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The Who: Hört den bisher unbekannten Song ›The Girls I Could Have Had‹

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the who my generationDas unveröffentlichte ›The Girls I Could Have Had‹ ist ein Demo von Pete Townshend aus dem Jahr 1965. Es findet sich auf der kommenden Deluxe-Ausgabe von MY GENERATION.

The Who lassen mit ›The Girls I Could Have Had‹ einen bis dato unbekannten Track hören. Die Demoaufnahme stammt von Pete Townshend, der Gitarrist hat diese 1965 in seinem Heim in Chesham Place in London aufgenommen.

Der Song sei damals nicht zusammen mit der Band eingespielt worden, weil er nicht zu Sänger Roger Daltrey gepasst habe, so Townshend gegenüber dem NME. Es gehe darin um seinen eigenen „mäßigen Erfolg bei den Mädels“, der sicher auch darin begründet gewesen sei, dass er all seine Zeit im Studio verbracht habe.

„Bei Roger klappte das mit den Mädels immer sehr gut – es hätte nie funktioniert, wenn er die Lyrics gesungen hätte“, so Townshend.

›The Girls I Could Have Had‹ ist eines von drei bisher unveröffentlichten Stücken auf der remasterten Deluxe-Ausgabe des The-Who-Debüts MY GENERATION, die am 16. November erscheint. Das Boxset wird als 5-CD-Set und Anfang kommendes Jahr auch als LP-Paket erhältlich sein.

Hier sind The Who beziehungsweise Pete Townshend mit ›The Girls I Could Have Had‹:

Chuck Berry: Zum 90. Geburtstag – erstes Studioalbum seit 38 Jahren!

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Chuck Berry Chuck Berry sorgt für eine Sensation. Das heute 90-jährige Geburtstagskind kündigte soeben die Veröffentlichung eines neuen Studioalbums namens CHUCK an!

Zur Feier seines 90. Geburtstages macht sich das Rock’n’Roll-Urgestein Chuck Berry das größte Geschenk vermutlich selbst. Zum ersten Mal seit beinahe 40 Jahren wird er ein neues Studioalbum veröffentlichen. Dieser, sein möglicherweise letzter Meilenstein und Nachfolger des 1979er Albums ROCK IT soll 2017 bei Dualtone erscheinen und den schlichten Titel CHUCK tragen. Das Cover-Artwork seht ihr weiter unten.

Dualtone-Präsident Paul Roper über CHUCK: „Es ist eine Ehre, ein Teil dieses Albums und damit des gesamten Vermächtnisses von Chuck Berry zu sein. Dieses Werk kann es mit den besten seiner Karriere aufnehmen und wird Chucks Ansehen als eine der größten Ikonen des Rock’n’Roll weiter festigen.“

In einer Pressemitteilung widmete Chuck Berry das Album seiner langjährigen Ehefrau Themetta. Darin heißt es: „Diese Platte ist meiner geliebten Toddy gewidmet. Mein Liebling, ich werde alt! Ich habe lange an diesem Album gearbeitet. Jetzt kann ich meine Schuhe an den Nagel hängen!“

Das Cover von CHUCK:
chuck-berry-chuck2

Lest in unserer Titelstory „Die 100 besten Gitarristen aller Zeiten“ unter anderem, wie AC/DC-Held Angus Young von seinem Idol Chuck Berry schwärmt.

Bryan Ferry: Der Rockdandy kommt nach Deutschland

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bryan ferry liveRoxy-Music-Legende Bryan Ferry kehrt nach Deutschland zurück. Im Mai wird der Brite mehrer Konzerte geben, bei denen er Songs aus seiner gesamten Karriere spielen wird.

Bryan Ferry braucht man eigentlich niemandem mehr vorstellen. Mit Roxy Music reichte seine Spannweite von avantgardistischer Rockmusik bis zu erhabenem Pop. Und auch solo lieferte der Sänger Glanzstücke wie ›Let’s Stick Together‹ oder ›Slave To Love‹ ab.

Nachdem er bereits vergangenes Jahr für einige Auftritte vorbeischaute, kehrt Ferry 2017 nach Deutschland zurück. Bei den angekündigten Shows will er sowohl „Highlights von Roxy Music, Hits aus seinem Solokatalog sowie frische Musik aus seinem neuen Album AVONMORE“ aufführen.

