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Jefferson Airplane: Gitarrist Paul Kantner ist tot

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jefferson airplane cover fotoPaul Kantner (im Bild unten Mitte) ist gestern im Alter von 74 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

Wie seine Sprecherin bekannt gab, ist Paul Kantner am Donnerstag in San Francisco infolge eines Herzinfarkts verstorben, im Alter von 74 Jahren. Kantner gehörte 1965 zu den Gründungsmitgliedern von Jefferson Airplane, außerdem veröffentlichte er mehrere Soloalben.

Dank legendärer Songs wie ›Somebody To Love‹ und ›White Rabbit‹ gehörten Jefferson Airplane zu den Protagonisten des Psychedelic-Rock in den Sechzigerjahren, 1969 traten die Kalifornier beim Woodstock Festival auf. Kantner war als Gitarrist und Sänger aktiv. Bei der kommenden Grammy-Verleihung soll die Band mit dem Sonderpreis für ihr Lebenswerk geehrt werden.

Jefferson Airplane-Kollege Marty Balin schrieb zum Tod von Kantner auf Facebook: „So viele Erinnerungen gehen mir durch den Kopf, so viele Momente, in denen wir neue Welten erschlossen haben. Er war der Erste, den ich für die Gruppe ausgesucht habe, und der Erste, der mir beigebracht hat, wie man einen Joint dreht.“

Hier seht ihr Jefferson Airplane im Jahr 1969 live in Woodstock:

Avantasia – GHOSTLIGHTS

avantasia ghostlightsEin kreatives, kurzweiliges, zeitgemäßes und frisches Rock-meets-Metal-Album mit facettenreichen Kompositionen und brillanten Gastsängern.

Edguy-Sänger Tobias Sammet, der kreative Kopf hinter Avantasia, übertrifft sich erneut selbst. Es ist schier unglaublich, wie vielschichtig seine musikalischen Ideen sind, auch diesmal füllt er sein bewährtes Konzept mit frischem Leben. Die altbekannten Sangesgefährten Michael Kiske, Jorn Lande, Ronnie Atkins und Bob Catley erfahren auch auf GHOSTLIGHTS hochwertige Unterstützung durch zuvor am Projekt unbeteiligte Barden. Da wäre zunächst Dee Snider bei ›The Haunting‹. Diese etwas mystische Nummer zeigt gar eine neue Facette des Twisted-Sisters-Sängers. Auch Ex-Queensryche Geoff Tate konnte Sammet für ein Duett (›Seduction Of Decay‹) gewinnen und öffnet sich seinem progressiven Rock aus Seattle. Als wäre diese Stilvielfalt, die aber immer perfekt ins Avantasia-Korsett passt, nicht schon ausreichend, wird bei ›Draconian Love‹ durch Beyond-The-Bridge-Sänger Herbie Langhans ein wenig HIM-Gothic-Flair versprüht. Selbstverständlich gehört eine Ballade (›Isle Of Evermore‹) mit einer weiblichen Sangespartnerin zwingend auf die CD, diesmal übernimmt Sharon Den Adel von Within Temptation diesen Part. Letzter in der Riege der neuen Gäste ist Nightwishs Marco Hietala, der mit seiner Stimme in ›Master Of The Pendulum‹ unterstützend tätig wird. Bei Tobias Sammet besteht keinerlei Grund dazu, prominente Kollegen nur deshalb zu rekrutieren, um Schwächen zu überdecken oder Aufmerksamkeit zu erzeugen, denn seine Kompositionen sind durchweg hochwertig. Neben den Hausgitarristen Sascha Paeth und Oliver Hartmann greift auch Bruce Kulick bei drei Songs in die Saiten. GHOSTLIGHTS sollte allen uninspirierten Nörglern und Neidern klar machen, welche Zutaten es für ein grandioses Album braucht.

Avantasia
GHOSTLIGHTS
NUCLEAR BLAST/WARNER
9/10

The Sheepdogs – FUTURE NOSTALGIA

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Sheepdogs, TheVorwärts in die Vergangenheit.

Dieser nostalgieneurotische Fünfer-Kanadier hat es ein bisschen mit den Zeitsprüngen. Im Oktober bereits veröffentlicht, kommt ihre fünfte Scheibe nun amtlich ein zweites Mal Ende Januar 2016 ins deutsche Verkaufsregal. Das dient heutzutage ja leider nur noch als Steilvorlage, um das Album dann im Laden zu lassen und auf eBay für die Hälfte zu schießen. Aber egal, ich schweife ab, zurück in die Zukunft. Wenn schon Marty McFly im Herbst nirgendwo auf dieser Kugel mit seinem DeLorean aufgetaucht ist, dann bringen uns wenigstens die Sheepdogs die goldenen 70er wieder zurück. Als Zielgruppe an der besagten Plattentheke stelle ich mir entweder den blutjungen Hipster mit Truckermütze, Gesichtswolle und Black-Keys-Shirt vor, oder den gut verdienenden Best-Ager, der zuhause mehrere Meter Westcoast/Classic/Southern-Vinyl stehen hat, wobei ein Viertel allein aus Bad Company-, The Band-, Eagles- (die ohne Death Metal) und Free-Platten besteht. Southern? Naja, zumindest an einigen Stellen höre ich hier lupenrein-weinende Twin-Gitarrenmelodien der Skynyrd-Schule heraus. Aufgenommen an einem wunderschönen Plätzchen tief im kanadischen Outback, schaltet der mit souligem Vibe und viel Detailverliebtheit gewürzte Sound auf einer guten Stereoanlage dann auch gleich das Kopfkino für den persönlichen Retro-Roadmovie ein. Da braucht es nicht mal den Flux-Kompensator-DeLorean…

The Sheepdogs
FUTURE NOSTALGIA
WB/WARNER
7/10

Deep Purple – THE VINYL COLLECTION 1972 – 1987

Deep Purple Vinyl CollectionEin nur halbwegs aufgearbeiteter Vinyl-Werdegang in edler Verpackung.

Zugegeben, die Geschichte von Deep Purple ist von Mitgliederwechseln, stilistischer Unberechenbarkeit und Zäsur geprägt. Doch die edel verpackte 7-LP-Box THE VINYL COLLECTION 1972 – 1987 lässt nicht nur Kenner der Materie ratlos zurück. Wäre es nicht fanfreundlicher gewesen, das runde Dutzend Studioalben von 1968 bis 1987 zu kompilieren? Hinter der seltsamen Strategie stecken schlicht rechtliche Gründe: Bei der Zerschlagung von EMI, Inhaber des Purple’schen Gesamtkatalogs der Jahre 1968 bis 1976, fiel HEC Enterprises (von SHADES OF DEEP PURPLE bis FIREBALL) an Warner Music, Deep Purple Overseas Ltd. (also alles ab 1972) ging an Universal – und die besitzen zufälligerweise auch die Rechte an zwei Alben von 1984 und 1987. THE VINYL COLLECTION 1972 – 1987 setzt mit von den Mutterbändern gezogenen 180g-Pressungen in Originalverpackung plus Beigaben beim Multiplatinseller MACHINE HEAD an. Also jenem in Montreux unter widrigen Umständen entstandenen Wunderwerk mit den Konzertfavoriten ›Lazy‹, ›Highway Star‹, ›Maybe I’m A Leo‹, ›Space Truckin’‹ und ›Smoke On The Water‹ . Ein Niveau, das der in Rom und Frankfurt eingespielte Nachfolger WHO DO WE THINK WE ARE trotz Fernost-Tour-Ode ›Woman From Tokyo‹, Mary-Whitehouse-Spott ›Mary Long‹, Psychedelic-Reminiszenz ›Super Trouper‹ und Zeitlupen-Blues ›Place In Line‹ nicht ganz halten konnte. Danach schickte Ian Gillan seine Kündigung, Bassist Roger Glover bekam auch den Stiefel. Ein Reset als Mark III gelang 1974 mit BURN. Sänger David Coverdale sowie Bassist Glenn Hughes als zweiter Sänger integrierten subtil Soul und Funk. Sowohl der Titelsong als auch ›Sail Away‹ und ›Mistreated‹ zeugten von hoher Qualität. Noch mehr schwarze Rhythmen enthielt im November gleichen Jahres STORMBRINGER. Unzufrieden mit der neuen Ausrichtung, fand Gitarrero Ritchie Blackmore wenig später Erfüllung mit seiner eigenen Truppe Rainbow. Sein hochtalentierter US-Ersatz Tommy Bolin trieb 1975 COME TASTE THE BAND noch ein wenig mehr in Richtung Jazz-Funk. Bolins Heroin- und Hughes-Koks-Abhängigkeit führte Deep Purple dennoch ins Aus – zumindest vorerst. Acht Jahre später erfolgte die Reunion von Mark II mit grundsolidem PERFECT STRANGERS. Dass zwischen Blackmore und Gillan nach wie vor nur Waffenstillstand, aber kein Friede herrschte, unterstrich 1987 das mediokre THE HOUSE OF BLUE LIGHT.

Deep Purple
THE VINYL COLLECTION 1972 – 1987
Universal
8/10

Miggs – MIGGS

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MiggsUnter dem Modern-Rock-Radar.

