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Rick Springfield – ROCKET SCIENCE

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album_cover_RICK SPRINGFIELD Rocket ScienceQualitätsware – altbekannt, aber auch altbewährt.

Seit ihn sein Hit ›Jessie’s Girl‹ vor fast 35 Jahren unsterblich machte, fand Rick Springfield zumeist mehr Gefallen daran, den Grübler zu geben, der über große Ideen sinniert und die Last der Welt auf seinen Schultern trägt, als dem pflegeleichten Image eines Popstars gerecht zu werden: Sein letztes Album nannte er sogar SONGS FOR THE END OF THE WORLD. Da ist es schon einigermaßen überraschend, dass er nun mit ROCKET SCIENCE seine wohl positivste Platte überhaupt vorlegt. Gleich der Opener ›Light This Party Up‹ entpuppt sich als modernes Update des 80er-Jahre-Sorglos-Stadionrocks, bevor der inzwischen 66-jährige Australier mit den folgenden zwölf Songs die komplette Bandbreite des Pop/Rock-Spektrums abdeckt. Seine bluesgetränkten Rocknummern (›Miss Mayhem‹) und herzerwärmenden Balladen (›Let Me In‹) unterstreichen dabei trotz einiger moderner Produktionstricks und einem unüberhörbaren Country-Touch, dass ihn die Liebe zum muskulösen Power-Pop-Sound der späten 70er und frühen 80er bis heute nicht losgelassen hat. Ohne wirklich viel zu wagen, macht Springfield so auf seinem 18. Studioalbum eine Menge richtig.

Rick Springfield
ROCKET SCIENCE
FRONTIERS/SOULFOOD
6/10

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