Bryan Ferry live:
13.5. München, Circus Krone
15.5. Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
17.5. Hamburg, Mehr! Theater
19.5. Berlin, Tempodrom
22.5. Frankfurt, Alte Oper
24.5. Baden Baden, Festspielhaus
26.5. Leipzig, Haus Auensee

Tickets gibt’s ab dem 19. Oktober hier…

Hier ist Bryan Ferry live mit ›Loop De Li‹ von seinem jüngsten Werk AVONMORE:

Phil Collins: Live-Comeback 2017 – samt Deutschland-Terminen

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phil collinsPhil Collins kehrt nach mehr als zehn Jahren Pause auf die Bühne zurück. Bisher stehen neun Termine in drei europäischen Metropolen.

Phil Collins ist zurück: Nach mehr als zehn Jahren Pause geht der Brite wieder auf Tournee. Dabei wird’s auch zwei Auftritte in Deutschland geben, beide in der Lanxess Arena in Köln (11. und 12. Juni).

Außerdem spielt Collins fünf Mal in London (4. bis 9. Juni) und zwei Mal in Paris (18. und 19. Juni).

Tickets für die „Not Dead Yet“ genannte Tour sind ab sofort im exklusiven Ticketmaster-Vorverkauf erhältlich.

Eigentlich hatte Collins 2002 seinen Abschied vom Live-Geschäft bekannt gegeben. Als Gründe nannte er damals gesundheitlichen Probleme an Rücken und Armen. Seine Fans, seine Familie und die Unterstützung befreundeter Künstler hätten nun zu seinem Sinneswandel geführt, so Collins.

phil collins tour

Desert Trip: Impressionen von den Stones, Dylan, McCartney und … Rihanna

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bob dylan desert tripPaul McCartney holt Rihanna auf die Bühne und Bob Dylan verliert beim Desert Trip natürlich kein Wort zum gerade eingefahrenen Nobelpreis. Dafür gratulieren die Rolling Stones.

Das Desert-Trip-Festival ist Geschichte. Vom 7. bis zum und 9. sowie vom 14. bis zum 16. Oktober gastierten in der kalifornischen Wüstenstadt Indio einige der größten Rock-Acts der Welt. Wie schon eine Woche zuvor spielten am vergangenen Wochenende in folgender Reihenfolge: Bob Dylan, die Rolling Stones, Neil Young, Paul McCartney, The Who und Roger Waters.

Besonderes Augenmerk lag dabei natürlich auf Bob Dylan, steht doch seit 13. Oktober fest, dass der Songwriter Ende des Jahres mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt werden wird. Wie fast zu erwarten, ließ sich der nicht selten etwas kauzig wirkende Dylan diese Ehre mit keinem Wimpernzucken anmerken.

Dafür gratulierten die Rolling Stones ihrem Musikerkollegen. „Wir haben noch nie auf derselben Bühne gespielt wie ein Nobelpreisträger“, sagte Mick Jagger. „Bob ist unser Walt Whitman.“ Niemand verdiene die Auszeichnung mehr als Dylan, ergänzte Keith Richards.

Für eine echte Überraschung sorgte Paul McCartney. Der Beatle holte sich zu ›FourFiveSeconds‹ Popstar Rihanna auf die Bühne. Was insofern passend ist, da McCartney den Song ursprünglich zusammen mit Rihanna und Kanye West aufgenommen hat.

Hier folgen nun einige Video-Ausschnitte vom zweiten Desert-Trip-Wochenende…

Bob Dylan gab seinen Klassiker ›Like A Rolling Stone‹ zum Besten – bei seinen Konzerten in den vergangenen Jahren längst keine Selbstverständlichkeit mehr:

Paul McCartney sicherte sich die Unterstützung von Rihanna – und senkte damit den Musiker-Altersdurchschnitt beim Desert Trip dramatisch:

Beim Stones-Auftritt durfte ›(I Can’t Get No) Satisfaction‹ natürlich nicht fehlen:

Hier noch einige Festival-Clips von der offiziellen Facebook-Seite von Desert Trip – mit Neil Young und The Who:

