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St. Prostitute: Videopremiere zu ›A Bitter Man’s Lullaby‹

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st prostitute video stillSt. Prostitute haben ihrem Song ›A Bitter Man’s Lullaby‹ eine Frischzellenkur verpasst.

Die dänischen Rocker von St. Prostitute haben sich für ihr aktuelles Video einen Track ihres Debüts HERE COME THE PROSTITUTES erneut vorgenommen. ›A Bitter Man’s Lullaby‹ – ursprünglich ein Akustiksong – kommt nun im vollen Bandsound samt Drums, Bass und elektrischer Gitarre daher.

Die neue Fassung von ›A Bitter Man’s Lullaby‹ sei in einer nächtlichen Probesession entstanden, wie die Band erklärt. Dort würden sie gerne experimentieren und neue Arrangements für bekannte Stücke testen.

Zuletzt haben St. Prostitute im vergangenen Jahr ihr Album GLORIFIED veröffentlicht. Hier könnt ihr euch einige Clips dazu anschauen.

Hier seht ihr St. Prostitute mit ihrer aufgetunten Fassung von ›A Bitter Man’s Lullaby‹:

Neuerscheinungen: Ab heute im Plattenladen

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album_cover_RICK SPRINGFIELD Rocket ScienceHeute stehen wieder viele Neuerscheinungen in den Läden – hier sind unsere Alben der Woche:

Im Trailer zu ROCKET SCIENCE blickt Rick Springfield auf seine Karriere zurück:

Hier findet ihr die Review zu ROCKET SCIENCE…

Wolfmother hat’s im Video zu ›Victorious‹ in die Weiten des Weltalls verschlagen:

Hier findet ihr die Review zu VICTORIOUS…

›Modern Day‹ ist cooler Gitarrenrock – ebenso wie das neue Album der Factory Brains:

Hier findet ihr die Review zu HARD LABOR…

Delta-Spirit-Sänger Matthew Logan Vasquez hat’s auch solo drauf – wie er im duchgestylten Clip zu ›Everything I Do Is Out‹ vom Album SOLICITOR RETURNS beweist:

Hier findet ihr die Review zu SOLICITOR RETURNS…

Rick Springfield – ROCKET SCIENCE

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album_cover_RICK SPRINGFIELD Rocket ScienceQualitätsware – altbekannt, aber auch altbewährt.

Seit ihn sein Hit ›Jessie’s Girl‹ vor fast 35 Jahren unsterblich machte, fand Rick Springfield zumeist mehr Gefallen daran, den Grübler zu geben, der über große Ideen sinniert und die Last der Welt auf seinen Schultern trägt, als dem pflegeleichten Image eines Popstars gerecht zu werden: Sein letztes Album nannte er sogar SONGS FOR THE END OF THE WORLD. Da ist es schon einigermaßen überraschend, dass er nun mit ROCKET SCIENCE seine wohl positivste Platte überhaupt vorlegt. Gleich der Opener ›Light This Party Up‹ entpuppt sich als modernes Update des 80er-Jahre-Sorglos-Stadionrocks, bevor der inzwischen 66-jährige Australier mit den folgenden zwölf Songs die komplette Bandbreite des Pop/Rock-Spektrums abdeckt. Seine bluesgetränkten Rocknummern (›Miss Mayhem‹) und herzerwärmenden Balladen (›Let Me In‹) unterstreichen dabei trotz einiger moderner Produktionstricks und einem unüberhörbaren Country-Touch, dass ihn die Liebe zum muskulösen Power-Pop-Sound der späten 70er und frühen 80er bis heute nicht losgelassen hat. Ohne wirklich viel zu wagen, macht Springfield so auf seinem 18. Studioalbum eine Menge richtig.

Rick Springfield
ROCKET SCIENCE
FRONTIERS/SOULFOOD
6/10

Factory Brains – HARD LABOR

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Factory BrainsJunge Schweden geben Lektionen in ehrlichem Rock. Mit prominenter Unterstützung.

