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ZZ Top – LIVE GREATEST HITS FROM AROUND THE WORLD

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ZZ Top LIVE GREATEST HITS FROM AROUND THE WORLDEiswürfel und Wüstenstaub.

LIVE GREATEST HITS FROM AROUND THE WORLD ist sage und schreibe die erste (offizielle) ZZ-Top-Live-Scheibe. Für eine Band, die in der fünften Dekade ihrer Karriere über die Kontinente rockt, ein „kleines“ Novum. Wie der Titel schon erahnen lässt, stammen die einzelnen Tracks aus Konzertmitschnitten rund um den Globus. Dabei beschränkten sich die Herren Gibbons, Hill und Beard jedoch nicht auf eine bestimmte Tour, sondern wählten die besten Live-Cuts ihrer gesamten bisherigen Schaffens­perioden. Diese Zeitreise durch die einzelnen ZZ-Epochen ist derart gut gelungen, dass man trotz gleichbleibend hoher, transparenter und druckvoller Soundqualität sofort einen Unterschied in Instrumentarium und Live-Mix zwischen beispielsweise der „Eliminator“- und „Antenna“-Tournee hört. Performancetechnisch lassen die drei Hombres fast schon selbstverständlich – und egal aus welchem Jahrzehnt – bis auf ein paar Onstage-Kippen nichts anbrennen und zeigen einmal mehr, dass nicht das technische Umfeld, sondern die Protagonisten maßgeblich für einen coolen, eigenständigen Ton sorgen. Als kleines Schmankerl gibt sich Jeff Beck für zwei Jams die Ehre. LIVE GREATEST HITS FROM AROUND THE WORLD macht in seiner Gesamtheit schlichtweg Spaß und hätte auch gerne als Boxset erscheinen dürfen.

7/10

ZZ Top
LIVE GREATEST HITS FROM AROUND THE WORLD
Suretone/ADA-Warner

Wilco – SCHMILCO

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wilco schmilcoBrillanter, fokussierter Folk(-rock): Auf Jeff Tweedy und Co. ist Verlass.

„Oh, as if I have answers“, konstatiert Jeff Tweedy am Ende von SCHMILCO. Der Grund für diese Ratlosigkeit könnte sein, dass er mit seinen Kollegen seit je zugleich die schlauesten Fragen stellt und simplen Antworten aus dem Weg geht. Für letztere ist das Leben auch einfach zu kompliziert. Dem zehnten Wilco-Album jedenfalls ist eine pessimistische, grüblerische Stimmung eigen. In düsteren, komplexen Texten erzählt Tweedy von Einsamkeit, Entfremdung, Hass und Liebe, von den Tücken des Ruhms und von Depression. Er kehrt zurück in seine Kindheit neben all die „normal American kids“, die er zugleich verachtet und verstohlen beneidet. Er reist ans Grab seiner Mutter, die ihren Körper der Wissenschaft gespendet hat, „so I’m not sure what’s in her place, maybe roses or Tanqueray“. Er erzählt von Liebesleid und davon, ganze Nächte lang zu weinen. Davon, wie es ist, verzweifelt zu sein und doch irgendwie weitermachen zu müssen. Die Songs sind kurz, nicht selten unter drei Minuten, und frei von Elektronik. Stattdessen gibt’s Folk(-rock) mit einzelnen experimentellen Passagen, der mal spröde ist und karg (›Common Sense‹), dann wieder von fast naiver Schönheit (›We Aren’t The World‹), mal schleppend (›Happiness‹), um dann das Tempo anzuziehen (›Cry All Day‹). Langweilig wird’s so nicht, auch nicht in musikalisch relativ eng gesteckten Grenzen. Das liegt neben der Brillanz der einzelnen Musiker an ihrem scheinbar mühelosen Zusammenspiel, das bei aller Qualität nie abgeklärt oder manieriert klingt. Ach ja: Was den Titel betrifft, haben sich die Mannen aus Chicago natürlich von Harry Nilssons Album NILSSON SCHMILSSON inspirieren lassen.

9/10

Wilco
SCHMILCO
ANTI/INDIGO

Meat Loaf – BRAVER THAN WE ARE

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meat loafEin eingespieltes Team.

Als Meat Loaf während des zweiten Laufs seines Engagements bei „Rocktellz & Cocktails“ im Frühjahr 2014 auf der Bühne des Planet Hollywood Resort & Casino in Las Vegas verkündete, dass er erneut an einem Album mit Jim Steinman arbeite, war die Euphorie im Zuschauerraum und später im World Wide Web groß. Gemeinsame Klassiker wie BAT OUT OF HELL (1977), BAT OUT OF HELL II: BACK INTO HELL (1993) oder die letzte (Teil-) Kollaboration BAT OUT OF HELL III: THE MONSTER IS LOOSE (2006) legten die Messlatte für BRAVER THAN WE ARE schon enorm hoch, bevor ein erster Ton an die Öffentlichkeit gelangte. Glücklicherweise versuchte Jim Steinman bei keiner der neun Archivkompositionen, mit seinen Werken der Vergangenheit in Konkurrenz zu treten und kreierte für Meat Loaf und seine wirklich großartigen Begleitmusiker ein broadway-taugliche Klangwelt, inklusive eines versteckten Rückblicks auf das durch Bonnie Tyler zum Hit gewordene ›Total Eclipse From The Heart‹ in ›Skull Of Your Country‹. Song Nummer zehn im Bunde ist die Neuauflage des von Steinman und Andrew Eldritch geschriebenen Sisters-Of-Mercy-Klassikers ›More‹. Das auf Musical zugeschnittene Arrangement funktioniert zwar perfekt – zu Meats Stimme passt das Stück allerdings nur bedingt.