3 Doors Down: Stuttgart, Porsche-Arena (25.10.2016)

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Rock-Juniortüte

Alles ganz nett, aber es bleibt eben nichts hängen. Nein, wir reden hier nicht über einen neuen Film, in dem wahlweise Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer die Hauptrolle spielen. Obwohl, ein kleines bisschen sind 3 Doors Down ja schon die seichte Kinounterhaltung des Rock. Das heißt bei der Band aus Mississippi: Wie eine Rock-Band rüberkommen, aber im Herzen doch eher eine Pop-Band sein. Seit ihrem Hit ›Kryptonite‹ hat sich daran nichts geändert, immer noch gastieren sie selbst in den großen Hallen, die sie schon mit Nickelback als Support (was für eine Kombo!) bereisten. Wobei: Die Stuttgarter Porsche-Arena ist an diesem Dienstagabend dann doch eine ganze Nummer zu groß für 3 Doors Down.

Ehe es ein Wiedersehen mit den Saubermännern gibt, darf noch so ein seltsames Phänomen ran: Pop Evil, seit Jahren auf großem Fuß, auch an diesem Abend an Überheblichkeit und Headliner-Posen nicht zu überbieten. Musikalisch letztlich genauso handzahm wie 3 Doors Down, aber immerhin großmäuliger. Das geht den Stars des Abends im Anschluss völlig ab. Natürlich nicht schlecht, aber eben routiniert zocken sie ihre Show, in der die eine oder andere härtere Nummer (›Duck And Run‹) beinahe fehl am Platze wirkt. Im Grunde wartet die Halle ohnehin auf ›Kryptonite‹, ›There Without You‹ und ›When I’m Gone‹. Man will ja auch mal wieder mitsingen! Die kommen natürlich zum Schluss, werden erwartungsgemäß lauthals goutiert und haben auch durchaus ihren Charme.

Wenn es alles nur nicht so nach Reißbrett klingen würde. Was völlig fehlt, ist die Impulsivität, der schroffe Furor einer Rock-Show. Obwohl: Im direkten Vergleich zum letzten Album US AND THE DARK entfalten diese Nummern fast schon subversives Potenzial. Gilt auch für die Spielzeit: In Boyband-Manier ist nach 70 Minuten Schluss.

Video der Woche: The New Basement Tapes – ›Kansas City‹

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kansas cityIn unserem „Video der Woche“ steht ein großartiger Text des großen Bob Dylan im Mittelpunkt. Außerdem mit dabei: Ein zu Tränen gerührter Marcus Mumford, Johnny Depp u.v.m.!

Für seine Texte und deren „Neuschaffung poetischer Ausdrucksformen in der großen amerikanischen Songtradition“ wird Bob Dylan mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Von Musikerkollegen wird Dylan dafür seit jeher verehrt – so auch von Jim James, Elvis Costello, Marcus Mumford, Taylor Goldsmith und Rhiannon Giddens.

Diesen wurde 2014 unter dem Projektnamen The New Basement Tapes die Ehre zuteil, handschriftliche, nie in Songs verwandelte Texte des Meisters, die 1967 bei seinen Arbeiten am 1975 veröffentlichten Album THE BASEMENT TAPES entstanden waren, zu vertonen.

Eines dieser Stücke, die allesamt unter der Leitung von Star-Produzent T Bone Burnett aufgenommen und unter dem Namen LOST ON THE RIVER veröffentlicht wurden, ist ›Kansas City‹ – einer der emotionalen Höhepunkte des Albums und der dazugehörigen Dokumentation „Lost Songs: The Basement Tapes Continued“.

In unserem „Video der Woche“ sehr ihr die New Basement Tapes bei der Studioaufzeichnung eben jener Nummer, bei der Marcus Mumford von Mumford And Sons die Lead-Vocals übernahm. Dabei wurde die Allstar-Truppe von einem bekannten Gesicht an der Gitarre begleitet – Hollywoodstar und Hollywood Vampire Johnny Depp.

Seht hier den Dylan-Text ›Kansas City‹ vertont von den New Basement Tapes:

Jethro Tull: Im Schoß von „Mama Merkel“

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band-2015-midMit einem Hybrid aus Rock-Konzert und Theateraufführung kommt Ian Anderson im November auf große Deutschlandtournee. Titel der Veranstaltungen: „Jethro Tull – Performed By Ian Anderson“. Besucher dürfen sich auf ein multimediales Spektakel freuen, bei dem man nicht nur den Namensgeber der Band näher kennenlernt, sondern auch seine ökologische Gesinnung.

Wenn im November 2016 das Bühnenspektakel „Jethro Tull – performed by Ian Anderson“ auf große Deutschlandtournee geht, schließt sich für Anderson ein Kreis. 1967 hatte der gebürtige Schotte seine legendäre Band gegründet und sie nach einem bekannten englischen Agrarwissenschaftler benannt. Der Mann hieß mit vollem Namen Henry Jethro William Tull und lebte von 1674 bis 1741. Bereits Andersons Namenswahl war ein erster Fingerzeig auf die „grüne“ Gesinnung eines Musikers, der fortan regelmäßig Appelle an den Naturschutz (SONGS FROM THE WOOD, 1977) richtete, eine erfolgreiche Lachsfarm betrieb und sich auch für den Schutz bedrohter Tierarten einsetzte.

Bei den nun anstehenden Konzerten greift er die Geschichte Tulls auf, wenn auch nur rudimentär. „Es ist nicht allzu viel über sein Leben bekannt“, erklärt Anderson, „deswegen haben wir die Story ein wenig aufgepäppelt und in die nähere Zukunft verlagert, um sie für die Gegenwart interessant zu machen.“

Geplant ist eine Mischung aus Rockkonzert und Theateraufführung, ein Multimedia-Spektakel, in dessen Mittelpunkt viele Klassiker der Band stehen. Man darf sich auf Songs wie ›Living In The Past‹, ›Witch‘s Promise‹, ›Aqualung‹, ›Locomotive Breath‹, ›Songs From The Wood‹ und ›Heavy Horses‹ freuen, aber auch auf fünf bislang unveröffentlichte Nummern. Anderson: „Die neuen Stücke bilden quasi das Bindeglied der Geschichte und sind über den gesamten Abend verstreut, um das Publikum nicht allzu sehr zu verschrecken. Die Stücke handeln von wirtschaftlichen Aspekten der Landwirtschaft und wie man Viehzucht und Ackerbau heutzutage betreiben sollte.“

Man darf sich also auf einen unterhaltsam-lehrreichen Abend freuen, zumal der Flötist und Sänger spätestens mit seinem Konzeptalbumklassiker THICK AS A BRICK (1972) bewiesen hat, dass er ein grandioser Geschichtenerzähler ist, wenn auch ein bisweilen unbequemer. Denn der Brite legt gerne den Finger in die Wunde und prangert Missstände an. „Wir brauchen Moral und Verantwortung in der Landwirtschaft, ebenso wie im Bankensystem und im Handelsverkehr“, fordert er und fragt: „Kann man Monsanto trauen? Kann man McDonalds trauen? So wie es aussieht, können wir uns ja nicht einmal darauf verlassen, dass Apple, Google, Starbucks und Bono immer das Richtige tun. Ich bezahle brav meine Steuern, wo immer sie anfallen. Ist es zu viel verlangt, das Gleiche von den Superreichen zu erwarten, die sich Steuerberater, Buchhalter und Rechtsanwälte leisten können? Ganz zu schweigen von den Sportlern mit Wohnsitz in Monaco.“

Zentraler Punkt der Tull-Bühnen-Performance ist laut Anderson die zunehmende Überbevölkerung der Erde, das Kernproblem der Zu­­kunft: „Hunger und die tickende Zeitbombe der globalen Klimaerwärmung lassen immer mehr Menschen aus ihrer Heimat flüchten. Und natürlich wollen möglichst viele in den Schoß von Mama Merkel und ihres liberalen und humanitären Deutschlands. Um die für Ende des Jahrtausends prognostizierten zwölf Milliarden Menschen zu ernähren, bedarf es riesiger Anstrengungen.“

Kein Zweifel: Auch mit 69 Jahren ist Anderson kein bisschen leise. Bemerkenswert!