Obwohl die schwedischen Männer noch blutjung sind, trieft aus ihrer Musik Erfahrung und Lebensschwere. Jungspunde schreiben so großartig verflossene Oden wie ›Down The River‹ normalerweise einfach nicht. Doch bei den Factory Brains liegt der Fall anders. Sie haben ihren emotionalen Cocktail aus Blues, Americana und Classic Rock offenbar mit der Muttermilch aufgesogen. Für den letzten Schliff an ihrem zweiten Album waren profilierte Landsleute wie Martin Hederos (The Soundtrack Of Our Lives) und Hendrik Wind (The Hellacopters) mitverantwortlich. Wohl auch ein Grund, weshalb HARD LABOR so authentisch und kraftvoll klingt. Die Musik ist mal riffdominiert wie in ›Arty Minds‹, an anderer Stelle wieder sehr deep und ausufernd wie in dem sich bedrohlich anschleichenden ›Machinery‹. Ob beabsichtigt oder nicht: Tatsächlich schwankt die Wirkung der Factory Brains zwischen cool und bedrohlich. Sie scheinen es selbst zu wissen: „I’m no good for you“, heißt es im kompromisslos rockenden Opener.

Factory Brains
HARD LABOR
WILD KINGDOM/ROUGH TRADE
7/10

Wolfmother – VICTORIOUS

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wolfmother victoriousVon Wolfmother lernen, heißt Siegen lernen!

Seit ihrem zehn Jahre alten, selbstbetitelten Debüt ist Wolfmother aka Andrew Stockdale keine so hittig kreative Studioleistung gelungen wie mit dem obendrein selten facettenreichen VICTORIOUS. Die klassisch auf zehn Songs reduzierte Tracklist strotzt einerseits mit dem eingängigen Titeltrack (angereichert mit nicht von der Hand zu weisenden The Who- und Black Sabbath-Hommagen) und ›The Love That You Give‹, wie einst ›Dimension‹, ›Woman‹ oder ›Joker And The Thief‹, vor triolisch hämmernden 70s-Hooks. Andererseits bietet VICTORIOUS in den Stücken ›Baroness‹ und ›Eye Of The Beholder‹ straighte Rock-, ja beinahe Doom-Riffs. Diese treten ebenso erfolgreich den Siegeszug durch die Gehörgänge an, wie das halbakustische, wie ›Dead Flowers‹ anmutende ›Best Of A Bad Situation‹ und die liebevoll und mit bombastischer Percussion unterlegte Pop-Folk-Hymne
›Pretty Peggy‹.

Wolfmother
VICTORIOUS
Universal
9/10

Matthew Logan Vasquez – SOLICITOR RETURNS

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Vasquez, Matthew LoganDer Delta-Spirit-Sänger kann’s auch im Alleingang.

Mit seiner Band Delta Spirit hat sich deren Frontmann Matthew Logan Vasquez in den letzten zehn Jahren einen exzellenten Ruf unter den Fans des alternativen Americana-Rock erspielt. Nach einigen privaten Veränderungen (Heirat, Vaterschaft, Umzug von New York nach Texas) kommt er nun mit seinem Solodebüt um die Ecke. Auf dem tobt sich der gebürtige Kalifornier in Sachen Klangexperimenten so richtig aus, entfernt sich dankenswerterweise aber nie allzu weit von seinem angestammten Terrain. Das Erinnerungen an Neil Young und John Lennons beste Alleingänge wachrufende ›Maria‹ und das flotte, dabei atmosphärisch-psychedelische ›Personal‹ sind gleich zu Beginn der 41 Minuten gute Beispiele. Als weitere Höhepunkte gehen das melancholische, leicht verträumt anmutende, aber auch immer wieder von deftigen Gitarren-Riffs durchzogene ›I Bet It All‹, der wie eine Melange aus Nirvana zu NEVERMIND-Zeiten und Crazy Horse daherkommende Stampfer ›Everything I Do Is Out‹ und die Country-Ballade ›Black East River‹ durch. Ein gelungenes Werk, bei dem lediglich der allzu belanglos vor sich hin mäandernde Abschlusstitel ›Muerto Tranquila‹ etwas abfällt. Parallel erscheint übrigens – digital und/oder als Bonus zur Vinyl-Ausgabe des Albums – nun auch in Deutschland die von Vasquez noch vor dem Langspieler aufgenommene, ebenfalls empfehlenswerte EP AUSTIN.