7/10

Meat Loaf
BRAVER THAN WE ARE
429 RECORDS/UNIVERSAL

Devin Townsend – TRANSCENDENCE

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devin townsendAtmosphärischer Prog-Rock mit latentem Metal-Anteil. Absolut hörenswert!

Seine überragende künstlerische Begabung hat sich Devin Townsend einst von Gitarrengott Steve Vai, seine mentale Fragilität und seinen notorischen Drang zu psychedelischen Substanzen von Medizinern und Suchtberatern attestieren lassen. Beim amerikanischen Multiinstrumentalisten liegen Wahnsinn und Genialität ebenso eng beisammen wie der Hang zu Pomp und großen Gesten. Auch auf seinem neuen Album TRANSCENDENCE präsentiert der 44-Jährige seine Songs mit einer derartigen Intensität, dass der Zuhörer von der enormen Wucht der Töne fast erschlagen wird. Doch bei Townsend sind Produktion und Klangdichte nicht etwa Mittel zum Zweck, um vermeintlich dünne künstlerische Substanz zu kaschieren, genau das Gegenteil ist der Fall: Der Mann ist ein überragender Songschreiber und Arrangeur, der im kreativen Teil seines Großhirns die Klangwelten von Pink Floyd ebenso abgespeichert hat wie Klassik, Prog Metal oder das bunte Reich der Filmsoundtracks. Und so lädt auch seine aktuelle Soloscheibe mit einigen namhaften Gästen wie Anneke Van Giersbergen (Ex- The Gathering) oder Mattias Eklund (Freak Kitchen) zu einer audiophilen Abenteuerreise, bei der man den Passagieren am Beginn der Fahrt zurufen möchte: bitte anschnallen, Tische hochklappen und das Rauchen einstellen.

8/10

Devin Townsend
TRANSCENDENCE
INSIDEOUT/SONY

Green Day: Sichert euch nur hier schon jetzt Tickets!

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Die Punkrock-Riesen Green Day kommen für drei Konzerte nach Deutschland. Sichert euch nur hier schon jetzt Tickets im exklusiven Presale!

Mit ihrem neuen Album REVOLUTION RADIO im Gepäck, das am 07. Oktober erscheinen wird, gehen Green Day 2016 und 2017 auf große Tour durch Europa und die USA. Im Januar kommen Billie Joe Armstrong, Mike Dirnt und Tré Cool für drei Konzerte in Mannheim, Berlin und Köln auch nach Deutschland. Seid schnell und holt euch jetzt eure Tickets für die größte Punkrock-Show des Jahres noch vor allen anderen!

Green Day „Revolution Radio Tour“ in Deutschland:
18.01.2017 Mannheim, SAP Arena
19.01.2017 Berlin, Mercedes-Benz Arena
30.01.2017 Köln, LANXESS arena

Hier bekommt ihr eure Tickets …

So klingt ›Bang Bang‹, der erste Vorbote aus REVOLUTION RADIO:

Foo Fighters: Dave Grohls Mama schreibt Erziehungsratgeber für Rockstar-Eltern

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dave grohlWie ist es eigentlich, einen Rockstar großzuziehen? Darüber kann Dave Grohls Mutter ein Buch schreiben…

… und das hat sie getan. Am 25. April 2017 wird Virginia Hanlon Grohl, die Mutter des Nirvana-Drummers und Foo-Fighters-Frontmannes Dave Grohl, ein Buch namens „FROM CRADLE TO STAGE: Stories from the Mothers Who Rocked and Raised Rock Stars“ samt Vorwort ihres Sohnes veröffentlichen.

So sieht das Buch-Cover aus:
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Darin kommen neben anderen die Mutter des R.E.M.-Frontmannes Michael Stipe, die des Beastie Boys Mike D und die der Sängerin Amy Winehouse zu Wort und beantworten Fragen, die sich Frau Grohl laut des Verlages Seal Press schon oft stellte: Waren sie auch so überrascht über die Berühmtheit ihres Kindes? Haben sie die Leidenschaft ihres Zöglings trotz geringer Erfolgs-Chancen unterstützt oder versuchten sie, ihn von seinen größenwahnsinnigen Träumen abzubringen?