Anfang des Jahrtausends machte sich in den USA die zweite Post-Grunge-Generation auf den Weg, die Charts umzukrempeln. Viele Bands mischten den Sound der Counting Crows und Matchbox 20 mit Alternative Rock, man gab dem „neuen“ Sound den wenig innovativen Terminus Modern Rock. Dass in diese Schublade natürlich viele unterschiedliche Bands hineinpassten, dürfte klar sein. Miggs sind ein Beispiel für den Versuch, sich Acts wie Train oder The Wallflowers anzunähern. Bis jetzt sind sie aber nur unter dem Radar geflogen, alle ihre bisherigen fünf Alben brachten nicht den gewünschten Erfolg. Mit der aktuellen Besetzung hat Namensgeber Don Miggs hoffentlich mehr Glück, denn diesmal stimmt die Mischung aus den erwähnten Einflüssen. Vor allem die erste Single ›Ordinary‹ steht qualitativ den großen Vorbildern in nichts nach. Was fehlt, ist allerdings Originalität, daran müssen Miggs noch feilen. Der Versuch mit Songwriter-Spezialist Charlie Midnight, bei vielen Stücken Co-Autor, geht aber in die richtige Richtung. Egal, wie man das Ergebnis nun nennt. Rock reicht vollkommen.

Miggs
MIGGS
ELM CITY MUSIC/SOULFOOD
6/10

Supersuckers – HOLDIN’ THE BAG

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SupersuckersCountry mit Lagerfeuer-Romantik.

Mit lässig gespieltem Country und Western sind die Supersuckers so etwas wie die freundliche Subversion der guten Unterhaltung. Hier werden keine Häuser angezündet und kein apokalyptisches Treibhausgas-Szenario debattiert. Nein, hier geht es um Blechtassen-Kaffee am Lagerfeuer inmitten der Prärie. Mit gesundem Selbstbewusstsein präsentiert Eddie Spaghetti sein persönliches Siegertreppchen: Es gibt Bronze für das croonige Truckdriver-Epos ›Man On The Highway‹, Silber für die Saloon-Ballade ›All My Rowdy Friends‹ und strahlendes Gold für das Dolly-Parton-Dramulett ›I Can’t Cry‹ mit Lydia Loveless als Sängerin im Duett. Dies ist alles nah an Merle Haggard, Waylon Jennings, Jason Ringenberg und Roy Rogers. Musik für Männer, die im Mittleren Westen morgens um Fünf am Truck Stop stehen, Rührei mit Schinkenspeck bestellen und sich dann ärgern, dass in der Musikbox nicht ›The Master’s Voice‹ von Marty Robbins enthalten ist.

Supersuckers
HOLDIN’ THE BAG
STEAMHAMMER/SPV
7/10

Miggs: Hört die kommende Platte hier schon vorab

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miggs-miggs-promoMorgen erscheint das sechste Album der US-Rocker Miggs. Bei uns könnt ihr euch das nach der Band benannte Werk schon jetzt in voller Länge anhören.

Die Aufnahmen zu MIGGS fanden im Heimatstudio von Frontmann Don Miggs in Florida statt. Im Unterschied zu früheren Platten sei die neue ein echtes Gemeinschaftswerk, bei dem „jeder aus der Band seinen Teil beigetragen hat“, wie Miggs versichert.

Bisher seien bei jedem Album neue Mitglieder zur Gruppe gestoßen und alte gegangen, so Miggs. „Aber mit meinem Schulfreund Michael (Lombardo) am Bass, mit Walker (Adams) am Schlagzeug und John (Luzzi), den wir 2012 auf Tour kennengelernt haben, fühlt es sich zum ersten Mal an wie eine richtige Band.“

Musikalisch sind Miggs zwischen klassischem und Alternative-Rock anzusiedeln, wobei sie auch gerne mit Pop flirten. „Wem das nicht passt, der hat Pech gehabt“, findet Don Miggs. „Wir werden ständig gefragt, in welches Genre wir passen. Aber ich möchte mich, ehrlich gesagt, gar nicht entscheiden.“

Hier hört ihr Miggs mit ihrem sechsten, nach sich selbst benannten Album:

Brian Fallon: Erstes Video zu neuem Album veröffentlicht

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brian fallon wonderful life videoIm Clip zum neuen Song ›A Wonderful Life‹ feiert Brian Fallon die schönen Seiten des Lebens.

Die Auszeit von The Gaslight Anthem scheint Sänger Brian Fallon gut zu tun. Sichtlich gut gelaunt sieht man ihn zu ›A Wonderful Life‹ im Jeansoutfit seine Akustikgitarre bearbeiten. Außerdem bestimmen turtelnde Paare, spielende Kinder und feiernde Menschen die Szenerie des neuen Videos, das in Asbury Park, New Jersey spielt.

›A Wonderful Life‹ ist die erste Vorab-Single aus Fallons kommender Soloplatte PAINKILLERS, die am 11. März erscheint. Daraus gab es kürzlich mit ›Nobody Wins‹ eine weitere Kostprobe zu hören.

Hier seht ihr Brian Fallon im Video zu ›A Wonderful Life‹:

Im April ist Brian Fallon mit seiner Begleitband The Crowes in Deutschland unterwegs – präsentiert von CLASSIC ROCK.

Hier sind die Konzerttermine:
14.04. Berlin, Astra (Verlegt vom PBHF Club!)
15.04. München, Muffathalle
19.04. Köln, Live Music Hall
20.04. Hamburg, Fabrik