Matthew Logan Vasquez
SOLICITOR RETURNS
DEVILDUCK/INDIGO
7/10

Coheed And Cambria: München, Theaterfabrik (29.01.16)

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coheed cambria press 2015Aus den unendlichen Weiten des Weltalls…

Die Prog-Rocker aus Ny­­ack, New York, sind schon ein Phänomen. Im letzten Jahr feierten sie ihr 20-jähriges Bandbestehen, in dem sie acht Studioalben und diverse EPs veröffentlichten. Dabei haben die Mannen um Mastermind Claudio Sanchez auch Erfolg, werden von ihren Fans leidenschaftlich verehrt, doch der richtig große Durchbruch lässt immer noch auf sich warten – vor allem in Europa. Die Münchner Theaterfa­brik ist an diesem Freitagabend nur halb gefüllt, was traurig ist, denn Coheed haben richtig Lust auf diesen Gig. Schon beim Eröffnungsstück ›Island‹ hat Sanchez die Menge in seinen Bann gezogen und auch die Band selbst geht voll in ihrem Spiel auf. Dabei schafft sie es, selbst die kompliziertesten Stimmungen und sphärischsten Momente perfekt auf die Bühne zu bringen. Nur eines kann Sanchez nicht kontrollieren, seine Lockenmähne, die – wie die meisten seiner Gechichten – nicht von dieser Welt zu stammen und ein Eigenleben zu haben scheint. Denn egal, was er auch tut, sie hüllt das Gesicht des Enddreißigers stets ein. Doch dieses natürliche Versteck scheint dem im Grunde recht schüchternen Musiker oft sehr gelegen zu kommen, nur zweimal versucht er, die Mähne mit einem Haargummi zu bändigen, gibt es aber schnell wieder auf. Dem Publikum ist das egal, sie schwelgen in den unendlichen Weiten des Coheed-Universums und lassen sich von den wunderschönen Melodien mitreißen. Neben neuen Stücken wie ›You Got Spirit, Kid‹ und ›Here To Mars‹ gibt es natürlich auch allerhand Klassiker wie ›World Of Lines‹, ›A Favor House Atlantic‹ und am Ende ›Welcome Home‹. Nach guten 90 Minuten ist der Zauber dann leider auch schon wieder vorbei, nur die Melodien klingen im eigenen Kopf noch nach. Ein wunderschöner Abend mit einem unvergesslichen Konzert. Bitte wiederkommen…

The Quireboys: Lichtenfels, Paunchy Cats (11.12.16)

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QuireboysGut geölte Maschine

Die Konzertsaison 2015 war lang, sehr lang. Ein Highlight jagte im vergangenen Jahr das Nächste und der geneigte Rockfan lief fast schon mit einem Dauergrinsen durch zwölf Monate, in denen man sich an manchen Abenden hätte vierfach klonen müssen. Dass bei einem derartigen Überangebot an großartigem Live-Entertainment am Ende der Rockergeldbeutel leer und der Bierdurst gestillt ist, ist ein Umstand, gegen den auch ein legendärer Act wie The Quireboys leider nichts ausrichten kann. In weiser Vorahnung buchte der zuständige Konzertpromoter eine Reihe intimer, kultiger Venues. Das Paunchy Cats ist an diesem Dezemberabend mit 117 Besuchern leider nur zu gut einem Drittel gefüllt, was die Quireboys aber nicht davon abhält, eine superbe Show auf die im Herbst neu eingeweihte, deutlich größere Bühne des Clubs zu legen. Eröffnet wird der Reigen aus Hits und ein paar selten gespielten Perlen mit ›Black Mariah‹ vom sträflich unterbewerteten WELL OILED (2004). Innerhalb weniger Augenblicke wird es vor der Bühne eng, denn Jonathan „Spike“ Gray lockt mit seinem arenagroßen Charisma selbst die zurückhaltenderen Freunde erdigen Rock‘n‘Rolls weg von der Bar. Da heute augen- und ohrenscheinlich ausschließlich Die-Hard-Fans der Briten anwesend zu sein scheinen, schallen bei wirklich jedem Song laute, extrem textsichere Chöre in die fränkische Nacht. Dass bei dieser durch 0,4 Liter große Lemmys (Jack Daniel‘s Cola) angefeuerten, ausgelassenen Stimmung nicht totzuspielende Nummern wie etwa ›Hey You‹ die Sanduhr viel zu schnell verrinnen lassen, überrascht nicht wirklich. ›I Don‘t Love You Anymore‹ und ›Don‘t Bite The Hand That Feeds You‹ beschließen im Zugabenteil den Konzertabend, der als ein ganz besonderes Highlight des Winters 2015 in Erinnerung bleiben wird.