Die Antworten auf diese und noch viele mehrere Fragen werden in „FROM CRADLE TO STAGE: Stories from the Mothers Who Rocked and Raised Rock Stars“ zu lesen sein.

Wie es für Dave Grohl selbst war, ein Rockstar zu werden und wie stolz er auf seine Mutter ist, zeigte er 2012 auf dem Reading Festival:

Christian Kracht – Die Toten

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christian kracht die totenDie Macht der Bilder.

Auf die Helden der Pop-Literatur der 90er ist in diesem Jahr Verlass. Einige Monate nach Benjamin von Stuckrad-Barre veröffentlicht mit Christian Kracht der zweite von ihnen einen neuen Roman. Dabei hätten sich die beiden Schreiber nicht gegensätzlicher entwickeln können. Stuckrad-Barre rekapitulierte in „Panikherz“ jüngst sein Dasein in der (deutschen) Popkultur der vergangenen gut 20 Jahre, bekannte sich aus Fanperspektive zu Idolen wie Udo Lindenberg und Helmut Dietl und war dabei gegenwärtig, schnell und jung. Kracht pflegte nach „Faserland“ einen Hang zum Überzeitlichen, Monumentalen und Mystischen. Schauplätze seiner Werke waren Schweizer Bergfesten und deutsche Kaiserreichs-Kolonien im Südpazifik, die Handlungen stets in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts situiert. Letzteres gilt auch für „Die Toten“. Darin wird der Schweizer Filmregisseur Emil Nägeli – um das Jahr 1933 – von den Deutschen und Japanern zunächst nach Berlin und dann nach Tokio beordert. Sein Auftrag: einen Film zu drehen, der die kulturelle Vorherrschaft der Amerikaner brechen soll. Denn Kino sei „Krieg mit anderen Mitteln“, wie der deutsche Reichsminister Hugenberg erklärt. Einer der Köpfe hinter diesem Plan ist der japanische Beamte Masahiko Amakasu, die zweite Hauptfigur des Romans. Die Protagonisten treffen im Mittelteil des Buchs aufeinander, ebenfalls dabei: Nägelis Verlobte Ida, die zwischen den beiden Männern steht. Neben den zentralen Charakteren betreten historische Personen wie Heinz Rühmann, Fritz Lang und – recht prominent – Charlie Chaplin die Szene. Mit geschichtlichen Fakten nimmt Kracht es dennoch nicht zu genau. Vielmehr entlässt er seine Figuren in eine geisterhafte „Zwischenwelt, in der Traum, Film und Erinnerung sich gegenseitig heimsuchen.“ Stilistisch erinnert der Roman in seiner ironischen Eleganz manchmal an Thomas Mann. Auch romantische Passagen finden sich. Dass das nicht gestrig wirkt, liegt an Krachts aufgeräumter, nun ja: zeitloser Sprache. Wie entsteht Kunst? Inwiefern bestimmt sie unsere Wahrnehmung? Welche Rolle spielt die Erinnerung für das Ich? Es sind Fragen wie diese, die der Roman stellt. Und nicht zuletzt: Welche Macht haben (Film-)Bilder und wie darf Gewalt dargestellt werden? Im Jetzt der Smartphones, allgegenwärtiger Gewaltbilder und dem schwierigen medialen Umgang damit hat das natürlich eine aktuelle Dimension.

8/10

Die Toten
Von Christian Kracht
Kiepenheuer & Witsch

Guns N‘ Roses: Deshalb ist Izzy nicht dabei

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Guns N Roses Izzy StradlinGuns N‘ Roses-Gründungsmitglied Izzy Stradlin erklärt kurz und knapp, warum er nicht bei der Reunion dabei ist.

„Where’s Izzy?“ Diese Frage mussten sich wohl einige Guns N‘ Roses-Fans seit der Reunion von Axl Rose, Slash und Duff McKagan wieder öfter stellen. Jetzt meldet sich der Gitarrist selbst zu Wort – und erklärt kurz und knapp, warum er nicht dabei ist – es ging um’s Geld.

Kürzlich gaben Rose und McKagan das erste gemeinsame Interview seit der Guns N‘ Roses-Reunion. Darin auf Izzy Stradlin, der bekanntlich nicht bei den Reunion-Shows dabei ist, angesprochen, meinte Rose: „Mit Izzy, das ist was, das ich nicht wirklich beschreiben kann. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Man kann mit ihm reden und was ausmachen und am anderen Tag ist es wieder anders“.

Er wolle seinen früheren Bandkollegen nicht in irgendeiner Art angreifen. „Seine Sache ist seine Sache, was auch immer das ist“, so der Sänger.

Jetzt meldet sich Izzy über seinen selten genutzten Twitter-Account zu Wort und rechnet mit Roses Aussage ab: „Bullshit. Sie wollten die Kohle nicht gerecht verteilen. So einfach ist das. Und jetzt Themenwechsel…“.

Seht hier den knappen Twitter-Post Izzy Stradlins: