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    Desert Trip: So war die erste Hälfte des Megafestivals

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    Desert Trip: So war die erste Hälfte des Megafestivals

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    mccartney young desert tripBob Dylan als Vorband, die Rolling Stones covern die Beatles, McCartney spielt mit Neil Young, Roger Waters legt sich mit Trump an. Was das erste Wochenende des „Desert Trip Festivals“ zu bieten hatte, seht und hört ihr hier.

    Vergangenen Freitag fand der Startschuss zu einem der Line-Up-stärksten Festivals aller Zeiten statt. Das „Desert Trip Festival“ in Indio, Kalifornien, das in dieser Woche vom 07. bis 09. Oktober stattfand und jeden Tag von je 75.000 Fans besucht wurde, wurde von Bob Dylan & His Band eröffnet. Ihm folgten The Rolling Stones. Der Samstag bot den Abend von Neil Young & Promise Of The Real sowie Sir Paul McCartney. Am gestrigen Sonntag beendeten dann The Who und Ex-Pink-Floyd-Mann Roger Waters den ersten Durchlauf der Veranstaltung.

    Bob Dylan war als erster der sechs Rock-Urgesteine an der Reihe und fungierte so als Vorband der Stones.

    Seht hier Bob Dylan auf dem Desert Trip mit ›Highway 61‹:

    The Rolling Stones nahmen das gemeinsame Festival mit Paul McCartney zum Anlass, erstmals ›Come Together‹ von den Beatles zu covern. Außerdem spielten sie zum ersten Mal seit den sechziger Jahren Eddie Taylors ›Ride ‘Em On Down‹, das sich auf ihrem am 02. Dezember erscheinenden neuen Album BLUE & LONESOME befinden wird.

    Mick und Keef covern Paul und John:

    Für den bislang ersten Gastauftritt des „Desert Trip“ sorgte Neil Young, der Paul McCartney für das Lennon-Ono-Cover ›Give Peace A Chance‹ sowie die beiden Beatles-Nummern ›Why Don’t We Do It In The Road?‹ und ›A Day In The Life‹ begleitete.

    Neil und Paul hatten sichtlich Freude am gemeinsamen ›A Day In The Life‹:

    Ex-Pink-Floyd-Mitglied Roger Waters beendete das Festival-Wochenende mit einer optisch eindrucksvollen und verbal kämpferischen Performance, bei der er seine Haltung zu Themen wie der „Black Lives Matter“-Bewegung und der Politik Israels zum Ausdruck brachte. Am deutlichsten wurde Waters gegenüber US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump, dessen Gesicht auf dem Körper des bekannten, über der Bühne fliegenden Schweines gezeigt wurde. Daneben war zu lesen „ARROGANT, LYING, RACIST, SEXIST“ und „FUCK TRUMP AND HIS WALL“. Während ›Pigs (Three Different Ones)‹ ließ die große Leinwand im Hintergrund außerdem deutlich verlauten: „Trump is a pig.“

    Waters lieferte beeindruckende Bilder. Hier mit seinem THE WALL-Stück ›Comfortably Numb‹:

    Das Programm des „Desert Trip“, das auf dem Gelände des „Coachella Festivals“ abgehalten und deshalb von manchem Besucher scherzhaft „Oldchella“ genannt wird, wird am kommenden Wochenende noch einmal wiederholt werden. Welche Besonderheiten und Überraschungen die Mega-Stars dann zu bieten haben, wissen wir in wenigen Tagen.

    Die imposante Kulisse in Indio:

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