holy War‹

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TotoIm März veröffentlichen die Kalifornier ihr neues Album. Es trägt den Titel TOTO XIV. Nun lässt uns die Band mit ›Holy War‹ ein Stück daraus hören.

Steve Lukather und Kollegen melden sich nach fast zehn Jahren wieder mit einem neuen Studiowerk zurück: TOTO XIV ist das erste Album seit FALLING IN BETWEEN von 2006 und erscheint am 20. März. Mit ›Holy War‹ präsentiert die Gruppe nun einen Track daraus. Keyboarder Steve Porcaro erklärt, er betrachte die Platte „als Nachfolger zu Toto IV. Wir wollen die beste Version von uns präsentieren, uns selbst treu sein und unsere bestmögliche Musik machen. Wir wollen die Leute unterhalten, dazu sind wir da.“

Tracklist von TOTO XIV:
1. Running Out Of Time
2. Burn
3. Holy War
4. 21st Century Blues
5. Orphan
6. Unknown Soldier (For Jeffrey)
7. The Little Things
8. Chinatown
9. All The Tears That Shine
10. Fortune
11. Great Expectations

Hier könnt ihr euch ›Holy War‹ vom kommenden Toto-Studiowerk anhören: